Hilfe!Mein Hund kostet Nerven!

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  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #1
Speedy81

Speedy81

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Hallo zusammen,
so langsam bin ich echt ratlos. Es geht um unseren Hund (Mischling) er ist jetzt 16 Jahre alt.
Früher war ein sehr lieber Hund.
Mittlerweile kostet er uns echt unsere Nerven.
Er fiept, weint und jammert eigentlich mittlerweile den ganzen tag. Obwohl er alles bekommt.
Er bekommt nach wie vor regelmäßig sein futter und auch sein Wasser.
Auch Aufmerksamkeit bekommt er.
Gut ich geh jetzt seit ein paar Monaten wieder halbtags arbeiten. Vorher war ich längere Zeit zuhause.
Nicht mal jetzt wo ich hier schreibe ist er ruhig. Dabei geh ich viel mit ihm raus. Das ist das erste was ich in der früh mache. Erst mal den Hund rauslassen.
Dazu muss ich sagen, das er einfach ein paar Alterserscheinungen hat. Das laufen ist nicht mehr so gut. Treppen runter geht nicht mehr.
Rauf nur mit Hilfe. Sehen tut er auch nicht mehr gut. Ab und an hat er auch Probleme mit dem Wasser heben. Kann sein das er dann rein macht.
Manchmal kann er sich auch rechtzeitig melden, das er muss.
Schmerzen hat er keine. Hab schon oft die Gelenke abgetastet und durch bewegt. Da zeigt er gar nichts.
Er ist auch nicht allein wenn wir zuhause sind, er ist immer in der Nähe so das wir ihn im Auge haben.
Uns macht einfach das ständige fiepen jammern jaulen und dann auch mal bellen wahnsinnig. Manchmal könnten wir ihn echt an die wand klatschen.
Mein Mann kann so langsam nicht mehr. Klar mir geht es auch ab und an so. Ich kann mich einfach nicht zu diesem endgültigen Schritt entschließen, da ich unseren Wuschel einfach zu sehr liebe.
Ich weiß so langsam aber auch keinen Rat mehr.
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #2
Ward ihr mit der Fellnase mal beim Tierarzt?
Schilddrüse testen lassen (uns wurde gesagt, das solle man mit Senioren ab 10 Jahren 1 mal im Jahr testen lassen), Blutwerte checken lassen?

Ist ja schön, dass du ihn abtastest, aber ich denke, ein Tierarzt kann dir genaueres dazu sagen.
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #3
Seit wann macht er das ?
Auch wenn du sagst er ist gesund, bitte geh mal zu einem Tierarzt und lass ihn durchchecken !!
Vielleicht tut ihm innerlich etwas weh ? müssen ja nicht die Gelenke sein.

Wielange gehst du den spazieren mit ihm ? wenn er nicht mehr gut gehen kann solltest du keine langen spaziergänge mehr machen ;)

Er ist schon ein alter Herr und 16 Jahre ist ein stolzes Alter, ihr solltet froh sein dass er überhaupt noch lebt, stattdessen seid ihr genervt von ihm.

Was heißt dein Mann kann so langsam nicht mehr ? Was wollt ihr tun ? Ihn einschläfern oder weggeben ? Find ich echt traurig :?

Ach und ich kenne das auch, mein alter Hund hat das auch mit 13 Jahren gemacht, halbes Jahr später ist er eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht....
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #4
Nein wir waren noch nicht beim TA. Aber ich glaube auch das es besser wäre, wir würden mal mit ihm dort hin.
Muss nur schauen, das die Tierärztin da ist. Denn zu Ihm, hat unser Wuschel kein vertrauen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Naja wirklich spazieren ist nicht mehr drinn. Ich lass ihn im Garten laufen.
Ich weiß auch sehr zu schätzen das er noch lebt.
Mein Mann erträgt das gefiepse und das heulen nicht mehr. Wobei er auch nur das beste für unseren Spatz will.
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #5
Vielleicht kann auch die Tierärztin zu euch kommen ?
Seit wann macht er das denn ?

Ich wünsch euch alles Gute !!
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #6
Das müsste ich mal abklären, ob sie auch zu uns kommen würde.
Das mit dem heulen und fiepsen geht jetzt schon ein paar Monate so, nur am Anfang war es nicht so oft.
Eigentlich war es am Anfang nur Abends. Jetzt erstreckt es sich eigentlich über den ganzen tag.
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #7
Ihr muesst euch einfach vorstellen wie es ist wenn ihr Mal alt und auf Hilfe angewiesen seit. Wuerdet ihr dann gerne hören; oh man die sind alt und nur am nerven, dauernd am jammern, dann machen sie sich dauernd ein koennen nix mehr alleine. Ich kann nicht mehr schade das einschläfern nicht geht.

Da da habt ihr solange gelebt, so viel für andere getan und dann ist man alt und klapprig und keiner kann euch für letzten Jahre mit Geduld ertragen. Eklige Vorstellung oder?

16 Jahre ist ein Wahnsinns alter und das Hunde und Menschen im alter seltsam werden und manchmal pflegebedürftig ist normal. Geht zum Tierarzt. Wenn er so an sich gesund ist ist es gut und wenn nicht gibt es sicher mittel um ihn zu helfen. Er klingt alt und nicht Sterbens krank.
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #8
Ich liebe meinen Hund, er ist mein ein und alles. Ich wollte eigentlich wissen ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Und einschläfern lassen ist für mich die aller letzte Option.
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #9
Hey,

unsere Dackelhündin ist jetzt auch 15, wird bald 16, und wimmert auch so vor sich hin- wenn sie ihre Schmerzmedikamente nicht bekommt.

Da er nicht mehr richtig laufen kann sollte doch nahe liegen, dass er Schmerzen hat, oder?
Dann auch nicht mehr richtig sehen zu können verbessert seine Situation auch nicht unbedingt...

Also bitte stellt ihn einem Tierarzt vor und zwar nicht demnächst, wenn mal Zeit ist, sondern sofort.
Wenn er wirklich Schmerzen hat, hat er es nicht verdient diese noch weiter zu haben, wenn man ihm diese mit einfachen Medikamenten nehmen kann.

Einem Menschen würde man ja auch nicht sagen "Och du, du weinst zwar schon, weil´s so weh tut, aber ich schau´mal wann es zeitlich passt";)
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #10
Es geht nicht um nicht zeitlich passen mit dem TA sondern darum, das unser Hund nicht zum Tierarzt mag, sondern nur zur Tierärztin. Er mag ihn nicht und hat kein vertrauen zu ihm. Und das wäre nur Stress für ihn. Und das möchte ich meinem Hund ersparen. Denn Stress macht es nur schlimmer.
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #11
Den Stress hat er aber nur kurz und das sollte keine Ausrede sein ihn keinen TA vorzustellen, die Schmerzen (wenn er welche hat) hat er ja dann schon lange, das finde ich viel schlimmer und stressiger für ihn.

Ich hoffe ihr stellt ihn schnellstmöglich einen TA vor, damit ihm geholfen werden kann.
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #12
Ich liebe meinen Hund, er ist mein ein und alles. Ich wollte eigentlich wissen ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Und einschläfern lassen ist für mich die aller letzte Option.

Jopp. Ich habe Erfahrung damit. Aufgrund des Alters und der Symptome, die du beschreibst, tippe ich auf das, was meine Hündin hatte:



Lies dir das mal durch, ich denke, du wirst deinen Hund im Verhalten darin wiedererkennen.

Ja, ich weiß, das ist nervraubend, stressig und unschön. Aber Demenz ist beim Hund genauso schlimm wie beim Menschen und der Hund braucht euch jetzt mehr denn je!!! Seid nicht genervt, habt Verständnis - und sei dir bewusst: es ist bald Zeit loszulassen, denn die Demenz beim Hund macht das Gleiche aus ihm, was sie beim Menschen macht: nur noch ein Schatten seiner selbst. Beim Mensch müssen wir als Angehöriger mit ansehen, wie er vor sich hinvegetiert, beim Tier haben wir GsD die Wahl es in Würde gehen zu lassen.

Achte also deinen Liebling, habe viel Geduld und Verständnis und wenn er dir zeigt, dass er nicht mehr will, erfülle ihm seinen letzten Wunsch.

Ansonsten schliesse ich mich den anderen aber an: unbedingt zum TA körperliche Symptome abklären lassen! SCHNELLSTMÖGLICH!
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #13
Hallo,

bei einem Hund mit 16 Jahren würde ich mindestens einmal jährlich alle Organwerte testen lassen und ein großes Blutbild machen lassen. Da können nicht nur die Gelenke kaputt gehen, sondern im Prinzip alles. Und einen Hund mit eventuellen Schmerzen oder einem Unwohlsein einfach sitzen zu lassen, weil der TA Stress bedeutet, finde ich ziemlich übel, fast fahrlässig.

Mein Giotto hat iwann auch nicht mehr so gut gehört und gesehen und dann hat er teilweise, wenn er dachte, ich sei weg ohne "mich zu verabschieden" (wenn ich ihn und die anderen Hunde mit "Bis nachher" ins Schlafzimmer geschickt habe, dann war er ruhig!), dann hat er auch gefiepst und gejammert und war unruhig und hat mich gesucht. Vielleicht bekommt euer Hund einfach nicht mehr alles mit und ist dadurch unsicher?

Kennt er denn einen festen Schlafplatz und bleibt er dort, wenn man ihn hinschickt?
Gerade ältere Hunde brauchen feste Rituale und Regeln, damit sie nicht die Orientierung verlieren, wenn der Kopf nicht mehr so funktioniert wie er soll.

Ich merke sogar schon bei Sonny - Schäfermix 10 Jahre alt - dass sie teilweise einfach länger braucht als früher oder auch mal den Überblick verliert. Sie ist noch topfit und alles, aber ab und an (bei Stress oder Aufregung) merkt man schon, dass sie nicht mehr alles so ganz auf dem Schirm hat! (ich hab sie zwar erst 2 Jahre, kenne sie aber seit sie 3.5 Jahre alt ist ;))

An deiner Stelle würde ich unverzüglich zum TA gehen und den Hund komplett durchchecken lassen.
Und wenn der nichts findet, dann würde ich mit dem Hund trainieren einen festen Schlafplatz zu akzeptieren, wo er dann zur Ruhe kommen kann bzw. mir mal von einem Trainer vor Ort eine Einschätzung geben lassen woher das Verhalten kommt (Unsicherheit, Kontrollzwang o.Ä.).
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #14
Hey! Ich hoffe ich kann dir irgendwie helfen..hích hab schon oft im tierheim wo uch öfter mal ausgeholfen habe, hunde gesehen die auch dieses verhalten zeigten. möglicherweise ist er verwöhnt? da du ja früher öfter zuhause warst und jetzt nicht immer...und sonst geh mal zum TA um zu chekcen ob wirklich alles ok ist!
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #15
Also Moment mal, ich hab mit keinem Wort geschrieben oder gesagt, das wir nicht zum TA gehen würden. Sondern nur, das er lieber zur Ärztin geht. Da Sie ihn besser kennt und weiß wie Sie mit ihm umgehen muss. Zu ihr hat er das vertrauen. Und natürlich will ich nur das beste. Finde es nicht ganz gerecht, das man gleich so angegangen wird.
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #16
Hey,

ich versteh dich, ich geh auch am liebsten nur zu der einen Tierärztin.
Aber, wenn mein Hund ununterbrochen fiebt und jammert, dann ist es mir egal welcher Tierarzt- hauptsache ich fahre schnellstmöglich zu einem.
In dem Alter bevorzuge ich auch eine Tierklinik. Die haben mehr Möglichkeiten, schnell, geeigent zu untersuchen.
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #17
Eine Tierklinik gibt es bei uns nicht. Genauso sieht es mit Tierärzten aus. Wir wohnen auf dem Land und da ist es bei uns nicht so üppig mit Tierärzten. Und eine Stundenlange Autofahrt ist nichts mehr für Ihn.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

So. Wir waren heut abend mit unserem Hund bei der Tierärztin. Wuschel ist soweit topfit. Bis auf dass, das er dement ist. Deswegen das fiepen. Er hat keine schmerzen oder sonstiges. Für sein Alter ist er noch sehr gut beieinander. Tierärztin ist zufrieden mit seinem zustand. Und das er nicht mehr so laufen kann wie früher sei dem Alter geschuldet.
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #18
Hast du dir den Link mal angeguckt, den ich gepostet habe?
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #19
Ja hab ich. Da trifft Einiges auf ihn zu. Und wie gesagt die Tierärztin hat es ja auch gesagt das er dement ist. Und das es so wie es im Moment ist noch im Grünen bereich sei. Wenn es schlimmer wird, müssen wir an andere schritte denken. Aber momentan besteht kein Handlungsbedarf. Er sei für sein alter noch gut beieinander.
 
  • Hilfe!Mein Hund kostet Nerven! Beitrag #20
Hey,

lies´dir das hier bitte nochmal aufmerksam durch:



Es wird einen Grund dafür geben warum er nicht mehr richtig läuft- welcher das ist, ist ja jetzt erstmal vollkommen unklar, aber auch alte Menschen fangen nicht "einfach so, weil sie alt sind" an schlecht zu laufen, sondern haben Arthrose, Rheuma o.ä.
Das sind IMMER schmerzhafte Erkrankungen.

Also achte nochmal ganz genau drauf, ob dir noch was auffällt und ob dement hin oder her- eine Demenz bedingt keinen direkten körperlichen Verfall.
TÄ klären gern über das Abtasten usw. ab, ob da Schmerzen sind oder nicht, aber viele Hunde zeigen das dann einfach nicht, sondern im Alltag wird sehr viel deutlicher, dass da doch irgendetwas ist.

Unsere Hündin hat selbst bei einer akuten Gebärmuttervereiterung beim TA noch den dicken Max markiert und sich absolut nichts anmerken lassen- Schmerzen hatte sie dennoch;)
 
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