- Das Bellen ist des Mäxchens Lust Beitrag #1
Choupette
- Beiträge
- 2.711
- Punkte Reaktionen
- 20
Hallo ihr Lieben!
Vorsicht, es wird lang, aber ich versuche mal die Situationen so genau wie möglich zu beschreiben.
Ich brauche mal euren Rat. Wir haben seit dem 03.10. unser Dackeltierchen und aufgrund der Tatsache, dass wir in seinem Leben einfach neu sind natürlich noch die ein oder andere Baustelle. Das ist soweit total okay (wenn auch manchmal anstrengend:mrgreen
.
Eine Baustelle jedoch ist mir wichtig, die möchte ich nicht haben! Und zwar geht es um das Bellen. Das eine ist die Tatsache, dass er bellt wenn er allein ist, das verhindern wir momentan (das Alleinsein) und bauen das in kleinen Schritten auf. Bis hierhin total in Ordnung. Was jedoch nicht in Ordnung ist, ist das exzessive Bellen draußen und bei Besuch.
Es geht konkret um zwei Situationen:
1. Max erscheint mir in der Dunkelheit leicht unsicher zu werden, zumindest läuft er dann beim Spaziergang regelmäßig für kurze Zeit zwischen mir und meinem Freund und sucht öfter den Blickkontakt. Begegnen wir in der Dunkelheit Menschen fängt er an zu kläffen, auch wenn er gemerkt hat, dass ich diese Menschen ebenfalls bemerkt habe. Aber er bellt und bekommt sich nicht wieder ein. Ein "Nein" ("Aus" kennt er nicht) hilft nicht, ignorieren auch nicht. Er startet in der Regel in aufmerksamer, aber entspannter Haltung, bellt ein-, zweimal (das ist bei uns erlaubt, er darf kurz anzeigen, dass da jemand ist/kommt, das kennt er auch so von der Züchterin), geht dann aber nach vorn und legt sich meist auch in die Leine zu dem Menschen hin, der sich nähert. Dann kläfft er los, manchmal knurrt er dabei leicht (aber kaum merklich, oft bin ich nichtmal sicher dass es Knurren ist), wedelt dazu mit dem Schwanz, die Ohren sind aufmerksam aufgestellt (wies halt bei nem Dackel mit Schlappohren aussieht), nicht angelegt.
Es tut mir leid, Max ist mein erster eigener Hund und ich kann die Körpersprache nicht deuten, könnt ihr mir helfen? Wieso kläfft er so, legt sich in die Leine, aber wedelt gleichzeitig mit dem Schwanz und hat die Ohren auf "Neugier"?
Wenn ich mir das Szenario mal ohne die Leine vorstellen würde, könnte ich mir vorstellen, dass er erst Kläfft, aber den Menschen dann begrüßen würde. Provoziert die straffe Leine in dem Fall sein Verhalten?
Gestern kam der "Verursacher" nach kurzer Zeit nochmal zurück und hat versucht mit Max (der sich bellend in die Leine legte und mit dem Schwanz wedelte) Kontakt aufzunehmen. Hat sich hingehockt, die Hand vorgestreckt und ansonsten ruhig reagiert und auch den Hund nicht bequatscht. Da "mussten" (mussten wir?) wir ihn irgendwann wegziehen, weil zu dem beschriebenen Verhalten noch das Knurren hinzukam.
2. Wir wohnen in einem Mietshaus mit 5 Parteien, da ist das Gekläffe sehr nervig und auch peinlich. Wenn es bei uns klingelt bellt er selten bis nie, er fängt aber damit an sobald der Besuch sich dem oberen Stockwerk (unseres) nähert.
Auch hier: Er bellt ein, zweimal, bekommt dann ein "Nein" und kurz darauf gehts mit dem Gekläffe los. Egal wer kommt (bekannter Besuch oder unbekannter), nur wenn ich oder mein Freund kommen beruhigt er sich zügig. Ansonsten wird auch der Besuch noch in der Wohnung angekläfft. Ich habe getestet und ihn ins Treppenhaus gelassen (er bleibt auf unserem Absatz), die Auswirkung war: Keine. Er bellt genauso weiter wie ers auch in der Wohnung machen würde.
Max lässt sich von uns noch nicht zuverlässig auf seinen Platz schicken, "bleib" kann er leider gar nicht. Auf "Nein" hört er in dem Fall nicht.
Wie verhalten wir uns richtig? Ich reagiere nicht hektisch, will aber dass er still ist, weil er nicht das ganze Treppenhaus zusammenkläffen soll. Das ist mir unangenehm und ich habe Angst, dass sich irgendwann die anderen Mieter beschweren.
Was mache ich, solange ich ihn nicht auf seinen Platz schicken kann und er dort bleibt? Dackel in ein anderes Zimmer und Tür zu bis der Besuch in der Wohnung ist? So hallt sein Gekläffe zumindest nicht im Treppenhaus... Aber das kann ja nicht die Lösung sein.
Ich weiß auch nicht genau, warum er das macht. Unsicher wirkt er nicht. Und fixiert auf den Besucher ist er auch nicht, sobald dieser in der Wohnung ist, wird er mindestens teilweise uninteressant, manchmal komplett. Er hüpft meist kurz am Besucher rum, kommt dann oft zu mir, lässt sich aber sofort ablenken indem ne Katze vorbeiläuft oder er wackelt einfach so ins Wohnzimmer und kommt dann zurück. Er wedelt dabei zwar freudig mit dem Schwanz aber er gehört nicht zu den Hunden, die total freudig abgehen wenn Besuch kommt.
Ich hab den dumpfen Verdacht er hält uns für zu blöd das Revier zu beschützen und meint dann lautstark gucken zu müssen, ist aber beruhigt sobald der Besuch da ist und "nichts böses" droht. Aber: Wie ändern wir das, wenn zwischen uns die Bindung aufgrund der kurzen Zeit noch gar nicht gefestigt ist? Das Problem möchte ich nicht aufschieben, da es bzgl. der Nachbarn irgendwann zu Problemen führen würde und ich keine Lust habe, dass er sich das Gekläffe angewöhnt!
Über die Suchfunktion hab ich nichts passendes gefunden, vor allem das letzte Problem betrifft bei anderen Leuten scheinbar das Klingeln an sich, bei uns ist das ja etwas anders. (Oder vielleicht ist es auch das gleiche Prinzip nur ist der Auslöser statt dem Klingelgeräusch die Schritte auf der oberen Treppe?)
Liebe Grüße
Choupette
Vorsicht, es wird lang, aber ich versuche mal die Situationen so genau wie möglich zu beschreiben.
Ich brauche mal euren Rat. Wir haben seit dem 03.10. unser Dackeltierchen und aufgrund der Tatsache, dass wir in seinem Leben einfach neu sind natürlich noch die ein oder andere Baustelle. Das ist soweit total okay (wenn auch manchmal anstrengend:mrgreen
Eine Baustelle jedoch ist mir wichtig, die möchte ich nicht haben! Und zwar geht es um das Bellen. Das eine ist die Tatsache, dass er bellt wenn er allein ist, das verhindern wir momentan (das Alleinsein) und bauen das in kleinen Schritten auf. Bis hierhin total in Ordnung. Was jedoch nicht in Ordnung ist, ist das exzessive Bellen draußen und bei Besuch.
Es geht konkret um zwei Situationen:
1. Max erscheint mir in der Dunkelheit leicht unsicher zu werden, zumindest läuft er dann beim Spaziergang regelmäßig für kurze Zeit zwischen mir und meinem Freund und sucht öfter den Blickkontakt. Begegnen wir in der Dunkelheit Menschen fängt er an zu kläffen, auch wenn er gemerkt hat, dass ich diese Menschen ebenfalls bemerkt habe. Aber er bellt und bekommt sich nicht wieder ein. Ein "Nein" ("Aus" kennt er nicht) hilft nicht, ignorieren auch nicht. Er startet in der Regel in aufmerksamer, aber entspannter Haltung, bellt ein-, zweimal (das ist bei uns erlaubt, er darf kurz anzeigen, dass da jemand ist/kommt, das kennt er auch so von der Züchterin), geht dann aber nach vorn und legt sich meist auch in die Leine zu dem Menschen hin, der sich nähert. Dann kläfft er los, manchmal knurrt er dabei leicht (aber kaum merklich, oft bin ich nichtmal sicher dass es Knurren ist), wedelt dazu mit dem Schwanz, die Ohren sind aufmerksam aufgestellt (wies halt bei nem Dackel mit Schlappohren aussieht), nicht angelegt.
Es tut mir leid, Max ist mein erster eigener Hund und ich kann die Körpersprache nicht deuten, könnt ihr mir helfen? Wieso kläfft er so, legt sich in die Leine, aber wedelt gleichzeitig mit dem Schwanz und hat die Ohren auf "Neugier"?
Wenn ich mir das Szenario mal ohne die Leine vorstellen würde, könnte ich mir vorstellen, dass er erst Kläfft, aber den Menschen dann begrüßen würde. Provoziert die straffe Leine in dem Fall sein Verhalten?
Gestern kam der "Verursacher" nach kurzer Zeit nochmal zurück und hat versucht mit Max (der sich bellend in die Leine legte und mit dem Schwanz wedelte) Kontakt aufzunehmen. Hat sich hingehockt, die Hand vorgestreckt und ansonsten ruhig reagiert und auch den Hund nicht bequatscht. Da "mussten" (mussten wir?) wir ihn irgendwann wegziehen, weil zu dem beschriebenen Verhalten noch das Knurren hinzukam.
2. Wir wohnen in einem Mietshaus mit 5 Parteien, da ist das Gekläffe sehr nervig und auch peinlich. Wenn es bei uns klingelt bellt er selten bis nie, er fängt aber damit an sobald der Besuch sich dem oberen Stockwerk (unseres) nähert.
Auch hier: Er bellt ein, zweimal, bekommt dann ein "Nein" und kurz darauf gehts mit dem Gekläffe los. Egal wer kommt (bekannter Besuch oder unbekannter), nur wenn ich oder mein Freund kommen beruhigt er sich zügig. Ansonsten wird auch der Besuch noch in der Wohnung angekläfft. Ich habe getestet und ihn ins Treppenhaus gelassen (er bleibt auf unserem Absatz), die Auswirkung war: Keine. Er bellt genauso weiter wie ers auch in der Wohnung machen würde.
Max lässt sich von uns noch nicht zuverlässig auf seinen Platz schicken, "bleib" kann er leider gar nicht. Auf "Nein" hört er in dem Fall nicht.
Wie verhalten wir uns richtig? Ich reagiere nicht hektisch, will aber dass er still ist, weil er nicht das ganze Treppenhaus zusammenkläffen soll. Das ist mir unangenehm und ich habe Angst, dass sich irgendwann die anderen Mieter beschweren.
Was mache ich, solange ich ihn nicht auf seinen Platz schicken kann und er dort bleibt? Dackel in ein anderes Zimmer und Tür zu bis der Besuch in der Wohnung ist? So hallt sein Gekläffe zumindest nicht im Treppenhaus... Aber das kann ja nicht die Lösung sein.
Ich weiß auch nicht genau, warum er das macht. Unsicher wirkt er nicht. Und fixiert auf den Besucher ist er auch nicht, sobald dieser in der Wohnung ist, wird er mindestens teilweise uninteressant, manchmal komplett. Er hüpft meist kurz am Besucher rum, kommt dann oft zu mir, lässt sich aber sofort ablenken indem ne Katze vorbeiläuft oder er wackelt einfach so ins Wohnzimmer und kommt dann zurück. Er wedelt dabei zwar freudig mit dem Schwanz aber er gehört nicht zu den Hunden, die total freudig abgehen wenn Besuch kommt.
Ich hab den dumpfen Verdacht er hält uns für zu blöd das Revier zu beschützen und meint dann lautstark gucken zu müssen, ist aber beruhigt sobald der Besuch da ist und "nichts böses" droht. Aber: Wie ändern wir das, wenn zwischen uns die Bindung aufgrund der kurzen Zeit noch gar nicht gefestigt ist? Das Problem möchte ich nicht aufschieben, da es bzgl. der Nachbarn irgendwann zu Problemen führen würde und ich keine Lust habe, dass er sich das Gekläffe angewöhnt!
Über die Suchfunktion hab ich nichts passendes gefunden, vor allem das letzte Problem betrifft bei anderen Leuten scheinbar das Klingeln an sich, bei uns ist das ja etwas anders. (Oder vielleicht ist es auch das gleiche Prinzip nur ist der Auslöser statt dem Klingelgeräusch die Schritte auf der oberen Treppe?)
Liebe Grüße
Choupette
Zuletzt bearbeitet: