- Aufdringliche Hündin Beitrag #1
R
red_bandit
- Beiträge
- 2
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo zusammen,
unsere Golden Retriever Hündin Tessa ist eine einzige Plage. .. Ganz so ist es natürlich nicht, wir lieben sie und sie hat auch einige tolle Vorzüge. Sie hört sehr gut auf Komandos, läuft schon immer ganz von sich aus völlig entspannt an der Leine, ist gegenüber anderen Hunden und anderen Spaziergängern zurückhaltend, vielleicht ein wenig zu ängstlich, aber immerhin nicht agressiv, will ich damit sagen.
Unser Problem ist allerdings, dass man sie nicht streicheln kann, weil sie in dem Moment, in dem sie Aufmerksamkeit bekommt, einfach viel zu aufdringlich wird.
Wenn ich sie beispielsweise zu mir rufe und sie hinsetzen lasse, dann tut sie das ohne zu zögern. Wenn ich sie dann streichle, um sie zu loben oder zur Begrüßung, dann ist sie sofort extrem aufgeregt, wackelt mit dem ganzen Körper hinundher, streckt die Schnauze zur Hand und leckt sie ab, kommt immer näher zu mir herangerutscht, tritt mir auf die Füße und drängt sich an meine Beine. Auch sonst ist sie einfach furchtbar unumsichtig, tritt Menschen auch nur im Vorbeigehen auf die Füße oder wirft Dinge auf dem Boden um, stößt sich in ihrer Aufregung sehr häufig, usw. Letzteres, ihre Ungeschicktheit, kommt vielleicht daher, dass sie etwas dumm ist? Mit unserer anderen Hündin, Kira, hatten wir jedenfalls nie solche Probleme, und auch vorher mit keinem Hund. Von Kira war zwar der Gehorsam manchmal schwerer zu bekommen, dafür war und ist sie heute noch viel unabhängiger, und vorsichtiger mit ihrer Umwelt. Sie freut sich natürlich auch über Streicheleinheiten, wird dadurch aber eher entspannt als aufdringlich. Mir ist bewusst, dass man das Wesen seines Hundes nicht so einfach ändern kann. Tessas Anschmiegsamkeit wird man ihr wohl nicht abtrainieren können. Aber sobald ihr Verhalten eine Belässtigung wird, ist es ja wohl ein Fehler der Erziehung. Wie kann ich ihr diese Unruhe abgewöhnen?
Ihre Art ist einfach so störend. Sie ist mir auch vor Besuchern wirklich peinlich, weil man sie wie gesagt nicht anrühren kann.
Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass Tessa furchtbar eifersüchtig ist auf Kira. Man kann auch Kira nicht streicheln, ohne dass Tessa sich dazwischendrängt. Diese Sache hat sich zwar mittlerweile etwas gebessert, aber die Tendenz ist immer noch da. Ich habe versucht, beiden Hunden ganz deutlich ihre Streicheleinheiten zu geben. Ich rufe beispielsweise Kira (Tessa folgt sofort) und streichle sie. Tessa versucht, zu stören. Ich sage "Ab!" und darauf hört sie mittlerweile und zieht sich zurück. Etwas später rufe ich dann Tessa und streichle sie. Ich hatte gehofft, dass sie dann ganz bewusst mitbekommt, dass sie nicht um Zuneigung kämpfen muss, und dass ich allein als Herrchen entscheide, wen ich wann streichle. Das Ganze zeigt allerdings nur soweit Erfolg, dass Tessa es akzeptiert, wenn man sie wegschickt. Versuche, sich dazwischen zu drängen, unternimmt sie weiterhin.
Ich kann mir allerdings auch nicht erklären, wo dieses Verhalten herrührt. Es ist nicht so, als ob wir sie mit unserer Liebe vernachlässigt hätten, und sie jetzt über jede Streicheleinheit in Ekstase ausbrechen müsste. Vielmehr war sie schon immer so, und wir haben versäumt, der Sache rechtzeitig einen Riegel vorzuschieben. Das ständige Lecken, das Ranrutschen und auf die Füße Treten ist eine echte Belastung. Nun brauchen wir unbedingt euren Ratschlag, wie man ihr diese Aufregung in der Praxis abtrainieren kann.
Vielen Dank im Voraus für alle Antworten!
Liebe Grüße Saskia
unsere Golden Retriever Hündin Tessa ist eine einzige Plage. .. Ganz so ist es natürlich nicht, wir lieben sie und sie hat auch einige tolle Vorzüge. Sie hört sehr gut auf Komandos, läuft schon immer ganz von sich aus völlig entspannt an der Leine, ist gegenüber anderen Hunden und anderen Spaziergängern zurückhaltend, vielleicht ein wenig zu ängstlich, aber immerhin nicht agressiv, will ich damit sagen.
Unser Problem ist allerdings, dass man sie nicht streicheln kann, weil sie in dem Moment, in dem sie Aufmerksamkeit bekommt, einfach viel zu aufdringlich wird.
Wenn ich sie beispielsweise zu mir rufe und sie hinsetzen lasse, dann tut sie das ohne zu zögern. Wenn ich sie dann streichle, um sie zu loben oder zur Begrüßung, dann ist sie sofort extrem aufgeregt, wackelt mit dem ganzen Körper hinundher, streckt die Schnauze zur Hand und leckt sie ab, kommt immer näher zu mir herangerutscht, tritt mir auf die Füße und drängt sich an meine Beine. Auch sonst ist sie einfach furchtbar unumsichtig, tritt Menschen auch nur im Vorbeigehen auf die Füße oder wirft Dinge auf dem Boden um, stößt sich in ihrer Aufregung sehr häufig, usw. Letzteres, ihre Ungeschicktheit, kommt vielleicht daher, dass sie etwas dumm ist? Mit unserer anderen Hündin, Kira, hatten wir jedenfalls nie solche Probleme, und auch vorher mit keinem Hund. Von Kira war zwar der Gehorsam manchmal schwerer zu bekommen, dafür war und ist sie heute noch viel unabhängiger, und vorsichtiger mit ihrer Umwelt. Sie freut sich natürlich auch über Streicheleinheiten, wird dadurch aber eher entspannt als aufdringlich. Mir ist bewusst, dass man das Wesen seines Hundes nicht so einfach ändern kann. Tessas Anschmiegsamkeit wird man ihr wohl nicht abtrainieren können. Aber sobald ihr Verhalten eine Belässtigung wird, ist es ja wohl ein Fehler der Erziehung. Wie kann ich ihr diese Unruhe abgewöhnen?
Ihre Art ist einfach so störend. Sie ist mir auch vor Besuchern wirklich peinlich, weil man sie wie gesagt nicht anrühren kann.
Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass Tessa furchtbar eifersüchtig ist auf Kira. Man kann auch Kira nicht streicheln, ohne dass Tessa sich dazwischendrängt. Diese Sache hat sich zwar mittlerweile etwas gebessert, aber die Tendenz ist immer noch da. Ich habe versucht, beiden Hunden ganz deutlich ihre Streicheleinheiten zu geben. Ich rufe beispielsweise Kira (Tessa folgt sofort) und streichle sie. Tessa versucht, zu stören. Ich sage "Ab!" und darauf hört sie mittlerweile und zieht sich zurück. Etwas später rufe ich dann Tessa und streichle sie. Ich hatte gehofft, dass sie dann ganz bewusst mitbekommt, dass sie nicht um Zuneigung kämpfen muss, und dass ich allein als Herrchen entscheide, wen ich wann streichle. Das Ganze zeigt allerdings nur soweit Erfolg, dass Tessa es akzeptiert, wenn man sie wegschickt. Versuche, sich dazwischen zu drängen, unternimmt sie weiterhin.
Ich kann mir allerdings auch nicht erklären, wo dieses Verhalten herrührt. Es ist nicht so, als ob wir sie mit unserer Liebe vernachlässigt hätten, und sie jetzt über jede Streicheleinheit in Ekstase ausbrechen müsste. Vielmehr war sie schon immer so, und wir haben versäumt, der Sache rechtzeitig einen Riegel vorzuschieben. Das ständige Lecken, das Ranrutschen und auf die Füße Treten ist eine echte Belastung. Nun brauchen wir unbedingt euren Ratschlag, wie man ihr diese Aufregung in der Praxis abtrainieren kann.
Vielen Dank im Voraus für alle Antworten!
Liebe Grüße Saskia
Zuletzt bearbeitet: