- Probleme mit Kastrat und vergesellschaftetem Weibchen (auch kastriert) Beitrag #1
E
Essela
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Hallo,
ich bin mir nicht absolut sicher, ob ich hier richtig bin, da die VG schon durch ist und die Beiden eher in der Eingewöhnung sind, finde ich, dass es mehr um das Verhalten geht.
Folgende Hintergrundstory:
Mein Freund und ich haben uns Anfang August zwei kleine Zwerge angeschafft. Lief alles super, beide munter, haben sich gut verstanden und eigentlich nur aufeinander gesessen. Sie war 8 Wochen, er 12 Wochen. Er ist ein Frühkastrat. Beide kerngesund, rundum zufrieden und absolut winzig. Das Gehege war ca. 3,5 qm groß, täglich mehrere Stunden Auslauf in der ganzen Wohnung.
Dann gings los. Sie hat entdeckt, dass sie ein Mädchen ist und wollte sich wohl gern fortpflanzen. Ich glaube zumindest nicht, dass es was mit Dominanz zu tun hatte, hat nicht so gewirkt. Leider hat sie aber sein Gesicht genommen und er hat, anscheinend nach mehrmaligem Zwicken, zugebissen. Sie hat geschrien, wir gleich hin und Blut entdeckt. Am Popo ein Biss quer rüber, ab zur Tierklinik, war schon spät am Abend.
War nichts allzu dramatisches, wurde nur gereinigt, wir durften sie auch wieder zusammen lassen. Haben wir auch. Beide gleich gekuschelt, kein Anzeichen von Stress oder Kampf, er hat sie wie verrückt geputzt.
Nächsten Tag hat sie wieder sein Köpfchen gerammelt, mein Freund hat sie gleich runtergestupst, aber zu spät. Er hatte ihr direkt über der Scheide ein Stück Haut rausgerissen, fast die Harnröhre mit erwischt. Ab zum Tierarzt, es wurde genäht.
Kurzfassung: Trennung der Beiden, sie hat sich die Fäden selbst gezogen, also täglich mehrfach reinigen und so abheilen lassen. Es ist auch super verheilt, durch das Gitter haben sich die Beiden dauernd versucht zu schlecken und zu kuscheln. Wenn einer den anderen sah sind sie sofort aufeinander zu. Hat uns schier das Herz gebrochen.
Jedenfalls haben wir in Rücksprache mit dem TA die Kastration von ihr beschlossen, damit beide wieder zusammen gekonnt hätten. Als die Wunde verheilt war, sie war gerade 4 Monate, wurde diese durchgeführt. Leider hat sie zwar die Kastration und die Narkose überstanden, ist dann allerdings noch beim TA gestorben. Er meint sie hätte wohl einen Schock gehabt ..
Davon, wie es uns geht und was wir uns für Vorwürfe machen, ob es evtl. zu früh war usw., mal abgesehen fingen ab da die Probleme mit unserem Kerlchen richtig an. Das war Anfang des Monats.
Er hat uns zwei Tage, nachdem sie weg war, gebissen, angeknurrt, angegrunzt, das volle Programm. Aber nicht immer und in keiner bestimmten Situation. Manchmal kam er auch auf uns zu, hat sich streicheln lassen und war neugierig. Nur nicht wie vorher. Er hat auch kaum noch gefressen, ist nicht mehr rumgehüpft oder hat sich hingeschmissen. Auf gut deutsch: Ihm gings beschissen. Gesundheitlich aber alles ok, haben wir abklären lassen.
So konnte es schlecht weiter gehen, also haben wir uns auf die Suche begeben und ihm ein Mädel organisiert. Sie ist bereits kastriert, um das Problem, dass sie rammeln könnte, einzudämmen. Klar, aus Dominanz vllt noch - aber hoffentlich nicht so unnachgibig wie unsere Maus es getan hatte. Er ist inzwischen 6 Monate, sie ist bereits 1 1/2 Jahre, aber ein Jahr müsste doch gehen.
Vergesellschaftet wurde vor fast 2 Wochen nach allen Regeln der Kunst. 8 qm Zimmer, vorher war er nie drin, alles Neu was drin ist an Einrichtung, etc.pp.
Anfangs top, er hat wieder gefressen, sich auch mal hingeschmissen, ich war total happy. Nur haben sie nicht zusammengesessen oder dergleichen. Gut, abwarten. Ab und an haben wir sie nun auch mal beim schmusen ertappt, aber es ist immer er, der zu ihr geht. Er putzt sie, schiebt seinen Kopf unter ihren, aber sie erwidert das nicht. Sie kuschelt sich auch nie an ihn.
Seit drei Tagen dreht er wieder durch. Er versucht dauernd an ihren Hintern zu kommen, beißt (glaube ich) auch leicht rein, aber verletzt ist sie nicht. Sie läuft dann weg, er lässt sie dann meist für den Moment abhauen. Er rupft ihr auch wieder Haare aus. Die Kötel der beiden, aber vorallem ihre, stinken heftig.
Seit gestern noch schlimmer. Er rammelt sie jetzt. Sie klopft, wenn er sie anschaut. Er knurrt auch uns wieder an.
Ich bin mir sehr, sehr sicher dass er verdammt dominant ist. Das hat sich bei unserer Maus damals nie geäußert, aber dafür jetzt extrem. Die neue Dame lässt sich nicht komplett unterbuttern, muckt aber auch nicht mehr auf, und ich glaube, sie hat Angst vor ihm.
Die ganze Hintergrundstory hab ich mitgeliefert, weil ich nicht weiß, wie sehr das evtl. alles zusammen hängt. Aber ich bin echt verzweifelt. Sollen wir die Beiden zusammenlassen? Mein Bauchgefühl sagt, dass es schlecht aussieht und sie nicht zusammenpassen. Und wir haben Angst, dass er sie evtl auch verletzt.
Unser TA hat empfohlen, einen anderen Kastrat dazu zu nehmen. Nachdem ich aber gesehen habe, wie dominant er ist, halte ich das für keine gute Idee.
Und was mach ich wegen seiner Agressivität? Kann ich da überhaupt irgendwas machen?
ich bin mir nicht absolut sicher, ob ich hier richtig bin, da die VG schon durch ist und die Beiden eher in der Eingewöhnung sind, finde ich, dass es mehr um das Verhalten geht.
Folgende Hintergrundstory:
Mein Freund und ich haben uns Anfang August zwei kleine Zwerge angeschafft. Lief alles super, beide munter, haben sich gut verstanden und eigentlich nur aufeinander gesessen. Sie war 8 Wochen, er 12 Wochen. Er ist ein Frühkastrat. Beide kerngesund, rundum zufrieden und absolut winzig. Das Gehege war ca. 3,5 qm groß, täglich mehrere Stunden Auslauf in der ganzen Wohnung.
Dann gings los. Sie hat entdeckt, dass sie ein Mädchen ist und wollte sich wohl gern fortpflanzen. Ich glaube zumindest nicht, dass es was mit Dominanz zu tun hatte, hat nicht so gewirkt. Leider hat sie aber sein Gesicht genommen und er hat, anscheinend nach mehrmaligem Zwicken, zugebissen. Sie hat geschrien, wir gleich hin und Blut entdeckt. Am Popo ein Biss quer rüber, ab zur Tierklinik, war schon spät am Abend.
War nichts allzu dramatisches, wurde nur gereinigt, wir durften sie auch wieder zusammen lassen. Haben wir auch. Beide gleich gekuschelt, kein Anzeichen von Stress oder Kampf, er hat sie wie verrückt geputzt.
Nächsten Tag hat sie wieder sein Köpfchen gerammelt, mein Freund hat sie gleich runtergestupst, aber zu spät. Er hatte ihr direkt über der Scheide ein Stück Haut rausgerissen, fast die Harnröhre mit erwischt. Ab zum Tierarzt, es wurde genäht.
Kurzfassung: Trennung der Beiden, sie hat sich die Fäden selbst gezogen, also täglich mehrfach reinigen und so abheilen lassen. Es ist auch super verheilt, durch das Gitter haben sich die Beiden dauernd versucht zu schlecken und zu kuscheln. Wenn einer den anderen sah sind sie sofort aufeinander zu. Hat uns schier das Herz gebrochen.
Jedenfalls haben wir in Rücksprache mit dem TA die Kastration von ihr beschlossen, damit beide wieder zusammen gekonnt hätten. Als die Wunde verheilt war, sie war gerade 4 Monate, wurde diese durchgeführt. Leider hat sie zwar die Kastration und die Narkose überstanden, ist dann allerdings noch beim TA gestorben. Er meint sie hätte wohl einen Schock gehabt ..
Davon, wie es uns geht und was wir uns für Vorwürfe machen, ob es evtl. zu früh war usw., mal abgesehen fingen ab da die Probleme mit unserem Kerlchen richtig an. Das war Anfang des Monats.
Er hat uns zwei Tage, nachdem sie weg war, gebissen, angeknurrt, angegrunzt, das volle Programm. Aber nicht immer und in keiner bestimmten Situation. Manchmal kam er auch auf uns zu, hat sich streicheln lassen und war neugierig. Nur nicht wie vorher. Er hat auch kaum noch gefressen, ist nicht mehr rumgehüpft oder hat sich hingeschmissen. Auf gut deutsch: Ihm gings beschissen. Gesundheitlich aber alles ok, haben wir abklären lassen.
So konnte es schlecht weiter gehen, also haben wir uns auf die Suche begeben und ihm ein Mädel organisiert. Sie ist bereits kastriert, um das Problem, dass sie rammeln könnte, einzudämmen. Klar, aus Dominanz vllt noch - aber hoffentlich nicht so unnachgibig wie unsere Maus es getan hatte. Er ist inzwischen 6 Monate, sie ist bereits 1 1/2 Jahre, aber ein Jahr müsste doch gehen.
Vergesellschaftet wurde vor fast 2 Wochen nach allen Regeln der Kunst. 8 qm Zimmer, vorher war er nie drin, alles Neu was drin ist an Einrichtung, etc.pp.
Anfangs top, er hat wieder gefressen, sich auch mal hingeschmissen, ich war total happy. Nur haben sie nicht zusammengesessen oder dergleichen. Gut, abwarten. Ab und an haben wir sie nun auch mal beim schmusen ertappt, aber es ist immer er, der zu ihr geht. Er putzt sie, schiebt seinen Kopf unter ihren, aber sie erwidert das nicht. Sie kuschelt sich auch nie an ihn.
Seit drei Tagen dreht er wieder durch. Er versucht dauernd an ihren Hintern zu kommen, beißt (glaube ich) auch leicht rein, aber verletzt ist sie nicht. Sie läuft dann weg, er lässt sie dann meist für den Moment abhauen. Er rupft ihr auch wieder Haare aus. Die Kötel der beiden, aber vorallem ihre, stinken heftig.
Seit gestern noch schlimmer. Er rammelt sie jetzt. Sie klopft, wenn er sie anschaut. Er knurrt auch uns wieder an.
Ich bin mir sehr, sehr sicher dass er verdammt dominant ist. Das hat sich bei unserer Maus damals nie geäußert, aber dafür jetzt extrem. Die neue Dame lässt sich nicht komplett unterbuttern, muckt aber auch nicht mehr auf, und ich glaube, sie hat Angst vor ihm.
Die ganze Hintergrundstory hab ich mitgeliefert, weil ich nicht weiß, wie sehr das evtl. alles zusammen hängt. Aber ich bin echt verzweifelt. Sollen wir die Beiden zusammenlassen? Mein Bauchgefühl sagt, dass es schlecht aussieht und sie nicht zusammenpassen. Und wir haben Angst, dass er sie evtl auch verletzt.
Unser TA hat empfohlen, einen anderen Kastrat dazu zu nehmen. Nachdem ich aber gesehen habe, wie dominant er ist, halte ich das für keine gute Idee.
Und was mach ich wegen seiner Agressivität? Kann ich da überhaupt irgendwas machen?