- 2 Häsinnen Vergesellschaften und ein Elektrozaun - HILFE! Beitrag #1
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Kuschelpfötchen347
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Hallo 
Bis Sommer letzten Jahres besaß ich 2 weibliche Kaninchen (ca. 5 und 7 Jahre alt), deren Vergesellschaftung richtig gut gelungen war und beide 2 Jahre lang beste Freundinnen waren. Nachdem das erste dem anderen lang und breit die Rangordnung beigebracht hatte, kuschelten sie wie ein Herz und eine Seele.:049: :052: :058: Leider ist dieses letzten Sommer verstorben :089::089:und nachdem ich jetzt alle Tierheime in der Nähe abgeklappert habe, kein Kastrate zur Verfügung stand und mein Vater gegen die selbst in die Wege geleitete Kastration war, entschlossen wir uns, bei seinem Kumpel, der Züchter ist, nachzuschauen. Dort nahmen wir dann eine 1/2-Jahr-alte Häsin mit. :060:
Die eigentliche Vergesellschaftung verlief so, wie ich sie mir vorgestellt hatte; Ich setzte sie beide fast zeitgleich in eines unserer beiden 200m²-Gehege, und zwar in das, was beide noch nicht kannten (das Ältere war zuvor in dem anderen), und was mit einem Stromzaun umrissen ist. Das Problem war nun, dass die Neue 1. nur enge Stallhaltung gewöhnt war :eusa_wall:, weshalb sie mit dem vielen Platz erstmal völlig überfordert schien, und dass sie 2. keinen Strom oder gar einen Stromzaun kannte. :102: Als beide nun drin waren, wollte ich gerade den Strom anschalten gehen, als die Neue sich durch den Zaun gequetscht hatte (was mit immer noch ein Rätsel ist, wie). :087: :120: :095: Ich rannte panisch auf sie zu, sodass sie ebenfalls panisch zurück durch den Zaun kletterte und ich schnell den Strom anstellte. Nun beobachtete ich beruhigt die ersten Annäherungsversuche meiner Älteren und die ersten, völlig normalen Revierkämpfe der beiden, wie ich es von meiner Verstorbenen und meiner Älteren ja bereits kannte. :045: :062: Das überforderte die Neue allerdings auch noch zusätzlich, weil sie bisher in Einzelhaltung lebte. :120: Was nun geschah, hatte (meine ICH) seinen Ursprung in all den Überforderungen und neuen Eindrücken, die auf die neue nun einprasselten ... Sie versuchte wieder durch den Zaun vor meiner Älteren abhauend durchzukriechen, bekam aber die gewöhnlichen Stromstöße. :119: Das hielt sie allerdings in der Panik leider nicht davon ab, mit dem Kopf in der Zaunschlaufe steckenzubleiben. :088: Daraufhin sprang ich über den Stromzaun (für das Stromausschalten war keine Zeit) und versuchte sie, hinauszuziehen. Das gelang mir zwar, aber nun kroch sie einfach unter dem Zaun drunter durch und versteckte sich unter der Hecke, die hinter dem Zaun war. :095: :013: Mithilfe meines Vaters konnte ich sie auch von dort wieder in die ruhige Transportkiste befördern, wo sie sich erstmal ausruhte. :eusa_shifty:
Nach reichlicher Überlegung, was nun zutun war, brachte ich die Ältere in unseren Stall und folgte den Anweisungen meines Vaters; Ich sperrte eine kleine Ecke des Zauns innen ab und setzte die Neue dort hinein, sodass sie ständig an den Zaun kam, damit sie lernte, dass sie diesen Zaun meiden muss (natürlich war auch genügend Platz um dem zaun auszuweichen, nicht dass jemand denkt, sie wäre dem Strom schutzlos ausgeliefert. außerdem hatte ich eine Stelle ausgesucht, an der ich auf der anderen Seite Wache schieben konnte, falls sie wieder versuchen sollte, hindurchzukriechen). :115: In dieser Ecke ließ ich sie dann ca. 2h, in denen sie ca. 4-5 mal einen kurzen Schock bekam, allerdings rannte sie nicht wieder wild umher und versuchte hecktisch durch den Zaun zu kommen. :041: :023:
Schlussendlich nun meine Frage: Hat vlt jemand eine Idee, wie ich die beiden vergesellschaften soll? Denn sie brauchen den ganzen Platz für ihre Auseinandersetzungen, aber wenn die Neue wieder so panisch wird, dass sie sich wieder im Zaun verfängt oder ausbüchsen will ... Oder wüsste jemand vlt., wie ich sie schnellstmöglich soweit an den Zaun gewöhnen kann, dass sie UND ICH uns voll und ganz auf die Revier- und Rangordnungsabmachungen konzentrieren können? :102::eusa_naughty:
Viele liebe Grüße und ein Danke im Vorraus an alle Antwortenden!!
Kuschelpfötchen. :049: :eusa_shifty:
PS: 1.) Bisher kamen alle Kaninchen sofort nach wenigen Stromstößen mit dem Zaun zurecht, weshalb mein Vater und ich gerade ratlos sind.
2.) Ja, ich weiß, der Altersunterschied zwischen den beiden ist enorm, und ja, ich weiß, ein Kastrate wäre die beste Wahl als Partner für meine Ältere gewesen, aber die Umstände haben beides leider nur so ergeben und außerdem klappte das Ganze auch damals mit meinen beiden Zicken.
3.) Es ist recht wichtig, dass sowohl die Gewöhnung an den Zaun, als auch die Vergesellschaftung in naher Zukunft abgeschlossen sind, denn ich bin a) sehr selten bei meinem Vater, b) hat er zu wenig Zeit, sie ständig zu beobachten und das ganze so gewissenhaft wie ich zu machen, c) müssten die beiden dann jetzt 2 ganze Wochen allein im Stall verbringen, weil ich zum einen erst dann wiederkomme und zum anderen kann meine Ältere nicht mehr in das 2. Gehege und das, wo dann beide zsm hinein sollen, würde sie sonst als ihr Revier ansehen und nicht als neutralen Platz ... Was natürlich ungünstig für die vergesellschaftung wäre ...
Bis Sommer letzten Jahres besaß ich 2 weibliche Kaninchen (ca. 5 und 7 Jahre alt), deren Vergesellschaftung richtig gut gelungen war und beide 2 Jahre lang beste Freundinnen waren. Nachdem das erste dem anderen lang und breit die Rangordnung beigebracht hatte, kuschelten sie wie ein Herz und eine Seele.:049: :052: :058: Leider ist dieses letzten Sommer verstorben :089::089:und nachdem ich jetzt alle Tierheime in der Nähe abgeklappert habe, kein Kastrate zur Verfügung stand und mein Vater gegen die selbst in die Wege geleitete Kastration war, entschlossen wir uns, bei seinem Kumpel, der Züchter ist, nachzuschauen. Dort nahmen wir dann eine 1/2-Jahr-alte Häsin mit. :060:
Die eigentliche Vergesellschaftung verlief so, wie ich sie mir vorgestellt hatte; Ich setzte sie beide fast zeitgleich in eines unserer beiden 200m²-Gehege, und zwar in das, was beide noch nicht kannten (das Ältere war zuvor in dem anderen), und was mit einem Stromzaun umrissen ist. Das Problem war nun, dass die Neue 1. nur enge Stallhaltung gewöhnt war :eusa_wall:, weshalb sie mit dem vielen Platz erstmal völlig überfordert schien, und dass sie 2. keinen Strom oder gar einen Stromzaun kannte. :102: Als beide nun drin waren, wollte ich gerade den Strom anschalten gehen, als die Neue sich durch den Zaun gequetscht hatte (was mit immer noch ein Rätsel ist, wie). :087: :120: :095: Ich rannte panisch auf sie zu, sodass sie ebenfalls panisch zurück durch den Zaun kletterte und ich schnell den Strom anstellte. Nun beobachtete ich beruhigt die ersten Annäherungsversuche meiner Älteren und die ersten, völlig normalen Revierkämpfe der beiden, wie ich es von meiner Verstorbenen und meiner Älteren ja bereits kannte. :045: :062: Das überforderte die Neue allerdings auch noch zusätzlich, weil sie bisher in Einzelhaltung lebte. :120: Was nun geschah, hatte (meine ICH) seinen Ursprung in all den Überforderungen und neuen Eindrücken, die auf die neue nun einprasselten ... Sie versuchte wieder durch den Zaun vor meiner Älteren abhauend durchzukriechen, bekam aber die gewöhnlichen Stromstöße. :119: Das hielt sie allerdings in der Panik leider nicht davon ab, mit dem Kopf in der Zaunschlaufe steckenzubleiben. :088: Daraufhin sprang ich über den Stromzaun (für das Stromausschalten war keine Zeit) und versuchte sie, hinauszuziehen. Das gelang mir zwar, aber nun kroch sie einfach unter dem Zaun drunter durch und versteckte sich unter der Hecke, die hinter dem Zaun war. :095: :013: Mithilfe meines Vaters konnte ich sie auch von dort wieder in die ruhige Transportkiste befördern, wo sie sich erstmal ausruhte. :eusa_shifty:
Nach reichlicher Überlegung, was nun zutun war, brachte ich die Ältere in unseren Stall und folgte den Anweisungen meines Vaters; Ich sperrte eine kleine Ecke des Zauns innen ab und setzte die Neue dort hinein, sodass sie ständig an den Zaun kam, damit sie lernte, dass sie diesen Zaun meiden muss (natürlich war auch genügend Platz um dem zaun auszuweichen, nicht dass jemand denkt, sie wäre dem Strom schutzlos ausgeliefert. außerdem hatte ich eine Stelle ausgesucht, an der ich auf der anderen Seite Wache schieben konnte, falls sie wieder versuchen sollte, hindurchzukriechen). :115: In dieser Ecke ließ ich sie dann ca. 2h, in denen sie ca. 4-5 mal einen kurzen Schock bekam, allerdings rannte sie nicht wieder wild umher und versuchte hecktisch durch den Zaun zu kommen. :041: :023:
Schlussendlich nun meine Frage: Hat vlt jemand eine Idee, wie ich die beiden vergesellschaften soll? Denn sie brauchen den ganzen Platz für ihre Auseinandersetzungen, aber wenn die Neue wieder so panisch wird, dass sie sich wieder im Zaun verfängt oder ausbüchsen will ... Oder wüsste jemand vlt., wie ich sie schnellstmöglich soweit an den Zaun gewöhnen kann, dass sie UND ICH uns voll und ganz auf die Revier- und Rangordnungsabmachungen konzentrieren können? :102::eusa_naughty:
Viele liebe Grüße und ein Danke im Vorraus an alle Antwortenden!!
Kuschelpfötchen. :049: :eusa_shifty:
PS: 1.) Bisher kamen alle Kaninchen sofort nach wenigen Stromstößen mit dem Zaun zurecht, weshalb mein Vater und ich gerade ratlos sind.
2.) Ja, ich weiß, der Altersunterschied zwischen den beiden ist enorm, und ja, ich weiß, ein Kastrate wäre die beste Wahl als Partner für meine Ältere gewesen, aber die Umstände haben beides leider nur so ergeben und außerdem klappte das Ganze auch damals mit meinen beiden Zicken.
3.) Es ist recht wichtig, dass sowohl die Gewöhnung an den Zaun, als auch die Vergesellschaftung in naher Zukunft abgeschlossen sind, denn ich bin a) sehr selten bei meinem Vater, b) hat er zu wenig Zeit, sie ständig zu beobachten und das ganze so gewissenhaft wie ich zu machen, c) müssten die beiden dann jetzt 2 ganze Wochen allein im Stall verbringen, weil ich zum einen erst dann wiederkomme und zum anderen kann meine Ältere nicht mehr in das 2. Gehege und das, wo dann beide zsm hinein sollen, würde sie sonst als ihr Revier ansehen und nicht als neutralen Platz ... Was natürlich ungünstig für die vergesellschaftung wäre ...