Hühnerhaltung - ist das was für mich?

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  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #1
Tompina

Tompina

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Hallo ihr Lieben,

ich verirre mich heute mal in diese Gefilde des Forums, da mir seit ein paar Wochen ein Gedanke durch den Kopf geht, den ich gerne konkretisieren bzw. verwerfen würde und dazu brauche ich eure Hilfe. :D

Da ich bald in ein Haus mit Grundstück ziehe, sehr ländlich wohne und schon immer iwie eine Faszination für Hühner verspüre, wächst in mir bei zunehmendem Näherrücken des Umzuges der Wunsch tatsächlich in nächster Zeit (frühestens März/April 2015) unter die Hühnerhalter zu gehen. Ich habe mich auch schon im Internet eingelesen, finde aber einen Austausch hier im Forum immer nochmal besser, da man ja vielleicht nicht an alles gedacht hat oder einen bestimmten Gedankengang gar nicht erst in Erwägung gezogen hat, den man dann hier aufgezeigt bekommt. ;)

So erst mal die Voraussetzungen/Gegebenheiten:

- 1400qm Grundstück, davon der Großteil komplett eingezäunt (Metallzaun, Höhe 170cm)
- ein Holzschuppen mit Steinfundament, der als Kaninchenunterkunft ausgebaut werden soll
- mind. 5 freilaufende Hunde auf dem Grundstück, d.h. kompletter Hühnerfreilauf wohl eher nicht möglich
- Waldnähe - somit wohl auch Fuchs und Marder nicht fern, nehme ich an
- ein Nachbar mit ca. 50-80m Abstand zwischen den Häusern, mein Grundstück geht aber nach hinten raus (grenzt an Wald und Kuhweide), weg vom Nachbarn / bei den weiter entfernten Nachbarn hat es Hühner, die komplett frei laufen

Nun meine Fragen:

1. Hühnerhaltung, d.h. Einverständnis der Nachbarn (wg. Hahn), Meldung beim VetAmt und der Tierseuchenkasse, evtl. Stallbau muss beim Bauamt erfragt/angemeldet werden - hab ich was vergessen? Gibt es weitere Ämter/Behörden, wo ich vorher nachfragen muss?

2. Könnte man als Stall so ein fertiges Gartenhaus o.Ä. nehmen? Wenn ja, welcher Bodenbelag eignet sich? PVC oder so und dann Einstreu drüber? Fliesen? Naturboden? Wenn nein, wie sollte die Unterkunft dann aussehen?

3. Für das Sozialleben ist ein Hahn ja schon nötig, oder? Gibt es so was wie Empfängnisverhütung? Oder hab ich dann zwangsläufig Nachwuchs, wenn ich nicht alle Eier rechtzeitig finde? Bzw. ginge eine Haltung ohne Hahn auch? (züchten möchte ich nicht, Eier produzieren auch nicht, Hauptsache den Hühnern geht es gut)

4. Wie viel Platz sollte ich hundesicher abtrennen und wie groß ist eine Mindestgruppe? Im Internet steht was von 6 Hennen pro Hahn, also 6-7 Tiere, 1qm Stallfläche pro Huhn, also mind. 7qm, besser mehr. Und 15-20qm Auslauffläche pro Huhn, d.h. 150-200qm Grundstück müsste ich schon hundesicher abtrennen, richtig?

5. Reicht es wenn der Stall fuchs- und mardersicher ist oder muss dann der Auslauf auch komplett übernetzt/überdacht etc. sein?

6. Fütterung - das scheint ja rasseabhängig und herkunftsabhängig zu sein welches "Grundfutter" man nehmen sollte, oder? Kann ich mir eine Mischung auch selber zusammen stellen oder empfiehlt es sich eine Fertigmischung aus dem Handel zu nehmen? Ergänzt selbstverständlich mit Gemüse, Obst, tierischem Eiweiß etc.

7. Gibt es Hühnerrassen, die für Anfänger wie mich zu empfehlen sind? Gibt es Vermittlungsstellen, die evtl. gerettete Hühner oder so vermitteln?

8. Hab ich was Wichtiges/Grundlegendes vergessen? Träume ich einen zu großen Traum oder wäre das realistisch? Bitte seid ehrlich! Wenn es nicht geht, kann ich den Gedanken gleich verwerfen und hab das nicht immer im Hinterkopf!

Vielen Dank schon mal! :D
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #2
Hallo, ich kann jetzt nicht persölich mitreden aber bei mir aus der Familie halten Hühner und da wollt ich mal schreiben wie sie die Hühner so halten..
Könnte man als Stall so ein fertiges Gartenhaus o.Ä. nehmen? Wenn ja, welcher Bodenbelag eignet sich? PVC oder so und dann Einstreu drüber? Fliesen? Naturboden? Wenn nein, wie sollte die Unterkunft dann aussehen?

Also mein Verwanter hat es so: eine umgebaute Scheune mit einer ''Klappe'' zum Aulauf , in dem Stall sind ja auch Sitzstangen u. co und auf dem Boden nur Einstreu.


Für das Sozialleben ist ein Hahn ja schon nötig, oder? Gibt es so was wie Empfängnisverhütung? Oder hab ich dann zwangsläufig Nachwuchs, wenn ich nicht alle Eier rechtzeitig finde? Bzw. ginge eine Haltung ohne Hahn auch? (züchten möchte ich nicht, Eier produzieren auch nicht, Hauptsache den Hühnern geht es gut)

Also ich glaube mit dem Hahn ja...und dass mit dem Nachwuchs muss nicht sein ,weil es bei meinen Verwanten z.B. so ist , dass der Hahn immer besteigt (oder wie man das bei Hühnern nennt) und die Hennen nicht immer gleich schwanger sind , und bei ihm sogar noch garnicht, nur scheinschwanger und die Eier muss man dann nicht ''rechtzeitig finden'' ,weil die Hennen dann auf den Eiern hocken (Brüten) und eigendlich fast nur in ihre Lege-Boxen Eier legen und nirgendwo wo man sie finden muss... (irgendwie muss man die Eier dann auch mit einer Taschenlampe durchleuchten um zu wissen ob es Kücken gibt..)


Reicht es wenn der Stall fuchs- und mardersicher ist oder muss dann der Auslauf auch komplett übernetzt/überdacht etc. sein?

Mein Verwanter hat den Auslauf nicht überdacht,da er die Hühner jeden abend reinholt ( in die Scheune/Schuppen) und sie dann frühs wieder raus lässt.



Träume ich einen zu großen Traum oder wäre das realistisch? Bitte seid ehrlich! Wenn es nicht geht, kann ich den Gedanken gleich verwerfen und hab das nicht immer im Hinterkopf!

Also ich denke das dieser Traum seeehr realistisch und umsetztbar ist , da auch der Platzt und auch das Wissen vorhanden ist...:)
;)


Gibt es Vermittlungsstellen, die evtl. gerettete Hühner oder so vermitteln?

Hier ein Link , die tuen (aus Massentierhaltung) ''ausgediehnte'' Hühner holen/retten ... :
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #3
Danke für den Link, den hab ich gleich mal studiert! :D
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #4
Hey,

dass der Hahn immer besteigt (oder wie man das bei Hühnern nennt) und die Hennen nicht immer gleich schwanger sind , und bei ihm sogar noch garnicht, nur scheinschwanger

Vögel können weder schwanger, noch scheinschwanger werden. Entweder die Henne legt ein Ei, oder sie lässt es bleiben. Einen Hahn braucht sie dafür nicht, Hennen legen auch unbefruchtete Eier. Wenn ein Hahn in der Gruppe ist, ist es natürlich möglich, dass die Eier befruchtet sind, das ist aber auch kein muss. Wenn man das Ei dann mit einer Taschenlampe durchleuchtet, kann man den Embryo erkennen - wenn einer drin ist.

Abgesehen davon habe ich von Hühnern leider wenig Ahnung und kann dir da kaum weiter helfen, Tompina, aber ich glaube, bei so viel Platz sind Hühner kein unrealistischer Traum ;)
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #5
Hey,



Vögel können weder schwanger, noch scheinschwanger werden. Entweder die Henne legt ein Ei, oder sie lässt es bleiben.

Na also die Hennen damals oder eher gesagt die Eine hat immer Eier gelegt und sich zum brüten drauf gesetzt und wo sie dann einzelt hingetan wurde (da wo die Kücken aufgezogen werden - der Raum) da hat die Henne immer aufgehört und es kamen da nie Kücken
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #6
Huhu,

Hühner halte ich für ziemlich einfach und pflegeleicht zu halten. Nicht sehr anspruchsvoll und Anfängerfreundlich - was nicht heißt dass sie gar nichts brauchen!!

1. Da kann ich leider nicht wirklich helfen. Da der Hühnerstall nach Hinten raus geht und der nächste Nachbar ein Stück weg ist sollte das auch mit Hahn kein Problem werden. Baugenehmigung solltest du nur brauchen wenn der Stall eine gewisse Größe überschreitet, am Besten aber in der Gemeinde oder - noch einfacher - mal beim TA nachfragen.

2. Es gibt auch direkt fertige Hühnerställe zu kaufen. Ein Gartenhaus eignet sich aber bestimmt auch. Was du beachten solltest ist, dass du eine verschließbare Hühnerluke einbauen musst und dass die Größe in etwa stimmt. Das Häuschen sollte auch einigermaßen isoliert sein, gerade wenn du nur wenige Hühner hältst, und sich gut reinigen lassen.
Der Boden darf nicht faulen oder Feuchtigkeit ziehen. Die Tür solltest du auch bei Einstreu noch öffnen können - sag ich mal extra dazu, weil wir das beim Bau damals leider nicht bedacht hatten. ;)
Fenster sind ebenfalls wichtig und natürlich die klassische Einrichtung mit Sitzstangen, Legenestern, Futter, Wasser und Sandbad.

3. Ein Hahn ist nicht nötig, im Gegenteil, ein Hahn hält seine Hühner zwar gut zusammen und passt auf sie auf, aber gerade wenn du nur wenig Hennen hast können die auch schnell gestresst sein. Zudem fördert ein Hahn wohl das Verlangen zu brüten und eine Henne die brüten will aber nicht darf ist auch immer in einer etwas unglücklichen Situation in meinen Augen.
Da du nicht züchten willst würde ich auf einen Hahn eher verzichten.

4. Je größer der Platz desto besser. Wichtig ist, dass der Auslauf keine offene freie Grasfläche wird, damit die Hühner nicht Opfer von Greifvögeln werden können. Sträucher und Bäume sorgen für Schatten und Deckung.
Ebenfalls solltest du bedenken dass viele Hühner erstaunlich gut "fliegen" können, wenn ihnen nicht ein Flügel gestutzt wird.
Von der Fläche her würde ich sagen 150-200qm wären ein ideales Freigelände, da könntest du dann auch irgendwann mal deinen Hühnerbestand ein bisschen aufstocken und hättest so auch später noch Eier wenn deine ersten Hühner in Rente gehen. ;)
Glaube aber es hängt viel von den Hühnern selbst ab, Zwerghühner brauchen zB wesentlich weniger Platz und allgemein gesagt sind die Unterschiede zwischen den Rassen ziemlich groß.
Auch wenn du gerne Nottiere aufnehmen möchtest lohnt es sich, sich da bisschen genauer zu informieren, denn leider dürfen Hühner kaum irgendwo alt werden, weshalb praktisch jedes Huhn irgendwo einen besseren Platz verdient hätte, nicht nur die Hühner aus den großen Fabriken.

5. Mit Hunden auf dem Grundstück sollte das Gehege gut eingezäunt sein, aber wenn der Stall Mardersicher ist reicht das - vorausgesetzt du verschließt den Eingang wenn es dunkel wird!

6. Um das Futter kümmere ich mich bei uns zugegeben so gar nicht, aber Hühner sind in der Hinsicht wohl einigermaßen tolerant. Eischalen nicht vergessen und auf etwas Abwechslung achten - und grad in dem Punkt dann bitte auch ein wenig Fachlektüre zu Rate ziehen.

7. Ich könnte dir jetzt sagen wovon ich so Fan bin, aber ich glaub das nützt dir wenig. Denke dass du keine Hühnerrasse nimmst die verkrüppelt aussieht oder nur noch aus Federn zu bestehen scheint muss ich bei dir nicht extra erwähnen.
Falls du Hühner aus einem Legehennenbetrieb aufnimmst würde ich dir dringend empfehlen auch wenigstens 2 Hühner dazu zu nehmen die in normaler Haltung groß geworden sind. Bei uns haben die "Fabrikhühner" Wochen gebraucht bis sie sich eingegliedert hatten und wie ein halbwegs normales Huhn gewirkt haben... leider wurden aber alle nicht sehr alt und hatten überwiegend bereits verkrüppelte Zehen.
Die "gesunden" Hühner sollten bisschen die Vorbildfunktion übernehmen und es dir vereinfachen abnormales Verhalten zu erkennen.

8. Bei dem Grundstück wäre es ein frevel keine Hühner zu halten. ^^

Was ich vielleicht noch ergänzen würde: schaff dir im Stall einen Bereich wo du bei Bedarf kranke Tiere isolieren kannst. Eventuell auch einen kleinen Bereich vom Auslauf den du abtrennen kannst und der im Idealfall überdacht ist (sehr nützlich wenn der Garten bei mehreren Tagen Regen einer Schlammpfütze gleicht).

Überleg dir wo du den Misthaufen anlegen willst und plane im Stall auch direkt eine Hühnersichere Unterbringung für Futter ein. ;)

Alles in allem bin ich aber zuversichtlich das das was wird! :angel:

LG blackcat
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #7
Wow, blackcat, DANKE für deine ausführliche Amtwort! :clap:

1. ich werde dann wohl einfach mal auf der Gemeinde fragen, was spezifische Bestimmungen angeht. Beim VetAmt frag ich auch nochmal nach. Und meine Nachbarn scheinen super nett zu sein! *freu* Ich habe Teile der Familie schon kennen gelernt und ich denke, das kann was Gutes werden! :D (Hühner haben hier ja fast alle, ich denke wegen einem Hahn werde ich dann aber doch fragen)

2. diese fertigen - zumindest die, die ich gefunden habe im Inet - Hühnerställe kommen mir so klein vor? :eusa_think: Kannst du mir da ein Modell oder Hersteller empfehlen? Ist Grundfläche 1qm pro Huhn zu wenig gerechnet? Wie kalt darf es denn im Winter werden im Hühnerstall? (ich denke ein Frostwächter wäre auch hier eine gute Idee, oder?) Und wie könnte man geschickt heizen ohne dass es zu warm wird oder was abfackelt? :eusa_think:

3. Ich liebäugle halt mit einem Hahn, weil die scheinbar noch schwerer ein gutes Zuhause finden, wie iwelche Hennen...und wenn es platztechnisch ginge und dem dann 6-8 Hennen reichen, meine Nachbarn nichts dagegen haben, würde ich das schon gerne machen. Zumal ich auf verschiedenen Haltungsseiten schon heraus gelesen habe, dass ein Hahn wichtig ist...:eusa_think:

Hat da jemand Erfahrung mit Nachwuchsvermeidung? Also bei einer Gruppe MIT Hahn?
Oder mit Hühnerhaltung OHNE und MIT Hahn im Vergleich?

4. der Garten ist reich an Sträuchern und Bäumen - ich werde dann wohl als Erstes mal sondieren, wo es am Besten passen würde vom Gelände.

5. Muss ich bei mardersicher iwas Besonderes beachten? Fressen die sich durch Holz durch? (ich schieb schon Panik wegen der Kaninchen, die ja auch zumindest über den Sommer raus sollen...:roll:) Ist es besser dann von innen alles mit Volierendraht zu sichern? Und hundesicher/fuchssicher wäre ja am Besten ein Zaun mit Fundament bzw. "Grabschutz" oder?

6. Fachlektüre - kannst du da was empfehlen speziell für Hühner? Muss ja nicht nur die Ernährung abdecken! Auf den verschiedenen Haltungsseiten im Inet finde ich durchaus sehr verschiedene Angaben...und habe auch das Gefühl, das da oft auch noch die Leistungssteigerung etc. im Mittelpunkt steht, das will ich ja nicht. Es soll artgerecht und bedarfsdeckend sein und gerne die Hühner auch beschäftigten.

7. wo würdest du dir "normale Hühner" holen? Wir haben hier halt die typischen Bauernhöfe mit X freilaufenden Hühner, wie und ob die sich vermehren keine Ahnung. Dann haben wir Kleintierzuchtschauen und -vereine, aber vor denen gruselt es mich...:silence: Und mehrere größere Zuchtbertriebe (einer mit Bio-Freiland-Haltung, aber das sind ja auch Leistungszuchten) Wie komme ich also am Besten an gesunde, gut sozialisierte Hühner?

8. Das freut mich! :mrgreen: Auf lange Sicht ist das also auf jeden Fall ein Plan! Aber ich bin eh der Typ, alles muss fertig sein, dann kommen die Tiere. Somit werde ich wohl nächstes Jahr erstmal das Ninegehege in Angriff nehmen und wenn Zeit bleibt mich um ein gescheites Hühnergehege mit Stall kümmern, aber Eile hat es ja nicht! :D

9. für ein Krankengehege oder so - wie weit sollte das vom anderen Gehege weg sein?

Misthaufen ist schon einer geplant, da gibt es eine ganz gute Stelle.
Evtl. kann ich aber auch den vom Nachbarn mitnutzen (der hat Hühner, Kühe und Esel).
Und entsorgungstechnisch wäre es auch zum Wegfahren kein Problem, da hat es ein paar gute Anlaufstellen bei uns.
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #8
Also ich hab mich mal ein wenig informiert, weil meine Mutter auf die Idee kam, mit Hühnern ^^ Für mich/uns als Kleintierhalter ist die Haltung sage ich mal, gewöhnungsbedürftig was den Platz angeht. Als Mindestmaß für 5 (mittelgroße) Hühner sollte es ein 4 qm Stall sein (idealerweise nur für Nachts) und ansonsten 20 qm Auslauf pro Huhn. Ich finde die 4 qm Stall gewöhnungsbedürftig ^^

An Hühner kommst du vll. über Foren, also extra Hühnerforen oder evtl. auch im Tierschutz. Vielleicht wäre ein Hühnerforum auch gut zum Informieren?!?

Meine Großeltern hatten Jahrelang Hühner, die wurden auf einem "Markt" immer beim selben Verkäufer gekauft und der hat sie dann geliefert. Einen Hahn hatten sie nie bzw. einmal nur einen Zwerghahn + Zwerghhühner, die mein Opa quasi gerettet hat.
Meine Großeltern hatten die Hühner in 2 ehemaligen Kuhställen (ehemaliger "Bauernhof" mitten im Ort), ca. 40 qm zusammen. Also die Mindestmaßen nicht annähernd erreicht.

Mardersicher kann nur der Stall gemacht werden, wenn du nur das Mindestmaß nimmst für den Auslauf dürfte das kaum machbar sein, mit "Mardersicher". Abgesehen davon, dass unser Grundstück zu klein wäre, wäre das Thema mit dem Marder auch mein Bedenken, wir haben hier definitiv einen rumlaufen.
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #9
Huhu nochmal! :)

2. Unser Hühnerstall ist komplett selbstgebaut. Bei den Ställen die es fertig zu kaufen gibt würde ich jedenfalls immer ein-zwei Nummern größer nehmen als angegeben. Wo ich grade aber Google angeworfen habe kamen wirklich nicht die raus, die ich unter schönem Hühnerstall verstehe...
Gibt es bei dir jemanden der da Handwerklich geschickt genug ist auch ne isolierte Hütte aufzustellen? :eusa_think:
1qm pro Huhn finde ich schon viel, ich glaube nicht dass wir das haben... die Hühner sollen im Stall ja nicht leben sondern mehr oder minder nur die Nacht verbringen.

Temperaturmäßig sollte es wohl keine Minusgrade haben. Bei uns friert das Wasser zu, wenn es richtig, richtig kalt ist an einzelnen Tagen im Winter, also schon ziemlich grenzwertig. Den Hühnern macht es nicht viel aus, aber grade mit dem Wasser natürlich nicht ideal.
Wenn wir es dann auch mal schaffen einen neuen Stall zu bauen (geplant ist es, aber dann gekoppelt mit Kaninchen und das wird meiner Mutter zu groß ^^) kommt da wohl wenigstens ne Heizung für das Wasser und eine bessere Isolierung rein.
Strom (für Licht!!) empfiehlt sich auf jeden Fall. Mit ner Steckdose könnte man dann für sehr schlimme Nächte auch eine Wärmelampe in Betrieb nehmen.

3. Mit Hähnen ist es so eine Sache...
Bei uns mussten wir einen Hahn mal wirklich weg geben, weil er sehr aggressiv gegenüber den Hennen wurde. Auch die Zusammengewöhnung ist nicht ganz einfach, ihr solltet dann besser den Hahn von Anfang an dabei haben, damit es da keine Rangordnungsprobleme gibt.

Nachwuchsvermeidung an sich ist kein Thema, du nimmst die Eier ja immer raus - auch wenn sie schon paar Tage liegen passiert da übrigens nichts!
Es werden halt immer wieder mal Hühner (bis auf Fabrikhühner, die haben den Instinkt wohl verloren) versuchen zu brüten. Da gibt es dann wohl verschiedene Methoden damit umzugehen, normalerweise werden - ganz ohne fachmännisches Wissens gesagt, denn bei uns dürfen sie in solchen Fällen normal auch brüten - die Eier dann einfach gegen Gipseier ausgetauscht. Nach ein paar Wochen gibt die Mama die Brutversuche dann auf.

4. Wenn das Zeug schon steht - klasse! Dann nur noch ein Auge auf die Giftigkeit werfen, Goldregen oder so hat in einem Hühnerauslauf nichts zu suchen. Die Hühner sind, sorry wenn ich das direkt mal sage, nicht gerade die intelligentesten Tierchen. ;)

5. Durch Holz fressen sich Marder nicht, aber schon ein kleiner Spalt für die Lüftung oder so reicht um sich durch zu quetschen. Daher zB ein Fenster zusätzlich vergittern wenn du es im Sommer offen lassen willst oder bei einem Lüftungsschlitz ein Gitter anbringen.

Den Zaun rund um das Gehege würde ich auf jeden Fall eingraben oder mit festem Fundament. Zum Einen scharren die Hühner selbst auch ganz gerne herum und zum anderen sind Füchse und Hunde bei Tag nicht zu unterschätzen.
Nach Möglichkeit solltest du deinen Hunden dann aber direkt abtrainieren aggressiv auf die Hühner zu reagieren. Ich kann dir dazu leider auch nicht viel sagen, da unser Hund nie verstanden hat dass Hühner eventuell Beute sein könnten, aber sicherer wäre es, wenn du das schaffst...

6. Leider scheint die Fachwelt wirklich aus Prinzip davon auszugehen dass jedes Huhn ein Nutztier ist und ausschließlich dafür gehalten wird in so kurzer Zeit wie möglich so viele Eier wie möglich zu legen.
Beim Link den Bullstaff oben rein gestellt hat gibt es aber auch ein paar Infos, die finde ich so beim ersten Überfliegen ganz brauchbar.
Wichtig ist, dass du versuchst auf Legemehl und dergleichen zu verzichten und viel frische Sachen fütterst. Wir sortieren übrigens den Biomüll in "Hühnertauglich" und "Biomüll", das finde ich sehr praktisch weil da wirklich oft etwas anfällt, man aber viele Sachen die so im Biomüll landen nicht füttern darf!!

7. Am Besten mal durch das Dorf laufen und schauen wo dir die Hühner gefallen. Du brauchst ja nur 2 alte Hühner zur Sozialisierung für den Rest. Die sollten nach Möglichkeit gesund aussehen und entweder Freilauf haben oder ein Gehege wo noch ordentlich Gras wächst und nicht nur ein Pferch mit Erde...

Bei den Kleintierzüchtern ist es halt genauso. Immer ansehen wie die Hühner gehalten werden, da gibt es viele schwarze Schafe, aber auch paar die sich wirklich dem Erhalt einer Rasse verschrieben haben und mehr Liebhaber als Leistungsorientiert sind.

Alte Hühner kriegst du fast überall für praktisch umsonst, die können ja weder gegessen werden noch sind sie zum legen gut... traurig aber leider Fakt. Und mit alt sind meist schon Hühner von 3-4 Jahren gemeint, die durchaus noch Eier legen, nur eben nicht mehr so viele. :(

8. Richtig, läuft nicht davon. ^^

9. Bei den meisten Sachen kann das Krankengehege direkt daneben sein. Da geht es eher um Verletzungen, Trennungsmöglichkeit bei Streitigkeiten usw.
Für ansteckende Sachen müsstest du dann schlimmstenfalls eher sowas wie die völlig unbrauchbaren "Kleintierkäfige" nehmen und in einen Raum stellen der auch beheizt werden kann. Ein total isolierter Abteil wird sonst im Winter in meinen Augen zu kalt.
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #10
Nochmal DANKE blackcat für deine Mühe! :clap:

2. ich dachte deshalb an ein fertiges Gartenhaus, da man dort die Sicherung von unten hat, an den Fenstern/Türen nachbessern kann und es größer ist, als diese fertigen "Hühnerställe", außerdem ist es "flexibler" als ein fester Schuppen...:eusa_think: Oder die Hühner bekommen den bestehenden Schuppen und die Nines ein Gartenhaus...wäre auch möglich. Mal sehen, erstmal muss ich "checken" was da so an Marder, Fuchs und Co kreucht und fleucht, davon hängt ja einiges ab, was die Stabilität/Bauweise etc. angeht.

Strom hin verlegen hatte ich eh vor - gleiches gilt für das, was dann die Nines bekommen sollen. Man braucht Licht und man kann eben auch mal eine Wärmelampe anschließen, da macht ja mehr als Sinn. Mal gucken wie begeistert mein Papa ist, wenn er mir den halben Garten verkabeln darf...:lol:

3. Okay, also hast du eher schlechte Erfahrungen mit Hähnen? :eusa_think: Ich denke, ich werde einfach mal sehen, wo ich die Hühner dann herbekomme und wie die Gruppe dann strukturiert ist. Ich würde halt schon gerne einem Hahn ein Zuhause bieten, die Kerle haben es ja bei den meisten Kleintierarten schwer...*seufz*

Und wenn ich nicht alle Eier finde? *Panik schiebt* :roll:
Dann brütet irgendein Huhn draußen und *zack* hab ich Bibbele...!?
Oder gehen die Eier dann kaputt, wenn die Henne mal ein paar Stunden nicht drauf war (was ja zwangsläufig passieren würde, würde sie nicht im Stall legen sondern draußen und dann nachts eingesperrt sein)?

4. so auf den ersten Sondierungblick gab es nichts Giftiges...3-4 große, alte Obstbäume (Apfel, Zwetschge und iwas anderes), viel Kirschlorbeer (sind da die Beeren giftig für Hühner!?!?), Bambus, Nadelgehölz, Haselnuss und einiges an undefinierbaren Sachen, weil da momentan alles miteinander "verwachsen" ist...:angel:

5. also bei meinen Hunden (und denen meiner Freundin) mache ich mir da kaum Sorgen. Die sind Kaninchen, Meerschweinchen und Rennmäuse gewöhnt (zum Teil auch Katzen), da werden sie auch akzeptieren, dass das Flattergetier nichts zum Essen oder Spielen ist (meine Handaufzuchtvögel fanden sie zwar immer voll spannend, aber es war kein massives Jagdverhalten zu erkennen). Und mit Zaun und Erziehung werde ich das auf jeden Fall geregelt bekommen. Ich hab eher Angst vor Herrn Reineke und dem "Mardergesocks"...:eusa_shhh:

Ich lese mich einfach noch weiter bei dem Link von Bullstaff ein und suche weiter nach guten, anderen Seiten.

Ich mache dann aber von allem Fotos und lasse hier die Pflanzenexperten ran! Im Zweifel muss man halt das eine oder andere ausgraben. Hab ich ja bei dem Kaninchenauslauf auch, das ich da wohl den einen Kirschlorbeer komplett ausgraben muss und evtl. einen anderen seltsamen Strauch, zumindest wenn ich das Gehege da hin mache, wo ich es mir momentan hin denke. :mrgreen:
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #11
2. Ich hatte nur Bedenken wegen der Isolierung, die die meisten Gartenhäuser wohl eher nicht haben?
Ansonsten kann ich mir vorstellen dass das wirklich die einfachste Lösung ist.

Wenn du den Schuppen nimmst auch hier nochmal dasselbe Problem. Die Kaninchen willst du ja im Winter rein holen wenn ich das richtig verstanden habe, bei den Hühnern ist das aber etwas schwieriger. Falls der Schuppen isoliert ist oder isoliert werden kann aber natürlich ne Möglichkeit. ;)

3. Ich würde nicht sagen prinzipiell schlechte Erfahrungen, aber die wenigen Male wo es Probleme in der Hühnergruppe gab war immer ein Hahn Schuld.
Einmal eben einer der wirklich sehr grob wurde und einmal - das wohl aber unsere eigene Schuld - weil wir zwei Hähne hatten die irgendwann angefangen haben zu konkurrieren.

*lach*
So schnell geht das mit dem Nachwuchs auch wieder nicht. Du entfernst jeden Tag die Eier in den vorbereiteten Nestern, wenn da jemand brütet kriegst du es ja mit.
Wenn eine Henne sich im Auslauf irgendwo ein eigenes Nest baut wiederum bleibt sie auch in der Nacht zum Brüten draußen, dann sollte dir beim abendlichen durchzählen auffallen dass sie fehlt. ;)
Übrigens passiert auch nichts wenn du mal Eier hast die zwei, drei Tage bebrütet worden sind ohne dass du es gemerkt hast, so schnell geht das nämlich auch wieder nicht.

Die Eier sterben übrigens nicht ab, nur weil die Henne mal ne Runde geht um was zu Fressen oder Wasser zu trinken. Also einsammeln musst du schon!

4. Also Kirschlorbeer ist zumindest für die meisten Tiere durchaus giftig! Das würde ich weder im Kaninchen- noch im Hühnerauslauf stehen lassen, aber bevor du ihn entfernst bitte selbst nochmal genauer googeln, nicht dass er am Ende genau für Hühner doch verträglich ist. ;)

5. Klasse. Mit den Hunden hast du übrigens nochmal den Vorteil dass der Geruch von ihnen meist auch Fuchs und Marder fern hält. Auch wenn du dich natürlich nicht darauf verlassen darfst. ;)

LG
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #12
Huhu, und nochmal Danke! :mrgreen:

2. also den Schuppen kann und werde ich "nach isolieren". Bei einem Gartenhaus sollte das ja auch gehen...:eusa_think: Sytropor, MDF-Platten, ein bisschen handwerkliches Geschick, fertig. So dachte ich mir das jedenfalls...:lol: Und ja die Nines sollen im Winter erstmal wieder rein (ich bin eine schreckliche Glugge), da mir zwei für komplett draußen zu wenig sind und die Eine eben chronisch schnupft und die Andere einen Metalpin im Bein hat - das hab ich bei kaltem Wetter lieber im Blick, zumal ich Flicka teilweise dann 3 Mal täglich inhalieren muss und dafür müsste ich sie dann vermutlich 3 Mal täglich aus irgendeinem Erdloch graben, wenn sie draußen blieben...:angel:

3. okay, ich denke ich werde das erstmal mit den Nachbarn klären und mir dann weiter Gedanken machen. Wenn die nein sagen zu einem Hahn, hat es sich ja eh erledigt. ;)
Ich bin eine Hysterikerin bei Nachwuchs...:eusa_shhh: Am liebsten wäre es mir man könnte Hühner kastrieren...:silence: Aber okay: alle Eier immer einsammeln und abends Hühner zählen - das sollte ich hinbekommen. :mrgreen:

4. ich weiß nur das sämtliche Singvögel die Beeren fressen...aber ob die nun was anders oder besser verwerten können als Hühner...!? :eusa_think: *von Vögeln keine Ahnung hat, also von den Tieren :lol::silence::p* Für Nines und Meeris ist es giftig, Blätter wie Beeren...*geht mal googeln*

5. ich habe in meiner jetzigen Wohnung trotz Hunden Fuchs wie Marder im Garten und sogar auf der Terrasse...:roll: Da ich Vögel füttere, füttere ich auch eine stattliche Population Mäuse durch den Winter und Nachbarskatzen wie Fuchs und Marder haben das wohl schon bemerkt...Herr Marder kackt mir jeden Tag einen schönen Haufen mitten auf die Terrasse und Herr Fuchs ist so dreist, dass Lupina ihn schon zwei Mal fast "erwischt" hätte (ich weiß nicht, was sie genau vor hatte, aber sie fand den Fuchs blöd...)...:shock: Durch den Zaun...:shock: Der rennt nicht mal richtig los, wenn die Hunde kommen, sondern "huscht" gemütlich von dannen...und langsam oder friedlich kann man Lupinas Begrüßung nun nicht gerade nennen. :eusa_think: Mal sehen wie dreist die Füchse und Marder im neuen Garten sein werden...(ich hab ja nichts gegen beide Tierarten, nur mit Kaninchen und evtl. Hühnern im Garten, wäre es mir lieber sie blieben weg...)
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #13
2. Stimmt, das mit dem Nachisolieren sollte eigentlich auch bei nem Gartenhaus kein Problem sein. ^^
Dann ist das wohl wirklich am einfachsten. :angel:

3. Eine brütende Henne übersiehst du nicht. Wirklich nicht. :mrgreen:
Und ist ja zum Glück nicht wie bei einem Säugetier dass dann trächtig ist und wo nur noch die Option da ist trotz Trächtigkeit zu kastrieren. ;)

4. Ich wär neugierig was du raus bekommst. Bitte Bescheid sagen.

5. Wow, das ist mal heftig. Also sicher einzäunen musst du ja sowieso, aber bei uns sind mir Marder und Fuchs wirklich erst über den Weg gelaufen nachdem der Hund nicht mehr da war...
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #14
zu 4.
Kirschlorbeer ist giftig für Pferde, Rinder und Kühe, Schweine, Hunde und Katzen, Nager, wie Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster, aber auch für Vögel. Eine Vergiftung zeigt sich in Speichelfluss, Reizungen der Schleimhäute, Magen- und Darmstörungen, Erregung, Atemproblemen; bei starker Vergiftung kommt es zu Atemlähmung. Die tödliche Menge für Rinder beträgt 500 - 1000 g Kirschlorbeer-Blätter. Bei Pferden sind nachgewiesenermaßen Todesfälle vorgekommen.

Quelle:

:shock: - ich muss selbstmordgefährdete Amseln im Garten haben...die fressen die Beeren...wobei ich auch nicht ganz kapiere (bei dem obigen Zitat), ob sich das auf die ganze Pflanze (also inklusive Beeren) oder hauptsächlich die Blätter bezieht. :eusa_think:

Wer lesen kann ist klar im Vorteil...:lol:

Das Fruchtfleisch ist nahezu giftfrei. Vergiftungsgefahr besteht für Kinder, die Samen lange zerkauen und damit die blausäurehaltigen Glycoside freisetzen. Somit ist eine Vergiftung mit den Steinen nur theoretisch möglich, in der Praxis aber nicht zu erwarten. Ein reines Verschlucken der Steine hat keine Vergiftung zur Folge. Möglich ist eine Vergiftung allerdings über die Blätter. Eine Vergiftung würde sich zuerst durch Übelkeit, Erbrechen, Brennen im Mund und Reizungen von Magen und Darm zeigen. Bei starker Vergiftung würde das Gift eine tödliche Lähmung des Atemzentrums hervorrufen.

Quelle:

Also nichts für Hühner, ich denke nicht, dass ich ihnen per Schild verbieten kann die Blätter zu fressen und von den Beeren wenn nur das Fruchtfleisch...
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #15
Huhu!

Dazu wollte ich nochmal senfen: Wenn eine Hühnergruppe nur aus Hennen besteht, kristallisiert sich meistens eh eine "Alphahenne" heraus, die die Schaar statt eines Hahnes anführt.
[VERSTECK]In seltenen Fällen kann es sogar passieren, dass eine Henne ihre äußerlichen Geschlechtsmerkmale verändert und sozusagen zu einem unfruchtbaren Hahn wird. :mrgreen:[/VERSTECK]

Und wie blackcat schon erwähnt hat, ist ein Hahn bei einer kleinen Gruppe eh keine gute Idee, da er beim Treten dann immer wieder auf den selben Hennen herumhackt. So 5 Hennen pro Hahn gelten da als absolutes Minimum.

Ohne Hahn passiert dir ja schonmal eh kein Nachwuchs ;)
Als Legenest kann ich wärmstens das Europa Legenest empfehlen. Die Eier kullern unten durch und die Hennen kommen gar nciht erst in Verlegenheit darauf zu brüten. Außerdem schlüpfen Küken ja auch nicht nach 3h Ei bewärmen, wenn eine Henne sich wegschleicht und heimlich brütet, würdest du sie auch irgendwann vermissen. Und wie bereits gesagt, ohne Hahn ist das eh kein Thema, unbefleckte Befruchtung gibt es bei Hühnern nicht :D
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #16
Ohne Hahn passiert dir ja schonmal eh kein Nachwuchs ;)

Sicher?! :mrgreen:

Wieviele Hennen sind denn optimal, wenn ich tatsächlich einen Hahn wollte?
Wenn 5 das Minimum sind und x das Maximum - wo ist da die goldene (umsetzbare) Mitte?

Wobei eine transsexuelle Henne auch was hätte...:lol:

Bisher las ich halt so aus den Artikeln heraus, dass ein Hahn als Anführer schon wichtig ist.
Und Hähne es schwer haben einen guten Platz zu finden - was für mich fast das tragende Argument wäre tatsächlich einen anzuschaffen.

Und wenn ich immer alle Eier im Stall einsammle, alle Hühner abends einsperre, dann hoffe ich doch, dass ich das hinbekomme...:roll:

Naja, wie gesagt, jetzt ziehe ich erstmal um, dann kommt das Ninegehege, dann das Hühnergehege und dann werden noch die Nachbarn interviewt und dann kann ich ja erst entscheiden, was in welchen Mengen wo bei mir einzieht. :mrgreen:

Das endet vermulich eh damit, dass ich dann auch noch Enten habe, über Esel nachdenke und Ziegen angeboten bekomme...:lol:
Ich muss anbauen bevor ich überhaupt eingezogen bin...:mrgreen:
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #17
:mrgreen: Deine Probleme möchte ich haben. Aber hey, ist was richtig schönes den Platz zu haben, egal was du draus machst. ;)
Wir hatten hier schon vorübergehend Fasane und Wachteln aus schlechter Haltung (allerdings nur zum weitervermitteln, für die dauerhafte Haltung hat der Platz nicht gereicht...).

Wie viele Hennen auf einen Hahn kann ich so aus dem Bauch heraus nicht beantworten. Hängt in meinen Augen auch stark vom Hahn ab...
Wenn 5 die Untergrenze sind würde ich aber schon großzügig 10 anvisieren, damit die Hühner auch wirklich mal ihre Ruhe haben und nicht dauernd belästigt werden.

Im Zweifelsfall den Stall groß genug planen, mit wenig Hennen starten und dann auffüllen wenn du das Gefühl hast der Hahn stellt ihnen zu sehr nach.
Wenn das Verhältnis ganz schlimm ist oder der Hahn richtig grob siehst du das übrigens daran dass die Hennen nackte/ausgefranste Stellen am Rücken bekommen wo der Hahn sich festkrallt. Das wäre dann ein absolutes Alarmzeichen dafür dass viel zu wenig Hennen da sind oder mit dem Hahn was falsch läuft.
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #18
Huhu!

Wie blackcat schon schrieb, 10-15 Hühner sind immer eine schöne Zahl auf einen Hahn. Allerdings bräuchtest du kein Limit nach oben, da der einzige Nachteil daran ist, wenn er zu viele Hühner hat, dass eben die Befruchtungsrate der Eier sinkt.

Hühner fühlen sich eben in größeren Scharen immer wohler, da sie so nicht so leicht Opfer für Fressfeinde werden. Vorausgesetzt natürlich, es ist auch genügend Platz da um sich aus dem Weg zu gehen.

Was definitiv ein Vorteil an Hähnen in der Schaar ist, ist die Schutzfunktion. Der Hahn ist immer wachsam, sieht er z.B. Gefahr von oben, stößt er einen Warnschrei aus, auf den sich alle Hühner unter die Büsche verkriechen. Ich habe auch schon fasziniert beobachten können, wie ein Hahn eine Krähe vermöbelt hat, die sich auf ein kleines Huhn gestürzt hat.
[VERSTECK]Dabei handelte es sich um meine Namensgeberin Kiwi, ihr könnt euch vorstellen wie Happy ich war, dass er meine kleine Handaufzucht gerettet hatte :'D[/VERSTECK]

Die größe des Stalls ist eigentlich gar nicht so wichtig, wie die Größe der Lauffläche. Wichtig ist nur, dass es genügend Stangen zum Draufsitzen gibt. Zu den Stangen sollte noch gesagt werden, dass sie am Besten mit Kotblechen darunter angebracht werden, damit keinem darunterspazierenden Huhn auf den Kopf gemacht wird :mrgreen:

Hühner halten sich eigentlich eh nur zum Schlafen, Fressen und Eierlegen im Stall auf (Füttern immer nur im Stall, sonst locken die Überreste Ratten an). Dann muss natürlich aber auch gewährleistet sein, dass sie morgens früh raus kommen und abends vor Einbruch der Dunkelheit die Klappe wieder zu geht. Hühner gehen von selbst ins Bett, unsere damals immer gegen 17 Uhr. Darum bieten sich bei ihnen auch elektische Hühnerklappen sehr an.
Wenn man das nicht kann und will (mir wäre das mit der elektrischen Klappe wohl zu ungeheuer, wenn doch mal eins die Zeit vergisst), ist es sinnig an den Stall noch einen gesicherten Auslauf zu zimmern, der ihnen ständig zur Verfügung steht.
Jetzt so aus dem Bauchgefühl würde ich sagen, dass er pro Huhn so einen bis eineinhalb m² Platz haben sollte.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

So sah das damals bei uns an der Schule aus und wir hatten immer etwa 30-40 Hennen mit 2 Hähnen
[VERSTECK][/VERSTECK]
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #19
Off-Topic
Bei Kirschlorbeer kommt es auf das Wie an. Selbst als Mensch könnte man Kirschlorbeer essen jedoch muss er richtig zubereitet werden.
Letztens im Fernsehn kam ein Sternekoch zu Wort, der gerne damit arbeitet, er friert die Früchte vorher ein und verarbeitet sie dann BITTE NICHT SELBST TESTEN, DA MUSS EIN KÖNNER RAN (er sagte, dass auch Vögel die Früchte meist nach dem 1. Frost essen, da sie dann bekömmlicher sind) da ich dazu aber keine Quelle finde (bin beim Zappen dort hängen geblieben) hab ich mal gegoogelt:


Da das Fruchtfleisch des Kirschlorbeers bzw. die Lorbeerkirsche nahezu giftfrei sind und das Gift beim Kochen außerdem zerstört wird, lässt sich daraus ein wohlschmeckendes Gelee oder eine Marmelade kochen. Voraussetzung ist, dass die Steine der Früchte penibel entfernt werden.

Vielleicht wissen deine Singvögel nur einfach was man essen kann quasi Fugo für Vögel ;)


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Edit: ich liebe es, wenn ich beim Lesen sachen überlese, naja doppelt hält besser und 2 Quellen sind besser als eine XD
 
  • Hühnerhaltung - ist das was für mich? Beitrag #20
Off-Topic
Gut möglich, dass die Vögel die Kerne mitessen, sie aber nicht verdauen können und deshalb einfach ausscheiden, wie wenn wir Menschen einen Kirschstein verschlucken?


EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Off-Topic

So sah das damals bei uns an der Schule aus und wir hatten immer etwa 30-40 Hennen mit 2 Hähnen
Entschuldigt, ich habe keine Ahnung, wie ich auf die Zahl komme :D
15-30 ist etwas realistischer, selten mal wirlich an die 30. Wenn ich grade die Hühner durchzähle, an die ich mich erinnere komme ich auf etwa 20 mit den Hähnen. Ist halt doch schon etwas her die Schulzeit :mrgreen: Und wenn ich sonst nichts daran vermisse, dann aber meine Bio-AG T___T
 
Thema:

Hühnerhaltung - ist das was für mich?

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