Füttere ich "richtig"? Oder bin ich eine Rabenmama?

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  • Füttere ich "richtig"? Oder bin ich eine Rabenmama? Beitrag #1
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Lilafee

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Guten Abend zusammen,

ich habe 2 Katzen aus dem Tierheim (3 und 8 Monate alt). Ich habe mir diverse Futterproben von allen möglichen Herstellern geholt. Vom Supermarkt bis zum Tierfachhandel. Man muss ja erst mal testen, was so ankommt :). Der Preis spielt für mich keine Rolle, aber selbst kochen.....das schaffe ich abends nicht auch noch für die Katzen. So, ich habe diverse Dosen angeboten und meine Katze (die Ältere) verweigerte alles :(

Nun habe ich "Ja" von Sky probiert und das frisst sie wie ich eine Tafel Schokolade ...allerdings soll das ja nicht so gut sein oder?

Eine Katze bekommt 100g vom Nassfutter morgens und dazu 50g Trockenfutter (Happy Cat) was auch das einzige ist, was ihr gut schmeckt. Abends gibt es dann nochmal 50g Trocknenfutter. Zwischendurch dann mal ein Eigelb pro Woche und natürlich Leckerlies (beispielsweise so getrocknetes Fleisch, wobei es nicht völlig trocken ist). Ach und ab und an gehen wir zu einer Fleischtheke im Futterhandel. Das kommt am Besten an, aber das kann ich auch nicht ständig machen.

Bin ich jetzt eine Rabenmama? Nach mehr Essen betteln sie zwar nie, aber sie sagen ja auch nichts ;)

Ich komm mir so blöd vor :(. Was kann ich ändern? Beiträge habe ich hier schon gewälzt nur irgendwie ist das alles zu viel in zu vielen einzelnen Threads. Ich weiß am Ende gar nicht mehr was Sache ist.

LG, Luna
 
  • Füttere ich "richtig"? Oder bin ich eine Rabenmama? Beitrag #2
Hallo,

50 Gramm Trockenfutter ist bei vielen Sorten für eine durchschnittliche Katze (ca. 4 Kilo) schon eine Tagesration.

Geht die Katze nur ans Trockenfutter oder probiert sie das Nassfutter auch?

Ich würde das Trockenfutter probeweise einfach mal ein paar Tage weg lassen. Trockenfutter ist ohnehin nicht gesund für Katzen und sollte maximal als Leckerchen dienen.

Sollte sie partou auch ohne das Trockenfutter nicht fressen, wäre eine langsame Futterumstellung sinnvoll.

Dazu fängst du erst mal an, dass Trockenfutter nach und nach immer mehr mit Wasser aufzuweichen, bis es eine Nassfutterähnliche Konsistenz hat. Wenn sie das Problemlos frisst, fängst du langsam an Nassfutter unterzumischen. Mit der Zeit lässt du immer mehr aufgeweichtes Trockenfutter weg und machst dafür mehr Nassfutter in den Napf. Mit viel Geduld und Konsequenz lassen sich die meisten Katzen zu umstellen.

Ein Versuch wäre es sicher auch Wert, dass Trockenfutter zu zerstampfen und und es mit dem Nassfutter zu vermischen. Manche Katzen lassen sich damit schon überzeugen.

Wichtig ist aber, dass du das reine Trockenfutter wärend der Umstellung weg lässt (und danach auch). Denn so lange sie alternativen hat, wird sie sich auch wieder am normalen Trockenfutter bedienen.
 
  • Füttere ich "richtig"? Oder bin ich eine Rabenmama? Beitrag #3
Hallo, ich bin der Meinung es gibt kein "richtiges" Füttern. Jeder hat eine andere Meinung und was der eine für gut hält findet der nächste furchtbar falsch. Ich persönlich füttere morgens und abends 50g Nafu und Mittags ein wenig Trofu ( auch nicht immer) und gegen Arbeit hin und wieder ein Leckerli. Bei dem Nassfutter, gebe ich zu, füttere ich nicht das qualitativ Beste. Das weiß ich, aber die Zwei verhungern lieber, als das sie Futter ohne Soßen oder Gelee fressen. Das Trockenfutter ist dagegen hochwertig. Und ich füttere es für die Abwechslung und es kann den PHwert im Harn senken. Ich würde an deiner stelle aber das Trofu reduzieren. So lange deine Katze nicht dick wird, finde ich, sind die Kalorien kein Problem, aber die Katze ist ein Wüstentier und holt sich einen großen Teil der Feuchtigkeit aus der Nahrung.
 
  • Füttere ich "richtig"? Oder bin ich eine Rabenmama? Beitrag #4
Hallo ihr Beiden,

vielen Dank für eure Meinungen diesbezüglich. Am Liebsten frisst meine Sunny Nassfutter (Luna auch), mein Mann sagt jedoch, dass einmal pro Tag 100g ausreichen. Meint ihr, ich sollte das aufteilen? Also morgens jeweils 50g Nassfutter pro Katze und Abends dann nochmal 50g? Das habe ich heute zumindest mal probiert und es ist keine danach angekommen und hat nach mehr gebettelt.

Das mit dem Trockenfutter als Leckerli hört sich gut an, das werde ich mal so probieren.

Lg, Luna
 
  • Füttere ich "richtig"? Oder bin ich eine Rabenmama? Beitrag #5
100 Gramm am Tag pro Katze empfinde ich spontan als zu wenig. In dem Alter dürfen die Mietzen eigentlich so viel Fressen wie sie wollen, da sie ja noch im Wachstum sind. Selbst ausgewachsene Katzen bekomme meistens so im Schnitt 200 Gramm Nassfutter am Tag. Wobei die Menge je nach Qualität auch schwanken kann.

Natürlich kann es sein, dass ihr da etwas besondere Katzen mit wenig ausgeprägten Appetit habt. Ich würde dennoch mehr Futter am Tag anbieten.
 
  • Füttere ich "richtig"? Oder bin ich eine Rabenmama? Beitrag #6
Ich nochmal;),
ja, ich würde es aufteilen. Draußen fressen sie auch über den Tag verteilt mehrere Mäuse (ihre wild lebende Ahnin bis zu neun Portionen am Tag, aber wer hat dafür Zeit...) und nicht eine große Mahlzeit. Das ist auch für den Magen besser bekömmlich, gerade wenn sie etwas älter sind oder werden.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Meine Tierärztin hat mir für meinen, zugegeben moppelligen, ausgewachsenen Persermix von 4,3kg 100g Nassfutter empfohlen.
Das ist aber auch eher eine gemütliche Katze von zehn Jahren.
Katzen die im Wachsentum sind, oder wie mein Birmchen, sich ständig bewegen, oder beides, dürfen natürlich mehr futtern.
 
  • Füttere ich "richtig"? Oder bin ich eine Rabenmama? Beitrag #7
Vielen, vielen Dank für eure Hilfe,

ich werde das mit dem mehr anbieten mal probieren. Vielleicht sind sie ja auch durch das Tierheim nicht an so viel Essen gewöhnt (keine Ahnung). Da meine Samtpfoten nur einen Balkon als Auslauf haben, fallen die Mäuse leider weg :(. Dann werde ich das Experiment mal angehen. Ich kann ja mal berichten :)
 
  • Füttere ich "richtig"? Oder bin ich eine Rabenmama? Beitrag #8
goya, eine Katze mit 4,3kg ist ja jetzt aber noch nicht so wirklich schwer - natürlich kommt es immer auf die Größe, Statur und Rasse der Katze an.
Wir haben hier 6 "Haus- und Hofkatzen", die sind zwischen 3,5 und 13,5 Jahre alt und wiegen zwischen 3,2kg und geschätzten 6kg (unabhängig vom Alter)... Dinah haben wir schon als Moppelchen übernommen, Netty ebenfalls - aber laut TÄ ist das Gewicht immer noch im Rahmen. Audrey und John-Boy werden wohl nie über 3,5kg kommen, die waren immer schon mäkelige Esser (schon als Kitten, wo sie ja angeblich wie siebenköpfige Raupen fressen ;) )
Hier gibt es pro Tag und Katze jeweils 200g Nassfutter und dazu ´ne Handvoll TroFu, weil wir eben leider auch zwei TroFu-Junkies haben, die dann aber für den Rest des Tages gucken müssen, dass sie sich von Nassfutter ernähren - mal ganz abgesehen davon, dass sich insgesamt 4-5 Katzen diese Handvoll TroFu teilen, nur Audrey (vernünftiges Kätzchen) verweigert TroFu komplett.
2-3x die Woche gibt es auch rohes und/oder angebratenes Fleisch (Pute, Hühnchen, Rind oder Rinderhack, Schwein halt gebraten), das wird von allen gern genommen. Ab und an gibt´s auch ´ne Dose Thunfisch im eigenen Saft oder ein rohes Ei (letzteres frisst allerdings nur der Pold, daher gibt´s das so alle 2-3 Wochen mal, sonst wär´s wohl etwas viel...)
Damit fahren wir ganz gut, unsere Katzen nehmen weder zu noch ab (was heißt, dass keiner zu viel oder zu wenig frisst) und sind bisher zum Glück gesund...
LG, seven

edit: Ach so - was die Aufteilung der Mahlzeiten betrifft: Manche sind der Meinung, 2 Mahlzeiten am Tag, was nicht gefressen wird, kommt kurze Zeit später weg.
Wir haben es von Anfang an so gehalten, dass das Futter rund um die Uhr zur Verfügung stand - unsere Katzen haben sich das eingeteilt, die haben immer mal wieder über den Tag lang verteilt sich ein bisschen was geholt. Natürlich achten wir besonders im Sommer darauf, dass da nix eintrocknet - wenn das der Fall ist, wird es natürlich sofort entsorgt und es kommt frischer Nachschub. Das ist uns in unseren inzwischen 5,5 Jahren Katzenhaltung aber vielleicht 2 oder 3 Mal passiert, ansonsten hat das immer hervorragend geklappt...
 
  • Füttere ich "richtig"? Oder bin ich eine Rabenmama? Beitrag #9
Hallo, danke für deine Antwort. Ich gebe zu das meine Dame etwas moppelig ist. Sie hat ein wenig Speck auf den Rippen. Aber ich muss sagen für eine große, ältere Persermixkatze (Perser sind ja nicht gerade zierlich), finde ich das auch im Rahmen. Ich halte mich meist auch nicht an die Fütterungsempfehlung von 100g Nafu am Tag. Ich finde gerade auch ältere Lebewesen müssen für Krankheiten ein wenig Reserve haben und so bekommt sie neben 100g Nafu noch ca.10g Trofu, plus Leckerli. Und sie nimmt damit nicht zu, damit bin ich zufrieden. Bei ihr kann ich aber kein Futter stehen lassen. Sie frisst alles. Wenn wir nicht aufpassen frisst sie selbst Menschennahrung. Sie liebt Hühnernudelsuppe, Pizza und Chips. Das ist natürlich mehr als unpassend mit CNI. Ist ist halt eine ehemalige Steunerin, die ist es gewöhnt ist zu fressen was sie findet und wir haben das nie ganz raus bekommen.
Mehr Sorgen mache ich mir aber um meine Birma. Sie hat FIP, und ist klapperdürr. Sie ist sehr aktiv und frisst aber ,wie deine, nur was sie braucht. Ich lasse ihr auch oft das Futter stehen, da sie gerne über den Tag verteilt kleine Portionen frisst. Soweit ist das iO, aber für den Krankheitsfall hat sie nichts zum zerren. Das kann in Zukunft das Immunsystem noch mehr schwächen...
 
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