Sich das Leben hundgerecht umgestalten

Diskutiere Sich das Leben hundgerecht umgestalten im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Ich kenne Hunde die sind locker 8-10 Stunden alleine und halten das super aus. Keine verhaltenstörung etc. Es geht alles, wenn man den Hund vorer...
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #21
Ich kenne Hunde die sind locker 8-10 Stunden alleine und halten das super aus. Keine verhaltenstörung etc. Es geht alles, wenn man den Hund vorer und nacher bespaßt ;)
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #22
Konnte ich nicht ahnen, ich geh mal grundsätzlich davon aus, wenn man ohne Bezug (zitat) schreibt, dass es sich um das Grundanliegen des TS handelt ,;)

Da die beiden direkt darüber ihre Meinungen posteten, ergibt es einen Sinn, wenn man es liest. Ich zitiere da nicht jedes Mal, weil ich es in dem Falle als unnötig empfand, da wie gesagt die Post direkt hintereinander lagen.

Ja, sicherlich geht alles Maische, aber optimal ist anders bei nem Rudeltier.
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #23
Ab dem 01.01.2015 werde ich 6 Stunden täglich arbeiten :clap: Der Traum rückt näher!
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #24
Ich bleibe dabei und sage 8!! Stunden sind in Ordnung. Mach doch aus 8 Stunden nicht 10 1/2.
Wenn man länger als 8 Stunden unterwegs ist oder in der Mittagspause nicht nachhause kann, dann muss man sich was einfallen lassen.
Kann man in der Mittagspause nachhause ist es vollkommen legitim auch insgesamt mehr als 8 Stunden weg zusein. Kommt eben auch auf den Hund an.
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #25
Ich bleibe dabei und sage 8!! Stunden sind in Ordnung. Mach doch aus 8 Stunden nicht 10 1/2.
Wenn man länger als 8 Stunden unterwegs ist oder in der Mittagspause nicht nachhause kann, dann muss man sich was einfallen lassen.
Kann man in der Mittagspause nachhause ist es vollkommen legitim auch insgesamt mehr als 8 Stunden weg zusein. Kommt eben auch auf den Hund an.

Dann solltest du eben genau das so schreiben. Deinem ersten Post nach habe ich nämlich nur verstanden, dass es okay ist einen Hund 8 Stunden in der Bude versauern zu lassen. Und das ist es eben nicht und genau deshalb meine Anmerkung: die wenigsten Vollzeitberufstätigen sind genau 8 Stunden außer Haus.
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #26
Ja, für mich ist es ok wenn man den Hund 8 Stunden in der Bude versauern lässt. Danach muss dann eben die restliche Zeit dem Hund gewidmet werden.

Das mit der Mittagspause bezog sich auf Menschen die zB 10 Stunden außer Haus wären.
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #27
Mir tut ein Hund leid, der 8 Std und länger einhalten muss. Aber ist ja GsD nicht mein Hund.
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #28
Vor allem muss man einfach jemanden als zuverlässigen Sitter haben.
Ein Hund wird alt, krank..
Ich finde 8 Stunden ohne Möglichkeit zum lösen auch sehr viel und würde es ohne Zwischenbetreuung nicht machen..

lg
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #29
Ich komme ja nicht umhin, schon einmal sämtliche Tierheim-, Tierschutzseiten und Kleinanzeigen zu studieren 😆 Dabei fällt mir auf, dass es so so viele aus dem Ausland zu "retten" gibt. Meiner Meinung nach geht es den Tieren in deutschen Heimen verhältnismäßig "gut", un bis der Tierschutz im Ausland mal alles unter Kontrolle hat, kann man da ja auch gerne helfen, dachte ich, aber dass es soooo viele sind? Man weiß da ja auch absolut nicht, was der Hund schon durch hat und wie er sich im Leben hier macht, besonders wenn er schon älter ist.. .:/ Aber kann man das beim Tierheimhund besser einschätzen? Bis zu welchem Alter kann man einen Hund eigentlich noch "umprägen"? Von privat kann einem ja jeder auch das blaue vom Himmel erzählen, kann man eigentlich wie bei Pferden so eine tierärztliche Voruntersuchung verlangen? Und wie ist es da, wenn es mit dem Hund so gar nicht klappt, z.b. wegen meiner Katzen? Per Schutzvertrag? Sooo viele Fragen *g*
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #30
Huhu!

Zum Thema Auslandshunde: Nimm keinen Hund, den du nicht vorher kennenlernen durftest. Finger weg von älteren (3+) Hunden, die ihr Leben auf der Straße verbracht haben und plötzlich eingekarrt werden.
Immer skeptisch sein.. es gibt leider genug Leute, die sich mit dem Einkarren von Hunden aus dem Ausland ein Geschäft machen. Mitunter kosten Kastration und Impfung vor Ort nur 50-60€ und die übrigen 300€ landen im nächsten Frankreichurlaub von dem vermeintlichen "Helfer", der die Hunde einkarrt.
Auslandstierschutz ist wichtig, aber es ist nicht hilfrech, Hunde nach D zu vermitteln. Wenn du deinen Traumhund findest, nur zu. Aber mehr als ihm ist damit nicht geholfen.
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #31
Und genau da fängt es an.
Wenn es eine SERIÖSE Tierheimeinrichtung im Ausland ist, die auch IM Land hilft, spricht doch nichts dagegen?

'Man kann nicht allen helfen', sagt der Engherzige und hilft keinem.
von Marie von Ebner-Eschenbach

Man sollte sich das aber zutrauen wollen. Mein Freund hat auch seinen Hund aus dem Ausland und das ist wirklich eine sooo tolle Hündin. Man sollte sich nur klar sein, dass diese Hunde auch macken haben können, aber die haben auch Deutsche Hunde.
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #32
Ich glaube, du hast meinen Post nicht richtig gelesen oder einfach nicht verstanden ;)
Wenn ein Tierheim seine Kapazitäten für Auslandshunde nutzt, ist das deren Sache und für die Einheimischen vor Ort, die helfen auch immer ein großes Glück, wenn ein Hund in Deutschland einen Platz findet.

Allerdings darf man nicht bauäugig sein und glauben, dass man damit etwas bewirkt. Wie bereits gesagt muss der Tierschutz vor Ort geschehen, damit sich etwas ändert. Dazu gehört v.A. Aufklärung der Bevölkerung und auch Kastrationsaktionen. Das vermitteln der Tiere IM Land ist ungleich wichtiger, da es das Bewusstsein für die herrenlosen Hunde verändert.

Wenn die Tiere in D untergebracht sind, kann man sie ja auch kennenlernen. Meistens ist es aber der Fall, dass man nur ein Foto oder ein Video sieht und der Hund für die Übernahme erst nach Deutschland gebracht werden muss. Und da ist Vorsicht angesagt. Man kann dabei nicht nur die falschen Leute unterstüzten, sondern auch das Risiko eingehen, einen Hund zu bekommen, der überhaupt nicht zu einem passt.
Diese Hunde sind es, die oft noch Jahre lang von Tierheim zu Tierheim und von Pflegestelle zu Pflegestelle wandern..
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #33
Achsoo meinst du das, hab dich falsch verstanden. Tschuldige. Trotzallem ist es egal woher der Hund kommt, hauptsache man hilft(Damit meine ich das Land). Klar ist es immer von vorteil das man den Hund kennenlernen kann, da gebe ich dir recht und auch die seriösität zuerst checken bevor man den Hund nimmt. Genug schwarze schafe gibt es wirklich :/
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #34
Also von wegen nicht vorher kennenlernen, macht Sinn, klar... Mir ist aufgefallen dass auf den Seiten der Auslandshunde der Charakter IMMER nur positiv beschrieben wird...Weiß ja nicht wie es ist, wenn man da mal nachhakt. Aber die Armen sitzen ja größtenteils nur im Shelter, da kann ja kaum eine Aussage über alles gemacht werden ....
Mir wäre so oder so lieb, das Tier vorher kennenzulernen, auch in mehreren Kontakten...
Und die "Schutzgebühren" sind teilweise echt so hoch, dass ich fast zum Züchter gehen kann :eusa_shhh: Klar, muss sich so ne Organisation irgendwie finanzieren, aber....

Allerdings darf man nicht bauäugig sein und glauben, dass man damit etwas bewirkt.
Naja, für die Masse sicherlich nicht, aber für den einen Hund! Aufklärungen zu Kastrationen etc. laufen ja schon, ist eben die Frage, inwiefern das die Mentalität der jeweiligen Volksgruppen tangiert...
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #35
Off-Topic
Mir ist aufgefallen dass auf den Seiten der Auslandshunde der Charakter IMMER nur positiv beschrieben wird

Das hat einen ganz einfachen Grund: Die Hunde verhalten sich so kooperativ und unauffällig wie möglich, weil es für sie um das nackte Überleben geht. Die "richtigen" Charakterzüge zeigen sie erst nach Monaten, wenn sie sich sicher genug fühlen. Daher kommt das übrigens auch, dass so häufig richtige Problemhunde als superlieb vermittelt werden und nach 6 Monaten steht Abgabe oder eine Euthanasie im Raum, weil der Hund massiv aggressiv gegen Menschen vorgegangen ist.

Alles schon 1000fach passiert, die Gründe sind mehr als einfach zu durchschauen und trotzdem wird munter der "nette Hund aus Spanien" vermittelt. WENN ich mir einen Hund aus dem Ausland zulegen wollen würde, würde ich dann auch nur einen Hund nehmen, der entweder noch extrem jung ist und nachweislich bei Menschen aufgewachsen ist oder einen, der schon mehrere Monate auf einer Pflegestelle war und dessen Verhalten überhaupt ansatzweise eingeschätzt werden kann.

Sonst steht man nämlich plötzlich mit einem Ex-Kuschelhund da, der ernsthafte Beschädigungsabsichten gegen alles und jeden hat.
[VERSTECK]Und das passiert gar nicht so selten wie man vllt. gern hätte. Da werden auch Hunde, die im Shelter-Zwinger andere Hunde getötet haben noch als nette Familienhunde verkauft, weil sie sich die ersten 2 Wochen nett verhalten.[/VERSTECK]
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #36
Die Hunde verhalten sich so kooperativ und unauffällig wie möglich, weil es für sie um das nackte Überleben geht
Die Hunde wissen also, wenn sie jetzt brav sind, werden sie vermittelt? Woher? wenn sie von der Straße aufgelesen werden, ohne Gewalt erlebt zu haben, warum "das nackte Überleben"?
Bist du in dem Metier unterwegs, dass du das schon 1000-fach erlebt hast?

Das soll nicht provokant, sondern interessiert gefragt rüberkommen :D
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #37
nee, die hunde sind nicht brav weil sie wissen dass sie dann vermittelt werden, sondern sie verhalten sich möglichst unauffällig weil sie "orientierungslos" sind, da sie mindestens schon zwei mal aus ihrer gewohnten umgebung gerissen wurden und entwurzelt sind. erst wenn sie sich aklimatisiert haben, das umfeld kennengelernt haben, zeigen sie wie sie wirklich sind. das ist bei kindern aus kinderheimen ungefähr genauso.

angenommen du wirst in ne kiste gesperrt und irgendwohin verfrachtet. erstmal wirst du zurückhaltend sein, dir alles ankucken und kennenlernen, irgendwann wirst du dann aber sein wie du tatsächlich bist. anfangs wirst du zum bsp auch mögliche schwächen kaschieren, weil schwächen angreifbar machen
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #38
....oder aber ich bin ganz Tier und verteidige michaggressiv vor allem und jedem :)

Ne, jetzt weiß ich , wie ihr das meint...:eusa_doh:
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #39
nee, die hunde sind nicht brav weil sie wissen dass sie dann vermittelt werden, sondern sie verhalten sich möglichst unauffällig weil sie "orientierungslos" sind, da sie mindestens schon zwei mal aus ihrer gewohnten umgebung gerissen wurden und entwurzelt sind. erst wenn sie sich aklimatisiert haben, das umfeld kennengelernt haben, zeigen sie wie sie wirklich sind.

Danke Louiss, genau so ist es nämlich.
Ein Hund, der keine eigenen Ideen mitbringt, lässt sich sehr leicht lenken. Und meistens ist genau das in der ersten Zeit der Fall, weil sie sich erst mit der neuen Situation zurechtfinden müssen.
Die Menschen, die Hunde aus dem Ausland nehmen, meinen oft, der Hund müsse sonstwie dankbar sein, aber er ist einfach nur überfordert. Darum gibt es nach der "Flitterwochenphase" bei ihnen oft ein Böses erwachen.
Hunde leben im Hier und Jetzt, sie rationalisieren nicht in: Früher lebte ich auf der Straße und mir ging es schlecht, jetzt geht es mir gut, weil DIESER Mensch mich gerettet hat, darum muss ich ihm dankbar sein.
Das ist ein sehr abstrakter Denkvorgang, den Hund nicht zustande kriegen.

.. aber ehe das hier in eine Diskussion über Hunde aus dem Ausland wird...^^
(Übrigens habe ich selbst einen Griechen hier ;) )

Die Aggressionen entstehen meistens nur durch Unsicherheit, weil sie einfach völlig überfordert mit all den neuen Situationen sind.
 
  • Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #40
Ich find die Diskussionen gut, so lerne ich dazu :D

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Aber...eigentlich hat mich das auch schon zu der Entscheidung gebracht, in Deutschland nach einem Hund zu schauen :clap:

Nochmal zu dem "von privat" zurück... Wenn ich nun einen Hund so übernehme, und merke dann, er hat z.B. eine Krankheit oder eine Macke, die den Vorbesitzern bekannt war, sie mir aber verschwiegen wurde, kann man sich vor so etwas schützen?
 
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