- Sich das Leben hundgerecht umgestalten Beitrag #41
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Ich würde Hunde immer mit Schutzvertrag auch von Privat nehmen.:eusa_think:
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Nochmal zu dem "von privat" zurück... Wenn ich nun einen Hund so übernehme, und merke dann, er hat z.B. eine Krankheit oder eine Macke, die den Vorbesitzern bekannt war, sie mir aber verschwiegen wurde, kann man sich vor so etwas schützen?
Da stimme ich dir im Prinzip zu, aber da ich es selbst miterlebt habe: Wir hätten unseren Hund auch fast zurückgeben müssen. Wir sind mit einigen, wenigen Kriterien, die der Hund bereits erfüllen sollte, an die Suche rangegangen und es musste ein erwachsener Hund/ Junghund sein, der alleinbleiben kann. Unsere Chefs sind megakurzfristig zurückgetreten von ihrem "nehmen Sie den Hund doch mit ins Büro", der sorgsam auserwählte Hund kann ohne weitere Hunde keine Sekunde allein bleiben und wenn mein Freund nicht gut verdienen würde und bereit wäre zu zahlen, könnten wir uns die wochentägliche Betreuung in der Gassi-Runde nicht leisten, denn da gehen mehrere hundert Euro im Monat drauf. Das Alleinbleiben-Training geht schleppend voran. Ich sags dir ganz ehrlich: Wäre ich allein mit dem Hund, hätte ich ihn zurückgeben müssen und da hätte ich der Züchterin seinen Kaufpreis sicher nicht überlassen - also hätte ich ihn auch "umtauschen" müssen. (Was natürlich auch irgendwo zu seinem besten gewesen wäre.) So, im Leben mit ihm, bedeutet es aber natürlich auch Abstriche. (Wobei er in fast allem große Fortschritte macht und man ihm das langsame, aber stetige Einleben deutlich anmerkt. Nur bei Alleinsein hakt es. Quasi am wichtigsten.:rolldann tue ich doch alles diesem Wesen zu helfen - und versuche es nicht um zu tauschen - ist doch kein Gegenstand.
und versuche es nicht um zu tauschen - ist doch kein Gegenstand
Ich denke, das sieht man den Leuten auch an, das ist für mich der Vorteil an Privatvermittlung, man kennt die Vorgeschichte, sofern die Vorbesitzer ehrlich sind, und man kann in Kontakt bleiben, wenn gewünscht.das war eine grundehrliche und liebevolle halterin, die sehr traurig war als sie ihn hergeben musste
Meine Münsterländerin haben wir damals auch von privat gekauft. Das Haus war mega düster und unsauber, der Mann wirkte wie ein Hooligan, der Hund hatte sich verkrochen unterm Tisch. Und ich bin mega froh, dass wir sie nicht da gelassen haben. Also in solch einer Situation wäre es mir wohl auch egal gewesen, ob sie krank gewesen wäre und dass wir viel mit ihr arbeiten mussten....wenn du bei der privatperson auf die wohnung achtest, zum bsp wenn sie ordentlich ist, gepflegt, wenn du höflich empfangen wirst, dann spricht das durchaus dafür, dass sich gut um den hund gekümmert wurde. wenn du irgendwie ein schlechtes gefühl hast, dann nimm den hund auch nicht.