Lymphknoten geschwollen

Diskutiere Lymphknoten geschwollen im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Zunächst möchte ich erst einmal Hallo sagen. Ich habe einen ganz tollen Labrador Mix namens Cosmo. Er war ein Jahr alt, als er von einem Tieheim...
  • Lymphknoten geschwollen Beitrag #1
Cosmo09

Cosmo09

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Zunächst möchte ich erst einmal Hallo sagen. Ich habe einen ganz tollen Labrador Mix namens Cosmo. Er war ein Jahr alt, als er von einem Tieheim an uns vermittelt wurde. Nun macht uns unser Schatz grosse Sorgen. Wir waren letzte Woche bei einem Tierarzt, nachdem wir eine Schwellung im Halsbereich festgestellt haben. Die Grösse ist mit einem Ei zu vergleichen. Die Ärztin sagte, dass der Lymphknoten einseitig angeschwollen ist. Nun steht morgen die Biopsie an und ich werde bei dem Gedanken, dass es Krebs sein könnte, völlig wahnsinnig. Cosmo ist für uns unser Kind und ich wäre für eure Erfahrungen sehr dankbar.
 
  • Lymphknoten geschwollen Beitrag #2
Huhu,

erstmal: Durchatmen! Nicht jede Schwellung ist Krebs, auch wenn das bei Google immer sofort ganz oben angezeigt wird ;).
Wie geht es ihm denn sonst so? Hat er Fieber oder andere Symptome? Könnte die Schwellung auch einfach von einer Infektion kommen? Sind alle anderen Lymphknoten normal?

Wie gesagt: Erstmal ruhig bleiben. Durch eine Biopsie bekommt ihr Gewissheit. Dass sie gemacht werden soll bedeutet nicht gleich, dass der TA auch damit rechnet, etwas bösartiges zu finden – er will es nur abklären.

Viel Glück für Morgen!
 
  • Lymphknoten geschwollen Beitrag #3
Vielen Dank! Er ist wie immer ein ganz Aufgeweckter. Er hat keinerlei Anzeichen, dass es ihm schlecht geht. Kein Fieber und wie immer - sehr guten Appetit :). Alle anderen Lymphen sind völlig in Ordnung und wenn er nicht dieses Ei hätte, würde ich sagen, er ist ganz der alte ... Wir hängen an ihm ohne Ende. Ich weiß auch, dass Google nicht der richtige Weg ist. Uns bedeutet dieser Hund mehr als alles andere. Ich werde auf alle Fälle weiter berichten. Zur Zeit könnte ich einfach nur weinen :(
 
  • Lymphknoten geschwollen Beitrag #4
Ist es denn überhaupt sicher, dass es ein Lymphknoten ist? Eine Beule kann ja erst mal alles mögliche sein, zum Beispiel ein harmloses Fettgeschwür.

Aber auch ein angeschwollener Lymphknoten kann hin und wieder im Zuge einer Infektion normal sein. Ich muss gestehen ich wusste auch gar nicht, dass man da dann eine Biopsie macht, ich meine, bei Menschen schwillen doch die Lymphknoten gerade im Hals- Achsel- und Leistenbereich auch schnell mal an, wenn man z.B. eine Erkältung hat, aber da wird ja auch nicht gleich ne Biopsie gemacht, da würde man doch erstmal warten ob sie nicht in ein paar Tagen/Wochen wieder von allein verschwunden sind :eusa_think:

Gibt es denn noch andere Anhaltspunkte die dafür sprechen, dass es ein Problem gibt? Wie alt ist euer Guter denn?
Wie auch immer, wie Mischling schon sagte, würde ich mich an eurer Stelle nicht verrückt machen lassen.
 
  • Lymphknoten geschwollen Beitrag #5
Ja, die Tierärztin hat sofort gesagt, dass der Lymphknoten geschwollen sei, es sich nicht um ein Fettgeschwulst handelt und es daher erforderlich ist, eine Biopsie zu machen. Gleichzeitig werden die Blutwerte und die inneren Organe angesehen. Cosmo hat leider sehr viel Angst beim Tierarzt, so dass wir selbstverständlich sofort alles abklären lassen, um ihn letztendlich den ganzen Stress für einzelne Maßnahmen zu ersparen. Er ist fünf Jahre alt. Die Biopsie soll dazu dienen, abzuklären, ob das Gewebe gut oder - im schlimmsten Fall - bösartig verändert ist. Sicherlich haben wir auch einmal geschwollene Lymphen, aber beim Hund sind diese eigentlich auch immer ein Anzeichen, dass im Körper etwas im Argen liegt. Wir wollten kein Risko eingehen und haben daher Cosmo bei der Tierärztin vorgestellt. Wie beschrieben, zeigt er sonst keinerlei Anzeichen einer Erkrankung. ... zum Glück
 
  • Lymphknoten geschwollen Beitrag #6
Es gibt natürlich viele Gründe warum Lymphknoten anschwellen und ein streuender Tumor (Lymphknoten sind oft von Metastasen betroffen wenn anderweitig Krebs im Körper vorliegt) ist nun wirklich ein sehr seltener Grund, meistens (und das vor allem bei einem jungen Tier (oder Menschen ;)) liegt einfach eine Entzündung im Körper vor.

Eine Blutuntersuchung um die Entzündungswerte zu testen kann sicher Sinn machen, allerdings gibt ein hoher Entzündungswert im Blutbild auch nur an DASS eine Entzündung im Körper vorliegt, aber nicht wo genau diese nun ist.

Wie lange hat Cosmo denn schon den geschwollen Lymphknoten und sind auch andere Lymphknoten betroffen oder nur der am Hals?

Ich glaube ich würde vor der Biopsie noch ein wenig warten, ob es von allein wieder zurückgeht (bzw viele Tierärzte würden wohl versuchsweise Antibiotika spritzen um eine evtl Entzündung einzudämmen, aber wenn er sonst keine Krankheitsanzeichen zeigt würde ich ihn wohl auch nicht auf Verdacht mit Medikamenten behandeln lassen).

eine Biopsie zu machen. Gleichzeitig werden die Blutwerte und die inneren Organe angesehen.
Wie soll denn der innere Zustand beurteilt werden? Per Röntgenbild? Dafür muss der Hund sediert werden.

Da dies alles recht kostspielige und für den Hund stressige Untersuchungen sind würde ich persönlich wohl wirklich erstmal 1-2 Wochen abwarten (vor allem wenn der Knoten gerade erst gekommen ist) und bis dahin evtl eine zweite Meinung einholen, da mir der Diagnoseplan der Tierärztin zwar sehr gewissenhaft erscheint, aber auch ein wenig "over the top" wenn es nur um einen einzigen, seit ein paar Tagen geschwollenen Lymphknoten geht.

Natürlich müsst ihr das am Ende selber wissen ob ihr gleich die ganzen Untersuchungen machen lassen wollt, oder lieber noch etwas abwartet. Evtl. könnte man auch eine zweite Meinung von einem anderen Tierarzt (oder alternativ einem Tierheilpraktiker) einholen um mal zu sehen wie andere Leute das Problem bewerten.

Einen endgültigen Rat kann ich natürlich nicht geben, letztendlich trefft ihr die Entscheidungen für Cosmo, macht euch aber nicht verrückt, Krebs ist wahrscheinlich die seltenste Ursache für einen geschwollen Lymphknoten im jüngeren Alter (und mit 5 ist euer Cosmo zwar kein Welpe mehr, aber er gehört ja auch noch lange nicht zum alten Eisen ;)).

Drück den kleinen mal lieb, und hab keine Angst, wird schon werden :)

P.S.: Was mir noch einfällt: auch bei Zahnproblemen oder nach Impfungen können die Halslymphknoten anschwellen, wurden seine Zähne gecheckt und ist er in letzter Zeit geimpft worden?
Weißt du von einem Hund mit dem Cosmo Kontakt hatte der gerade irgend eine Infektionskrankheit hat oder hatte (z.B. Zwingerhusten)? Er kann sich angesteckt haben und die Infektion läuft eher versteckt ab, aber ist doch noch schlimm genug, als das ein Lymphknoten anschwillt.
 
  • Lymphknoten geschwollen Beitrag #7
Vielen Dank, wir waren heute noch einmal beim Tierarzt. Eigentlich sollte die Biopsie gemacht werden. Zunächst wurde Cosmo noch einmal untersucht und siehe da, die Lymphe ist ein wenig abgeschwollen :) Sie hat entschieden, zunächst einmal Antibiotika zu geben. Er wird am Donnerstag noch einmal untersucht. Der geschwollene Lymphknoten ist jetzt fast drei Wochen da. Wir dachten erst, er hätte vom Spielen eine Beule und haben daher erst einmal abgewartet. Sollte die Lymphe am Donnerstag dann noch immer geschwollen sein, wird die Biopsie gemacht. Klar es ist eine kostspielige Sache aber uns ist wichtig, dass Cosmo alle medizinische Hilfe erhält, die er benötigt. Jedes Geld der Welt ist egal, wenn ich weiss, dass wir ihm helfen können. Natürlich soll auch nichts ohne Grund an ihm gemacht werden aber falls es sein muss, lassen wir ihn von oben bis unten durchchecken. Ich bin froh, dass ihm die Narkose erspart geblieben ist, vorerst. Cosmo hatte keinen Kontakt zu erkrankten Hunden, zumindest nicht wissentlich.Die Zähne sind alle in Ordnung und geimpft wurde er bereits im Juli. Ich werde weiter berichten. Nochmals vielen Dank
 
  • Lymphknoten geschwollen Beitrag #8
Wenn der Lymphknoten bereits am Abschwillen ist kann man davon ausgehen, dass die Entzündung bereits im Rückgang ist (bei einem Lymphknotentumor würde die Schwellung nicht zurückgehen und wahrscheinlich wären auch noch andere Knoten geschwollen und sein Allgemeinzustand schlechter, wobei es bei Krebs natürlich immer alle möglichen Varianten gibt und jede Erkrankung individuell verläuft).

Ich glaube euch, dass es euch nicht ums Geld geht, ich denke so ist es bei uns allen hier im Forum, wer sein Tier liebt gibt auch noch das letzte Hemd ;)

Dennoch bin zumindest ich überzeugt, dass in der Tiermedizin (der Humanmedizin auch) nicht immer alles "Gold ist was glänzt" und versuche deswegen auch im Sinne meines Hundes nur die Dinge machen zu lassen, die ich wirklich für nötig halte (andererseits, wenn ich etwas für nötig halte, dann bestehe ich auch drauf).
Da ich selber auch nur im äußersten Notfall Medikamente nehmen würde, hätte ich persönlich für den Lymphknoten jetzt z.B. auch keine Antibiotika geben lassen (vor allem wenn er bereits wieder abschwillt), zumal die ja doch meist andere Probleme nach sich ziehen (mein Ringo hatte das letzte Mal im Frühjahr nach einer größeren Zahn-OP Antibiotika bekommen und hatte danach mindestens drei Monate immer mal wieder kehrenden Durchfall).

Aber nun, das ist vielleicht Einstellungssache und wie gesagt trefft natürlich ihr die Entscheidungen für Cosmo und da will ich keine Meinung aufstülpen (falls das jetzt so aussieht).

Auf jeden Fall drücke ich weiterhin die Daumen, dass sich das Problem ganz einfach von selbst erledigt und sich der Lymphknoten noch weiter zurückbildet :) (durch die Antibiotika sollte es ja jetzt sogar etwas schnell gehen).
 
  • Lymphknoten geschwollen Beitrag #9
Huhu,

freut mich, dass es doch nur eine normale Körperreaktion zu sein scheint :).

Ich muss mich aber Kompassqualle anschließen: Wegen eines Lymphknotens ohne Symptome (Fieber, Husten, Niesen, Abgeschlagenheit etc.) hätte ich nicht unbedingt Antibiotika geben lassen. Außerdem würde ich euch in dem Fall raten, auch die Biopsie zu überdenken. Die ist immerhin mit einer Narkose verbunden und sollte nur gemacht werden, wenn wirklich ein Verdacht vorliegt. Hier scheint es ja aber so zu sein, dass der TA einen geschwollenen Lymphknoten festgestellt und gleich mal die Großuntersuchung angeordnet hat, ohne es zu Anfang wenigstens mal mit Antibiotika o.ä. zu versuchen. Ich finds gut, dass es jetzt nicht gemacht wurde, da der Knoten von selber abgeschwollen ist, aber gerade deswegen würde ich mir auch genau überlegen, ob es überhaupt gemacht werden muss.
Ich finds toll, dass ihr euch so viele Gedanken macht und alles untersuchen lassen würdet, um auf Nummer sicher zu gehen. Wenn der Knoten sich aber von selbst gibt braucht man keine Biopsie, um Krebs auszuschließen ;).

Liebe Grüße
 
  • Lymphknoten geschwollen Beitrag #10
Hallo Cosmo09,
ist der Lymphknoten erst unter Antibiose kleiner geworden? Ansonsten klingt das doch schonmal ganz gut. Zu einer Biopsie würde ich raten, falls der Lymphknoten nach Antibiose nach ungefähr einem Monat noch größer ist, als der auf der anderen Seite. Es kann durch die Biopsie auch eine chronische Entzündung, ein paar ganz abgefahrene Sachen (Parasitenzyste o.ä.) oder ein Tumor sicher diagnostiziert werden. Alternativ könnte man (alles nur wenn der Lymphknoten nicht von alleine normal groß wird) auch eine Feinnadelaspiration machen lassen. Die ist zwar nicht 100%ig, dafür braucht man aber keine Narkose und zur Differenzierung Tumor/Entzündung reichts meistens. (Ist auch bedeutend günstiger, da keine Schnitte angefertigt werden müssen :p)
Noch was allgemeines (Und nein, ich will damit nicht sagen, dass es ein Tumor ist!!! ;-) ) es stimmt, dass die meisten Tumore eher bei älteren Tieren auftreten, allerdings ist das keine Garantie und leider sind gerade die Lymphome und Leukämien sogar stärker im mittelalten Segment vertreten.
Gute Besserung!
 
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