Hallo,
ich habe nun den zweiten Herzpatienten Zuhause, meinen Zweithund, den ich seit November habe. Er ist noch nicht mal 8 Jahre alt. Durch Zufall wurden massive Herzgeräusche festgestellt und beim Ultraschall eine hochgradige Mitralklappenendokardiose. Die TA meinte, er wäre kurz vor der Dekompensation (sprich Wasser in Lunge). Er bekommt jetzt Medikamente und ich hoffe, dass die ihm gut helfen. So merkt man ihm kaum etwas an, außer, dass er sehr viel schläft, ab und an hustet und frisst wie ein Scheunendrescher (trotzdem kaum zunimmt). Ich habe bei seiner Diagnose viel mehr Angst als bei der meiner Hündin, da er doch schon in einem fortgeschrittenen Stadium ist und es eigentlich schon kurz vor knapp war. Hätte ich länger gewartet oder niemand etwas bemerkt, hätte es schon in ein paar Tagen/wochen zu einem Lungenödem kommen können.
Ich bin gerade auch sehr traurig und merke, wie sehr ich ihn schon in mein Herz geschlossen habe. Ich hoffe einfach, dass er noch lange gut leben kann und seine Zeit genießen. Sein bisheriges Leben hat er v.a. in einem ungarischen TH verbracht. Ich habe Angst vor dem Tag, an dem er Wasser in die Lunge bekommt und sich sein Zustand verschlechtert. Ich habe auch Angst vor der Entscheidung, wann es Zeit ist, ihn gehen zu lassen. Und ich habe Angst davor, dass er plötzlich nicht mehr da ist und womöglich kurz danach meine Hündin nachfolgt. Und ich bin auch etwas wütend, weil keiner das früher gemerkt hat, dann hätte man ihm schon früher helfen können. Die TA meinte zwar, dass der Zustand auch ganz plötzlich so rapide schlechter werden kann, aber das kann ich mir nicht so ganz vorstellen.
Wie geht es denn Rocky momentan?