- Ratte beim Tierarzt getötet - Falsche Entscheidung? Beitrag #1
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MeisterEder1
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Hallo liebe Forenmitglieder,
Samstag, am späten Abend, bemerkte ich bei Newton, ein fast 2-jähriges Rattenmännchen, unkastriert, eine Daumendicke Wunde am Unterleib. Die Wunde war ca. 1 cm tief und blutete nicht sonderlich. Nach dem ersten Schreck behandelte ich die Wunde mit Betaisodona, da ich nichts anderes da hatte.
Am Sonntag bin ich sofort zum Nottierazt in der nächsten Stadt.
Nach gut 5-minütiger Untersuchung die Schlussfolgerung: Töten oder operieren lassen. Nach 30-minütigem Gespräch, korrigiere: Vortrag, inkl. Tierschutzgesetz, Verstöße, usw. entschloss ich mich schweren Herzens den kleinen Newton zu töten. Da er mein erstes Haustier war, was das ganz schön schwer. Er kam noch mal auf den Arm, hat ein bisschen an meiner Hand geknabbert, wie er es immer tat und dann kam die übliche Prozedur mit Spritze usw..
Soweit ich das beurteilen konnte ist er friedlich eingeschlafen und hat dann die Todesspritze in den Brustkorb bekommen.
Warum ich mich hier melde, obwohl es doch eigentlich zu spät ist, ist mein schlechtes Gewissen.
Was ich auch schon der Tierärztin und meiner Freundin versuchte näherzubringen: Ein Leben nehmen ist immer einfach. Aber ein Leben zu geben ist unmöglich. Daher fiel und fällt mir die Entscheidung sehr schwer.
Ich bin grundsätzlich - auch beim Menschen - für die Vermeidung von Leid und ich stehe jeder Ratte so viel Leidempfinden zu wie jedem Menschen. Dies schließt auch die Sterbehilfe mit ein.
Was mich gestern zögern lassen hat - neben der Tatsache, dass es mein erstes Tier war - war die Art und Weise der Tierärztin das "durchzuziehen". Entweder töten oder in die Klinik (100te Euros für die OP eingerechnet, die dazu noch sehr unsicher sei). Der Weg nach Hause kam gar nicht in Betrag, Stichwort TSchG, usw. So etwas geht gar nicht, wie ich finde.
Newton war zwar nicht mehr so quietschfiedel, wie er zu seinen besten Zeiten war, aber er kam aus dem Haus, hat gefressen, getrunken, konnte noch koten und Pipi machen. Zwar lag die Wunde sehr nah am Penis, dennoch funktionierte noch alles.
In meinen Augen wurde mir gar keine Wahl gelassen und das nächste Mal werde ich mir wahrscheinlich den Gang zum Tierarzt (besonders zu dieser) sparen. Nicht, dass ich das Tier leiden lassen will, aber sterben geht auch ohne Spritze - und vor allem ist da auch noch ne Heilung mit drin...
Was sagt ihr dazu? Habe ich richtig gehandelt, ihn zu töten??
Traurige Grüße..
edit seven: Ich hab´ das Bild von Nelson mal in den versteckten Text gepackt, dann kann jeder selbst entscheiden, ob er es ansehen möchte.
[VERSTECK]
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Samstag, am späten Abend, bemerkte ich bei Newton, ein fast 2-jähriges Rattenmännchen, unkastriert, eine Daumendicke Wunde am Unterleib. Die Wunde war ca. 1 cm tief und blutete nicht sonderlich. Nach dem ersten Schreck behandelte ich die Wunde mit Betaisodona, da ich nichts anderes da hatte.
Am Sonntag bin ich sofort zum Nottierazt in der nächsten Stadt.
Nach gut 5-minütiger Untersuchung die Schlussfolgerung: Töten oder operieren lassen. Nach 30-minütigem Gespräch, korrigiere: Vortrag, inkl. Tierschutzgesetz, Verstöße, usw. entschloss ich mich schweren Herzens den kleinen Newton zu töten. Da er mein erstes Haustier war, was das ganz schön schwer. Er kam noch mal auf den Arm, hat ein bisschen an meiner Hand geknabbert, wie er es immer tat und dann kam die übliche Prozedur mit Spritze usw..
Soweit ich das beurteilen konnte ist er friedlich eingeschlafen und hat dann die Todesspritze in den Brustkorb bekommen.
Warum ich mich hier melde, obwohl es doch eigentlich zu spät ist, ist mein schlechtes Gewissen.
Was ich auch schon der Tierärztin und meiner Freundin versuchte näherzubringen: Ein Leben nehmen ist immer einfach. Aber ein Leben zu geben ist unmöglich. Daher fiel und fällt mir die Entscheidung sehr schwer.
Ich bin grundsätzlich - auch beim Menschen - für die Vermeidung von Leid und ich stehe jeder Ratte so viel Leidempfinden zu wie jedem Menschen. Dies schließt auch die Sterbehilfe mit ein.
Was mich gestern zögern lassen hat - neben der Tatsache, dass es mein erstes Tier war - war die Art und Weise der Tierärztin das "durchzuziehen". Entweder töten oder in die Klinik (100te Euros für die OP eingerechnet, die dazu noch sehr unsicher sei). Der Weg nach Hause kam gar nicht in Betrag, Stichwort TSchG, usw. So etwas geht gar nicht, wie ich finde.
Newton war zwar nicht mehr so quietschfiedel, wie er zu seinen besten Zeiten war, aber er kam aus dem Haus, hat gefressen, getrunken, konnte noch koten und Pipi machen. Zwar lag die Wunde sehr nah am Penis, dennoch funktionierte noch alles.
In meinen Augen wurde mir gar keine Wahl gelassen und das nächste Mal werde ich mir wahrscheinlich den Gang zum Tierarzt (besonders zu dieser) sparen. Nicht, dass ich das Tier leiden lassen will, aber sterben geht auch ohne Spritze - und vor allem ist da auch noch ne Heilung mit drin...
Was sagt ihr dazu? Habe ich richtig gehandelt, ihn zu töten??
Traurige Grüße..
edit seven: Ich hab´ das Bild von Nelson mal in den versteckten Text gepackt, dann kann jeder selbst entscheiden, ob er es ansehen möchte.
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