- Katze mit Nierenproblemen - wir hoffen weiter Beitrag #1
Kalani
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Huhu,
muss mir das einfach mal von der Seele schreiben. Vor kurzem haben wir erfahren, dass die Katze meiner Mutter ein chronisches Nierenproblem hat.
Sie war schon immer recht wählerisch mit dem fressen und war auch öfters mal appetitlos. Wenn sie mal eine Mahlzeit ausgelassen hat, war das nicht weiter beunruhigend. Als sie also nicht fressen wollte, haben wir das erstmal so hingenommen. Am nächsten Tag hat sie das Futter allerdings auch nicht beachtet. Am selben Nachmittag lief sie auf einmal komisch, sie ist eher geschlichen als gelaufen, war relativ passiv und hat bloß ins Leere gestarrt. Sie ist sogar in die volle Badewanne gefallen, weil sie sich nicht mehr auf dem Rand halten konnte.
Also Katze eingepackt und ab zum Tierarzt. Dieser hat erstmal den allgemeinen Zustand gecheckt, Temperatur genommen, abgetastet. Kein auffälliger Befund, außer das sie 300g abgenommen hat. Also wurde Blut und Urin abgenommen und eine halbe Stunde später hatten wir dann das schockierende Ergebnis: Die Nieren funktionieren nur noch zu 1/4. Da sie beim abtasten keine Schmerzen zeigt, schliesst das auf ein chronisches Nierenproblem, welches sich schleichend über einen längeren Zeitraum entwickelt hat, es wird aber schlussendlich im Nierenversagen enden. Die Vorwürfe waren natürlich groß, dass man das vorher nicht bemerkt hat ...
Der Tierarzt meinte wir starten einen Versuch, dieser kann funktionieren, muss aber nicht, da die Funktion der Nieren schon sehr eingeschränkt ist. Sie hat dann Tabletten für knapp 4 Wochen bekommen zur "Entgiftung". Giftige Stoffe werden durch die Tabletten sozusagen abgefangen, bevor sie zu den Nieren gelangen, damit die Nieren weniger zutun haben. Dann wurde natürlich auf spezielles Futter umgestiegen, aber Madame ist ja wählerisch und die Auswahl bei Nierenfutter hält sich echt in Grenzen :roll:.
Nun ist es ein einziges auf und ab. Sie hatte wieder etwas zugenommen, hat auch das neue Futter gut angenommen und gefressen. Das Nassfutter wollte sie dann plötzlich nicht mehr und das Trockenfutter fand sie von Anfang an relativ doof. Sie hat dann wieder 2 Hungertage eingelegt, abgenommen und meine Mutter war schon am verzweifeln. Es ist ja auch eine schwierige Entscheidung, wann der richtige Zeitpunkt ist, das Tier zu erlösen. Zur Zeit ist sie soweit ganz fit, im Moment hat sie eine Phase, wo ihr das essen schmeckt. Man merkt aber, dass es ihr schlechter geht als vor der Diagnose. Letztens wollte sie aus dem Wasserhahn trinken. Normalerweise stellt sie dann immer eine Pfote ins Waschbecken und bleibt mit dem Rest des Körpers auf der Ablage sitzen. Da hat dann aber das Gleichgewicht nicht mitgespielt und sie konnte sich nicht halten. Sie ist dann ins Waschbecken gefallen und es hat sie nichtmal sonderlich gestört, dass da jetzt Wasser auf sie läuft.
Wir hoffen also weiter, dass sie frisst und vor allem ihren Zustand und ihr Gewicht hält.
Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen und hat ein paar Tipps, die wir bisher noch nicht versucht haben.
Schönen Abend noch,
Kalani
muss mir das einfach mal von der Seele schreiben. Vor kurzem haben wir erfahren, dass die Katze meiner Mutter ein chronisches Nierenproblem hat.
Sie war schon immer recht wählerisch mit dem fressen und war auch öfters mal appetitlos. Wenn sie mal eine Mahlzeit ausgelassen hat, war das nicht weiter beunruhigend. Als sie also nicht fressen wollte, haben wir das erstmal so hingenommen. Am nächsten Tag hat sie das Futter allerdings auch nicht beachtet. Am selben Nachmittag lief sie auf einmal komisch, sie ist eher geschlichen als gelaufen, war relativ passiv und hat bloß ins Leere gestarrt. Sie ist sogar in die volle Badewanne gefallen, weil sie sich nicht mehr auf dem Rand halten konnte.
Also Katze eingepackt und ab zum Tierarzt. Dieser hat erstmal den allgemeinen Zustand gecheckt, Temperatur genommen, abgetastet. Kein auffälliger Befund, außer das sie 300g abgenommen hat. Also wurde Blut und Urin abgenommen und eine halbe Stunde später hatten wir dann das schockierende Ergebnis: Die Nieren funktionieren nur noch zu 1/4. Da sie beim abtasten keine Schmerzen zeigt, schliesst das auf ein chronisches Nierenproblem, welches sich schleichend über einen längeren Zeitraum entwickelt hat, es wird aber schlussendlich im Nierenversagen enden. Die Vorwürfe waren natürlich groß, dass man das vorher nicht bemerkt hat ...
Der Tierarzt meinte wir starten einen Versuch, dieser kann funktionieren, muss aber nicht, da die Funktion der Nieren schon sehr eingeschränkt ist. Sie hat dann Tabletten für knapp 4 Wochen bekommen zur "Entgiftung". Giftige Stoffe werden durch die Tabletten sozusagen abgefangen, bevor sie zu den Nieren gelangen, damit die Nieren weniger zutun haben. Dann wurde natürlich auf spezielles Futter umgestiegen, aber Madame ist ja wählerisch und die Auswahl bei Nierenfutter hält sich echt in Grenzen :roll:.
Nun ist es ein einziges auf und ab. Sie hatte wieder etwas zugenommen, hat auch das neue Futter gut angenommen und gefressen. Das Nassfutter wollte sie dann plötzlich nicht mehr und das Trockenfutter fand sie von Anfang an relativ doof. Sie hat dann wieder 2 Hungertage eingelegt, abgenommen und meine Mutter war schon am verzweifeln. Es ist ja auch eine schwierige Entscheidung, wann der richtige Zeitpunkt ist, das Tier zu erlösen. Zur Zeit ist sie soweit ganz fit, im Moment hat sie eine Phase, wo ihr das essen schmeckt. Man merkt aber, dass es ihr schlechter geht als vor der Diagnose. Letztens wollte sie aus dem Wasserhahn trinken. Normalerweise stellt sie dann immer eine Pfote ins Waschbecken und bleibt mit dem Rest des Körpers auf der Ablage sitzen. Da hat dann aber das Gleichgewicht nicht mitgespielt und sie konnte sich nicht halten. Sie ist dann ins Waschbecken gefallen und es hat sie nichtmal sonderlich gestört, dass da jetzt Wasser auf sie läuft.
Wir hoffen also weiter, dass sie frisst und vor allem ihren Zustand und ihr Gewicht hält.
Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen und hat ein paar Tipps, die wir bisher noch nicht versucht haben.
Schönen Abend noch,
Kalani