- Bitte um Rat bzgl alten kranken Kater Beitrag #1
S
Sannesu
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Hallo ihr Lieben,
ich war schon lange nicht mehr hier, da bei uns (nach dem Tod meiner zwei alten Flauschfreunde) alles ruhig und gut war. Nun geht es meinem letzten alten Flauschfreund gar nicht gut und ich bin trotz intensiver Behandlung einer Tierärztin ratlos und brauche einen Rat oder Unterstützung... eure Meinung ist mir sehr wichtig.
Ende November fiel mir auf, dass mein Lyla (kastriert, 15 Jahre) länger pullerte als seine 3-Jahre alten Katzendamen. Ich mit ihm zum TA, Blasenentzündung war nach dem Tasten seine Diagnose. Antibiotikum, ein Depot das einige Tage wirken soll.
Kaum zu Hause, brach er zusammen. Er war wie ohnmächtig... urinierte und kotete zugleich. Wir wieder zum Arzt, der 10 Min. von uns entfernt ist. Seine nächste Diagnose, Antibiotikaunverträglichkeit. Das gespritzte Antibiotikum heisst Marbocyl. Er gab ihm eine Infusion und meinte, es müsse ihm morgen besser gehen. Ging es aber nicht. Ich habe "krank" gemacht und bin erneut zum Arzt. Er hat sich gewundert und mit ihm Reaktionstests gemacht und gemeint, er hätte eine Art Schlaganfall, ein Vestibularsyndrom. Gab ihm B12 und schickte uns wieder nach Hause.
Wir sind dann jeden Tag zum Arzt um Medis geben und ihn an den Tropf hängen zu lassen.
Ich war so unzufrieden und frustriert. Meine Vorschläge nahch Blutabnahme, Röntgen, Ultraschall lehnte er ab, es würde den Kater nur stressen. Und ich dummes Huhn glaubte ihm...
Es ging ihm aber wieder besser, soweit es einer Katze nach einem Vestib. Syndr. gehen kann: er fraß normal, war sauber, ging aber sich im Kreise drehend durch die Wohnung. Nachts schlief er im Bad von den anderen Katzen getrennt. NAch ein paar Tagen fiel mir auf, dass er zweimal so "Gallenflüssigkeit" (so gelblich-grüne Flüssigkeit) erbrach. Wieder zum TA. ER diagnostizierte, der Kater sei dehydriert. Als ich wieder daheim war, beschloss ich den TA zu wechseln. Ich fühlte mich hilflos und unverstanden. Nun habe ich eine TÄ die sich sehr viel Zeit für ihn nimmt und mir auch zuhört, aber es kommen ständig neue Krankheiten.
Durch das VS war die rechte Seite seiner Lefze immer im Katzenfutter und ich bekam das getrocknete Futter mit Wasser nicht ab, es entzündete sich, der alte TA sah dies nicht als Wunde an, obwohl ich ihn darauf aufmerksam macht. Die neue TÄ sah es gleich und mit ihrer Hilfe gelang es uns, diese Wunde zur Heilung zu bringen. Auch nahm sie Blut ab und es stellte sich eine Bauchspeicheldrüsenentzündung heraus. Er bekommt jeden Donnerstag ein Mittel gespritzt. Nun bekam er noch eine Bindehautentzündung, die trotz Tropfen nur langsam besser wird. Dann war es wieder ein paar Tage gut und nun das nächste: er hat einen geschwollenen Lymphknoten an der rechten Seite, ungefähr erbsengroß und eine Rötung im Hals. Er bekommt nun seit zwei Tagen Antibiotikum, ein anderes. Ich habe den Namen vergessen und kann nicht schauen, da ich im Büro bin. Es ist eine gelbliche Flüssigkeit in einer Spritze, die ich ihm unters Futter oder ins Mäulchen spritzen kann.
Bisher hat sich aber noch keine Verbesserung eingestellt und ich sorge mich enorm. Er frisst seit Freitag nur wenig und ich muss ihn zufüttern, damit er überhaupt etwas zu sich nimmt. Ich püriere sein fettarmes Futter (wegen seiner Bauchspeicheldrüse) und gebe ihm ein Reconvales Tonicum. Ich weiß, er hat Probleme beim Schlucken und Schmerzen (die TÄ erklärte mir das als Vergleich beim Menschen mit starken Halsschmerzen)...
Ach ich weiß auch nicht. ALs die TÄ bei uns war und ich sie ernsthaft nach einer Prognose fragte, sagte sie, sie sehe eine 70:30 Chance für ihn. Das ist eine bedeutende Steigerung zu vorher, wo er nur eine kleine hatte. Der andere TA hatte ihm eine Woche gegeben. Was kann ich machen?! Ich soll Geduld haben, denn meine Angst und Ungeduld spiegelt sich bei ihm wieder, sagte sie. Aber ich bin so verzweifelt. Ich stehe morgen zwei Stunden früher auf und versorge ihn und wenn er nicht fressen mag, wie heute, könnte ich vor Wut und Hilflosigkeit schreien und heulen, was ich natürlich nicht mache...
Bis mir das Forum einfiel, ihr wart mir damals auch eine große Hilfe und diese bräuchte ich auch diesmal.
Danke und lieben Gruß.
ich war schon lange nicht mehr hier, da bei uns (nach dem Tod meiner zwei alten Flauschfreunde) alles ruhig und gut war. Nun geht es meinem letzten alten Flauschfreund gar nicht gut und ich bin trotz intensiver Behandlung einer Tierärztin ratlos und brauche einen Rat oder Unterstützung... eure Meinung ist mir sehr wichtig.
Ende November fiel mir auf, dass mein Lyla (kastriert, 15 Jahre) länger pullerte als seine 3-Jahre alten Katzendamen. Ich mit ihm zum TA, Blasenentzündung war nach dem Tasten seine Diagnose. Antibiotikum, ein Depot das einige Tage wirken soll.
Kaum zu Hause, brach er zusammen. Er war wie ohnmächtig... urinierte und kotete zugleich. Wir wieder zum Arzt, der 10 Min. von uns entfernt ist. Seine nächste Diagnose, Antibiotikaunverträglichkeit. Das gespritzte Antibiotikum heisst Marbocyl. Er gab ihm eine Infusion und meinte, es müsse ihm morgen besser gehen. Ging es aber nicht. Ich habe "krank" gemacht und bin erneut zum Arzt. Er hat sich gewundert und mit ihm Reaktionstests gemacht und gemeint, er hätte eine Art Schlaganfall, ein Vestibularsyndrom. Gab ihm B12 und schickte uns wieder nach Hause.
Wir sind dann jeden Tag zum Arzt um Medis geben und ihn an den Tropf hängen zu lassen.
Ich war so unzufrieden und frustriert. Meine Vorschläge nahch Blutabnahme, Röntgen, Ultraschall lehnte er ab, es würde den Kater nur stressen. Und ich dummes Huhn glaubte ihm...
Es ging ihm aber wieder besser, soweit es einer Katze nach einem Vestib. Syndr. gehen kann: er fraß normal, war sauber, ging aber sich im Kreise drehend durch die Wohnung. Nachts schlief er im Bad von den anderen Katzen getrennt. NAch ein paar Tagen fiel mir auf, dass er zweimal so "Gallenflüssigkeit" (so gelblich-grüne Flüssigkeit) erbrach. Wieder zum TA. ER diagnostizierte, der Kater sei dehydriert. Als ich wieder daheim war, beschloss ich den TA zu wechseln. Ich fühlte mich hilflos und unverstanden. Nun habe ich eine TÄ die sich sehr viel Zeit für ihn nimmt und mir auch zuhört, aber es kommen ständig neue Krankheiten.
Durch das VS war die rechte Seite seiner Lefze immer im Katzenfutter und ich bekam das getrocknete Futter mit Wasser nicht ab, es entzündete sich, der alte TA sah dies nicht als Wunde an, obwohl ich ihn darauf aufmerksam macht. Die neue TÄ sah es gleich und mit ihrer Hilfe gelang es uns, diese Wunde zur Heilung zu bringen. Auch nahm sie Blut ab und es stellte sich eine Bauchspeicheldrüsenentzündung heraus. Er bekommt jeden Donnerstag ein Mittel gespritzt. Nun bekam er noch eine Bindehautentzündung, die trotz Tropfen nur langsam besser wird. Dann war es wieder ein paar Tage gut und nun das nächste: er hat einen geschwollenen Lymphknoten an der rechten Seite, ungefähr erbsengroß und eine Rötung im Hals. Er bekommt nun seit zwei Tagen Antibiotikum, ein anderes. Ich habe den Namen vergessen und kann nicht schauen, da ich im Büro bin. Es ist eine gelbliche Flüssigkeit in einer Spritze, die ich ihm unters Futter oder ins Mäulchen spritzen kann.
Bisher hat sich aber noch keine Verbesserung eingestellt und ich sorge mich enorm. Er frisst seit Freitag nur wenig und ich muss ihn zufüttern, damit er überhaupt etwas zu sich nimmt. Ich püriere sein fettarmes Futter (wegen seiner Bauchspeicheldrüse) und gebe ihm ein Reconvales Tonicum. Ich weiß, er hat Probleme beim Schlucken und Schmerzen (die TÄ erklärte mir das als Vergleich beim Menschen mit starken Halsschmerzen)...
Ach ich weiß auch nicht. ALs die TÄ bei uns war und ich sie ernsthaft nach einer Prognose fragte, sagte sie, sie sehe eine 70:30 Chance für ihn. Das ist eine bedeutende Steigerung zu vorher, wo er nur eine kleine hatte. Der andere TA hatte ihm eine Woche gegeben. Was kann ich machen?! Ich soll Geduld haben, denn meine Angst und Ungeduld spiegelt sich bei ihm wieder, sagte sie. Aber ich bin so verzweifelt. Ich stehe morgen zwei Stunden früher auf und versorge ihn und wenn er nicht fressen mag, wie heute, könnte ich vor Wut und Hilflosigkeit schreien und heulen, was ich natürlich nicht mache...
Bis mir das Forum einfiel, ihr wart mir damals auch eine große Hilfe und diese bräuchte ich auch diesmal.
Danke und lieben Gruß.
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