Wolfsspitz(e?) als Wachhund

Diskutiere Wolfsspitz(e?) als Wachhund im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, Wir haben ein relativ großes Gelände (Gärtnerei) und möchten dieses Nachts ungerne unbewacht lassen, außerdem haben wir gerne...
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #1
F

Fritz93

Beiträge
3
Punkte Reaktionen
0
Hallo zusammen,
Wir haben ein relativ großes Gelände (Gärtnerei) und möchten dieses Nachts ungerne unbewacht lassen, außerdem haben wir gerne einen Hund um uns.
Wir sind meine Eltern (beide in der Gärtnerei tätig) und ich bin Student wobei ich häufig zuhause sein kann.
Letzten Monat musste unsere Hündin (Wolfsspitz, 13Jahre alt) leider eingeschläfert werden und bevor wir uns einen neuen Hund anschaffen wollen wir sicherstellen, dass es ihm auch gut geht. Das einzige worüber wir uns Gedanken machen ist, dass unsere Hündin möglicherweise zu viel alleine war. Während der Geschäftszeiten musste sie eingesperrt werden (Mittwochs und Samstag 3 Stunden Vormittags und an den anderen Werktagen jeweils 3 Stunden Vormittags und Nachmittags) hierbei war sie nicht total allein und war uns und unseren Mitarbeitern immer nahe, aber wenn gearbeitet werden muss kann man sich ja auch nicht großartig um den Hund kümmern und eingesperrt war sie ja auch noch. Außerdem war sie Nachts immer allein (logisch wir schlafen nicht draußen). Wenn sie frei war hatte sie aber in der Regel direkten Kontakt zum "Rudel" mit Kuscheleinheiten und Spaziergängen.
So unsere Überlegung war es jetzt zwei Hunde aufzunehmen, sodass diese in den Phasen des alleinseins immerhin einander haben. Prinzipiell scheint das ja sicher eine gute Sache, trotzdem wollte ich mal Meinungen anderer Hundebesitzer einholen. Ich weiß der Hund gehört zum Rudel, aber das Rudel kann nachts nicht draußen schlafen und wenn wir die Hunde reinholen bleibt der Betrieb unbewacht.
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #2
Wie stellst du dir denn das Bewachen des Hundes bei der Gärtnerei vor? Wenn da einer rein kommen will, kommt er rein. Hunde kann man vergiften oder erschlagen und das ziemlich leicht.
Wenn ihr euer Grundstück gut bewacht wissen wollt, wendet euch an eine Sicherheitsfirma.
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #3
Hey,
nur ganz kurz:

1) 2 Hunde werden sich unheimlich aneinander binden, da sie von euch isoliert den Großteil des Tages miteinander verbringen. Da werdet ihr kaum bis gar keine Rolle im Leben der Hunde spielen- trotz Kuscheleinheiten und Spaziergängen.
Das würde sehr viel Arbeit eurerseits (jeweils getrennt) mit den Hunden erfordern um bei so selbstständigen Hunden wie Wolfsspitzen eine gesunde Bindung zu etablieren.

2) Unausgebildete Hunde sind grottige Alarmanlagen- mal ganz abgesehen davon, dass sie extrem leicht auszuschalten sind. Vergiftete Köder sind da das Mittel der Wahl, wenn wirklich jemand einbrechen wollen würde.
Befindet sich euer Wohnhaus direkt am Grundstück?

3) Ich halte absolut gar nichts von Zwingerhaltung und ganz ehrlich: Ihr möchtet einen Hund um euch haben, aber der Hund soll nicht bei der Arbeit stören, darf nachts nicht bei euch sein und bekommt eben nur zwischendurch Aufmerksamkeit. Das reicht mMn nicht aus. Wenn ihr das

Gelände sichern wollt investiert in ein gutes Alarmsystem und wenn ihr wirklich einen Hund in eurem Leben wollt dann lasst ihn daran auch aktiv teilhaben.
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #4
Danke schonmal für eure Antworten.

Wie stellst du dir denn das Bewachen des Hundes bei der Gärtnerei vor? Wenn da einer rein kommen will, kommt er rein. Hunde kann man vergiften oder erschlagen und das ziemlich leicht.
Wenn ihr euer Grundstück gut bewacht wissen wollt, wendet euch an eine Sicherheitsfirma.
Die Hunde sollen den Fremden auch nicht zerfleischen sondern anbellen, i.d.R. scheuen Diebe Aufmerksamkeit und machen dann (so der Plan) lieber einen Bogen um unser Gelände.

1) 2 Hunde werden sich unheimlich aneinander binden, da sie von euch isoliert den Großteil des Tages miteinander verbringen. Da werdet ihr kaum bis gar keine Rolle im Leben der Hunde spielen- trotz Kuscheleinheiten und Spaziergängen.
Das würde sehr viel Arbeit eurerseits (jeweils getrennt) mit den Hunden erfordern um bei so selbstständigen Hunden wie Wolfsspitzen eine gesunde Bindung zu etablieren.
Sowas in der Art hatte mein Vater auch schon befürchtet.

2) Unausgebildete Hunde sind grottige Alarmanlagen- mal ganz abgesehen davon, dass sie extrem leicht auszuschalten sind. Vergiftete Köder sind da das Mittel der Wahl, wenn wirklich jemand einbrechen wollen würde.
Befindet sich euer Wohnhaus direkt am Grundstück?
Ja das Wohnhaus befindet sich direkt am Grundstück. Wie gesagt soll der Wolfsspitz keinen Täter aktiv aufhalten sondern Aufmerksamkeit erzeugen die den Fremden sicher nicht recht ist, dieser Aufgabe ist unsere Hündin, bevor sie erkrankt ist, auch nachgegangen sprich sie hat Fremde "angemeldet" sobald sie welche bemerkt hatte.

3) Ich halte absolut gar nichts von Zwingerhaltung und ganz ehrlich: Ihr möchtet einen Hund um euch haben, aber der Hund soll nicht bei der Arbeit stören, darf nachts nicht bei euch sein und bekommt eben nur zwischendurch Aufmerksamkeit. Das reicht mMn nicht aus. Wenn ihr das Gelände sichern wollt investiert in ein gutes Alarmsystem und wenn ihr wirklich einen Hund in eurem Leben wollt dann lasst ihn daran auch aktiv teilhaben.
Der Hund darf vor allem nicht unsere Kunden stören, also können wir sie während der Geschäftszeiten nicht frei rumlaufen lassen. Wenn sie nachts bei uns sein dürften wären sie als Wachhunde leider nutzlos weil sie nicht mitbekommen was hinten auf unserem Gelände passiert. Und im Zwinger sind/ist sie halt 3h bis max. 6h am (Wochen-)tag und der Hund sieht, riecht und hört immerhin mehr als ein Hund der während der Arbeitszeiten in der Wohnung zurückgelassen wird.

Aber ich verstehe schon, dass der Hund am Leben teilhaben will, aber er soll eben auch noch seine Aufgabe erfüllen und aus beruflichen Gründen können wir halt nicht 24/7 für den Hund da sein. Trotzdem wollen wir dem Hund ja auch gerecht werden, deshalb frage ich ja hier nach eurer Meinung.
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #5
Meiner Meinung nach ist es keine gute Idee, den Hund als Alarmanlage zu benutzen. Wie gesagt, das Risiko dass ihm etwas passiert, wenn doch mal jemand gewaltsam eintreten will, ist sehr hoch.
Davon abgesehen, dass ich es auch einfach nicht schön finde, seinen Hund die ganze Nacht auszusperren, aber da scheiden sich eh die Geister.. Aber wir sind eben auch nicht mehr im Mittelalter, wo man auf Hunde als Alarmanlage angewiesen ist. Dafür gibt es eben moderne Alarmsysteme. Mein Hund hat den Zweck und die Aufgabe, mein Begleiter zu sein ;)
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #6
Mal angenommen, ihr holt euch zwei Wolfspitze als Wachhunde (ich halte davon auch nix). Was macht ihr, wenn diese beiden nicht so reagieren, wie ihr es wollt? Sprich: Eben nicht bewachen, sondern Abends lieber mit ins Haus gehen?! Oder rumheulen, wenn ihr sie aussperrt? Das wird zwar einen Einbrecher auch abhalten, euch von eurem Schlaf aber auch.

Meine Großeltern hatten früher auf ihrem Bauernhof zwei Wolfsspitze (bzw. einer war ein Mix) und beide haben sich sehr über Besuch gefreut, der eine hat die Leute nur nicht mehr rausgelassen... Bei der Berner Sennenhündin, die anschließend hab, war es fast das selbe Bild, sie hat zwar gebellt (aber wer Ahnung von Hunden hat, hat gesehen, dass das eig. nur ne große Klappe war und nichts dahinter) und der letzte, ein kleiner Münsterländer, der hätte Einbrechern auch noch raustragen geholfen & hätte sich gleich mitklauen lassen, der hat es noch nicht mal geschafft zu bellen (weder vor "Freude" noch um den Hof zu bewachen).

Schafft euch von mir aus einen oder zwei Hunde an (zwei Welpen auf einmal dürfte interessant werden), aber gleichzeitig auch ne Überwachungskamera oder gleich ein ganzes Set. Die Hunde dann als Familienhunde und auch so erziehen, dann können die auch Tagsüber Problemlos in der Gärtnerei rumlaufen.
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #7
Ich schließe mich den anderen an. Und Frage noch...

was ist mit den Nachbarn? Wenn Hunde bei Geräuschen oder Personen anschlagen, tun sie das in den meisten Fällen immer. Egal ob Kundschaft, oder Personen die einfach am Grundstück vorbei laufen. Da unterscheiden die Hunde nicht .

Also ich kann mir wirklich schöneres Vortsellen, als Dauerbeschallung, in der Nachbarschaft;).
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #8
Finde eure Vorstellung der Hundehaltung auch nicht Ok. Du hast selber erkannt das der Hund vielleicht zu oft alleine war und nun wieder denselben Fehler machen? Aber kaum haben hier Leute gute Argumente gegen die Haltung kommt ´ja aber...´

Macht es wie Mido sagt:

Solche Hunde kosten Geld: Anschaffungskosten, Futter, Versicherungen usw. Investiert das Geld lieber in eine gute Alarmanlage und lasst das mit den Hunden.

Hunde als Alarmanlage zu benutzen war Anno SchlagmichTod mal ´cool´ heuzutage ist Technik da wesentlcih effektiver. Auch sollten die Hunde Zeit investiert bekommen und nicht im Zwinger verstauben. Finde ich nicht optimall.
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #9
Hallo,
ich würde dir auch davon abraten. Über Hofhaltung lass ich mich erst gar nicht aus.

Was die wenigsten Wissen,sollte ein Einbrecher einbrechen - und wird der Einbrecher obwohl dieser eine Straftat begeht - von einem (Wach-) Hund angegriffen, verletzt oder auch nur "gejagt" - kann dich der Einbrecher - so unwahrscheinlich wie das klingt - anzeigen und Schadensersatz einfordern. Und der Einbrecher wird Recht bekommen!
Soviel zum Thema Wachhund.....das kann komplett nach hinten los gehen! Zumal der arme Hund ja nicht unterscheiden kann wer Freund und wer Feind ist (tagsüber darf er FREMDE NICHT anbellen - Nachts sind Fremde FEINDE die soll er verjagen....wie soll das denn gehen.

Ich schlage dir vor wenn ein Hund, dann als adäquates Familienmitglied - ein gut erzogener freundlicher großer Hund....der sich tagsüber bei euch aufhält, Menschen mag und wenn nötig mal auf seinen Platz geschickt wird - den ihr aber nicht weg sperren müßt und toll wäre auch wenn er Nachts mit zu seinen Menschen dürfte....
desweiteren ist ein Hund nicht von alleine aus ein "WACH- Hund" - das ist ausbildungssache und ausgebildete Wachhunde gehen bei der Sicherung IMMER am Mann - laufen also nicht sinnlos bewachend im Gelände herum.....

Und als Alarmanlage würde ich die ganz einfach, eine Alarmanlage empfehlen.


1. Beleg
Zitat aus :
Allgemein gilt beim Hund in Deutschland die „Gefährdungshaftung“. Das heißt, dass der Hundehalter grundsätzlich erst mal für alle Schäden, die der Hund verursacht, haftbar ist, unabhängig davon, wie es dazu kam. Alleine das Halten eines Hundes stellt nach deutschem Recht eine potentielle Gefahr dar, da er “in seinem Verhalten nicht vernunftgesteuert und im allgemeinen unberechenbar ist.” (OLG Hamm, Az.: 2 Ss 1035/95)

Der entsprechende Paragraph im BGB:

§ 833 BGB

Haftung des Tierhalters

Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden durch ein Haustier verursacht wird, das dem Beruf, der Erwerbstätigkeit oder dem Unterhalt des Tierhalters zu dienen bestimmt ist, und entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.”

Bitte als Zitat Kennzeichnen!
und als Alarmanlage sowas hier:






 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #10
Ich rate euch auch eher dazu, den Hund als "Familienhund" zu erziehen und zu halten. Wenn dieser dann wirklich gut erzogen ist, wird er auch in eurem Betrieb nicht wirklich stören. Wenn ein Kunde trotzdem nicht mit dem Hund klarkommt, dann kann man ihn trotzdem noch auf seinen Platz schicken, wie Suno es schon sagt. ;) Ein ruhiger und angenehmer Hund passt auch mit Sicherheit besser in einen Betrieb als ein ausgebildeter Wachhund, der bei jeder Kleinigkeit anschlagen soll.
Zur Hofhaltung wurde ja schon genug gesagt. Optimal ist das nicht.
Investiert lieber in ein gutes Überwachungssystem oder zumindest eine Kamera.

Liebe Grüße
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #11
Okay, danke für eure Antworten.
Ich denke wir sollten tatsächlich Abstand vom Thema Hund nehmen da dieser trotz guter Vorsätze bestimmt zu kurz kommen würde.
Und auch nochmal Danke für die Links bezüglich der Alarmanlagen, wir werden uns das mal genauer ansehen ;)
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #12
Also kürzlich gab es irgendeine Sendung im Fernsehen - weiß leider nicht mehr welche - wo Alarmanlagen getestet wurden und beurteilt und auf ihre abschreckende Wirkung getestet wurden von einem Ex-Einbrecher. Gibt wohl für relativ wenig Geld so eine Art Bewegungsmelder, der anfängt zu Bellen, so in Tonlage Rottweiler...schnitt recht gut ab...
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #13
Hallo...
Ich gehe mal nicht auf den gesamt Umstand ein sondern nur auf Das Thema Hund, Alarm und Sicherheit.

Da ich im Bereich der Sicherheit schon seit Ewigkeiten tätig bin, kann ich Dir folgendes mitgeben.
Der Hund als "Wachmann" ist nur bedingt nutzbar, auch gut ausgebildete Hunde können relativ einfach ausser Gefecht gesetzt werden, wenn man wirklich ein vom Hund bewachtes Gelände wirklich begehen will (ich schildere aber absichtlich nicht wie). Sinn macht es in der Tat nur, wenn der Hund unterstützend zum Menschen als "Voralarmsystem" genutzt wird. Die Haltung einer Gruppe von Hunden, schreckt auch ab, aber ist ebenfalls überwindbar und bedarf einen hohen Einsatz and Zeit und Geld.
Professionelle technische Lösung für die Freigeländeüberwachung sind sehr teuer und i.d.R. nicht lohnend für einen o.g. Betrieb.
Hier macht es wohl mehr Sinn, mit Licht (Bewegungsmelder) und vielleicht Lichtschranken zu arbeiten. Wertigkeiten können auch gezielt elektronisch gesichert werden, da sind die Kosten auch tragbar. Wenn die Bereitschaft besteht, eine Geldwerte Investition zu tätigen um Werte zu schützen, kann ich nur anraten mit Eurem Versicherer zu reden, der hat eine Liste von VdS - Anerkannten Betrieben in eurer Nähe, von denen ihr auf jeden Fall eine kostenlose Beratung bekommen könnt und auch eine Offerte. Bei Interesse, lasst Euch min 3 Angebote von unterschiedlichen Unternehmen zukommen. Wichtig ist, dass diese vergleichbar sind und ihr keine Äpfel mit Birnen vergleicht. Auch kann ich anraten, mal bei der Kriminalberatungsstelle der Polizei anzurufen, de haben i.d.R. eine Beratungsabteilung die auch zu Euch raus kommt und für Rat und Tat zur Seite steht.


LG HM

PS: Vom Einsatz der Hunde rate ich ab ;)


Also kürzlich gab es irgendeine Sendung im Fernsehen - weiß leider nicht mehr welche - wo Alarmanlagen getestet wurden und beurteilt und auf ihre abschreckende Wirkung getestet wurden von einem Ex-Einbrecher. Gibt wohl für relativ wenig Geld so eine Art Bewegungsmelder, der anfängt zu Bellen, so in Tonlage Rottweiler...schnitt recht gut ab...
Nutzloser Mist lol.... Einbrecher loten ihre Opfer vorher aus und werden in 99% der Fälle wissen, dass dort kein Hund rumläuft. Selten gehen Einbrecher die Strasse entlang und sagen " huch schau mal, da brechen wir mal ein und schauen was es so gibt :) " und dann... oh lieben nicht, da bellt ein Hund :) ....
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #14
Ich denke nicht, dass ihr euch grundsätzlich vom Gedanken an einen neuen Hund verabschieden müsst. Man kann einen Hund auch schließlich im Betrieb halten, ohne dass er sich für die Kunden interessiert. Und statt dem Zwinger gibt es einen Hundekorb hinterm Tresen, auf den er trainiert wird.
Wenn das klappt, wäre es doch perfekt für den Hund, da er 24h am Tag bei seinen Menschen sein könnte :)
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #15
Man kann einen Hund so erziehen, dass er die Kundschaft nicht stört und auf Befehl ruhig auf seiner Decke bleibt.
Wenn man nicht die Zeit oder gar Lust hat einen Hund anständig zu erziehen, sollte man es sein lassen. Dem Tier zu liebe.
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #16
Geht ja weniger um die Erziehung eines Hundes um der Kundschaft zu entsprechen als um das angedachte Gesamtkonzept ;)
 
  • Wolfsspitz(e?) als Wachhund Beitrag #17
Geht ja weniger um die Erziehung eines Hundes um der Kundschaft zu entsprechen als um das angedachte Gesamtkonzept ;)

...und was das Gesamtkonzept angeht.....stimme ich Houndman 100 % zu, besser kann man es nicht beschreiben, deshalb nochmal:

Hallo...
Ich gehe mal nicht auf den gesamt Umstand ein sondern nur auf Das Thema Hund, Alarm und Sicherheit.

Da ich im Bereich der Sicherheit schon seit Ewigkeiten tätig bin, kann ich Dir folgendes mitgeben.
Der Hund als "Wachmann" ist nur bedingt nutzbar, auch gut ausgebildete Hunde können relativ einfach ausser Gefecht gesetzt werden, wenn man wirklich ein vom Hund bewachtes Gelände wirklich begehen will (ich schildere aber absichtlich nicht wie). Sinn macht es in der Tat nur, wenn der Hund unterstützend zum Menschen als "Voralarmsystem" genutzt wird. Die Haltung einer Gruppe von Hunden, schreckt auch ab, aber ist ebenfalls überwindbar und bedarf einen hohen Einsatz and Zeit und Geld.
Professionelle technische Lösung für die Freigeländeüberwachung sind sehr teuer und i.d.R. nicht lohnend für einen o.g. Betrieb.
Hier macht es wohl mehr Sinn, mit Licht (Bewegungsmelder) und vielleicht Lichtschranken zu arbeiten. Wertigkeiten können auch gezielt elektronisch gesichert werden, da sind die Kosten auch tragbar. Wenn die Bereitschaft besteht, eine Geldwerte Investition zu tätigen um Werte zu schützen, kann ich nur anraten mit Eurem Versicherer zu reden, der hat eine Liste von VdS - Anerkannten Betrieben in eurer Nähe, von denen ihr auf jeden Fall eine kostenlose Beratung bekommen könnt und auch eine Offerte. Bei Interesse, lasst Euch min 3 Angebote von unterschiedlichen Unternehmen zukommen. Wichtig ist, dass diese vergleichbar sind und ihr keine Äpfel mit Birnen vergleicht. Auch kann ich anraten, mal bei der Kriminalberatungsstelle der Polizei anzurufen, de haben i.d.R. eine Beratungsabteilung die auch zu Euch raus kommt und für Rat und Tat zur Seite steht.


LG HM

PS: Vom Einsatz der Hunde rate ich ab ;)



Also kürzlich gab es irgendeine Sendung im Fernsehen - weiß leider nicht mehr welche - wo Alarmanlagen getestet wurden und beurteilt und auf ihre abschreckende Wirkung getestet wurden von einem Ex-Einbrecher. Gibt wohl für relativ wenig Geld so eine Art Bewegungsmelder, der anfängt zu Bellen, so in Tonlage Rottweiler...schnitt recht gut ab...


Nutzloser Mist lol.... Einbrecher loten ihre Opfer vorher aus und werden in 99% der Fälle wissen, dass dort kein Hund rumläuft. Selten gehen Einbrecher die Strasse entlang und sagen " huch schau mal, da brechen wir mal ein und schauen was es so gibt :) " und dann... oh lieben nicht, da bellt ein Hund :) ....

LG Suno
 
Thema:

Wolfsspitz(e?) als Wachhund

Wolfsspitz(e?) als Wachhund - Ähnliche Themen

Mein Hund ist aggressiv: Hallihallo💕 Zuerst ein mal danke für die vielen lieben und hilfreichen Vorschläge die ich hier im Forum zu meiner 4 Monate alten...
Großspitz oder Australian Shepherd?: Hallo ihr Lieben, Ich bin von zu Hause ausgezogen und kann mir ein Leben ohne Hund einfach nicht vorstellen, da meine Familie immer Hunde hatte...
Hund trinkt sehr viel?: Hallo zusammen, unser Rüde Lennox, Whippet 6 Monate, trinkt sehr viel. Dementsprechend muss er auch viel... Ich habe das bei meiner Tierärztin...
Doberman Pinscher Haltung: Moin Moin zusammen. Ich hätte da ein paar Fragen, die wie ich mir erhoffe hier beantwortet werden. Erstmal zu mir: Ich bin 24 Jahre alt, habe eine...
Passt ein Hund zu uns? + Anfängerfragen: Hallo, mein freund und ich wünschen uns schon seit jahren einen hund. Dieses Jahr könnte es endlich so weit sein.:mrgreen: Ich möchte den Faden...
Oben