Katzenumzug

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  • Katzenumzug Beitrag #1
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Ich brauche jetzt mal echten Rat. Mein Felix ist ein sehr familienbezogener Kater. Er lebt als Einzelkatze, aber wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, geht er nach draußen und hat jede Menge Nachbarskatzen und einen festen "Katzenfreund", der im Haus wohnt. Draußen sind sie zusammen, in der Wohnung duldet er ihn nicht. ( höchstens zum Fressen ). Jetzt ziehen wir in 2 Monaten um in das Haus meiner Eltern, da wohnen 2 sterilisierte Miezen, ein großer Garten und anhängende Felder sind die Umgebung. Wir nehmen ihn jeden möglichen Tag zur Eingewöhnung mit. ( an der Leine, das ist er gewöhnt, z. B. zum TA ). Die Miezen beachten ihn kaum. In die Wohnung meiner Eltern will er nicht, er geht sofort in die unsere Etage, dort stehen ja auch schon Möbel, die er kennt. Auf das neue Sofa kommt auf jeden Fall sein Fell, das er liebt. Auf alle Fälle darf er am Anfang nur mit mir mit Leine raus, wie gesagt, er ist es gewohnt, läuft auch gut mit, auch wenn er knurrt. Wie kann ich ihm die Umgewöhnung erleichtern? Vor allem muss ich ihn ja mit den 2 Miezen zusammenführen, die sich ja doch ein Revier teilen, auch wenn alle eine eigene Wohung haben. Er ist zutraulich und anschmiegsam, möchte aber bestimmen. Bin für Ratschläge sehr dankbar.
 
  • Katzenumzug

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  • Katzenumzug Beitrag #2
Katze mindestens sechs Wochen drin lassen und ihn dann ohne Leine raus lassen.
 
  • Katzenumzug Beitrag #3
Sind reagiert er denn bisher auf die Katzen deiner Eltern? Das sie ihn ignorieren ist schon mal nicht schlecht.
Wo haben sie sich bisher getroffen? In der Wohnung oder draußen?

Ist euer Kater ebenfalls kastriert?

6 Wochen sollte er auf jeden Fall drin bleiben, damit er wirklich versteht, dass das jetzt sein zu Hause ist. Wenn ihr zwischendurch mit ihm an der Leine raus geht und er damit keine Probleme hat, würde ich das ruhig auch schon machen, um ihn mit der Umgebung vertraut zu machen und ihm verschiedene Wege zu euch nach Hause zu zeigen. Man weiß ja nicht, wie weit er stromern wird.
Ist vielleicht an der Stelle etwas zu kompliziert von mir gedacht, würde ich persönlich so machen ;)

Wichtig ist, dass er keine Probleme damit hat, nur an der Leine raus zu dürfen und sonst nicht. Falls er damit Probleme hat, könnte es Theater geben. Aber bitte da konsequent bleiben und ihn nicht ohne Leine raus lassen.
 
  • Katzenumzug Beitrag #4
Felix ist kastriert. Wir hatten ihn an der Leine bei meinen Eltern in der Wohnung. Beide Miezen lagen entspannt auf ihren Lieblingsplätzen, bis er mal fauchte, da spitzten sie die Ohren. Aber er hatte sich auch schon einen Platz auf der Fensterbank ausgesucht, wo er dann ruhig lag. Allerdings wurde ihm dann alles zuviel und er fauchte ganz schön rum. War ja auch alles neu. Ja, Leine. Er ist es gewohnt an der Leine zu laufen. Das hatte ich durchgesetzt, als wir ihn vor 3 Jahren aus dem Tierheim holten. Begeistert ist er davon nicht, aber immer, wenn er verletzungsbedingt keinen Freigang haben durfte, hat er das akzeptiert, also die erste Zeit muss er da durch, bis er die Wege kennt. Er liebt sein Lammfell, das werde ich auf alle Fälle auf die neuen Stubenmöbel legen, das meiste wird ja neu werden. Aber er ist sehr auf uns fixiert, vom ersten Abend, als wir ihn hatten, lag er bei uns zum Schlafen. Wir hatten auch nicht ihn ausgesucht, sondern er kam von sich aus zu mir, setzte sich auf meinen Schoß und begann zu schnurren. Er hat sich also uns ausgesucht. Ich hoffe, das sind gute Zeichen.
Normalerweise versteht er sich draußen oder im weiteren Wohnbereich mit anderen Katzen sehr gut, wenn er sie einmal näher kennt. Aber er will eben über andere bestimmen und da wird er im neuen Umfeld sich erst einmal durchsetzen müssen, denn er zieht in eine Umgebung, wo fast in jedem 2. Haus eine Katze lebt.
 
  • Katzenumzug Beitrag #5
Dann kennt er es ja zumindest, auch nur begrenzt Freigang bekommen zu können. Das klingt für mich nach guten Vorraussetzungen. Auch dass die bisherigen Zusammentreffen verhältnismäßig ruhig abgingen. Fauchen ist normal und gehört dazu.

Ich würde es so machen, wie ihr es geplant habt. Achtet nur beim Freigang an der Leine darauf, dass er nicht zu viel Kontakt mit fremden Katzen hat. An der Leine eine "feindliche" Begegnung zu haben, kann gefährlich sein für euern Kater.

Er muss sich später so oder so im neuen Revier behaupten, wenn er alleine unterweg ist. Dann hat er aber eben auch alle Möglichkeiten dazu und ist nicht durch die Leine eingeschränkt.
 
  • Katzenumzug Beitrag #6
Danke für die Antwort, diie Mut macht. Für mich sind die Katzen, die ich bisher hatte, eben nicht nur Haustiere, sondern echte Familienangehörige, nur, dass man ihnen eben nicht viel erklären kann.
 
  • Katzenumzug Beitrag #7
hallo:)
also ich wollte nur noch beitragen, das es wichtig ist, das Rückzugsort hat, zu dem er gehen kann, die 2 anderen Katzen aber nicht. Gerade wenn sie sich noch nicht so gut kennen, ist es wichtig, dass sie nich die ganze zeit "aufeinander sitzen" müssen, sondern auch mal Abstand halten können (und er sich eben zurückziehen kann).

kann sein, das dir das sowieso schon klar war, aber ich wollte es nur mal gesagt haben ;D

Für mich sind die Katzen, die ich bisher hatte, eben nicht nur Haustiere, sondern echte Familienangehörige, nur, dass man ihnen eben nicht viel erklären kann.

Sehe ich ganz genauso <3 ;)

lg
 
  • Katzenumzug Beitrag #8
Felix hat eine ganze Etage für sich allein und da ich direkt den Zugang zum Boden habe ( 3. Etage ) , wird das auch sein Reich werden. Die beiden Katzen meiner Eltern halten sich vorwiegend unten auf bzw. sind sie Freigänger, die jederzeit ins Haus und rein können. Felix wird also die oberen 2 Stockwerke beherrschen und natürlich, wenn er sich daran gewöhnt hat , auch raus dürfen.
 
  • Katzenumzug Beitrag #9
achso, okey:D hab ich dann falsch verstanden .sorry:)
 
  • Katzenumzug Beitrag #10
Also, mein Katerchen hat den Umzug klasse verkraftet. Ich hatte ihn 4 Wochen an der Leine in der Umgebung geführt und ihn dann am Wochenende allein rausgelassen, bin aber hinter ihm her, bis er in einem der Nachbargärten verschwand. Aber er kommt ganz souverän heim, bleibt weitestgehend auch auf dem Gartengrundstück. ( ca. 1000 Quadratmeter bewachsen mit Obstbäumen ), legte schon die erste Maus vor und fühlt sich sichtlich wohl. In der Nachbarschaft ist fast in jedem Haus eine Katze, sodass er genug Gesellschaft hat. Leid tut mir nur sein Freund, der in der alten Wohnung bei seiner Familie zurückblieb, die sich leider wenig um ihn kümmert.
 
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