- Epilepsie, Blindheit und Unruhe Beitrag #1
L
Luisundkatinka
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Hallo.
Wir haben eine Hündin, Katinka, 12,5 Jahre alt, Border Terrier. Bis Mittwoch war sie kerngesund, kaum Beschwerden, ein wenig grauen Star und die Zähne nicht so toll. Doch Mittwoch bekam sie ihren ersten epileptischen Anfall. Der ging 20 Sekunden, danach musste sie direkt Kot & Urin lassen. Wir gingen direkt zur TÄ, die gab uns Valiumtabletten und einen Termin für ein großes Blutbild nächste Woche. Am Donnerstag-Abend dann direkt der nächste Anfall, Freitag war nichts. Samstag morgen vermuten wir, dass sie einen oder zwei Anfälle hatte, haben jedoch nichts mitbekomen. Den ganzen Vormittag ist sie dann im Haus herumgerannt, gegen die Möbel gegen und hat auf kaum jemanden reagiert. Nach einer Stunde legte sie sich ab und schlief. Dann hatte sie einen klaren Moment, in dem wir mit ihr draußen waren, wo sie dann den nächsten Anfall hatte. Dann lief sie wieder herum, schlief und der nächste Anfall kam. Wir riefen beim Tierarzt an und machten uns auf den Weg. Katinka war gerade ruhig, doch im Auto kündigte sich erneut ein Anfall an. Wir hielten schnell und ließen sie raus, allerdings war es hier sehr schlammig. Dieser Anfall ging ~2 Minuten und war somit der bisher längste. Wir liefen nach Hause (nur 100m) und gaben ihr eine Valium(Diazepam?)-Tube, die sie allerdings direkt wieder ausschied. Wir wussten uns nicht zu helfen und verfrachteten sie in die Transportbox und fuhren wieder los. Nach einer Viertelstunde, in der sie panisch in der Transportbox tobte und jaulte, schlief sie endlich ein, es war die schlimmste Autofahrt meines Lebens. Meine Mutter und ich waren beide bereit, sie zu verabschieden und kamen beim Tierarzt an, doch der verordnete ihr nur Phenoleptil und gab ihr noch eine Valiumtube. Wir fuhren noch bei der Apotheke vorbei und besorgten weitere Valiumtuben. Zuhause gaben wir ihr die erste Viertel-Tablette Phenoleptil (12,5mg), später am Abend eine weitere. Seitdem ist sie zumindest anfallfrei. Heute morgen gaben wir ihr eine weitere und säuberten Katinka und ihre Umgebung. Wir befürchten, dass sie fast komplett blind und auf einem Ohr taub ist. Sie hat seit gestern Nachmittag nicht gekotet und wenig uriniert. Jetzt gerade läuft sie im Flur hin und her und erkundet seit 1 Stunde ihre Umgebung und pinkelt zwischen durch mal irgendwo hin. Sie lässt sich ungern festhalten und ist sonst recht lebensfroh, hat auch kurz versucht, die Treppe hinauf zu laufen, was aber nicht so gut geklappt hat. Ist diese Unruhe eine Nebenwirkung von dem Medikament oder eine Nachwirkung der Epilepsie oder etwas völlig anderes? Wir sind völlig ratlos, was wir zu erwarten oder zu tun haben und würden uns wirklich über Hilfe in irgendeiner Form freuen.
Lg, Luis.
Wir haben eine Hündin, Katinka, 12,5 Jahre alt, Border Terrier. Bis Mittwoch war sie kerngesund, kaum Beschwerden, ein wenig grauen Star und die Zähne nicht so toll. Doch Mittwoch bekam sie ihren ersten epileptischen Anfall. Der ging 20 Sekunden, danach musste sie direkt Kot & Urin lassen. Wir gingen direkt zur TÄ, die gab uns Valiumtabletten und einen Termin für ein großes Blutbild nächste Woche. Am Donnerstag-Abend dann direkt der nächste Anfall, Freitag war nichts. Samstag morgen vermuten wir, dass sie einen oder zwei Anfälle hatte, haben jedoch nichts mitbekomen. Den ganzen Vormittag ist sie dann im Haus herumgerannt, gegen die Möbel gegen und hat auf kaum jemanden reagiert. Nach einer Stunde legte sie sich ab und schlief. Dann hatte sie einen klaren Moment, in dem wir mit ihr draußen waren, wo sie dann den nächsten Anfall hatte. Dann lief sie wieder herum, schlief und der nächste Anfall kam. Wir riefen beim Tierarzt an und machten uns auf den Weg. Katinka war gerade ruhig, doch im Auto kündigte sich erneut ein Anfall an. Wir hielten schnell und ließen sie raus, allerdings war es hier sehr schlammig. Dieser Anfall ging ~2 Minuten und war somit der bisher längste. Wir liefen nach Hause (nur 100m) und gaben ihr eine Valium(Diazepam?)-Tube, die sie allerdings direkt wieder ausschied. Wir wussten uns nicht zu helfen und verfrachteten sie in die Transportbox und fuhren wieder los. Nach einer Viertelstunde, in der sie panisch in der Transportbox tobte und jaulte, schlief sie endlich ein, es war die schlimmste Autofahrt meines Lebens. Meine Mutter und ich waren beide bereit, sie zu verabschieden und kamen beim Tierarzt an, doch der verordnete ihr nur Phenoleptil und gab ihr noch eine Valiumtube. Wir fuhren noch bei der Apotheke vorbei und besorgten weitere Valiumtuben. Zuhause gaben wir ihr die erste Viertel-Tablette Phenoleptil (12,5mg), später am Abend eine weitere. Seitdem ist sie zumindest anfallfrei. Heute morgen gaben wir ihr eine weitere und säuberten Katinka und ihre Umgebung. Wir befürchten, dass sie fast komplett blind und auf einem Ohr taub ist. Sie hat seit gestern Nachmittag nicht gekotet und wenig uriniert. Jetzt gerade läuft sie im Flur hin und her und erkundet seit 1 Stunde ihre Umgebung und pinkelt zwischen durch mal irgendwo hin. Sie lässt sich ungern festhalten und ist sonst recht lebensfroh, hat auch kurz versucht, die Treppe hinauf zu laufen, was aber nicht so gut geklappt hat. Ist diese Unruhe eine Nebenwirkung von dem Medikament oder eine Nachwirkung der Epilepsie oder etwas völlig anderes? Wir sind völlig ratlos, was wir zu erwarten oder zu tun haben und würden uns wirklich über Hilfe in irgendeiner Form freuen.
Lg, Luis.