Aber nochmal zu der Jagdveranlagung:
einen Spitz oder Sheltie kann man doch bestimmt "einfacher" dazu erziehen, keinem Vogel, Reh oder ähnlichem hinterherzujagen als einem Beagle (z.B.), oder?
Ich kenne nämlich viele Jagdhunde (auch solche, die nicht zur eigentlichen Jagd eingesetzt werden) die gar nicht frei in Wald oder Feld laufen können, weil sie allem sofort nachgehen würden. Das liegt ja nicht ausschließlich an der Erziehung, oder doch?
Jein.
Shelties gehören zu den Hütern- Hüten gleich Jagen.
Auch einen Beagle kann ich erziehen und abrufbar bekommen- neckischerweise ist mein "LIeblingsbeagle" abrufbar von so ziemlich allem, von den Shelties, die ich im Training habe nicht einer :mrgreen:
Was allerdings daran liegt, dass die Halter eben mit der Einstellung "Ach, Shelties jagen nicht, die spielen!" da rangehen.
Gerade Jagdhunde müssen übrigens normalerweise bei der eben dieser mit dem Menschen zusammenarbeiten.
Das kann man prima nutzen um den Abruf aufzubauen- muss man halt wollen und wissen wie
Was viel wichtiger ist: Man sollte nicht den universellen Anspruch haben, dass Hunde für immer von allem abrufbar sein müssen.
Wenn ich einen Hund habe, der gern jagt kommt in den entsprechenden Gegenden/Zeiten Schlepp dran und jut ist
Und das kann mir bei jedem Hund passieren, dass ich da sehr intensiv dran arbeiten muss.
Hab hier ja auch einen "nicht-jagenden" Elo sitzen, der mir so ziemlich den kompletten Wald leer machen würde, wenn er dürfte.