Der Nachbarshund

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  • Der Nachbarshund Beitrag #1
Lucy May

Lucy May

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Da waren wir gerade mit den Hunden draußen .
Wir kommen wieder da geht nebenan die Tür auf und der kleine kiebige
Koether ( sorry wegen dem Ausdruck aber ich bin echt sauer ) von nebenan
kommt wie eine Furie mit gefletschten Zähnen rausgeschossen und hätte
fast unsere Laika gebissen .
Der Hund hat wirklich null Erziehung .Der Hund keift immer so rum und meine Nachbarin grinst dann immer und
schleift den Hund hinter sich her .

Letztens in der Stadt habe ich auch was erleben dürfen.
Da war eine Frau die einen Chihuahua auf dem Arm.
Als der andere Hunde gesehen hat da fing der an zu knurren und hat die Zähne gefletscht da fiel mir nichts mehr zu ein.
Die Frau fand das wohl amüsant und hat gelacht und den Hund noch übern Kopf gestreichelt.

Ich glaube das sie den "ernst" der Lage wohl nicht richtig erkannt hat.
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #2
Das ist natürlich ärgerlich und ich kann definitiv deinen Ärger verstehen.
Aber wobei brauchst du denn jetzt Hilfe?!?:eusa_think:
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #3
Puh, da wäre ich aber auch ganz schön sauer! Leider sieht man so etwas ja öfter. :-(
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #4
Irgendwie gibt es viel zu viele solcher Leute...
Kann man da denn eigentlich nichts machen? Sowas ist doch unverantwortlich und gefährlich.
Sobald er jemanden beißt, kann man die Frau doch auch anzeigen, oder?

Liebe Grüße
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #5
nur zum Verständnis, der Hund war angeleint oder abgeleint?
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #6
Hilfe brauche ich keine ich wollte nur mal meinen Frust los werden .
Der Hund ( ein Cocker Spaniel ) war an der Flecksi Leine.
Was ich doch erstaunlich fand war das der Nachbar den Hund aber auch nicht zurück gezogen hat.
Der hat den da schön toben lassen.

So wie ich gehört habe wollte der Hund auch schon einige Nachbarskinder beissen.
Die haben wohl gefragt ob sie ihn streicheln dürfen und sie sagte ja und daraufhin wollte der Hund zu schnappen.

Wie kann ein Cocker so werden ?
Ist das nicht eigendlich untypisch für so eine Rasse ?
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #7
Jeder Hund kann so werden, wenn man ihm keine Erziehung und Grenzen setzt. Das blöde ist das gerade die Leute mit so kleinen Hunden es eher süß und witzig finden wenn ihre Kleinen so durchdrehen und überhaupt, die sind ja so Klein da muss man nichts machen, die sind so niedlich die würden niemals beißen und wenn sie so knurren dann haben sie ja nur Angst vor den bösen, bösen großen Hunden, die sie böse angeschaut haben und und und. Anzeigen wird weniger Nützen, im zweifelsfalle ist es leider immer der Größere.
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #8
ja, die kleinen brauchste nicht erziehen, die kannste so ziehen ;)

ansonsten kenne ich viele kleine hunde die gut erzogen sind... zumindest nicht schlechter als die großen :mrgreen:
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #9
Ich kenne auch genug gut erzogene kleine Hunde. Wenn große Hunde angebrettert kommt wollen die dafür natürlich immer nur spielen, sind eigentlich alles tapsige Bären die nur zeigen wollen wie hübsch ihre weißen Zähne sind. Um mal die (teilweise wahren) Klischees von großen Hunden aufzugreifen bevor mir die Kleinhundbesitzer hier aufs Dach steigen.
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #10
Ich möchte nur anmerken, das es nicht immer nur was mit der Erziehung zutun hat, das ein Hund so Aggressiv wird.
Mein Husky-Mix wurde nun schon vier mal gebissen und ist an der Leine eine Furie. Mit vielem, langen harten Training, haben wir es wieder einigermassen hinbekommen...
Bis der nächste Hund kam und ihn gebissen hat.

Es muss also nicht immer nur der Grund von falscher Erziehung sein. ;)
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #11
dann hats doch was mit erziehung zu tun, du sollst auch nicht zulassen dass dein hund gebissen wird :mrgreen:
nee, jetzt im ernst, ich kenn die problematik, der teufel ist ein eichhörnchen, und manchmal gehts einfach blöd her. meiner wurde auch n paarmal gebissen und er zeigt auch sehr gerne seine weißen zähnchen wenn son großer auf ihn zuprescht (wie smoothie das so schön ausgedrückt hat).

abgesehen davon, wenn der cocker nicht angefasst werden möchte, möchte er halt nicht angefasst werden, dem ist dann wurschd was der halter möchte. das hat nich unbedingt was mit der rasse/erziehung zu tun. meiner mag auch nicht von fremden angefasst werden. (außer bei kindern, da isser n bissl toleranter und lässts halt über sich ergehen). und dass er vor der haustür und an der leine terror macht ist zwar nicht die höfliche art, aber auch verständlich, schließlich ist auch ein cocker (nur) ein hund. nur die reaktion des halters war echt doof, da hätt ich wohl auch gekuckt wien auto :shock:
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #12
Wie kann ein Cocker so werden ?
Ist das nicht eigendlich untypisch für so eine Rasse ?
Vielleicht fragst du die Leute einfach mal, vielleicht steckt da ne Geschichter hinter? Zumal Cocker Spaniel nicht unbedingt die geduldigen, kinderliebenden Hündchen aus dem Disney-Film sind.
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #13
stimmt, jetzt wo du es sagst exe. nicht umsonst gibt es die "cockerwut" :eusa_shhh:
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #14
Die Cockerwut ist eine Krankheit, die in den 70ern vermehrt bei roten Cockern auftrat, das hat damit nichts zu tun. ;)
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #15
achso. ich dachte, das ist weil die plötzlich so wütend werden :mrgreen: (wobei ich selbst nur ganz liebe, gutmütige cocker kennengelernt habe)
gut. wieder was gelernt
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #16
Ich kenn das. Die Nachbarn von meinem Pflegehund haben nen kleinen Terrier. Der ist auch mal aus der Hasutür gestürmt und hat meinen direkt ins Gesicht gebissen, knapp am Auge vorbei. Meiner hat sich gewehrt, klar, der Kleine hat dabei nen Kratzer abbekommen. Hat der Besi sich noch tierisch drüber beschwert, von wegen wir sollten die Tierarztkosten übernehmen.
Nu traut sich der Große kaum noch vor dem Haus her, wir mussten am Anfang die Straßenseite wechseln, weil er zitternd aufm Gehweg lag und nicht weiter wollte.
Anzeige beim Ordnungsamt hat im übrigen nichts gebracht. Der Terrier rennt immer noch frei auf dem Hof rum und kann da jederzeit runter weil nicht eingezäunt.
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #17
Was gehst du auch zu anderen Leuten an die Haustüre?
Mal abgesehen davon, kann ein Hund ruhig sein Revier verteidigen, warum muss man ihm beibringen höflich ggü. Fremden zu sein?

LG HM
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #18
Bin ich nicht, sind vor dem Hof auf dem Gehweg gelaufen als er aus der Haustür kam. Er ist eben ohne Warnung auf ihn los. Ich hab absolut kein Problem hätte er da gestanden und sein Revier verteidigt. Er rennt da öfters runter, auch über die Straße, wenn er uns oder andere Hunde auf der anderen Seite sieht.
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #19
Hallo.
Hier nebenan sind auch 2 Jackis die so sind. Sie kriechen einfach unter dem Gartentörchen durch.
Da wird einfach über die Straße gerannt und angegriffen, ich hoffe nur, dass sie nicht irgendwann mal von einem Auto überfahren werden, denn den Hunden gebe ich keine Schuld!!!!:evil:

Man KANN Hunde nicht zu 100% kontrollieren, und manche Rassen sind eben auch terretorialer als andere und verteidigen das Revier, dagegen sagt ja auch keiner was.
Man muss aber dafür sorgen, dass diese Hunde keinen verletzen!

Susi ist z.b. mittlerweile auf dem Feld auch wenn an der Leine so, dass sie Menschen,Radfahrer,andere Tiere akzeptiert.
Kommen wir aber aus der Haustüre, lasse ich sie GENERELL hinter mir und linse erstmal nach rechts und links, ob wir "freie Bahn" haben.
Denn vor dem Revier werden zwar Menschen akzeptiert, Hunde werden aber wenn ich zu spät reagiere angebellt.
"Was müssen die auch grade da lang laufen:mrgreen:"
Man sollte mit Hunden einfach verantwortungsbewusst umgehen, dann passiert auch nichts.
Aber das in die anderen Köpfe rein zu bekommen, ist ne andere Sache:roll:
 
  • Der Nachbarshund Beitrag #20
Mal abgesehen davon, kann ein Hund ruhig sein Revier verteidigen, warum muss man ihm beibringen höflich ggü. Fremden zu sein?

Sehe ich anders, vor allem nach meinem heutigen Erlebnis.

Manchmal schätzt man als Hundebesitzer eben die Situation falsch ein. Mein Hund ist anderen gegenüber eher zurückhaltend, aber grundsätzlich freundlich gestimmt. Als ich heute mein Auto bei uns vorm Haus an der Straße parkte und Hundi aus dem Auto ließ, ging gerade eine Frau mit Labrador ein Stückweit weiter oben die Straße lang - in Richtung auf unser Haus zu.

Und da hatte ich die Situation komplett falsch eingeschätzt! Ware das an irgendeinem fremden Ort gewesen, wäre gar nichts passiert und Hundi hübsch bei mir geblieben. So aber sprang Hundi aus dem Auto und raste übergangslos im gestreckten Galopp die Straße rauf, sein Revier verteidigen - so schnell dass ich kaum gucken konnte. Die Labbi-Frau rief buchstäblich panisch um Hilfe, als mein Hund ihr entgegenstürmte! Gsd reagierte dann mein Hund sofort auf den Rückruf, und im Bei Fuß ging es dann unsere Einfahrt hinauf.

Soll heißen: Shit happens! So etwas ist mir zum ersten Mal bei meinem Hund passiert. Ich hab mich bei der Frau entschuldigt (die noch dazu nicht die Besitzerin war, sondern hunde-unerfahren diesen Hund nur einmal vertretungsweise ausgeführt hat)

Passieren kann Bockmist immer mal. Es kommt halt drauf an, wie man sich als Besitzer dann verhält, wenn er passiert ist...sollte ich der Frau etwas sagen "ja, der Hund hat nur sein Revier verteidigt - was latschst Du auch die Straße vor unserem Haus rum?". Fände ich daneben.
 
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