Auf der Suche nach einem guten Diätfutter

Diskutiere Auf der Suche nach einem guten Diätfutter im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo ihr Lieben, da mein Freund im Bezug auf seine Aussie-Hündin langsam mit dem Latein am Ende ist, wende ich mich nun mal an euch und hoffe...
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Chat_Sauvage

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Hallo ihr Lieben,

da mein Freund im Bezug auf seine Aussie-Hündin langsam mit dem Latein am Ende ist, wende ich mich nun mal an euch und hoffe ihr könnt mir bzw. ihm helfen.

Seine Hündin ist nun 2 Jahre alt und hat seit er sie bei sich hat (1 Jahr) immer wieder kahle, aufgekratze Stellen und viel zu starken Haarausfall (bis sie fast ein kurzhaar Aussie ist)

Ihr Fell ist zeitweise stumpf und schuppig.

Anfangs hat mein Freund das Futter von Aldi gefüttert. Natürlich wollte er dann - man lernt ja dazu - auf ein hochwertiges Futter umsteigen. Also hat er sich Wolfsblut geholt. Und da fing es an mit den Symptomen. Als es immer schlimmer wurde, hat er auf meinen Rat hin das Platinum geholt. Zwischenzeitlich, bis er sich von mir überreden hat lassen, hab es wieder Aldi. Die Symptome waren da sehr gering.

Kaum hat er Platinum gefüttert, ging es richtig rund. Sein kleiner Rüde, der sonst keinerlei Beschwerden bei irgendeinem Futter zeigt, bekam einen riesen Hotspot am Hintern, blutig und eitrig. Das Fell seiner Hündin wurde wieder grotten schlecht und die Zahl der aufkekratzten Stellen war höher denn je.

Also ist er jetzt letztendlich wieder mal bei Aldi. Aber die Symptome wollen auch da nicht mehr so wirklich verschwinden.
Beim Tierarzt war mein Freund schon zig mal, er hat gesagt bekommen, dass es wohl am Protein/Eiweiß-Anteil liegen kann. Genauere Tests würden eine Menge Geld kosten, das er im Moment nicht hat. Barfen kommt nicht in Frage, da er noch Zuhause wohnt und die Gefriertruhe dafür nicht grade geeignet ist.

Nun suchen wir - bzw er wieder nach einem Futter, das die Hündin, oder auch beide, endlich gut vertragen.

Parasiten etc. wurden gänzlich ausgeschlossen, Blutbild war auch super.

Zudem muss man sagen, ist die Hündin allgemein sehr unruhig und aufgedreht, mal schlimmer, mal besser.

Neben dem Trockenfutter, momentan eben wieder Aldi, bekommen die beiden noch Rinderkopfhaut und andere Sachen zum knabbern.

Also, liebes Forum. Was denkt ihr, woran das liegen könnte und gibt es irgendein Futter, dass wir noch füttern könnten?

Die einzigen Marken, die ich jetzt noch gefunden habe, wären:
- Granatapet Sensitive
- Lupovet IB-Derma Hyposens
- Lupo Sensitive 24/10

Was sagt ihr dazu?

Ich hoffe sehr, dass jemand von euch eine Idee hat oder immerhin einen Futter Vorschlag.
 
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  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #2
Uff.

Zunächst mal:Ist es sicher, dass es an der Ernährung liegt und keine andere Ursache hat? Nicht das die Erkrankung auftrat und zufällig zeitgleich gerade der Futterwechsel war, aber nicht im Zusammenhang steht...
Wenn klar ist, DASS es ernährungsbedingt ist....

...Ich würde mich an einen Futterladen mit sehr guter Beratung wenden und dort nachfragen. Den hiesigen XXL-Fressnapf bei uns am Ort, der auch, aber nicht nur fressnapfspezifische Produkte verkauft, würde ich zB unumwunden empfehlen - die haben Verkäufer mit richtig gutem Fachwissen. Den Fressnapf im Nachbarort zB nicht - da sind meine Erfahrungen eher, dass ich selbst mehr über Fütterung weiß und nur das angeboten bekommen, was die gerade dahaben oder loswerden wollen.

Will sagen: Es ist schwierig zu erkennen, wer Ahnung hat und wer nicht, da hilft nur herausfinden oder umhören. Es gibt aber Fertigfutter, was nur eine Fleischquelle enthält (Namen hab ich leider nicht im Kopf, ich bin buchstäblich am Regal vorbeigegangen und habe es wahrgenommen:eusa_shhh:) und eine Gemüsesorte - ähnlich einer Ausschlussdiät, damit würde ich mal anfangen.

Gibt auch Tierheilpraktiker, die Ernährungsberatung anbieten. Mal umhören.
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #3
Hey, ich würde mal schauen wie es wird wenn ihr ihn nur gekochten Reis und etwas Hühnchen gibt, falls er da nicht dran geht sagt meine tierärtzin etwas Brühe bei tun. (Aber nur wenig da es sehr salzig ist). Und dann könnt ihr ja sehen ob es besser wird, dann wisst ihr schonmal ob es am Futter liegt.
Liebe grüße sandy.
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #4
Bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie ist eine Ausschlussdiät als "Goldstandard" anzusehen.
Man kann natürlich wild sämtliche Fertigfuttersorten ausprobieren und auf gut Glück hoffen, dass eines dabei ist was der Hund verträgt, die Gefahr dabei die Allergie zu verstärken weil man doch immer wieder Sorten dabei hat die das Allergen enthalten ist allerdings sehr hoch.

Je nachdem auf welche Stoffe der Hund reagiert ist man in der Regel bei der Wahl der Futtersorten später immer eingeschränkt. Bei Hunden die wirklich so stark an ihrer Allergie leiden, dass das Fell ausfällt, sie eiternde Hotspots bekommen, sich Ekzeme bilden, starker Juckreiz besteht etc würde ich in jedem Fall dazu raten auf selbst hergestelltes, frisches Futter (also Barf oder Selbstgekochtes) umzustellen, denn nur dann hat man wirklich unter Kontrolle was im Napf landet und kann dem Hund seine Lebensqualität zurückgeben.

Was das fehlende Gefrierfach angeht so rate ich dazu mal bei den Kleinanzeigen zu gucken, Gefrierschränke in allen Größen bekommt man häufig sogar geschenkt (oder für kleines Geld) und fürs Hundefutter ist so eine gebrauchte Zweit-Gefriertruhe allemal noch gut genug ;)
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #5
Danke euch erst mal für eure Ideen / Meinungen.

Krankheiten können bei ihr definitiv ausgeschlossen werden. Wie gesagt, mein Freund war zig mal beim Tierarzt. Alle Blutwerte sind super, die Schilddrüse war minimal erhöht, aber nicht annähernd im besorgniserregenden Bereich. Auch keine Parasiten etc.

Mit der zweiten Gefriertruhe hast du Recht, Kompasqualle. Irgendwie bekomm ich meinen Freund momenten weder 100%ig dazu überredet, noch möchte ich das überhaupt. Es liegt zur Zeit nicht nur am Aufwand, der dannn erst mal da wäre, nein. Damit hätte er kein Problem, für seine Hunde macht er wirklich alles.

Nur ist die Situation zwischen ihm und seiner Mutter momentan so schwierig, dass jegliches Thema bezüglich den Hunden eskaliert. Ihm sind da ein wenig die Hände gebunden, sonst fliegt er wohl bald raus..
Seit einer Woche fängt Fee wieder mit dem Randalieren an, wenn sie allein zu Hause ist. Sie klebt an den Scheiben, räumt den Mülleimer aus.. gestern hat sie meinen Rucksack durch's ganze Zimmer geschleppt, bis sie es letztendlich geschafft hat an mein make-up zu kommen und hat es 'gefressen'..

Das hatte sie zu Anfang schon, jetzt war aber ein Jahr Ruhe. Wie gesagt, der Hund ist ununterbrochen eine Baustelle. Damals hat sie sogar veruscht, Glühbirnen zu fressen. Sie ist schon immer wahnsinnig unruhig und unkonzentriert, verhält sich jetzt mit 2 Jahren noch wie ein Welpe.

Sie kommt von einer alleinerziehenden Mutter, die nicht mehr mit ihr fertig wurde. Dann war sie kurzzeitig bei einer Trainerin, die sie dann an meinen Freund weitervermittelt hat.

Eine Zeit lang war sie dann immer wieder in der Box, damit sie zur Ruhe kommt. Später dann ging es ohne. Jetzt ist es wieder ein Drama. Keiner weiß, was grade los ist und dann kommt noch die Sache mit dem Futter hinzu.

Mein Freund redet schon gar nicht mehr mit seiner Mutter, aber wir finden einfach keine gemeinsame Wohnung, wo unsere Hunde auch willkommen sind. Mit meiner Hündin sind es ja schon drei..

Ist wirklich hochkompliziert und schwierig momentan :(
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #6
Hey,

doof:/
Für alle Beteiligten.

Off-Topic
Sie ist nicht zufällig rot?:eusa_shhh:


Ansonsten was das Verhalten betrifft: Im Futter sollte auf keinen Fall Mais enthalten sein.
Bei so "Über"-Hunden stellt man grundsätzlich erstmal auf maisfreie Fütterung rum, weil Mais gerade hochreaktive Hunde nochmal zusätzlich pusht.

Die rausgesuchten Futtersorten sind so erstmal ok- wobei cih trotzdem auch erstmal eine Ausschlussdiät machen würde.
Könntest du vllt. bei dir Fleisch zwischenlagern sodass er sich das alle paar Tage von dir holen und vorkochen o.ä. könnte?

Von das-tierhotel gibt es auch gegartes Fleisch in Schalen, die sich ewig halten- hat unsere Dackeldame bei zunehmender Unverträglichkeit von Getreide eine Weile bekommen.

Wäre vllt. auch noch eine Idee um das Gefriertruhenproblem zu umgehen.

Wie minimal erhöht waren die Schilddrüsenwerte und welche wurden untersucht?
Wurde ein großes Blutbild gemacht? Inkl. aller Werte für die Leber usw. usf.?

Sie scheint ja extrem sensibel auf Stress zu reagieren- Stimmungsübertragung und so:/

Kann sie denn grundsätzlich überhaupt mal zur Ruhe kommen bzw. wie sieht ihr Alltag aus?
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #7
Danke dir Midoriyuki, ich versuch es mal ein wenig zu erläutern.


Off-Topic
Erst mal, sie ist irgendwie alles :lol: Kein ganz reiner Aussie. Blue merle würde ich sagen. Bissl rot ist aber schon drin.


Mein Freund arbeitet jeden Tag bis ca. 16:30 Uhr. Wenn seine Mutter nicht früher nach Hause kommt, fährt er in der Mittagspause heim und läuft eine Runde mit den beiden.

Abends ist es immer unterschiedlich. Ca. 2 mal die Woche ist er bei einer Trainerin, die immer eine kleine Gruppe hat mit 3 - 4 Mensch-Hund-Teams. Da geht es momentan drum, die Aufmerksamkeit zu steigern in kleinen Schritten und ruhige Übungen zu machen. Eigentlich hat mein Freund den Hund für Hundesport geholt. Agility oder Obidience. Seine Trainerin hat ihm aber ganz klar gesagt, dass der Hund erst mal zur Ruhe kommen muss, erwachsen werden soll. Daran wird jetzt gearbeitet.

Auch die BH wollte er schon lange machen, wurde jetzt aber deswegen erst mal verschoben. (Gut so wie ich finde)

Ansonsten läuft mein Freund fast täglich mit 2 - 3 Leuten und ihren Hunden spazieren. Da hat er die Fee oft an der Schleppleine, um den Draht nicht zu verlieren. Er macht immer wieder zwischendurch kleine Aufmerksamkeitsübungen etc. Seine Trainerin meinte kürzlich, er sollte das mit dem Gruppengassi vorerst ganz lassen, aber das fällt ihm wahnsinnig schwer. Er geht ungern alleine spazieren, weil ihm das nach der Arbeit den Ausgleich bringt und die soziale Komponente. Er hat außer dem Hundezeug nicht viel.

Also hatt er vor, erst mal nur mit seinem Opi und der Gruppe laufen zu gehen, Fee bleibt Zuhause. Geht voll nach hinten los, weil die Fee ohne ihren Hundekumpel dann komplett austickt. Da kann sie null mehr allein bleiben. Auch wenn wir sie schon mal ohne Sam mitgenommen haben, macht sie im Auto schon nach 2 Sekunden Terror. Kennt sie einfach nicht.

Dran arbeiten ist so schwierig, weil sobald er das Haus kurz verlässt geht das Theater los und dann hat er Stress mit seiner Mutter.

Zuhause klebt sie ihm ununterbrochen am Hintern, schaut immer wo er ist. Aber das ist nur momentan wieder schlimmer, es war wirklich das ganze letzte Jahr 'angenehm'. Sobald er aber draußen ist mit den Hunden, wird es für die Fee uninteressant. Sie sucht nach Futter, findet dies und das interessant, einfach alles außer ihn. Solange er kein Leckerli in der Hand hat, ist es wirklich schwer.

Ich habe ihm schon oft gesagt, er soll vielleicht mal weniger mit den Hunden reden und draußen nicht ununterbrochen nach Fee schauen und sie rufen. So denkt sich der Hund doch erst recht, warum soll ich nach ihm schauen, der nervt mich eh die ganze Zeit.
Aber wenn er es schleifen lässt, wird es nur noch schlimmer. An der Schlepp reagiert sie super, das hat er schon monatelang durchgezogen. Sobald die Schlepp weg ist, lässt es immer mehr nach.

Das mal im Allgemeinen. Ungeduldig, magelnde bis keine Aufmerksamkeit. Bzw. erst volle Aufmerksamkeit, die ersten Sekunden und dann schaut sie wieder in die Landschaft wie ein Ufo, weil es könnte ja eine Biene vorbei fliegen... Im Haus oft unruhig, anhänglich. Hibbelig und oft in Erwartungshaltung.

Sie kann wirklich auch schlafen wie ein Faultier, da kannste die ansprechen und es passiert nichts. Aber wenn sie mal in ihrem Ablauf drin ist, bekommt man sie schlecht runter.

An manchen Tagen schläft sie dann beim Gassi wieder fast ein, wo man schon denken könnte sie ist ein anderer Hund. Sie dreht oft ein, zwei mal draußen auf und ist dann platt. Total seltsam. Da rennt meine Hündin 3 Stunden konstant und die Fee hängt schon die Zunge an den Boden.

Und zu dem ganzen Verhalten kommen momentan die Haut- Fellprobleme.
Hab ihn gestern nochmal gefragt, es gibt ja jetzt wieder Aldi und die Symptome sind nun wieder ganz weg....:eusa_think:

Das mit dem Fleisch in Schalen hört sich gut an, danke für den Tip. Bei mir zwischenlagern ist so eine Sache. Wohne auch daheim, meine Mutter will ihre Gefriertruhe auch nicht opfern und ich darf auch keine eigene aufstellen. Aber immerhin gibt es da keinen Streit bei uns.. ich akzeptier es, habe ja selber eine kleine Allgergiker Tante, aber wir sind mit Platinum wunderbar eingestellt seit einem Jahr.

Wir würden halt beide am liebsten Tschüss Tschau sagen und unser eigenes Reich einrichten... Aber wie gesagt, es findet sich keine Wohnung. Wir arbeiten den ganzen Tag und können schlecht die Hunde 9 Stunden alleine lassen.. und zudem kommt einfach, dass wir da zwei wahnsinnig aktive, junge Hündinnen im Gepäck haben mit denen ein Auszug sicherlich momentan im Chaos endet.

Die beiden waren teilweise schon 2 Stunden zusammen alleine.. oder was heißt alleine. Sie waren im Flur und im Zimmer von meinem Freund, während seine mam in der Küche gesessen hat. Die schaut nicht nach den Hunden. Als wir wieder kamen, gab's das pure Chaos. Die rasen und balgen durch's Zimmer, über's Bett, fressen Socken, räumen Taschen aus.... Die nehmen uns die Bude auseinander, wenn wir ausziehen würden.
Ich sag immer, der arme Sam. Der hat wohl jedes mal einen halben Herzinfarkt mit den zwei Damen :lol:

Meine ist nämlich auch so ein schwieriger Fall, konnte das erste Jahr null alleine bleiben. Hat vor die Tür gekotet vor Stress und die Betten gepinkelt. Alles kaputt gemacht, gejault wie ein Wolf. Es hat so lange gedauert, eine Lösung zu finden. Natürlich findet sie es nach wie vor nicht toll, aber sie pennt. Seit wir sie nur noch in Wohn- und Esszimmer haben. Türen zum Rest vom Haus sind zu.

Würden wir nun überhaupt eine Wohnung finden, was wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen ist, gäbe das ein Drame hoch 10.

Also behält jeder seinen Hintern vorerst noch Zuhause. Und nun müssen wir das Beste draus machen mit dem Chaos Haufen.:roll:

Off-Topic
Ach, mein Freund und ich sind übrigens wahnsinns Anhänger von dir, deinen Tieren und vor allem deinem/eurem Haus und Grundstück. Ein Traum. Sowas wär's, einfach perfekt. *Schmacht*:uups:
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #8
Seine Trainerin hat ihm aber ganz klar gesagt, dass der Hund erst mal zur Ruhe kommen muss, erwachsen werden soll. Daran wird jetzt gearbeitet.

Besser ist das.

Ansonsten läuft mein Freund fast täglich mit 2 - 3 Leuten und ihren Hunden spazieren. Da hat er die Fee oft an der Schleppleine, um den Draht nicht zu verlieren. Er macht immer wieder zwischendurch kleine Aufmerksamkeitsübungen etc. Seine Trainerin meinte kürzlich, er sollte das mit dem Gruppengassi vorerst ganz lassen, aber das fällt ihm wahnsinnig schwer. Er geht ungern alleine spazieren, weil ihm das nach der Arbeit den Ausgleich bringt und die soziale Komponente. Er hat außer dem Hundezeug nicht viel.

Kann ich verstehen, dass es natürlich mehr Spaß´macht mit anderen zu laufen- wie ist sie denn bei diesen Runden so drauf?

Zuhause klebt sie ihm ununterbrochen am Hintern, schaut immer wo er ist. Aber das ist nur momentan wieder schlimmer, es war wirklich das ganze letzte Jahr 'angenehm'. Sobald er aber draußen ist mit den Hunden, wird es für die Fee uninteressant. Sie sucht nach Futter, findet dies und das interessant, einfach alles außer ihn. Solange er kein Leckerli in der Hand hat, ist es wirklich schwer.

Mh.
Kann er das verhindern, dass sie ihm so am Allerwertesten klebt?

Dieses massive Kontrollverhalten tägt ja maßgeblich dazu bei, dass Hunde so enorme Verlassensängste entwickeln/aufrecht erhalten.

Kontrolliert sie den anderen Hund auch so massiv?
Haben sie jeweils getrennte Plätze?

Gut, Leckerlies müssen dann einfach langsam abgebaut werden:)
Intermittierende Bestätigung.

Sobald die Schlepp weg ist, lässt es immer mehr nach.

Die Schleppleine muss ebenfalls langsam abgebaut werden, sprich immer weiter gekürzt werden bevor sie nachher ganz wegfällt.
Auch das An- und Ableinen muss da häufig nochmal extra geübt werden- also z.B. Leine ab, paar Meter offline laufen Sitz, Platz, Hütte- Leine wieder dran.

Also alles was an der Leine funktioniert in ganz kurzen Sequenzen ohne Leine und das immer weiter ausbauen.

Ihr grundsätzliches Verhalten klingt auf jeden Fall ungesund.
Gerade diese krassen Wechsel zwischen "ganz oben" und "ganz unten".

Hat dein Freund vllt. schon mal ein Trainingstagebuch geführt?
Manchmal sind es Faktoren, die einem gar nicht weiter auffallen, die zu Verhaltensänderungen führen.

Was die kurze Aufmerksamkeitsspanne betrifft: Ganz, ganz kurze Einheiten, eventuell mit intermediärer Brücke arbeiten um sie bei der Stange zu halten und/oder hohe Bestätigungsdichte.

Clickert er mit ihr?

Grundsätzlich würde ich wohl erstmal wesentlich mehr Ruhe reinbringen, eher weniger bis gar nicht mit ihr reden, kurze Trainingssequenzen ansetzen, Markertraining einführen sofern das noch nicht der Fall ist, ihr Kontrollverhalten zumindest vermindern und die Basics im Sinne von Deckentraining usw. ausbauen.

Off-Topic
Oh Gott, Anhänger klingt total nach Sekte:D
Aber hier ist es schon echt wohl ganz nett:p
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #9
Also bei den Runden dreht sie 2, 3 mal kurz hoch. Und danach scheint sie platt zu sein und ist ständig nur noch am schnüffeln und Futter suchen. Sie spielt nicht ununterbrochen mit den anderen Hunden, da gibt es nur einen bestimmten. Mit dem balgt sie viel, aber gerade das Rennen macht sie nach 2 Runden schon fertig. Ist das komplette Gegenteil meiner Hündin, drum wundert mich das immer.

In der Wohnung versucht er schon, sie 'los zu werden'. Früher noch, als wir uns gerade kennengelernt haben, durfte sie noch überall mit hin. Auf's Klo, mit ins Bad beim duschen, mit in den Keller zur Wäsche. Das unterbindet er mittlerweile alles. Dann liegt sie schon auf ihrem Platz, schaut aber immer zur Zimmertüre raus wann wieder kommt oder jammert mal, wenn es ihr zu lange dauert.

Ich glaube, durch die Spannung zwischen meinem Freund und seiner Mutter hat er das Verhalten wieder ein wenig bestärkt. Er muss sie nämlich zwangsweise wieder öfter mitnehmen, auch mal zb in den Keller runter, damit seine mam oben nicht ausrastet. Also lernt die Fee, sie erreicht wieder was und es wird schlimmer.

Als sich seine mam noch mehr um die Hunde gekümmert hat und seine Schwester noch da war, ist sie nicht mehr so stark an ihm geklebt.

Die Fee hat auch den Sam immer im Blick, wenn du das meinst. Wenn er jetzt losrennt, rennt sie hinterher. Andersrum eher nicht so der Fall. Mein Freund versucht aber auch, da zu trennen. Beim Fressen wechselt er ab. Mal darf der eine zuerst an die Schüssel, mal der andere. Er korrigiert wirklich jede Kleinigkeit. Wenn er seine Jacke anzieht und die Fee schon quietschend und hüpfend losrennt, schickt er sie nochmal zurück. Jedes einzelne mal, egal wie oft. Und das macht er egal in welcher Situation.

Deswegen ist auch das mit den kurzen Sequenzen schwer. Er versucht das alles wirklich, nur hat man halt mal kleine Abweichungen. Menschlich halt... und da hat man dann bei Fee schon wieder verloren..#

Die Hunde haben ein Hundesofa gemeinsam. Das wollte ich meinem Freund auch noch ans Herz legen, er hatte mal ein Kissen am Boden für die Fee. Sie hat bei jeder Gelegenheit versucht, wieder zu Sam auf's Sofa zu hüpfen. Es fällt ihr noch 10x schwerer, irgendwo alleine zu liegen und zur Ruhe zu kommen. Das Kissen hat er irgendwann weg, weil es ständig durch's ganze Zimmer gerutscht ist.

Ein Körbchen in Fee's Größe passt nicht mehr in das Kleine Zimmer. Stauraum für das Sofa gibt es auch keinen. Und der gute Sam wäre wohl mehr wie beleidigt, wenn er nach 10 Jahren auf einmal kein Sofa mehr hat. Alles blöd einfach..

Ich denke eben auch, dass es ganz kleine Dinge und Veränderungen sind, die nicht mal mir auffallen. Da müssen wir mal genauer nachforschen.

Clickern tut er, nur nicht bei allem. Reden hat er auch sehr eingeschränkt.

Deckentraining klinkt gut. Ich finde, er sollte mehr Übungen machen, die er nicht BEI sich macht, sondern WEG von ihm. Auf der einen Seite, wenn die Fee draußen alles toller finder als ihn, sagt die Trainerin immer er soll an der Bindung arbeiten. Auch verständlich, wenn der Hund dann keine Verlustängste mehr hat, kann er auch wieder alleine bleiben.
Aber man sollte doch trotzdem daran arbeiten, dass sie auch mal alleine, ohne Sam oder sonst wen 20 Meter weg liegen kann. Oder?
Da find ich noch nicht den passenden Riecher, was nun sinnvoll ist und was nicht
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #10
Mh.

Das klingt für mich ehrlich gesagt nach viel zu viel Korrekturen.
Sie steht quasi permanent "im Kommando" bzw. jede Regung wird gelobt/korrigiert.

Dass sie so schnell erschöpft spricht entweder für etwas Organisches oder sie steht einfach so unter Dauerstrom, dass sie gar nicht mehr die "Kraft" für normales Spielverhalten hat.

Gerade die Gruppenspaziergänge könnten sie echt sehr schlauchen- erkennt er Hüteverhalten?
Wenn sie grundsätzlich zum Kontrollieren neigt wird sie das auch bei Spaziergängen tun.

Ich persönlich würde sie vermutlich einfach mal auf 0 setzen- 2 Wochen einfach nichts außer stinknormaler Pipirunden und fertig.

Einmal um sie eben einfach mal runterzufahren und für ihn damit er sich einfach mal ganz konkret überlegen kann wann er was von ihr will- manchmal ist man so festgefahren, dass man so eine Auszeit braucht um selbst auch zu schauen wo man vllt. zuviel macht o.ä.

Rituale aufbrechen, Signale reduzieren und sich einen ganz konkreten Trainingsplan inkl. Trainingstagebuch aufstellen.
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #11
Der gleichen Meinung wie du bin ich eben auch, nur sieht er das nicht. Bei Fee wird alles gelobt/korrigiert.
Er hatte sie erst letztens kurz mit in der Stadt beim Eis essen. Jeder kurze Crash in die Leine - er geht 10 Schritte zurück. Jede 2 Sekunden in den sie schön läuft, er lobt. Er redet 2 Sekunden mit mir, er lobt wieder. Im Eiscafe selber schaut er permanent zu ihr runter, gibt ihr Leckerli, lobt sie mit Stimme. Irgendwann steht sie wieder auf. Er Korrigiert. Anfangs als wir uns kennengelernt haben, auf so einem besagten Gruppenspaziergang, war es gar nicht möglich sich zu unterhalten. Er lief grundsätzlich 20 Meter hinter der Gruppe, in einer Tour am 'trainieren' mit den Hunden. 2 Schritte vor, zurück, vor zurück. Loben, korrigieren usw.

Dann hatte er eine Zeit, da hat er immer mit dem Ball gearbeitet. Bringen, loben. Sitzen lassen, werfen. Warten lassen, holen lassen. Aus der Hand fangen lassen. Sein Ziel quasi, dass der Hund nach ihm schaut auch wenn andere Hunde dabei sind. Ich finde einfach nur, dass es so viel komplizierter wird für Fee und sie deswegen so eine niedrige Konzentrationsschwelle hat.

Auch daheim. Er korrigiert und lobt alles. So viel finde ich. Wenn sie rumhibbelt sagt er ihr 10 mal sie soll sich legen. total unbestimmt wie ich immer finde, so sein Tonfall geht schon Richtung Diskussion, nicht gezielt. Sie überlegt es sich erst recht noch mal und noch mal. Legt sich hin, er lobt. Sie steht nach ner Zeit wieder auf und das gleiche geht von vorne los. Hund ist doch immer in Erwartung, weiß ja dass ständig mit ihr geredet wird.

Erst vor 2, 3 Monaten noch hat er wirklich regelrecht diskutiert. Hat ganze Sätze mit dem Hund gesprochen, wusste selber manchmal nicht ob er es jetzt süß findet dass sie ihm ihre Monsterpfote am Bett ins Gesicht haut oder nicht. Sagt geh auf deinen Platz und streichelt sie irgendwie gleichzeitig. Ich finde er ist nicht eindeutig. Mittlerweile redet er nicht mehr so viel mit dem Hund, die Kommandos sind zwar immer noch so 'schmal', aber immerhin nur noch das Kommando.

Und auch wenn es meistens nur noch ein Wort ist, wie zb 'Geh', kommt das halt am laufenden Band. Weißt du, wenn meine Hündin mal ihren Spinner hat, korrigier ich einmal und das aber richtig. Lässt sie s dann, lob ich kurz und lass den Hund dann wieder Hund sein.

Und ich finde, mein Freund lässt seinem Hund da keinen Freiraum. Kann ja gar nicht selber mal entscheiden, sie wird ja ständig angesprochen. Denke mal dadurch ist sie einfach überfordert. Was sich halt bei ihr dann auch in Überdrehen und Hibbeln auszeichnet. Aber er kann da die Finger nicht von lassen. Er denkt man muss noch mehr und noch mehr arbeiten dran. Klar sagt er auch, an der Ruhe arbeiten. Aber ich finde bei Fee ist es eher mehr das 'in Ruhe lassen' und nicht das 'noch weiter dran rumdoktern'

Gleichzeitig würde er es schon allein wegen dem eigenen Spaßfaktor niemals aushalten, nur noch allein am Abend ne Pipirunde zu drehen.
Die machen sich schon gegenseitig so fertig.

Hüteverhalten zeigt sie immer in den 2 -3 Runden wo sie aufdreht, sie hat mit der Zeit dann das Bellen angefangen. Typischen Hüti- und Kontrolletiverhalten halt. Da holt er sie dann immer raus und es geht weiter mit korrigieren - loben - korrigieren - loben....

Problem ist halt, er sieht das nicht so recht. Momentan braucht er Hilfe wegen dem Fell- Hautproblem. Habe ihm auch gesagt er soll nochmal zur Klinik, wird er machen. Aber da das Gehibbel wirklich schon ein wenig besser ist wie am Anfang (da war es aber wirklich null auszuhalten), stört ihn das gar nicht mehr. Für ihn ist das ok so. Mich beeinträchtigt das ja nicht, wohnen 40km auseinander. Seh den Hund oft nur abends zum schlafen. Ich hab halt gesagt, spätestens wenn wir zusammenziehen wird da einiges anders laufen, weil ich will das nicht so haben..
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #12
Also ganz ehrlich:

Ich würde fast darauf wetten, dass ihre Haut/Fellprobleme eine Stressreaktion sind.
Das klingt so enorm stressig aufgeladen auf beiden Seiten, dass ihr Verhalten ja schon fast logisch ist- und für Aussies auch absolut typisch.

Sie KANN ja gar nicht runterfahren...

Gerade Haut/Fellprobleme sind da auch total typisch.
So ein permanenter Stress ist einfach mehr als ungesund- mein Rüdling ist durch Dauerstress damals anämisch geworden und hatte Leberwerte wie ein 10jähriger Oldie.

Das sollte man nicht unterschätzen.
Wenn ihm etwas daran liegt, dass sein Hund gesund bleibt sollte er sich da dringend nochmal mit auseinandersetzen:/

Solange da kein Umdenken seinerseits stattfindet wird das echt schwierig überhaupt festzustellen woher jetzt welches Problem kommt. Also woher die Fell- und die Verhaltensprobleme- und permanent rumzuhibbeln ist definitiv ein Verhaltensproblem (vor allen Dingen für sie:/ ).
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #13
Wenn ihm etwas daran liegt, dass sein Hund gesund bleibt sollte er sich da dringend nochmal mit auseinandersetzen:/

Solange da kein Umdenken seinerseits stattfindet wird das echt schwierig überhaupt festzustellen woher jetzt welches Problem kommt. Also woher die Fell- und die Verhaltensprobleme- und permanent rumzuhibbeln ist definitiv ein Verhaltensproblem (vor allen Dingen für sie:/ ).
Genau das wird das Problem sein. Denn wenn die TE unsere Meinung teilt und ihm ähnliche Dinge bereits nahegelegt hat, genauso wie die Trainerin, er das aber einfach nicht einhalten will oder kann, dann funktioniert das nicht. Er hat einen Hund für Hundesport gesucht, der Hund muss scheinbar erstmal leben lernen - klar, kollidiert das. Ich würde ihm ja eine Abgabe ans Herz legen (sollte sich ein geeigneter Platz finden!), davon könnten beide Seiten profitieren. Vielleicht wird er davon aber auch mal "wach".

Man kann mit vielen Problemen Dingen leben, aber sobald der Hund unter der Situation leidet, muss man eben was ändern. Wer sich nicht wirklich und ehrlich auf einen Problemfall einlassen will, wird auch nichts richten können...

Zumal ich es mutig finde, mit so einem Hund ernsthaft weiteren Hundesport in Erwägung zu ziehen.
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #14
Ich würde fast darauf wetten, dass ihre Haut/Fellprobleme eine Stressreaktion sind.

Wenn ich das alles so lese: Ich auch.

Ich habe vor etlichen Jahen mal eine Situation mit einem "problematischen" Pferdebesitzer erlebt, der in ähnlicher Manier ständig an dem Tier dran war...ich habe mir zumindest mal einen Tag lang den "Spaß" gemacht (nein, es war kein Spaß), mich gegenüber dem Pferdebesitzer so aufzuführen, wie er das gegenüber dem Pferd machte...also jeden Atemzug kommentieren, ständig quasseln, immer auf den Fersen bleiben, zu allem was sagen, immer loben, korrigieren...um mal ein Bewusstsein zu schaffen, wie das beim anderen Part ankommt...zumindest einen Denkanstoß konnte ich damit geben...
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #15
ich habe mir zumindest mal einen Tag lang den "Spaß" gemacht (nein, es war kein Spaß), mich gegenüber dem Pferdebesitzer so aufzuführen, wie er das gegenüber dem Pferd machte...also jeden Atemzug kommentieren, ständig quasseln, immer auf den Fersen bleiben, zu allem was sagen, immer loben, korrigieren...um mal ein Bewusstsein zu schaffen, wie das beim anderen Part ankommt...zumindest einen Denkanstoß konnte ich damit geben...

Vllt kannst du so auch mal deinem Freund quasi den Spiegel vorhalten, und er merkt dadruch dass er den Hund überfordert.
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #16
Danke mal für eure Antworten. Leider komme ich momentan nicht oft dazu, hier aktiv zu sein. Stehe kurz vor meinen Prüfungen zur Industriekauffrau und bin nur noch am Lernen :roll:

Im Endeffekt sehe ich schon, ihr habt die gleiche Meinung wie ich. Sein Rüde hat wohl das Platinum gar nicht vertragen, daher rührt der riesige Hotspot, denke ich. Aber seine Dame, die hat in meinen Augen nur Stress und das trägt sich über auf ihre Aktivität beim Laufen, Sport etc. Sie ist die erste, die nach 5 Minuten toben die Zunge an den Boden hängt und umher trottet, als wär sie 10 Jahre alt. Aber in der Wohnung ist sie ununterbrochen dabei, alles im Auge zu behalten.

Der momentane Stand der Dinge:
Nur die Zimmer absperren bringt nichts, auch der Schlüssel muss raus. Sie dreht den rum :roll:
Auch aufgestellte Klinken sind kein Hindernis. Sie hat in den letzten Tagen etliche Süßigkeitenvorräte verspeist, eine Packung Toastbrot und die Flasche Lachhsöl, dass als Zusatz zum Futter dient wurde auch geknackt... wohl gemerkt auch dem Bett :silence:

Nach ein paar mal ko**** war dann alles wieder ok. Aber die Allgemeinsituation wird natürlich nicht besser. Wenn nicht alles niet- und nagelfest ist, sollte man sich bein Nachhause kommen am besten die Augen zuhalten. Tagsüber, wenn mein Freund Zuhause ist, kommt sie nun oft in die Box mit einer Decke drüber. Anders kann der Hund gar nicht mehr abschalten.

Am Anfang rumpelt und macht sie da drin auch noch. Kratzen, schlecken, knabbern, drehen, wenden, seufzen. Bis sie irgendwann schläft, dann aber mal richtig und lange. Sobald man sie wieder auf's 'Hundesofa' lässt, ist sie der gleiche Kontroletti wie immer.

Über meinen Freund brauchen wir gar nicht mehr reden.. bzw möchte ich das grade nicht. In einem sowieso schon komplizierten Gespräch bin ich - wohl eher aus vorausgegangenem Frust - auf dieses Thema eingegangen und habe einen 'beinahe Rauswurf' riskiert. Ja, ich mache auch nicht alles richtig in der Hunderziehung, aber ich nehme Kritik an und will es umsetzen. Hier im Forum und auch privat. Aber er stellt auf stur, wie ich mir die Frechheit herausnehmen kann zu behaupte, er und sein Hund würden nicht zusammen passen. Seine Worte: 'Wir passen perfekt zusammen, wohl besser als du und ich'. Oder Sätze wie 'Bevor ich meinen Hund abgeben würde, würde ich eher die Beziehung beenden'..

Wenn ihr jetzt vor hättet meinen Freund in die Würste zu schicken, es sei euch gegönnt und gerechtfertigt. Unsere Beziehung ist ein Haufen Ärger, viel Streit und Diskussion, eine kleine Brise Freundlichkeit gemischt mit komplett verschiedenen Ansichten.
Aber gut, das tut hier nichts zur Sache. Seit 1,5 Jahren versuchen wir, mit aller Gewalt vorwärts zu kommen, bleiben aber immer auf der gleichen Stelle stehen... die Zeit wird sehen, was daraus noch wird oder eben nicht...

Jedenfalls kann ich nicht mehr machen als zu versuchen, ihn schon fast engelsgleich zu bezirzen, Dinge anders zu machen. Vor kurzen erst, geht er am Hundesofa vorbei und raus zur Tür. In solchen Momenten wendet sich Fee schlagartig der Tür zu, Pfoten auf die Lehne, Ohren nach oben, Körperhaltung angespannt. Sie fixiert und stupst die angelehnte Zimmertüre auf um zu lauschen. Meistens, wie auch an diesem Tag, geht sie ihm mit einem Satz nach. Und er... ja er hat sie mit genommen.

Hab ihm gleich gesagt, warum es das macht. Er macht sich damit jedes mal wieder so viel kaputt und tut dem Hund nichts Gutes. Sofort fühlt er sich angegriffen, aber zu einem späteren Zeitpunkt haben wir nochmal darüber geredet und er hat doch verstanden. Mit dem Argument 'Schau mal, du nimmst die Fee nur mit, weil sie selber entscheidet. Würdest du denn zu deinem entspannt schlafenden Rüden gehen, ihn wecken und extra mitnehmen? Nein, aber Fee kommt mit, weil sie von sich aus unbedingt kontrollieren will und du ihr diese Chance, diesen Stress lässt'.

Das hat dann immerhin funktioniert. Und nun mal sehen, wie es weiter läuft. Oder obes überhaupt weiter läuft. Wie ihr seht ist da mehr als nur sein Hund im Argen. Genau genommen herrscht hier gerade das pure Chaos :eusa_shhh:
 
  • Auf der Suche nach einem guten Diätfutter Beitrag #17
Ich kann dir das Futter von Alsa Hundewelt empfehlen. Da sollte man für jeden Hund das Richtige finden. Ich habe mich damals von der Ernährungsberaterin beraten lassen (das wird kostenlos angeboten). Einfach anrufen und die Beratung verlangen. :)

 
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