- Sauer geritten? Beitrag #1
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Pferdeflüsterin92
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Hallo ihr Lieben,
seit ca. 5 Monaten habe ich ein neues Pferd (s. D'Artagon, mein neuer Begleiter).
Es war von Anfang an nicht ganz einfach mit ihm, heisst: er hat sehr seine Grenzen getestet und war teilweise wirklich frech. Das haben wir mittlerweile aber wirklich gut im Griff. Wobei das ja normal ist, neuer Besitzer neue Umgebung - da testet man einfach mal wie weit man gehen kann. Mittlerweile sind wir ein ganz gutes Team geworden.
Auch beim Reiten ist er nicht ganz so einfach. Es ist sehr schwierig bei ihm, eine gleichmäßige Anlehnung zu bekommen, da er einen "Schlangenhals" hat, also er ist sehr unruhig in der Anlehnung wenn man nicht gleichmäßig Verbindung hält. Seine Vorbesitzerin meinte schon als sie ihn besuchen war, dass er eine echte Aufgabe ist und sich seine Reiter selbst aussucht. Bevor er zu ihr kam, sollte er als Schulpferd eingesetzt werden, das hat jedoch nicht geklappt da er einfach zu sensibel ist und eine Bezugsperson braucht. Ich weiß nur, dass er davor M-Dressur gegangen ist, warum er dann verkauft wurde, kann mir niemand sagen.
Soviel ganz grob vorab. Ich habe nun folgendes Problem:
Er ist sehr triebig und faul beim Reiten und manchmal schwer zu montivieren. An schlechten Tagen zieht er kaum an das Gebiss, macht sich fest bzw. verdreht sich im Genick und schlägt mit dem Schweif gegen den Sporn (wobei ich wirklich sehr sehr vorsichtig bin). Am Wochenende waren wir auswärts zum Reitunterricht unterwegs, da lief es soweit wirklich gut. Dann wollte die RL sich selbst kurz drauf setzen, um mir bessere Tipps zu geben. Sie hat ihn sofort nach dem Aufsitzen aufgenommen. Seine Reaktion: anhalten, Rücken rund machen, steigen und vorne und hinten rausschlagen. Ich wusste schon, dass er es nicht mag sehr aufgenommen zu werden. Da geht er richtig dagegen. Bei mir hat er Gott sei Dank noch nie so eine krasse Reaktion gezeigt. Ich nehme an, dass er in früheren Zeiten ziemlich getrillt und "sauer" geritten wurde.
Habt ihr Tipps für uns? Wir haben natürlich regelmäßigen RU mit einer Trainerin, die sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen hat. Was kann ich noch tun, um ihm wieder Spaß am Reiten zu geben?
Liebe Grüße
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Achja hab ich ganz vergessen: wir hatten eine AKU vor dem Kauf gemacht, alles i.O. Einziges Manko: sein Sattel hatte ihm überhaupt nicht gepasst und er hat bzw. hatte ziemliche Rücken- und Nackenverspannungen. Das Sattelproblem haben wir letztes Jahr schon gelöst und ich habe eine gute Chiropraktikerin an der Hand, die ihn behandelt. Er ist jedoch nach wie vor sehr empfindlich im Rücken. Zusätzlich kommt in größeren Abständen meine Heilpraktikerin zu ihm. Wir wollen bei besserem Wetter mal Blutegel ansetzen.
seit ca. 5 Monaten habe ich ein neues Pferd (s. D'Artagon, mein neuer Begleiter).
Es war von Anfang an nicht ganz einfach mit ihm, heisst: er hat sehr seine Grenzen getestet und war teilweise wirklich frech. Das haben wir mittlerweile aber wirklich gut im Griff. Wobei das ja normal ist, neuer Besitzer neue Umgebung - da testet man einfach mal wie weit man gehen kann. Mittlerweile sind wir ein ganz gutes Team geworden.
Auch beim Reiten ist er nicht ganz so einfach. Es ist sehr schwierig bei ihm, eine gleichmäßige Anlehnung zu bekommen, da er einen "Schlangenhals" hat, also er ist sehr unruhig in der Anlehnung wenn man nicht gleichmäßig Verbindung hält. Seine Vorbesitzerin meinte schon als sie ihn besuchen war, dass er eine echte Aufgabe ist und sich seine Reiter selbst aussucht. Bevor er zu ihr kam, sollte er als Schulpferd eingesetzt werden, das hat jedoch nicht geklappt da er einfach zu sensibel ist und eine Bezugsperson braucht. Ich weiß nur, dass er davor M-Dressur gegangen ist, warum er dann verkauft wurde, kann mir niemand sagen.
Soviel ganz grob vorab. Ich habe nun folgendes Problem:
Er ist sehr triebig und faul beim Reiten und manchmal schwer zu montivieren. An schlechten Tagen zieht er kaum an das Gebiss, macht sich fest bzw. verdreht sich im Genick und schlägt mit dem Schweif gegen den Sporn (wobei ich wirklich sehr sehr vorsichtig bin). Am Wochenende waren wir auswärts zum Reitunterricht unterwegs, da lief es soweit wirklich gut. Dann wollte die RL sich selbst kurz drauf setzen, um mir bessere Tipps zu geben. Sie hat ihn sofort nach dem Aufsitzen aufgenommen. Seine Reaktion: anhalten, Rücken rund machen, steigen und vorne und hinten rausschlagen. Ich wusste schon, dass er es nicht mag sehr aufgenommen zu werden. Da geht er richtig dagegen. Bei mir hat er Gott sei Dank noch nie so eine krasse Reaktion gezeigt. Ich nehme an, dass er in früheren Zeiten ziemlich getrillt und "sauer" geritten wurde.
Habt ihr Tipps für uns? Wir haben natürlich regelmäßigen RU mit einer Trainerin, die sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen hat. Was kann ich noch tun, um ihm wieder Spaß am Reiten zu geben?
Liebe Grüße
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Achja hab ich ganz vergessen: wir hatten eine AKU vor dem Kauf gemacht, alles i.O. Einziges Manko: sein Sattel hatte ihm überhaupt nicht gepasst und er hat bzw. hatte ziemliche Rücken- und Nackenverspannungen. Das Sattelproblem haben wir letztes Jahr schon gelöst und ich habe eine gute Chiropraktikerin an der Hand, die ihn behandelt. Er ist jedoch nach wie vor sehr empfindlich im Rücken. Zusätzlich kommt in größeren Abständen meine Heilpraktikerin zu ihm. Wir wollen bei besserem Wetter mal Blutegel ansetzen.