- Hundeverhalten in der Schwangerschaft Beitrag #1
Kasary
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Hallo Forum,
ich bin etwas ratlos mit meinem Diego und wollte mal nach eurer Meinung fragen.
Und zwar bin ich im 6. Monat schwanger und seit einigen Wochen daher komplett Zuhause. Leider hab ich momentan so meine Probleme meinen Hund zu verstehen.
Diego wird bald 5 Jahre alt und war schon immer total auf mich bezogen. Er wusste m.E schon vor uns, dass sich Nachwuchs ankündigt, denn innerhalb der ersten Wochen hat er permanent meine getragene Wäsche aus dem Wäschekorb gezogen und durchgelutscht. :silence: Dieses Verhalten lies dann aber bald nach und er war eigentlich entspannt und unauffällig wie immer.
Seit einiger Zeit (so genau kann ich das nicht benennen! Vielleicht ein paar Tage/ Wochen) weicht er mir aber nichtmehr von der Seite. Er hängt an mir wie ein Schatten. Gehe ich aufs Klo, stiefelt er mir nach. Wechsel ich den Raum, ist er sofort auf Empfang. Komme ich nicht unmittelbar zurück, tapert er nach. Jetzt bin ich ja nunmal den ganzen Tag mehr oder minder ZUhause, was seinen Bezug zu mir noch verstärkt. Allerdings wird sein Geklette von Tag zu Tag schlimmer. Heute morgen war ich nur kurz beim Arzt und als ich wiederkam, erzählten mir meine Schwiegereltern (wir wohnen gemeinsam in einem Haus und daher ist fast immer jemand Zuhause), dass er sogar angefangen hat zu heulen. Er wollte nicht bei den Schwiegis bleiben (was er sonst sehr entspannt tut) und lag solange vor der Haustür, bis ich wiederkam. Gehe ich nur für ein paar Minuten nach draussen, dann begrüßt er mich, als wäre ich Jahre nichtmehr Zuhause gewesen. Und seit einiger Zeit beobachten wir, dass er immer häufiger in unserem Bett liegt, wenn wir nicht da sind. Natürlich auf meiner Seite.
Ich bin ratlos und weiß nicht, wie ich mit diesem Verhalten umgehen soll. Natürlich knuddel ich ihn und natürlich freue ich mich auch, dass er meine Nähe sucht, aber manchmal geht er mir schlichtweg auf den Keks. Und ich mache mir Sorgen, weil ich nicht weiß, was in seinem Kopf vor sich geht. Trauert er? Aber wenn ja, um was? Ist er unsicher? Will er mich kontrollieren? Ich hab keine Ahnung. Es fällt mir total schwer ihn derzeit zu lesen. Wie gehe ich am besten mit ihm um? Er darf ja i.d.R immer bei uns sein, aber ich muss auchmal das Haus verlassen können ohne das er in Panik verfällt. V.a. im Hinblick auf den kommenden Nachwuchs macht mir sein Verhalten Gedanken. Ist es gut oder schlecht, wie er sich verhält? Sollte ich ihn auf bestimmte Weise vorbereiten?
Das ich schwanger bin merkt er auf jeden Fall. Nicht nur durch das Nachgerenne, sondern auch weil er auch irgendwie vorsichtiger mit mir umgeht. Er ist eine große, trampelige Kugel, aber wenn er mich jetzt begrüßt, dann habe ich durchaus den Eindruck, er passt mehr auf. Er rämpelt mich kaum noch an. Hat er vorher oft mit dem Kopf um sich geschlagen (das kann ich schlecht anders beschreiben- als Leo aber auf Bauchhöhe), dann drückt er sich zwar gegen mich, reagiert aber nichtmehr so unkontrolliert und wild. Mit meinem Bauch scheint er tatsächlich vorsichtiger zu sein.
Wir wollen uns auf jeden Fall bald mal unseren alten Hundetrainer ins Haus holen und generell besprechen, wie wir am besten mit der neuen Situation umgehen. Es soll für alle möglichst stressfrei laufen, aber aktuell wäre das noch etwas früh und ausserdem interessiert mich einfach mal eure Meinung. Wie seht ihr das? Haut in die Tasten.
LG
ich bin etwas ratlos mit meinem Diego und wollte mal nach eurer Meinung fragen.
Und zwar bin ich im 6. Monat schwanger und seit einigen Wochen daher komplett Zuhause. Leider hab ich momentan so meine Probleme meinen Hund zu verstehen.
Diego wird bald 5 Jahre alt und war schon immer total auf mich bezogen. Er wusste m.E schon vor uns, dass sich Nachwuchs ankündigt, denn innerhalb der ersten Wochen hat er permanent meine getragene Wäsche aus dem Wäschekorb gezogen und durchgelutscht. :silence: Dieses Verhalten lies dann aber bald nach und er war eigentlich entspannt und unauffällig wie immer.
Seit einiger Zeit (so genau kann ich das nicht benennen! Vielleicht ein paar Tage/ Wochen) weicht er mir aber nichtmehr von der Seite. Er hängt an mir wie ein Schatten. Gehe ich aufs Klo, stiefelt er mir nach. Wechsel ich den Raum, ist er sofort auf Empfang. Komme ich nicht unmittelbar zurück, tapert er nach. Jetzt bin ich ja nunmal den ganzen Tag mehr oder minder ZUhause, was seinen Bezug zu mir noch verstärkt. Allerdings wird sein Geklette von Tag zu Tag schlimmer. Heute morgen war ich nur kurz beim Arzt und als ich wiederkam, erzählten mir meine Schwiegereltern (wir wohnen gemeinsam in einem Haus und daher ist fast immer jemand Zuhause), dass er sogar angefangen hat zu heulen. Er wollte nicht bei den Schwiegis bleiben (was er sonst sehr entspannt tut) und lag solange vor der Haustür, bis ich wiederkam. Gehe ich nur für ein paar Minuten nach draussen, dann begrüßt er mich, als wäre ich Jahre nichtmehr Zuhause gewesen. Und seit einiger Zeit beobachten wir, dass er immer häufiger in unserem Bett liegt, wenn wir nicht da sind. Natürlich auf meiner Seite.
Ich bin ratlos und weiß nicht, wie ich mit diesem Verhalten umgehen soll. Natürlich knuddel ich ihn und natürlich freue ich mich auch, dass er meine Nähe sucht, aber manchmal geht er mir schlichtweg auf den Keks. Und ich mache mir Sorgen, weil ich nicht weiß, was in seinem Kopf vor sich geht. Trauert er? Aber wenn ja, um was? Ist er unsicher? Will er mich kontrollieren? Ich hab keine Ahnung. Es fällt mir total schwer ihn derzeit zu lesen. Wie gehe ich am besten mit ihm um? Er darf ja i.d.R immer bei uns sein, aber ich muss auchmal das Haus verlassen können ohne das er in Panik verfällt. V.a. im Hinblick auf den kommenden Nachwuchs macht mir sein Verhalten Gedanken. Ist es gut oder schlecht, wie er sich verhält? Sollte ich ihn auf bestimmte Weise vorbereiten?
Das ich schwanger bin merkt er auf jeden Fall. Nicht nur durch das Nachgerenne, sondern auch weil er auch irgendwie vorsichtiger mit mir umgeht. Er ist eine große, trampelige Kugel, aber wenn er mich jetzt begrüßt, dann habe ich durchaus den Eindruck, er passt mehr auf. Er rämpelt mich kaum noch an. Hat er vorher oft mit dem Kopf um sich geschlagen (das kann ich schlecht anders beschreiben- als Leo aber auf Bauchhöhe), dann drückt er sich zwar gegen mich, reagiert aber nichtmehr so unkontrolliert und wild. Mit meinem Bauch scheint er tatsächlich vorsichtiger zu sein.
Wir wollen uns auf jeden Fall bald mal unseren alten Hundetrainer ins Haus holen und generell besprechen, wie wir am besten mit der neuen Situation umgehen. Es soll für alle möglichst stressfrei laufen, aber aktuell wäre das noch etwas früh und ausserdem interessiert mich einfach mal eure Meinung. Wie seht ihr das? Haut in die Tasten.
LG