welpe im haus ersthund distanziert sich stark

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  • welpe im haus ersthund distanziert sich stark Beitrag #21
Off-Topic
Ohne dir zu nahe zu treten zu wollen-
Keine Rasse ist per se dominant, Huskys sind keine Überhunde und als sensibel geltende Rassen kriechen nicht vor einem auf dem Boden, wenn man halbwegs souverän unterwegs ist;)

Dominanz ist, um das nochmal zu erwähnen, da du das bereits mehrfach erwähnt hast ist eine Beschreibung einer konkreten Beziehung zwischen zwei Individuen.

Selbstbewusst, souverän und offensiv meinetwegen, aber kein Hund ist immer und in jeder Situation dominant. Das ist einfach niemals nie so;)

Und ja, ich zähle Rosinen zur Not auch doppelt:mrgreen:
 
  • welpe im haus ersthund distanziert sich stark Beitrag #22
Das Eis ist gebrochen :D
Die Beiden haben eben zusammen im Garten gespielt. Dai war sehr vorsichtig als er sie dazu aufforderte und Anfangs hat sie sich gar nicht getraut. Dann ist sie in den Garten gerast und er hinterher. Hat sich ein Spielzeug geschnappt und ist mit dem Spielzeug im Maul zu ihr und hat sie wieder zum spielen aufgefordert. Iwann hat sie vorsichtig mitgemacht und dann haben sie zusammen gespielt. es waren vll nur 2 Minuten aber es waren 2 Minuten!

Leider ist die kleine super sensiebel. Als er sie mit dem Spielzeug im Maul an der Flanke berüherte (er konnte mit dem Spielzeug gar nicht schnappen oder dergleichen), ist sie sofort schreiend wegegrannt und das Spiel war beendet. Allerdings zeigte sie das Verhalten schon gestern bei mir als ich sie als sie mal wieder die katzen jagen wollte an der Seite berühert habe. Es war KEIN schlagen oder schubsen aber einleichter Stoß. Dai stand dann wie bestellt und nicht abgeholt da und wusste gar nicht was los ist ^^"

Nur für den fall das es wen interessiert: Die Spielaufforderung erfolgte in der Wohnung. Ich habe Dai gekuschelt als er stand und die Kleine kam dazu. Erst habe ich sie ignoriert und mich ganz ihm gewidmed. Dann habe ich sie nur mal ab und an gestreichelt. Erst als er sie beschnüffelte und nicht geknurrt hat habe ich Beide zeitgleich gestreichelt. Sie hat sich dann in der Ecke an die Wand gesetzt und er hat mit der linken Vorderpfote immer in ihre Richtung gerudert. Auf den Kopf, die Nase, Brust, Schulter, Vorderlauf. Aber eben seeeeeeeeehr langsam und vorsichtig. Es dauerte etwas und 2 mal ist sie weggelaufen kam aber wieder zurück und er hat das mit der Pfote jedesmal wiederholt. Sie hat dann vorsichtig ihre Pfote gehoben und nach seinem Gesicht gerudert. Aber fast in Zeitlupe. Er hat sich auf die Nase und auf die Stirn tätscheln lassen. Es erfolgte ein gegenseitiges Lefzenschnuppern aber kein Lecken. Er hat sich dann hingelegt aber in Spielhaltung zum losrennen kein gewöhnliches im Platz liegen. Sie ist an ihm vorbeigefegt und er hinterher. Im Garten erfolgte das mit den Pfoten erneut und dann fingen sie vorsichtig an zu spielen. Sie ist 3 mal wieder ins Haus gelaufen daher habe ich die Tür zugemacht. Bei uns hats geregnet, im flur sind Fliesen und sie ist jedes mal ausgerutscht. Ich wollte nicht das sie sich verletzen. Naja und dann kam eine Mischung aus Jagd und Versteckspiel. Er ist ihr natürlich nicht im vollen Lauf hinterher sondern im gemütlichen Schritt aber eben in ihrem Tempo. Hat sich der Kleinen also sehr gut angepasst. Es gab zwischendrin eine kleine Dominangeste. Er hat sich über sie gestellt und sie sich auf die seite gelegt ohne das er Knurren oder sie Berühren musste. Dann ging das Spiel weiter.


Anhang: Eben im Haus erfolgte wieder eine Dominanzgeste:
Er legte seine Pfote auf ihren Rücken und seinen Kopf auf ihren. Sie blieb aber entspannt stehen, rannte nicht weg, zog den Schwanz nicht ein und wartete bis er sie gehen "ließ"


PS: Ich weiß das Dominanz in dem Sinne keine wirkliche Charakter oder Wesenseigenschaft ist und das viele Hundehalter gern auf dieses "Er ist dominant" zurückgreifen um das Verhalten des Hundes zu rechtfertigen oder zu entschuldigen. Fakt ist aber das Dai sich niemals unterwirft. Ich habe es noch nie erlebt das er den anderen Hund nicht dominieren wollte. Und wenn der andere Hund ihn dominieren will hat er früher nichts gemacht, sich also nicht unterworfen und den Hund ignoriert. Heute ist das leider nicht mehr so. Will ein anderer Hund sich ihm nicht unterwerfen hilft er Körperlich nach. Aus eben diesem Grund halte ich ihn von Hunden die in meinen Augen eine Herausfordernde oder Dominante Haltung haben fern.

Inzwischen ist es leider auch so schlimm das er erst eine absolute Unterwerfung einfordert ehe er sich überhaupt vorstellt. Wir arbeiten zwar dran indem ich ihm von Vornherein Imponierverhalten untersage, was auch sehr gut klappt, aber ddnn geht er ohne Imponiergehabe hin und will den andern Hund trotzdem unterwerfen....

Bei ihm ist das alles aber nach geklärten Verhältnissen eine einmalige Sache - Vorausgesetzt niemand mischt sich ein. Meist unterwerfen sich die anderne Hunde auch sofort und es passiert nichts weiter.
 
  • welpe im haus ersthund distanziert sich stark Beitrag #23
Ich kann jetzt nicht viel schreiben. Aber befasse dich doch einfach mal mit den Rasseeigenschaften deines Hundes. Akitas sollen gegenüber anderen Hunden gar nicht so einfach sein. Was das Verhalten was du hier als "er unterwirft sich aber niemals!" Beschreibst Erklären könnte.
 
  • welpe im haus ersthund distanziert sich stark Beitrag #24
Ich KENNE die Rasseeigenschaften meines Hundes und ich kenne die individuellen Eigenschaften meines Hundes. Ich brauch keine Könnteerklärung für sein Verhalten. Mein post war lediglich eine Antwort auf:
Dominanz ist, um das nochmal zu erwähnen, da du das bereits mehrfach erwähnt hast ist eine Beschreibung einer konkreten Beziehung zwischen zwei Individuen.

Selbstbewusst, souverän und offensiv meinetwegen, aber kein Hund ist immer und in jeder Situation dominant. Das ist einfach niemals nie so;)

Und meiner ist es nunmal. Ob es jetzt daran liegt das er nen Akita ist oder nicht ist im endeffekt doch völlig wurscht. Der gute kann nämlich nicht lesen ^^ Und schwierig in dem Sinne ist er nicht. Er will nur geklärte Fronten ohne selbst unterwürfig sein zu müssen.
 
  • welpe im haus ersthund distanziert sich stark Beitrag #25
Da ich jetzt eh gerade hier bin kann ich ja nochmal ganz aktuell unseren Stand deklarieren.
Dai (derAkita) ist inzwischen 9 Jahre alt. Er hat die ersten Krankheiterscheinungen.
Athrose in beiden Knien, Spondylose in der Wirbelsäule und verdacht auf Sebadenitis.
Vor 2 Jahren ist Dai schwer erkrankt und ich musste jeden Monat neu darüber entscheiden ob wir ihn einschläfern lassen oder nicht.
Wir haben uns zum Glück für mehrere Operationen Entschieden, denn:
Er ist immernoch der erste an der Tür wenn die Leine klappert und sein Kopf ist der erste unter meinem Arm wenn er der Meinung ist das ich aufstehen muss. Inzwischen entscheidet er selbst wieviel wir gassi gehen und läuft immernoch 24/7 ohne Leine. Der Dicke vertraut mir schon seit Jahren wieder blind und zu 100%. Ignoriert alle anderen Hunde vorbildlich ausser seine Kumpels wo er dann plötzlich doch wieder 2 wird. Spielt wie ein Irrer und fragt mich an jeder Ecke, Gabelung oder Kreuzung wo es lang geht - natürlich nicht ohne mir vorher zu zeigen wo ER gern lang gehen würde ;). Es gab nie wieder einen Vorfall wie damals im Eingangspost beschrieben. Er hat zwar seine wunden Stellen und jammert fürchterlich wenn man daran rumsalben will aber spätestens wenns vorbei ist reibt er seinen dicken Kopf in meiner Halsbeuge.


Ahri ist inzwischen 6 Jahre alt und hat sich zu einem recht speziellen Fall entwickelt.
Ahri zeigt ebenfalls sehr viel Imponerverhalten. Als wir beim Wolfshundtreffen waren lief sie von ca 40 Wolfshunden vorn an der Spitze mit stehender Rute. Sie hat sich allerdings nicht provozierne lassen und ist Ärger aus dem Weg gegangen. Nachdem sie das 2te mal Läufig wurde und Dai schwer erkrankt ist ist sie in ihrem Wesen leider komplett umgeschlagen. Hinzu kam das ich aus arbeitstechnischen Gründen fast ein ganzen Jahr nicht wirklich zuhause war.
Heute attakiert Ahri leider ausnahmslos jedes Tier. Daher kann sie nur an der Leine laufen und auf weitüberschaubaren Flächen abgeleint werden.
Da meine Hunde keine Pöbler sind ist es immer etwas schwierig da sie bei Hundebegegnungen unauffällig sind und viele Leute ihren Hund dann zu den lieben Hunden lassen wollen. Ich gehe ganz stark davon aus das Ahri töten würde. Bisher ist das aber zum Glück nicht vorgekommen.
Zu den im Haus lebenden Tieren ist sie allerdings total liebevoll. Letzte Woche musste einer meiner Kater eingeschläfert werden und Ahri war diejenige die am meisten getrauert hat.
Die Familie muss gehegt und gepflegt werden. Was nicht zur Familie gehört ist Futter oder Feind. Ihr liegt viel daran die gesamte Gruppe zusammen zu haben und wirkt immer etwas verunsichert wenn plötzlich einer aus der Gruppe ausschlägt um bspw den Kotbeutel in den Mülleimer auf der anderen Straßenseite zu bringen.


Ahri und Dai sind nicht nur beste Freunde geworden, sondern sie sind ein richtiges Päärchen. Sie würde Dai immer und in jeder Situation beschützen genauso wie er sie. Bei Ressourcen gibt es keinen Streit, Dai gibt ihr alles was sie will und sie macht es wirklich sehr charmant, Diesbstahl gibt es hier nicht, nur freiwillige Abgabe. Sie lutscht ihm mehrfach täglich das Gesicht und die Ohren aus und er drückt sich da so sehr rein das ich manchmal Angst habe das er nach vorn umfällt. Sie spielen zusammen als wären sie Welpen wenn Dai einen seiner guten Tage hat. An weniger guten motzt er Ahri an wenn sie zu grob war und dann wars das auch schon. Beide Hunde sind Intakt und dabei wird es auch bleiben. Dai interessiert sich nur für sie und seine 2 Kumpeldamen (die andern 2 sind letztes Jahr verstorben). Wenn Ahri Läufig ist hat sie nur Augen für Dai. Ahris Läufigkeitszyklus beträgt 1,5 Jahre. Wobei sie in den letzten 3 Jahren nicht einmal Läufig geworden ist (Tierärztlich mehrfach abgeklärt und sie ist Kerngesund) Vermutung liegt Nahe das sie wegen Dais Gesundheitsstatus nicht Läufig wird) Ich sehe keinen Sinn darin einen Hund der nicht Läufig wird zu kastrieren. Zumal Dai bei beiden Läufigkeiten keine Probleme hatte.

Aus Neugier habe ich vor einem Jahr ein Mehrhundehalterseminar bei Thomas Baumann abgelegt. Fazit: Die beiden harmonieren super mit uns 2 Menschen und sie tut Dai richtig gut weil er dadurch wesentlich mehr Lebensqualität hat. Wir müssen ihn allerdings vor stürmischen Spielattacke beschützen. Ein falscher Rempler kann für Dai fatale Folgen haben.

Wir hatten harte und schwierige Phasen, aber im Nachinein bereue ich es nicht da Ahri ein wirklich großartiger Familienhund ist. Sie ist auch bei fremden Menschen immer sehr freundlich ohne gleich aufdringlich zu sein. Dennoch habe ich mir geschworen mir nie wieder einen Wolfshund zuzulegen. Es kann plötzlich sovieles kommen weshalb man diesen Hunden nicht mehr gerecht werden kann (diese Zeiten sind bei uns zum Glück vorbei und wir wollen jetzt alles aufholen was wir in den letzten 2 Jahren nicht geschafft haben). Aber ich werde mir definitiv irgendwann nochmal einen Akita anschaffen. Und der wird dann Dai zu Ehren ein wirklicher Einzelprinz bleiben.

Also völlig schnuppe was ich alles falsch gemacht habe, komplett versagt habe ich jedenfalls nicht, sonst würden sie 2 nicht nebeneinander liegen und fressen und auch nicht aus dem selben Napf trinken oder zusammen am selben Spielzeug kauen
 
  • welpe im haus ersthund distanziert sich stark Beitrag #26
Hallo,
ich denke auch , dass die beiden Hunde langsam als Gemeinschaft zusammenwachsen werden .
Mit zunehmendem Alter , wird die Hündin auch mehr Akzeptanz bekommen
und nicht weiter ein nerviger, und lästiger Welpe sein .
Ich bin überzeugt, mit etwas Geduld werden sich die beiden Hunde auch im Haus vertragen lernen
und bald miteinander spielen und gemeinsam die Welt erobern wollen .
Nur jetzt ist eine kritische Situation , der ältere Hund wird in seinem Zuhause zurückgesetzt ,
und soll einem fremden , dummen Welpen Platz machen .
Vielleicht ist es auf neutralem Gebiet leichter, jetzt eine Akzeptanz zu erreichen und dort
Gemeinsamkeiten zwischen den Hunden zu wecken .
Ich kann mir vorstellen , dass auf Spaziergängen sich die Situation besser entspannen kann .

Du hast geschrieben , das Dein Hund schon mit einer Pflegehündin
und der Hündin Deiner Eltern zusammen war , offenbar gab es da keinerlei Probleme ,
warum soll also das Zusammenleben nicht auch bald mit der kleinen Wolfshündin genauso ,
oder noch besser funktionierten ?
 
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