- verschenkter hund wird zurueckgefordert was kann ich tun Beitrag #21
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Off-Topic
Morgen steht dann hier ein Thema:
"Frau hat einfach meinen Hund weggegeben! Was kann ich machen?
Meine Kinder und ich vermissen unseren Hund so sehr, sogar meine Frau vermisst ihn. Sie war wegen der momentan schwierigen Situation überfordert und hat aus Kurzschlussreaktion den Hund verschenkt. Sie bereut es sehr. Die neue Besitzerin ignoriert jetzt einfach unsere Kontaktversuche! Bitte helft uns! Was können wir tun? Wir vermissen ihn alle so sehr und würden es sicher hinbekommen. Wir haben gemerkt, wie wichtig er uns ist!"
Will eigentlich nur sagen:
Wenn der Hund aus schlechter Haltung kam (abgemagert, verstört, verschmutzt, verfilzt etc.), dann ist das natürlich etwas anderes, aber nur weil eine Mutter mit zwei Kindern einfach aus der Situation heraus das Gefühl hat sie sei überfordert? Ich weiß ja nicht.. klingt für mich nicht nach schlechter Haltung. Wenn das eine Kind gerade in die Trotzphase gekommen ist, meckernd und trotzend auf dem Boden liegt, das andere Kind gerade mit Stiften die Tapete verziert und der Hund dann jaulend vor der Tür steht, weil er jetzt ganz dringend raus muss, dann kann einem das schon zu viel werden und dann ist so eine Anzeige auch schnell gemacht mit dem Gedanken, dass es dem Hund ja besser geht und man danach nicht mehr so viel Stress hat. Allerdings gehört zu Hundehaltung eben mehr als nur Vernunft (welche vernünftigen Gründe gibt es denn überhaupt noch für eine Hundehaltung als Privatperson?). Dazu gehört einfach vor allem Zuneigung/Liebe! Große Zuneigung kann dann auch dazu führen, dass wir über uns hinaus wachsen und Wege suchen, wie es funktionieren kann.
Ich finde ja auch, dass es hier weniger darum gehen sollte wer im Recht ist. Es klingt nicht nach einem Hund aus schlechter Haltung und ob er die Familie vermisst sieht man oft nicht so direkt.
Allerdings kenne ich auch weder euch noch die frühere Familie.. wenn ich mich aber in euch hineinversetze, dann tut mir die Familie die ihren Hund vermisst einfach mehr leid als du, die/der den Hund gerade mal wenige Tage hat und dem Hund schien es ja nun auch nicht so schlecht gegangen zu sein.
Als ich schwanger war, mussten meine Hunde übrigens auch eine ganze Zeit lang mit einem Minimalprogramm auskommen.. ist nicht schön, aber sie haben es überlebt und jetzt gibt es wieder mehr Programm. Ich denke sie sind froh, dass ich sie nicht gleich weggegeben habe und wenn man sie gefragt hätte, hätten sie sicher auch gerne freiwillig eine Zeit lang auf ihren gewohnten Auslauf verzichtet.
Was ich tun würde:
Kontakt mit der Familie aufnehmen, sich irgendwo treffen und darüber reden. Ich würde wahrscheinlich anbieten den Hund wieder abzugeben, aber nur, wenn die Familie mir erklären kann, wie sie planen die Situation für alle Beteiligten zu verbessern und dem Hund gerecht zu werden.
"Frau hat einfach meinen Hund weggegeben! Was kann ich machen?
Meine Kinder und ich vermissen unseren Hund so sehr, sogar meine Frau vermisst ihn. Sie war wegen der momentan schwierigen Situation überfordert und hat aus Kurzschlussreaktion den Hund verschenkt. Sie bereut es sehr. Die neue Besitzerin ignoriert jetzt einfach unsere Kontaktversuche! Bitte helft uns! Was können wir tun? Wir vermissen ihn alle so sehr und würden es sicher hinbekommen. Wir haben gemerkt, wie wichtig er uns ist!"
Will eigentlich nur sagen:
Wenn der Hund aus schlechter Haltung kam (abgemagert, verstört, verschmutzt, verfilzt etc.), dann ist das natürlich etwas anderes, aber nur weil eine Mutter mit zwei Kindern einfach aus der Situation heraus das Gefühl hat sie sei überfordert? Ich weiß ja nicht.. klingt für mich nicht nach schlechter Haltung. Wenn das eine Kind gerade in die Trotzphase gekommen ist, meckernd und trotzend auf dem Boden liegt, das andere Kind gerade mit Stiften die Tapete verziert und der Hund dann jaulend vor der Tür steht, weil er jetzt ganz dringend raus muss, dann kann einem das schon zu viel werden und dann ist so eine Anzeige auch schnell gemacht mit dem Gedanken, dass es dem Hund ja besser geht und man danach nicht mehr so viel Stress hat. Allerdings gehört zu Hundehaltung eben mehr als nur Vernunft (welche vernünftigen Gründe gibt es denn überhaupt noch für eine Hundehaltung als Privatperson?). Dazu gehört einfach vor allem Zuneigung/Liebe! Große Zuneigung kann dann auch dazu führen, dass wir über uns hinaus wachsen und Wege suchen, wie es funktionieren kann.
Ich finde ja auch, dass es hier weniger darum gehen sollte wer im Recht ist. Es klingt nicht nach einem Hund aus schlechter Haltung und ob er die Familie vermisst sieht man oft nicht so direkt.
Allerdings kenne ich auch weder euch noch die frühere Familie.. wenn ich mich aber in euch hineinversetze, dann tut mir die Familie die ihren Hund vermisst einfach mehr leid als du, die/der den Hund gerade mal wenige Tage hat und dem Hund schien es ja nun auch nicht so schlecht gegangen zu sein.
Als ich schwanger war, mussten meine Hunde übrigens auch eine ganze Zeit lang mit einem Minimalprogramm auskommen.. ist nicht schön, aber sie haben es überlebt und jetzt gibt es wieder mehr Programm. Ich denke sie sind froh, dass ich sie nicht gleich weggegeben habe und wenn man sie gefragt hätte, hätten sie sicher auch gerne freiwillig eine Zeit lang auf ihren gewohnten Auslauf verzichtet.
Was ich tun würde:
Kontakt mit der Familie aufnehmen, sich irgendwo treffen und darüber reden. Ich würde wahrscheinlich anbieten den Hund wieder abzugeben, aber nur, wenn die Familie mir erklären kann, wie sie planen die Situation für alle Beteiligten zu verbessern und dem Hund gerecht zu werden.