Suche eierlegende Wollmilchsau

Diskutiere Suche eierlegende Wollmilchsau im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; @ Louiss: Brachiocephale Rassen kommen für mich nicht in Frage. Haben zwei Bostons auf dem Agiplatz. Beide haben eine OP zur Erweiterung ihrer...
  • Suche eierlegende Wollmilchsau Beitrag #21
@ Louiss:
Brachiocephale Rassen kommen für mich nicht in Frage. Haben zwei Bostons auf dem Agiplatz. Beide haben eine OP zur Erweiterung ihrer Nasenlöcher hinter sich und trotzdem schnorcheln und grunzen sie nach jedem Lauf und atmen für meinen Geschmack zu oft über Unterdruck mit eingezogenen Flanken. Sowas unterstütze ich nicht. Auch wenn sie nett sind.
 
  • Suche eierlegende Wollmilchsau Beitrag #22
*schleicht sich rein*

Whippet?
Oder Silken Windsprite?

Die sind bei Weitem nicht so zerbrechlich wie sie aussehen und je nach Linie sind das waschechte Terrier in Windhundkostüm, also stolze, selbstbewusste Kerlchen mit ausgeprägter Kuschelneigung. Ableinbarkeit ist in den meisten Fällen auch kein Thema - hier sollte man einfach schon von vorneherein auf die Zuchtlinien achten und sich verschiedene "Zuchtrichtungen" angucken.

Bei uns auf dem Hundeplatz (Agility und Obedience) haben wir einen für einen Whippet recht großen Rüden, der extrem hart im nehmen ist (einer der wenigen, der vor meinem Podenco nicht schreiend flüchtet, wenn der seine Rempel- und Überdenhaufenrennanfälle hat), Spaß am Training hat und sehr leichtführig ist! (die Mutter dazu ist etwas zarter besaitet, aber dennoch leichtführig, ableinbar und einigermaßen für Training zu begeistern, bei den Wurfgeschwistern sind wohl zwei Mädels wie er dabei und ein Mädel und ein Rüde eher wie die Mama)

Ich finde, dass das doch ganz gut zu deinen Ansprüchen passen würde...:eusa_think:
 
  • Suche eierlegende Wollmilchsau Beitrag #23
Grüß dich

Eine gute Freundin von mir hat einen deutschen Pinscher, welcher wohl vielen deiner gesuchten Eigenschaften sehr nahe kommt. Er ist aktiv, quirlig, liebt Action und meine Freundin macht auch mit ihm Agi. Zwar nur im Verein und nichts "Großes" aber sie ist sehr zufrieden mit ihm.
Man hört zwar doch recht häufig ein Wuffen und Grummeln von ihm wenn zb. 5 Häuser weiter der Jagdhund anschlägt, ist ansonsten aber ein sehr aktives und herziges Kerlchen und kein Dauer-Kläffer.

Daher werfe ich einfach mal den in den "Topf":
 
  • Suche eierlegende Wollmilchsau Beitrag #24
Danke für eure Tipps. Klingen alle 3 ganz gut. Werde sie mir näher angucken. Bislang waren sie nicht auf meiner Liste, da sie mir nicht leichtführiger schienen als meine Cairns. :mrgreen:
 
  • Suche eierlegende Wollmilchsau Beitrag #25
Off-Topic

Es gibt Hunde die leinenführig geboren werden? :mrgreen:
Exe, ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Mo leinenführig geboren wurde :mrgreen:
 
  • Suche eierlegende Wollmilchsau Beitrag #26
Off-Topic
Meine Coco auch:mrgreen:


Wie waere es denn mit einem Tibet Terrier (oder wolltest du keinen Terrier?), Cavalier King Charles Spaniel oder Kooikerhondje?
 
  • Suche eierlegende Wollmilchsau Beitrag #27
Danke für eure bisherigen Tipps. Ich werde mir die Rassen mal genauer anschauen.

Ansonsten versuche ich mal, die Liste etwas zu verkürzen. Besonders wichtiges hebe ich mal fett hervor. Sozusagen von der eierlegenden Wollmilchsau zur nur noch Wollmilchsau. Vielleicht fällt euch mit der eingeschränkten Liste noch die ein oder andere passende Rasse ein.

- gesunde, robuste Rasse
- kein Schutztrieb
- will to please

- hohe Wahrscheinlichkeit für Ableinbarkeit
[-]- keine Staubsaugerrasse[/-]
- neutrales Verhalten gegenüber Fremden
[-]- kein Kläffer[/-]
[-]- robuste Psyche und seelische Belastbarkeit (nicht schreckhaft oder obersensibel gegenüber Umwelt)
- sozial verträglich, Streit aus dem Weg gehend
- sollte von sich aus die Nähe des Menschen suchen und halten wollen
- im Zweifel am Menschen orientieren, keine Neigung zu eigenständigen Entscheidungen und zum nach vorn gehen, wenn wäre mir Rückzug zu mir angenehmer[/-]
- keine Kilometer-Fresser Rasse
- sollte Interesse an Arbeit und Action mit Mensch haben
- leicht motivierbar

[-]- bei Action sofort dabei sein (schnell hoch farhren aber auch leicht wieder runter kommen können)[/-]
- sollte im Trieb leichtführig und lenkbar bleiben
- Agi-geeignet
-> werde auf jeden Fall die BH ablegen und auch Turniere laufen
[-]- apportierfreudig[/-]
(reicht, wenn er anfangs den Ball/whatever mal bringt; den Rest krieg ich hin, da achte ich dann bei der Welpenauswahl drauf)
- sollte mit meiner bevorzugten Auslastung glücklich sein können ([-]Apportiertraining mit Impulskontrolle[/-], UO, Agi, Tricks)
[-]- stille Arbeit im Trieb wäre obergenial - wenn auch sehr unwahrscheinlich[/-]
- sollte negative Erfahrungen gut wegstecken können (Sturz, Zusammenstoß, whatever) -> schütteln und gut gelaunt weiter machen; keine Mimose, bei der man wochenlang alles wieder schön clickern muss
[-]- auch mal einen ruhigen Couchtag aushalten
[/-]

Zu Optik [-]und Größe[/-] sage ich nix. Da bin ich offen für nahezu alles, wenn es charakterlich passt.
Im Agi sollte er möglichst Mini oder Midi laufen können, also bis zu 45 cm groß sein.

Fett hervorgehobenes wäre besonders wünschenswert. Normal geschriebenes wäre nett, ist aber kein muss. Durchgestrichenes kann gänzlich vernachlässigt werden.

Vielleicht kommt dem ein oder anderen ja noch eine Idee.
:) Danke jedenfalls für eure Beiträge.
 
  • Suche eierlegende Wollmilchsau Beitrag #28
Sheltie.

Ich mein, du hast die typischen Anforderungen eines Sportlers. Da kommt man um die "typischen" Agi-Hunde kaum drumherum. ;)
 
  • Suche eierlegende Wollmilchsau Beitrag #29
Danke Exe. Werd ich mir auch mal noch genauer anschauen. Könnten aber auf jeden Fall - gerade im Agi - sehr gut passen.
Hast du Ahnung, wie sehr man da aufpassen muss, dass man keinen neurotischen Oberschisser bekommt?
 
  • Suche eierlegende Wollmilchsau Beitrag #30
Kommt drauf an, mit was man das vergleicht. Verglichen mit deinen Terriern... unmöglich, keinen Schisser zu finden. ;)
Aber es gibt genug wesensfeste Shelties, die nicht gleich zusammenbrechen. Du kennst doch sicher einige, oder? Frag doch mal rum.
 
  • Suche eierlegende Wollmilchsau Beitrag #31
also ich bin ja selber Halterin eines Shelties und ich kenne kaum mutige oder coole Vertreter dieser Rasse! Es kommt natürlich sehr auf den Züchter, die Elterntiere und die spätere Sozialisierung aber, aber eine gewisse Scheu und Zurückhaltung haben alle Shelties, die ich kenne. Viele Shelties haben inzwischen zudem mit Fersenkappenabrissen zu tun, aber das weiß man natürlich vorher bei keinem Hund, ob er sich dann schlussendlich auch zu dem Sport eignet, den man gerne machen würde.
 
  • Suche eierlegende Wollmilchsau Beitrag #32
@Bruni:
Danke für deine Antwort.
Bei Fremden dürfte er gern scheu und zurückhaltend sein...
Wie ist dein Sheltie oder die die du kennst denn im Umgang mit der Bezugsperson? Machen sie da Action und sind bei der Arbeit begeistert dabei?
Die, die im Agi vorne mitlaufen sind auf dem Parcours ja immer geile Rennsemmeln. Wie die dann außerhalb des Parcours sind, kann ich natürlich nicht einschätzen.
Wäre schön, wenn du noch etwas mehr zu deinen Erfahrungen schreiben könntest.
 
  • Suche eierlegende Wollmilchsau Beitrag #33
Also Bruni muss ich aus der Beschreibung wahrscheinlich rausnehmen, weil die generell ja ständig krank und daher die Sozialisation eher schwierig war. Generell kenne ich viele Shelties und kenne auch einige Züchter. Alle Shelties, die ich kenne, sind Arbeitstiere, wenn man sie lässt und entsprechend fördert. Sie geben sich allerdings auch mit Ruhe zufrieden. Ich habe die Rasse als sehr anpassungsfähig empfunden und sie wollen einfach ihrem Halter gefallen. Zur Arbeit motivieren muss man einen Sheltie meiner Meinung nach nicht, ich finde es viel schwieriger sie ruhig und entspannt zu bekommen. Alle Shelties, die ich kenne, touren extrem schnell hoch und lassen sich dann nur schwer beruhigen.
Agi habe ich mit Bruni mal versucht, das tourt sie viel zu sehr hoch, wir sind dann beim Treibball und bei Fährten gelandet, das passt besser zu ihr, weil sie dann nicht so aufdreht. Auf Turnieren sieht man enorm viele Shelties, ja, aber ich möchte nicht wissen, ob die Besitzer ihre Tiere danach ruhig und relaxt nach Hause bekommen! Meiner Meinung nach müssen Shelties im ersten Jahr vor allem eines lernen: Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe!
Man muss sich zudem bewusst machen, dass die meisten extrem sensibel und aufmerksam sind, ein lautes Wort und viele Tiere brauchen danach eine Therapie, womit ich nicht sagen will, dass man generell seine Haustiere anbrüllen sollte, aber viele Shelties sind sehr empfänglich für Stimmungen und vertragen schlecht Unruhe und ungewohnte Situationen. Ich habe immer das Gefühl, dass Shelties sich enorm eng an ihren Besitzer binden und daher häufig mit Fremden ein Problem haben. Bruni würde sich nie von Unbekannten streicheln oder ein Leckerchen geben lassen, generell finde ich, dass Shelties schlecht mit Futter motivierbar sind, sondern eher auf Zuspruch vom Besitzer reagieren.
Gesundheitlich muss man natürlich auf den MDR-Defekt, die CEA und die Dermatomyositis achten. Das größte Problem finde ich, ist das Kläffen, ich kenne keinen Sheltie, der nicht gerne bellt und das muss man schon von Anfang an trainieren, sonst hat man schnell einen Hund zu Hause sitzen, der wirklich alles kommentiert, wobei die Rasse generell sehr gesprächig ist, aber das Bellen kann manchmal schon nerven :lol:,aber ich finde dennoch, dass die Rasse toll ist! Ich mag die Empfindsamkeit und den Arbeitswillen einfach.
 
  • Suche eierlegende Wollmilchsau Beitrag #34
Hi!

Ich schmeiße jetzt einfach mal den Tibet Terrier rein.
Meine Eltern haben jetzt so einen tibetischen Mitbewohner, mittlerweile 5 Monate alt und er selber wäre nach Deiner Liste der perfekte Hund ( Hundesport wie Agility noch nicht angetestet, aber arbeitet sehr gut mit dem Menschen zusammen und lernt wunderbar schnell.) Er ist ein absoluter Clown. Im positiven Sinne. :angel:

Rassetypisch ist auch, dass sie sich sehr an der Familie orientieren und im Gegensatz zu meiner Bolonka Nudel nicht "Everybodys Darling" sein wollen. Fremde Personen werden eher mit Missachtung oder Desinteresse bestraft. Dafür kugelt er sich für seine Familie vor Freude durch die Weltgeschichte.
Ansonsten ist er ein absolut pflegeleichtes Kerlchen und wohl der einfachste Hund den wir je hatten.
Stubenrein? Ganz Fix. Und die Leinenführigkeit hat ihm wohl der Liebe Gott einfach so in die Wiege gelegt. ( Aber die Pubertät wird uns und ihn ja auch noch treffen :mrgreen:)

Einfach eine toootal coole Socke. Schon bei der Heimfahrt vom Züchter lag der Kurze tief schlafend neben mir und hat sich nicht darum geschert, wieso er denn jetzt ganz alleine eine Tour mit fremden Menschen macht.


Tibeter haben in der Regel auch keinen Hang dazu sich von der Gruppe zu entfernen und nach Mäuschen zu suchen, da wird lieber die Familie gehütet.

Und Thema Fell: Ist halt ein Langhaarhund. Entweder muss man es lieben ( oder zumindest erdulden) einmal am Tag zu bürsten oder die Schere/ Die Schermaschine kommt zum Einsatz. Die Eltern und auch die anderen Hunde bei der Züchterin hatten sehr schönes glattes, seidiges Fell, welches von der Pflege nicht all zu problematisch ist, wenn man sich an gewisse Grundregeln hält ( wächst man ganz schnell rein. Meine Mutter als "altes" Bernersennenfrauchen freut sich sogar mittlerweile richtig darauf den Kurzen zu frisieren und zu bürsten)


Ich bin sehr verliebt in den Kleinen und hätte mir selber direkt einen aus dieser Zucht mitgenommen, weil die Leute Charakter und Optik super miteinander verbunden haben.
Was auch ein wichtiger Punkt ist( Züchterwahl), da haben wir deutliche Unterschiede bemerkt. Und was dem Tibet Terrier (bis jetzt ) zu Gute kommt: Keine Moderasse. Ich hoffe, dass das auch so bleibt :angel:
 
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