- Zum Nachdenken/Rassenzüchtung Beitrag #1
G
Gast84631
Guest
Hallöle
Ich habe diese Woche in meinem FSJ ein Seminar, wo es um Tiere geht.
Heute war die Rettungshundestaffel bei uns, Morgen gehen wir mit Eseln spazieren.. total cool:mrgreen:
Wir konnten uns dafür einwählen.
Wir haben uns sicher 2 Stunden unterhalten.
Es ging darum, was Hunde alles für "Berufe" haben können.
Was für Rassen für die Berufe geeignet sind u.s.w.
Und ob es tiergerecht ist, ob wir die Tiere teilweise ausnutzen, beispielsweise Blindenführhunde/Hütehunde.
Zu den Hütehunden habe ich kurz zusammen gefasst gesagt:
" Hütehunde, die das kennen brauchen das einfach. Die Hunde sind Jahrelang dafür gezüchtet wurden, zu hüten und fühlen sich in ihrer Aufgabe einfach wohl. Es erfüllt sie, und am Abend kann man trotzdem mit Herrchen auf der Couch liegen. Aber nicht 24H, die Hunde brauchen einfach eine Auslastung"
Weil meine Kursleitung meinte, es würde ja der Bezug zum Menschen während des Hütens fehlen.
Meine Meinung ist aber, dass die Hunde in der Zeit am Arbeiten sind und sie das ganz genau wissen.
Sie achten auf die Schafe, dass alle bei der Herde bleiben und HINTERHER kann man immer noch mit Herrchen knudden.
Es ist ja so, als wenn ich einen Jagdhund bei der Jagd knuddel, der würde sich net dafür interessieren:lol:
Dann sind wir durch dieses Thema auf das Thema "Haben wir das Recht, bestimmte Rassen zu züchten, so wie wir es wollen? Sind wir eghoistisch? Fühlen wir uns als Gott, weil wir bestimmte Charaktereigenschaften weg- oder anzüchten wollen?"
Dazu sagte ich erstmal, "Hey, bei mir ziehen eh nur Mischlinge ein:lol:".
Einfach, weil ich mich für keinen bestimmten Hund entscheiden will, wenn es mal ein Rassehund ist okay, wenn nicht auch okay.
Ich persönlich bin der Meinung, dass man auch Mischlingen eine bestimmte Aufgabe beibringen kann.
Die Frau von der Rettungshundestaffel hatte heute beispielsweise einen Schäferhund mit, den sie mal aus dem Tierheim holte und als Rettungshund ausbildete.
Bloß dauerte das, weil er Angst vor Männern hatte 4 Jahre anstatt 2.
Aber sie hat es geschafft, und wer weiß, vielleicht wäre es schneller gegangen, wenn er keine Angst vor Männern gehabt hätte?
Trotzdem finde ich es irgendwie... okay, Rassen zu züchten.
Wie gesagt, wenn MIR ein Hund "gefällt" und mir sein Charakter gefällt, ist es egal welche Rasse er ist.
Aber es gibt ja nicht umsonst verschiedene Charaktere, verschiedene Wesen, Arbeitsrassen, eher Familienbezogene/Menschen bezogene Rassen.
Klar, an einem ausgewachsenem Hund kann ich seinen Charakter erkennen, aber wie ist es mit Welpen, die entwickeln sich ja erst.
Und es ist auch eine Sozialisierungs/Erziehungssache, wie der Hund später wird, man kann sein Wesen ja etwas lenken.
Trotzdem wird ein Husky beispielweise nie so sein wie ein Labrador, und daher finde ich es schon gut, wenn man weiss, was für eine Art Hund man sich da ins Haus holt..
Jeder Hund ist individuell, aber eine gewisse Richtung hat man ja trotzdem.
Nur leider sahen das viele anders.
Wie seht ihr das??
[VERSTECK]Übrigens bin ich was Gruppengespräche betrifft ein immer noch sehr zurückhaltender Mensch, aber da konnte ich auf einmal reden wie ein Wasserfall:lol: So kenne ich mich selber garnicht:lol:[/VERSTECK]
Ich habe diese Woche in meinem FSJ ein Seminar, wo es um Tiere geht.
Heute war die Rettungshundestaffel bei uns, Morgen gehen wir mit Eseln spazieren.. total cool:mrgreen:
Wir konnten uns dafür einwählen.
Wir haben uns sicher 2 Stunden unterhalten.
Es ging darum, was Hunde alles für "Berufe" haben können.
Was für Rassen für die Berufe geeignet sind u.s.w.
Und ob es tiergerecht ist, ob wir die Tiere teilweise ausnutzen, beispielsweise Blindenführhunde/Hütehunde.
Zu den Hütehunden habe ich kurz zusammen gefasst gesagt:
" Hütehunde, die das kennen brauchen das einfach. Die Hunde sind Jahrelang dafür gezüchtet wurden, zu hüten und fühlen sich in ihrer Aufgabe einfach wohl. Es erfüllt sie, und am Abend kann man trotzdem mit Herrchen auf der Couch liegen. Aber nicht 24H, die Hunde brauchen einfach eine Auslastung"
Weil meine Kursleitung meinte, es würde ja der Bezug zum Menschen während des Hütens fehlen.
Meine Meinung ist aber, dass die Hunde in der Zeit am Arbeiten sind und sie das ganz genau wissen.
Sie achten auf die Schafe, dass alle bei der Herde bleiben und HINTERHER kann man immer noch mit Herrchen knudden.
Es ist ja so, als wenn ich einen Jagdhund bei der Jagd knuddel, der würde sich net dafür interessieren:lol:
Dann sind wir durch dieses Thema auf das Thema "Haben wir das Recht, bestimmte Rassen zu züchten, so wie wir es wollen? Sind wir eghoistisch? Fühlen wir uns als Gott, weil wir bestimmte Charaktereigenschaften weg- oder anzüchten wollen?"
Dazu sagte ich erstmal, "Hey, bei mir ziehen eh nur Mischlinge ein:lol:".
Einfach, weil ich mich für keinen bestimmten Hund entscheiden will, wenn es mal ein Rassehund ist okay, wenn nicht auch okay.
Ich persönlich bin der Meinung, dass man auch Mischlingen eine bestimmte Aufgabe beibringen kann.
Die Frau von der Rettungshundestaffel hatte heute beispielsweise einen Schäferhund mit, den sie mal aus dem Tierheim holte und als Rettungshund ausbildete.
Bloß dauerte das, weil er Angst vor Männern hatte 4 Jahre anstatt 2.
Aber sie hat es geschafft, und wer weiß, vielleicht wäre es schneller gegangen, wenn er keine Angst vor Männern gehabt hätte?
Trotzdem finde ich es irgendwie... okay, Rassen zu züchten.
Wie gesagt, wenn MIR ein Hund "gefällt" und mir sein Charakter gefällt, ist es egal welche Rasse er ist.
Aber es gibt ja nicht umsonst verschiedene Charaktere, verschiedene Wesen, Arbeitsrassen, eher Familienbezogene/Menschen bezogene Rassen.
Klar, an einem ausgewachsenem Hund kann ich seinen Charakter erkennen, aber wie ist es mit Welpen, die entwickeln sich ja erst.
Und es ist auch eine Sozialisierungs/Erziehungssache, wie der Hund später wird, man kann sein Wesen ja etwas lenken.
Trotzdem wird ein Husky beispielweise nie so sein wie ein Labrador, und daher finde ich es schon gut, wenn man weiss, was für eine Art Hund man sich da ins Haus holt..
Jeder Hund ist individuell, aber eine gewisse Richtung hat man ja trotzdem.
Nur leider sahen das viele anders.
Wie seht ihr das??
[VERSTECK]Übrigens bin ich was Gruppengespräche betrifft ein immer noch sehr zurückhaltender Mensch, aber da konnte ich auf einmal reden wie ein Wasserfall:lol: So kenne ich mich selber garnicht:lol:[/VERSTECK]