Mein erster Hund!?

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TomAS

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Hallo Forum bin neu hier und brauche dringend mal eure Hilfe ;)
Ich spiele schon seit längerer Zeit mit dem gedanken mir einen Hund anzuschaffen. So bin ich auf einigen Vermittlungsseiten für Hunde gewesen und habe mich umgeschaut, vorwiegend nach einer kleineren Rasse (Jack Russel) da ich meinte das er in meiner Wohnung besser zuhalten ist als beispielsweise eine große Rasse. Seit heute habe ich mich aber in einen ganz speziellen Hund verguckt den ich im Internet gefunden habe, der zudem auch noch dringend Hilfe braucht! Er lebt zur Zeit in einer Tötungsstation in Ungarn und kann durch einen Verein nach Deutschland kommen, wenn sich jemand für dieses Tier interessiert. Es handelt sich um eine 3 jährige Mischlingshündin , laut Bildern würde ich sagen aufjedenfall ein Schäferhund mit dabei (Schulterhöhe ca 50cm)! Jetzt habe ich 3 für mich sehr entscheidene Fragen und hoffe das ich hier wertvolle Tipps bekomme:
1) Die Wohnung
Ich lebe in einem 3 Familienhaus mit großen Garten, sehr ländlich also würde ich sagen perfekt für einen Hund, allerdings liegt meine Wohnung zur Zeit im Dachgeschoß (das könnte sich in einiger Zeit ändern). Es sind ca. 30 Treppenstufen zur Küche bzw Wohnzimmer und 15 zum Schlafzimmer. Deswegen erstmal nach kleineren Rassen umgeschaut um den Hund evtl auch tragen zukönnen. Wäre das ein Problem für den Hund??
2) Die Zeit
Ich bin Berufstätig und arbeite Mo - Fr. von 8 - 17 Uhr, kann den Hund allerdings an 2 Tagen innerhalb der Woche bei meiner Mutter die im gleichen Haus lebt abgeben, die anderen 3 Tage habe ich die Möglichkeit in der Mittagspause für ca eine halbe Std. nach Hause zukommen. Am Wochenende arbeite ich nicht! Ich würde mich als sehr sportlich einschätzen und würde es gerne so einrichten vor der arbeit mit dem Hund joggen zugehen, damit er über den Tag ausgelastet ist. Wie würdet ihr die Situation einschätzen??
3) Katzen
Zum Grundstück gehören 2 Katzen (Kater + Katze) ca 5 Jahre und beides Freigänger mit gelegentlichem Zugang ins Haus (allerdings nicht zu meiner Wohnung) Die Katzen hatten bisher nur kontakt zu einem Hund unserer Nachbarn (Jack Russell), der die beiden gerne mal jagt... sprich sehen die Katzen den Hund aus einiger Entfernung ergreifen sie sofort die Flucht und haben Angst. Ich möchte Hund und Katzen nicht zwingend zusammenbringen, im Haus auch sicher getrennt aber im Garten wird es sicher zu Kontakt kommen. Wird das ein großes Problem für die Katzen? Beim Hund konnte keine Angabe über Katzenverträglichkeit gemacht werden...


Danke schonmal für die hilfe
 
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  • Mein erster Hund!? Beitrag #2
Wenn du dich mit einem möglicherweise jagenden, kranken, ängstlichen oder aggressiven Hund anfreunden kannst UND das nötige Wissen hast, so einen Hund in die Gesellschaft zu integrieren, spricht natürlich nichts gegen einen Hund aus einer Tötungsstation...
Wenn nicht, solltest du von so einer "Vermittlung" absehen. Hunde aus dem Tierschutz sind so schon Überraschungspakete, wenn die Hunde nicht vor der Vermittlung in Pflegestellen waren, kann dir NIEMAND sagen was du bekommst. Zumal das Leben dieser Hund oft völlig anders ausgesehen hat, als das Leben das sie hier erwartet. Man tut solchen Hunden nicht immer einen Gefallen damit, sie hierher zu 'retten'. So leid es mir tut, es sitzen tausende Hunde in Heimen und warten auf ihren Tod, man kann sie nicht durch Vermittlung retten...

Die Wohnsituation ist übrigens ziemlich egal für einen Hund, bzgl. Größe. Wichtiger ist, wie viel Zeit man hat - und da wird es bei dir schon knapp. Egal, für welchen Hund. Aber einer, der wohlmöglich nie eingesperrt war und nie gelernt hat alleine zu bleiben, kann man nicht nach ein paar Wochen 9 Stunden alleine lassen...

Ob es mit den Katzen klappt? Kann sein, muss aber nicht.


Ich würde dir ganz klar davon abraten, so einen Hund zu dir zu holen. Schau dich vielleicht mal in einem deutschen Tierheim um, die können häufig eine reelle Einschätzung zu den Hunden abgeben.
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #3
Für mich spricht nichts dagegen.
Wenn du es dir zutraust ein Überraschungspaket zu bekommen. :)
Ich würde aber erstmal dich als Pflegestelle anbieten, so kannst du den Hund kennenlernen und DANN entscheiden, ob er immer bleiben soll. :)
Kann der Hund die erste zeit erstmal betreut werden? Grace kommt auch aus Spanien konnte seit anfang an alleine bleiben, aber das schafft nicht jeder Hund, da würde ich erstmal schauen.
Ansonsten viel Glück :)
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #4
Hallo,

im Grundtenor schließe ich mich voll und ganz Exe an.

Tiere, die direkt aus dem Tierheim oder der Auffangstation im Ausland kommen sind absolut nicht einzuschätzen. Und oft genug zeigen sie nach ein paar Wochen im sicheren, behüteten Zuhause in Deutschland plötzlich "ihr wahres Ich".

Die Hunde leben in Großgruppen, immer unter Strom, immer laut, keine feste Bezugsperson - da gibt es den Typ "mir ist alles egal, ich bin toll", diese Hunde machen die wenigsten Probleme, wenn sie dann vermittelt sind, da sie sich einfach anpassen und immer fröhlich sind. Diesen Typ zu erkennen ist aber nicht immer einfach und auch nicht durchgehend möglich. Oft genug hat man Hunde, die sich stark zurückziehen und als "schüchtern und vorsichtig" eingeschätzt werden und hinterher hat man einen Hund mit massiver Ressourcenaggression oder, oder, oder...er hatte sich nur im TH aufgegeben und sich in sich selbst zurück gezogen. Ebenso kann ein fröhlicher Hund, der nur das TH kennt, sobald er die vertraute Umgebung verlassen hat zum Panikhaken werden, weil seine ganze Welt zusammen bricht. Und so weiter.

Ich habe gerade aktuell selbst ein solches Ü-Ei hier. Bewusst angeschafft und mit dem Wissen, dass vermutlich kaum etwas so sein wird, wie die Leute in Spanien gesagt haben. ;) Angekündigt war mir ein geistig eingeschränkter, aggressiver, massiv panischer Hund, der nichts kennt außer dem TH und mit allem Neuen extreme Probleme hat. Was habe ich bekommen? Einen rüpeligen, recht gradlinigen, jungen Hund, der keine Grenzen kennen gelernt hat und meint er sei der König der Welt. Ein paar Sachen sind wirklich so, wie beschrieben, andere Sachen gar nicht und viele Sachen haben sich erst hier in den letzten Wochen gezeigt.

Was will ich sagen?

Hundeanfänger mit Vollzeitjob (und einer begrenzten Möglichkeit sich frei zu nehmen) sollten meiner Meinung nach kein Ü-Ei anschaffen.
Such dir doch Orgas, die mit Pflegestellen arbeiten und bei denen die Hunde, die zur Vermittlung stehen schon in Deutschland sind und du sie kennen lernen kannst!
Oder geh in ein paar verschiedenen Tierheime in deiner Umgebung, lerne den Hund vorher richtig kennen und treffe dann eine Entscheidung!
Der Hund soll passen, keine Mitleidsanschaffung sein. :eusa_shhh:

Und zu Maisches Idee mit "Pflegestelle sein". Fragen kannst du. Kläre aber bitte gleich ab, was passiert mit dem Hund, wenn es bei dir gar nicht geht? Was ist mit möglichen Tierarztkosten, weil eben doch iwas "mitgebracht" wird (und wenn es nur eine Horde Parasiten ist)? Hast du kompetente Ansprechpartner, die dich bei Problemen unterstützen und wenn ja wie (am Besten mit anderen Pflegestellen in Kontakt kommen, die für die Orga arbeiten)? Und so weiter. Leider ist es oft genug der Fall, dass die Hunde auf die PS verteilt werden und dann können die gucken wie sie klarkommen...:? Hatte ich auch schon. Hund wurde mir gebracht und die Leute warden nicht mehr gesehen. Telefonisch nur selten zu erreichen. Unterstützung bei Kosten etc. gleich null. Aber dann bei der Vermittlung rumgestresst, weil ihnen alle Interessenten, die ich gut fand, nicht passten...:roll: Es gibt auch genug Vereine, da läuft es super, man muss aber mit kritischem Hinterfragen und gesundem Menschenverstand ran gehen bei der Suche! (je offener die Leute, je mehr Infos du bekommst, je mehr Leute vom Verein du kennen lernen darfst, je detaillierter und auch kritischer die Hundebeschreibungen auf der Homepage usw., desto eher handelt es sich um eine "gute Orga" ;))
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #5
hi tomas,

ich schließe mich da exe an. wenn du erfahrung mit hunden hast und du akzeptieren kannst, dass der hund ist wie er ist wirds nicht unbedingt ein problem sein. wenn du aber gewissen vorstellungen hast wie ein hund sein soll, zum bsp soll er mit dir spielen, kuscheln, sich an dir orientieren, entspannt sein usw, dann kanns mit einem auslandshund mit unbekannter vergangenheit durchaus probleme geben.

falls es dein erster hund ist und du auch keine erfahrung mit hunden hast würde ich auch dazu tendieren von nem jack russel abzuraten, das sind nicht unbedingt die einfachsten hunde.

beim treppen steigen gehen die meinungen auseinander. meine tierärztin hat gesagt, dass ich meinen nicht treppn steigen lassen soll, schon gar nicht abwärts, weil sich der rücken sonst durchdrückt, und das im alter probleme geben kann. (allerdings ist meiner ein ganz kleiner hund). ich denke schwierig wird es wenn große hunde alt sind und tatsächlich nicht mehr treppen gehen können.

ich persönlich mag es, dass mein hund so klein ist und ich mit ihm bei schlechtem wetter auch mal in der wohnung rumhampeln kann, zumal man ihm bei nassem wetter regelrecht zwingen muss vor die tür zu gehen. ich war gerade zwei wochen krank geschrieben wo ich viel im bett liegen musste, auch da fand ich das praktisch. aber ich nehme mal an, dass das geschmackssache ist, mit großen hunden kann man sicher andere dinge in der wohnung tun um sie auszulasten. bei kleinen hunden finde ich es gut, dass man die überall mitnehmen kann, und wenn das gedränge noch so groß ist finden die immer noch einplätzchen aufm schoss oder arm... und wenn man noch nicht so viel erfahrung in hundeerziehung hat verzeihen einem fremde menschen erziehungsfehler einfacher... es ist was anderes ob ein zwergpinscher gegens knie springt oder ein ridgeback gegen den brustkorb rempelt

liebe grüße
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #6
Hallo, über den charakter hab ich mir jetzt ehrlich gesagt keine gedanken gemacht. In der Beschreibung steht lediglich wahnsinnig lieb, verschmust, menschenbezogen und sucht dringend eine liebe Familie! Wir können uns gut vorstellen dass sich auch prima mit Kindern zurechtkommt! Katzenverträglichkeit kann nicht getestet werden! Ansonsten steht dort nur noch unter welchen Bedingungen die Hunde gehalten werden, wo ich mir jetzt die Frage stelle wer schätzt den Charakter des Hundes überhaupt ein? Also sehe ich das richtig das die Beschreibungen auf die Hunde nicht wirklich passen?
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #7
In der Beschreibung steht lediglich wahnsinnig lieb, verschmust, menschenbezogen und sucht dringend eine liebe Familie!

Ich habe eine Bekannte, die auf Fb kaum was anderes Macht als diese Vermittlungsannouncen aus dem Ausland zu teilen und so wird fast jeder Hund beschrieben. Darauf würde ich ehrlich gesagt nicht viel geben, wenn der Hund nicht nachweislich schon eine gewisse Zeit in einer Pflegestelle wohnt, die sich genau um ihn kümmern kann.
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #8
dass sie menschenbezogen ist, ist schon mal gut. dann ist die erziehung einfacher. wichtig ist eigentlich eher was nicht da steht, zum bsp kann nicht alleine seine, ist nicht stubenrein, veträgt sich nicht mit anderen hunden usw. (das kann zum bsp alles passieren wenn sie bei euch ist)
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #9
Ok danke schonmal ihr habt mir da echt weiter geholfen... da ich keine erfahrungen mit Hunden habe, dazu wahrscheinlich auch weniger Zeit ist mir die Geschichte wohl zuheiß! Vl finde ich ja im TH hier in der Gegend das richtige...

Eine Frage hätte ich dann noch zu meiner Wohnsituation... Ich bin ziemlicher Schäferhund, Labrador fan, das heißt es muss kein Rassehund sein, aber ein Mischling mit einem Schäferhund dabei finde ich eigentl immer klasse... Jetzt die Frage bei einem solchen Hund (Mischling Schulterhöhe ca 45 - 50cm) sind da die treppen ein Problem???
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #10
Einen Schäferhund oder Ähnliches würde ich nicht ins Dachgeschoss bringen. Du musst dir vorstellen, dass der Hund auch mal so krank sein kann, dass du ihn ALLE Stufen tragen musst. Und für die Gelenke ist das natürlich auch nicht wirklich förderlich.
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #11
Beim Treppensteigen gehen (wie louiss schon erwähnt hat) die Meinungen auseinander. Ich habe gehört, dass es eher bei mittel bis großen Hunde zu Problem in Hüft-/Schultergegend dadurch kommen kann. Das muss allerdings nichts heißen, ich kenne viele Hunde, die auch jetzt im Alter noch sehr agil sind - trotz jahrelangem Treppensteigen. Es gibt natürlich auch immer einen Unterschied zwischen den Treppenarten: ist sie sehr steil, rutschig etc.?
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #12
Hallo nochmal, ich würde nochmal gerne eure Einschätzungen hören bezüglich einer Anschaffung eines Hundes! Wie oben beschrieben hab ich mich erstmal nach einer kleineren Rasse umgeschaut, jetzt hänge ich seit Tagen auf Internetseiten wie Schäferhunde in Not usw. Das ist hier jetzt keine kurzschluss Reaktion, seit kleines Kind mag ich die Rasse oder Mischlinge in der die Rasse vertreten ist...
Zu meiner Wohnsituation, wie geschrieben 3 Familienhaus mit Eltern und Großeltern im Dachgeschoss auf 2 Etagen, 1 Treppe zu meiner Wohnung mit 15 Stufen Teppichbezogen, innerhalb der Wohnung zum Wohnzimmer eine Holztreppe ebenfalls 15 recht breite Stufen! Wohnfläche ca 70qm 3 Zimmer!
Der Garten sehr groß, angrenzend Felder und ein kleiner Wald, kaum Verkehr auf den Straßen!
Zu meiner Person, wie oben gesagt Berufstätig 8-17 Uhr, mit der möglichkeit der Betreung des Tieres durch meine Mutter die nicht jeden Tag arbeiten muss oder durch meinen Vater der gg 15 Uhr zuhause ist! Ich bin ein sehr sportlicher Typ, der gerne läuft und einen Hund gerne mitnehmen würde, allerdings noch keine Erfahrungen mit Hunden! Mein "Traumhund" Schäferhund bzw Schäferhundmischling ab ca.5-6 Jahren der Katzen akzeptiert bzw sie in Ruhe lässt und für einen Anfänger geeignet, Grundkommados kennt, aber noch gerne etwas lernen möchte ;)

Wie schätzt ihr die Situation ein, ist erstmal eine Hundehaltung möglich? Wie seht ihr die Chance auf einen solchen Hund?

Vielen Dank für eure Tipps ich bin halt noch sehr unsicher was das beste für alle ist ;)
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #13
Die Chancen auf einen netten, guterzogenen Schäferhund, der dazu katzenverträglich und "anfängergeeignet" ist, sind ziemlich gering.

So ein Hund ist sehr sehr schnell vermittelt und muss nicht umständlich über den Tierschutz vermittelt werden...
Tierschutz ist KEIN Geschäft, wo man sich bedienen kann, sondern eine Hilfe für on Not geratene Tiere. Das wird nur zu gern vergessen. ;)

So ein Hund lässt sich sicher finden, aber wenn es die Schäferhundoptik sein soll, macht es das nicht leichter.

Was genau fasziniert dich denn am Schäferhunden?
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #14
wenn man sich kleinanzeigen durchliest von privatanbietern, stößt man auf katzenverträgliche und kinderliebe schäferhund-mixe. ich glaub ich würde auch eher von nem privatanbieter der aus reinem zeitmangel sein tier abgibt nen hund nehmen, da weiß man ungefähr was auf einen zukommt und meist sind die schon recht gut erzogen.

ich frage mich warum du so nen "alten" hund haben möchtest. so ein schäferhund wird ca. 10 bis 13 jahre alt sagt google, spätestens mit zehn jahren ist der hund alt, dann ist ja nicht mehr so viel mit sport machen. wenn er mit fünf oder sechs jahren einzieht, dann hätte man ca. füfnf jahre bevor man sich gedanken machen muss, dass man irgendwann abschied nehmen muss. so ein hund wächst einem mächtig ans herz, den möchte man eigentlich so lange behalten wies nur geht fünf jahre sind da ruckzuck vorbei. ich persönlich würde zu einem gut erzogenen ein- bis zweijährigen hund tendieren. meine meinung
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #15
Wie kann ein Hund mit EINEM Jahr gut erzogen sein?

Und warum darf man keinen älteren Hund wollen? Gerade diese Hunde haben es oft schwerer...
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #16
wenn man sich kleinanzeigen durchliest von privatanbietern, stößt man auf katzenverträgliche und kinderliebe schäferhund-mixe. ich glaub ich würde auch eher von nem privatanbieter der aus reinem zeitmangel sein tier abgibt nen hund nehmen, da weiß man ungefähr was auf einen zukommt und meist sind die schon recht gut erzogen.
Oder du wirst total Verarscht und bekommst nen total verstörten Hund.:roll:
Freunde von mir haben sich nen Hund aus Kleinanzeigen geholt.
Die Frau hat das Tier bis zum Himmel gelobt. Er kann alleine bleiben, Stubenrein, hört super etc, etc, etc, die liste war lang.
Pustekuchen, alles Pustekuchen.
Der Hund zerlegt die Wohnung, der Hund scheisst in die Wohnung.
Der Hund geht Leute an, der Hund ist hyperaktiv, die Erzählung ist ein Einziger Witz was die da von sich gegeben hat.
Seltsam war, das der Hund bei ihr so ruhig war, wir vermuten, das er geschlagen wurde.
So bald nur die Leine in seine Nähe kommt, zuckt der Zusammen und schiebt richtig panik.

Ein glück, das der nun bei meinen Freunden ist.
Es gibt verdammt viel an ihm Zu arbeiten, aber das bekommen wir alles in Griff.

Aber man sollte sich schon ein wenig auskennen und nicht gut gläubig alles glauben, was man so im Internet an Anzeigen liest.


Übrigens Frage ich mich, warum es kein älteres Tier sein sollte?
Wenn es nach mir gehen würde, würde ich auch nur noch ältere Tiere nehmen. ;)
Und wie Exe schon schreibt, mit 1-2 Jahren ist kein Hund gut erzogen, sondern noch mitten drin.
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #17
Also zur Frage warum Schäferhund liegt wohl daran, dass wir in der Verwandschaft einen Landwirt haben mit sehr großem Hof mit mehreren Schäferhunden und ich schon als Kind von denen begeistert war. Man kann sagen es war die erste Hunderasse mit der ich "näher" Kontakt hatte. Ich denke ein älterer Hund ist ein besserer Einstieg für mich als Anfänger, ich kenne das tägliche Leben mit dem Hund nicht, außerdem habe ich beruflich wohl zuwenig Zeit für einen Welpen usw.
Außerdem hätte ich auch schon das Verlangen einem Hund dem es vl nicht so gut geht ein Zuhause zugeben, aber es muss halt passen. Ich hätte wirklich spaß daran mit dem Hund zu arbeiten ihm etwas beibringen, er darf also seine macken haben, man sollte nur bedenken das ich keine Erfahrungen habe, die ich aber gerne sammeln würde....
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #18
Ich kann dir sagen, ältere Hunde und Senioren sind super. :)
Ich hab nen fast 14 Jahre alten Schäferhund Doberman und ich möchte ihn nie nie nie niemals nie nicht missen.
Er ist ein ganz besonderer Hund. Mein erster Hund, wurde 12,5 Jahre, ein Schäferhund Collie war auch ein Traumhund.
mein zweit Hund ist jetzt fast 5 und auch nen Mix,Husky-Schäferhund und noch ein paar andere und auch ein Traum.

Ich wollte nachdem Tod meines ersten Hundes, nen zweiten Senioren dazu. Allerdings hat mein Freund da nicht mitgemacht.
Dann kam eben der Husky-Mix zu uns mit 6 Monaten.

Wenn es aber bei mir,egal wie, irgendwann passt, werden auch wieder Senioren/ältere Hunde, einziehen.
Sie haben das genauso verdient, wie Junge welpen oder Junghunde.
Ich finde deine Idee und einstellung super und hoffe, das du einen passenden Hund findest für dich!
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #19
grundsätzlich ist es super wenn auch ältere tiere ein zuhause finden. ich dachte, wenn das der erste hund ist, und dann noch ein kindeheitswunsch und er auch noch sport mit dem tier machen möchte isses vielleicht besser, wenn er sich was jüngeres holt. dann hätte er länger spass dran. der erste hund ist halt doch schon auch was ganz besonderes, den möchte man nicht schon nach ein paar jahren wieder "hergeben" müssen, zumal man den alterungsprozess auch nicht unterschätzen darf, da hängt man emotional mitdrin, wenn es dem hund gesundheitlich nicht gut geht.

ich selbst hatte glück mit meinem hund den ich von privatanbietern aus so ner kleinanzeige hatte. ich war davor auch in verschiedenen tierheimen, aber die taten mir einfach ALLE leid. die halterin war aber auch grundehrlich und hat mir alle "macken" von hundibert aufgezählt... wir wollten den eigentlich überhaupt nicht haben, aber was soll man machen wenn er einem in sekundenbruchteilen das herz stiehlt. er war ein super gut erzogener hund mit seinen neun monaten, das einzige große problem was er hat ist das nicht-alleine-sein-können. aber das kann mit jedem hund passieren, dass er das konnte und bei einem halterwechsel nicht mehr.

mit ner hundeschule, guten foren und youtube bekommt auch ein hundeanfänger einen hund gut erzogen, er sollte halt nicht "gestört" sein. auch bei uns ist es der erste hund, aber wenn es ein relativ normaler hund ohne psychischen störungen ist bekommt man die erziehung ganz gut hin. wir waren nur ein einziges mal in der hundeschule, weils da echt langweilig war.
 
  • Mein erster Hund!? Beitrag #20
Wie sieht es eigentl mit dem Sachkundenachweis aus? Braucht man einen wenn ich zB bei einer Privat Person einen Hund bekommen würde? Wie läuft das ab?
 
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