- Verdacht Rattengift hat zum Tod geführt - passt auf eure Hunde auf! Beitrag #1
K
ktkt
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Hallo liebe Community,
ich habe mich gerade hier angemeldet, um ein für mich noch sehr frischen und aufwühlendes Thema zu verarbeiten: mein über alles geliebter Hund ist letzten Mittwoch , den 27,07.15 plötzlich verstorben. Sie war 10 1/2 Jahre alt, ein aufgedrehter und immer fröhlicher, aufgeweckter und cleverer Hund und hatte das Addison-Syndrom (war aber optimal auf Tabletten eingestellt und ihr ging es seit Jahren ausgezeichnet).
Zu ihrer Geschichte:
Ihr ging es die letzten Wochen ausgezeichnet als plötzlich Blut in ihrem Stuhl war und sie sehr schnell schlapper wurde. Beim Tierarzt bekam sie Spritzen mit Gerinnungshemmern, da auf Druck Blut aus ihrem Zahnfleisch hervorkam. Leider hat auch das nichts mehr genutzt und sie verstarb einen Tag später, nachdem ihr Blut zur Untersuchung abgenommen wurde. Sie verblutete in der Nacht und ist dabei friedlich eingeschlafen.
Wir haben nicht mitbekommen, dass sie beim Spazieren etwas gefressen hat (aber sowas kann ja auch ganz schnell und unbemerkt geschehen). Dass jemand mit Absicht etwas über den Gartenzaun geworfen hat, möchten wir uns gar nicht erst vorstellen. Ich versuche damit zu leben, dass es ein Unfall war und ein Bauer auf dem Feld Rattengift-Köder ausgelegt hat und wir einfach zur falschen Zeit am falschen Ort waren oder gar eine Ratte selbst den Köder aufs Feld verschleppt hat.
Zunächst dachten wir, es könnte an ihrer jahrelangen Krankheit liegen und dass ihre Niere von den Medikamenten Schaden genommen hat. Dass sie selbst entschieden hat zu gehen, habe ich irgendwie akzeptieren können. Nun haben wir mit einer verwandten Tierärztin gesprochen, die uns erklärt hat, dass es nahezu sicher ist, dass es sich um einen Rattengift-Tod handelt. Jetzt bin ich total aufgewühlt in Angesichts dessen, wie unnötig ihr Tod ist und kann kaum mehr klar denken.
Vor Kurzem habe ich über Facebook gesehen, dass ein Hund eines Anderen vergiftet wurde und musste sehr weinen und konnte mir vorstellen wie schwer seine Situation ist. Nie hätte ich gedacht, dass es wenig später uns trifft und uns unseren wundervollen Hund nimmt. Es ist ein absoluter Alptraum. Gibt es hier irgendjemanden, der eine ähnliche Situation erlebt hat und mir sagen kann, wann all die Wut und Traurigkeit weniger wird? Wie sehr hätte ich mir gewünscht "nur" ihren Tod verarbeiten zu müssen. Jetzt, da auch ihre Entscheidung genommen wurde, uns allen Tschüss zu sagen, bin ich sprach- und fassungslos. Uns wurde Zeit genommen, die wir noch gehabt hätten und das ist unfair und kaum zu ertragen.
ich habe mich gerade hier angemeldet, um ein für mich noch sehr frischen und aufwühlendes Thema zu verarbeiten: mein über alles geliebter Hund ist letzten Mittwoch , den 27,07.15 plötzlich verstorben. Sie war 10 1/2 Jahre alt, ein aufgedrehter und immer fröhlicher, aufgeweckter und cleverer Hund und hatte das Addison-Syndrom (war aber optimal auf Tabletten eingestellt und ihr ging es seit Jahren ausgezeichnet).
Zu ihrer Geschichte:
Ihr ging es die letzten Wochen ausgezeichnet als plötzlich Blut in ihrem Stuhl war und sie sehr schnell schlapper wurde. Beim Tierarzt bekam sie Spritzen mit Gerinnungshemmern, da auf Druck Blut aus ihrem Zahnfleisch hervorkam. Leider hat auch das nichts mehr genutzt und sie verstarb einen Tag später, nachdem ihr Blut zur Untersuchung abgenommen wurde. Sie verblutete in der Nacht und ist dabei friedlich eingeschlafen.
Wir haben nicht mitbekommen, dass sie beim Spazieren etwas gefressen hat (aber sowas kann ja auch ganz schnell und unbemerkt geschehen). Dass jemand mit Absicht etwas über den Gartenzaun geworfen hat, möchten wir uns gar nicht erst vorstellen. Ich versuche damit zu leben, dass es ein Unfall war und ein Bauer auf dem Feld Rattengift-Köder ausgelegt hat und wir einfach zur falschen Zeit am falschen Ort waren oder gar eine Ratte selbst den Köder aufs Feld verschleppt hat.
Zunächst dachten wir, es könnte an ihrer jahrelangen Krankheit liegen und dass ihre Niere von den Medikamenten Schaden genommen hat. Dass sie selbst entschieden hat zu gehen, habe ich irgendwie akzeptieren können. Nun haben wir mit einer verwandten Tierärztin gesprochen, die uns erklärt hat, dass es nahezu sicher ist, dass es sich um einen Rattengift-Tod handelt. Jetzt bin ich total aufgewühlt in Angesichts dessen, wie unnötig ihr Tod ist und kann kaum mehr klar denken.
Vor Kurzem habe ich über Facebook gesehen, dass ein Hund eines Anderen vergiftet wurde und musste sehr weinen und konnte mir vorstellen wie schwer seine Situation ist. Nie hätte ich gedacht, dass es wenig später uns trifft und uns unseren wundervollen Hund nimmt. Es ist ein absoluter Alptraum. Gibt es hier irgendjemanden, der eine ähnliche Situation erlebt hat und mir sagen kann, wann all die Wut und Traurigkeit weniger wird? Wie sehr hätte ich mir gewünscht "nur" ihren Tod verarbeiten zu müssen. Jetzt, da auch ihre Entscheidung genommen wurde, uns allen Tschüss zu sagen, bin ich sprach- und fassungslos. Uns wurde Zeit genommen, die wir noch gehabt hätten und das ist unfair und kaum zu ertragen.