Der Wert - Preis eines Welpen

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  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #21
Schäferhund (500 €)?

Wo gibt's den denn? 😁 für Alaska habe ich 1.100 bezahlt. Bin aber rundum glücklich und habe das Gefühl, die bestmöglichen Voraussetzungen bei diesem Züchter bekommen zu haben.
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen

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  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #22
Um mal auf die Frage der TE zurück zu kommen:

Ich denke, dass die Preise sich sicher nur an der Kostenintensität, sondern schon auch an der Nachfrage orientieren.
Dackel sind in den letzten Jahren eher "aus der Mode gekommen", Labradore sind ein "Dauerbrenner".

Hinzu kommen dann natürlich eine bestimmte Anzahl an rassetypischen Krankheiten,
die z.B. bei der Dogge höher ist, als bei einem Dackel und somit mehr Untersuchungen und Tests erfordert.
Sicher auch unterschiedliche Futtermengen und Kostenhöhe bei Impfungen, Entwurmungen etc.

Und irgendwo zwischen Nachfrage und grob überschlagenen Kosten liegt dann der Preis.
Bei bestimmten Rassen kann also auch einer ohne Kosteninvestition pro Welpe locker 500€ "verdienen", einfach weil es eine Moderasse ist.
Und genau da liegt eben die Gefahr - der Preis ist meines Erachtens nach nicht das erste Kriterium um seriös von unseriös zu unterscheiden!

Off-Topic
:eusa_shhh: - Zum Thema Hybridzucht: sämtliche ursprünglichen Rassen sind aus einer Kombi verschiedener Hundetypen (früher noch nicht alle als eigene Rassen anerkannt) entstanden und zu Zeiten, da man weder die Ohrlänge gemessen hat noch die weißen Haare gezählt hat, war es sogar Gang und Gäbe hin und wieder einen gesunden, interessanten Hund einer anderen Rasse/eines anderen Typs einzukreuzen um dessen Eigenschaften weiterzugeben bzw. mit denen der vorhandenen Hunde zu kombinieren.

Jede Grafschaft in Großbritannien hatte früher eine eigene Bracken"rasse", sowie eine eigene Terrier"rasse" - die Fürsten haben die leistungsstarken Tiere, die ihre bestimmten Aufgaben (Bracke, das Jagen in der Meute mit Vorstehen/Verbellen der Beute / Terrier, das Aufscheuchen wehrhafter Beute) besonders gut erledigt haben miteinander verpaart, haben von Reisen Hunde mitgebracht, die Ihnen geschenkt wurden oder haben selbst Tiere bei anderen Fürstenhöfen ausgesucht um diese in ihre "Linie" einzubringen. Und jahrhundertelang hatte man gesunde, leistungsstarke Hunde, die sich innerhalb einer Grafschaft alle ähnelten, aber nie alle gleich aussahen. Und dann iwann kam einer mit Lineal und Farbpalette und begann den Wahnsinn sich auf Äußerlichkeiten zu versteifen. Äußerlichkeiten waren vorher schon wichtig - so brauchten Terrier z.B. ein deutlich dickeres, robusteres Fell als Bracken, Bracken hingegen sollten nicht so stämmig und kräftig sein wie die Terrier, sondern eher auf Ausdauer und längere Fortbewegungssequenzen angelegt - aber eben immer mit dem Blick auf die Verwendung. Und das ist meiner Meinung nach der größte Fehler, den der Mensch begangen hat in der Hundezucht...sich auf Äußerlichkeiten zu versteifen, die im subjektiven Betrachtungswinkel einzelner "schön" sind, aber dem Hund an sich nichts bringen...außer Krankheit. Und so kennen wir heute den Westhighland White Terrier, den Norfolk Terrier und noch eine Hand voll anderer in ihrer "schön gezüchteten" Form, verloren gegangen sind bestimmt 20 robuste, gesunde, vielseitige Terrierschläge, die es nicht "geschafft" haben "schön genug zu sein"...

Wieder andere Rassen - wie z.B. den Deerhound - hätten wir heute gar nicht mehr, wenn nicht iwer mit Hybridzucht versucht hätte diese Rassen wieder aufleben zu lassen. Dem Deerhound hat es sicher nicht gut getan und es gibt nur wenige Deerzüchter, die noch annähernd an den ursprünglichen Hundetyp dran kommen - und das tun sie auch nur, weil sie - Oh Wunder - oft genug auch mal andere Rassen eingekreuzt haben bzw. einkreuzen.

Und nochmal andere "Rassen" sind bis heute nicht als Rassen anerkannt, weil sich deren "Züchter und Verwender" gegen jegliche Maßgaben in Bezug auf Haarlänge oder Nasenpigmentierung wehren und einfach Hunde züchten, die für sie verwendbar und nützlich sind. So z.B die Podencos, von geschätzt sicher 20-25 "Schlägen", die es gibt sind gerade mal 5 von der FCI anerkannt und selbst innerhalb dieser anerkannte Rassen gibt es noch sehr individuelle Richtungen, so gibt es die Podengo Portuguese in drei Größen und je 2 Fellvarianten und die Ibicencos in 3 Fellvarianten. Sind das dann alles Mischlinge? Wertlos? Und tierschutzwidrig? Weil sie den "Fehler" haben gesund zu sein und in keine Schablone zu passen? Oder weil ihre "Züchter" sie gemäß ihrer Eigenschaften verpaart haben und nicht weil sie genau 10 weiße Haare an der linken Vorderzehe haben, wie es der Rassestandard vorgibt?

Ich persönlich habe die Einstellung, dass es einfach ZUVIEL gibt. Zuviele Rasse, zuviele Züchter, zuviele Hunde. Daran sind aber weder die Vermehrer, noch die Verbandszüchter, noch die Liebhaberzüchter, noch die Ups-Hundeeltern schuld. Schuld daran ist die Nachfrage, der menschliche Egoismus und die Absurdität unserer heutigen Zeit in der Hunde viel mehr sind als ein Helfer für bestimmte Arbeiten und ihre eigentliche Einsatzgebiete immer mehr in Vergessenheit geraten. Wir brauchen heutzutage keine zig verschiedenen Varianten mehr innerhalb der "Verwendungsgebiete", wir bräuchten vielmehr Hunde, die wesensfest und gesund dem turbulenten Alltag der heutigen Menschen stand halten - und ehrlich gesagt sollte es doch da schnurz egal sein, ob die Rute 23,4cm oder 34,7cm lang ist oder die Nackenhaare sich akurat in eine Richtung kämmen lassen oder nicht. Wichtig wären Hundetypen, nicht Hunderassen. Gerne verschiedene Größen, gerne verschiedene Farben, gerne verschiedene Grundeinstellungen - aber eben kein maßgeschneiderter, kaputt gezüchteter Einheitsbrei.

Und komischerweise hat das ja sogar bei uns in Europa jahrhundertelang funktioniert. Komischerweise haben sämtliche Naturvölker Afrikas/Asiens/Südamerikas noch heute Hundetypen an ihrer Seite, die in das bestimmte Lebensgebiet passen, die sich äußerlich ähneln, aber trotzdem keine Rasse sind und nach iwechen abstrusen Büchern verpaart werden. Die kräftigsten und tauglichsten vermehren sich. Survival of the fittest - reiner, ursprünglicher Darwinismus. Da gibt es keine kurzatmigen, verfalteten Hunde, die sich kaum noch bewegen können oder hühnhafte Riesenhunde, die mit 6 Jahren schon tot umfallen, weil der Körper nicht mehr kann...

Schade, dass wir hier wohl nicht mehr zurück finden werden zu unseren Wurzeln. Nicht bei der herrschenden Schizophrenität in Bezug auf das Thema Hund - nicht bei Millionen Straßenhunden, derer wir nicht Herr werden, weil es den Betroffenen egal ist und den anderen Millionen kaputt gezüchteter Individuen, die durch unseren Egosimus zu einem Leben in Leid verdammt sind.
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #23
Wo gibt's den denn?  für Alaska habe ich 1.100 bezahlt. Bin aber rundum glücklich und habe das Gefühl, die bestmöglichen Voraussetzungen bei diesem Züchter bekommen zu haben.

Ich denke mal karl-käfer hat sich da einen deutschen Schäferhund rausgesucht, Alaska ist aber ein weißer Schäferhund ;)

Ich bleibe bei meiner Theorie (Beitrag 5), dass es auch auf die Beliebtheit der jeweiligen Rasse ankommt. Schäferhunde, zumindest die deutschen, sind nun wirklich nicht mehr modern... Sonst würden vll. auch weniger im Tierheim sitzen. Retriever & deren Mischlinge findet man auch im Tierheim, aber die sind meist (sofern kein "Problemhund) schnell wieder vermittelt.
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #24
Ich denke mal karl-käfer hat sich da einen deutschen Schäferhund rausgesucht, Alaska ist aber ein weißer Schäferhund ;)

Ich bleibe bei meiner Theorie (Beitrag 5), dass es auch auf die Beliebtheit der jeweiligen Rasse ankommt. Schäferhunde, zumindest die deutschen, sind nun wirklich nicht mehr modern... Sonst würden vll. auch weniger im Tierheim sitzen. Retriever & deren Mischlinge findet man auch im Tierheim, aber die sind meist (sofern kein "Problemhund) schnell wieder vermittelt.
Das kann gut sein, aber einen deutschen Schäferhund für 500€..? Ein Deutscher stand bei uns auch auf der Überlegungsliste. Und kein Züchter, den ich annehmbar fand, hatte solche Preise.. Vielleicht aber auch abhängig vom Wohnort..
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #25
Beim Rassehund machen es folgende Faktoren:

.) beliebtheit
.) verbreitung
.) Gesundheitszustand der Rasse
.) Wurfstärke
.) typisches Käuferklientel

Beliebtheit= Nachfrage. Ganz einfach.

Verbreitung= muss ein Hündinnenbesitzer nur 100km zum passenden Rüden fahren oder muss er am ende mal eben 2000-3000km gurken? Das wirkt sich auf den Preis aus

Gesundheitszustand= voruntersuchungen der Elterntiere. Gentests sind nicht billig (ich hab mal nen Kostenvoranschlag für MDR1 und CEA bekommen- fast 400€!)

Wurfstärke= wie viele Welpen kommen aus einer Verpaarung? es macht nen Unterschied ob ich 1000km für 2 Welpen fahre oder für 8

typischer Käufer= auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen- jede Rasse hat so "seine" typischen Käufer. Und an diese werden die Preise angepasst.

Dazu kommt dass große Rassen oft kürzer beim Züchter bleiben, also fressen sie kürzer und machen weniger Dreck. Ich kenn keinen Rottweiler-Züchter der die Brut 12 Wochen behält. Das ist beim Chihuahua aber sogar wünschenswert..



Ich muss zugeben ich kann mich aus einem einfachen Grund nicht mit der hybridzucht anfreunden. Rassehunde die im Standard sind haben meist eine ZZL- das heißt im Gegenzug aber dass sie eben NICHT außerhalb des FCI decken/werfen dürfen. Für die hybridzucht werden oft Hunde genommen die unter dem FCI aus diversen Gründen keine ZZL bekommen. Ausnahmen gibt es, aber wenn ich mir die Homepages so ansehe...

Für mich macht es wenig Sinn einen "Labradoodle" zu züchten wenn weder der Labbi noch der Pudel im Standard sind.
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #26
Dazu kommt dass große Rassen oft kürzer beim Züchter bleiben, also fressen sie kürzer und machen weniger Dreck. Ich kenn keinen Rottweiler-Züchter der die Brut 12 Wochen behält. Das ist beim Chihuahua aber sogar wünschenswert..

Könnte mir das jemand erklären? Wie kommt es, dass große Rassen kürzer bei Züchtern bleiben als kleine?? :shock:
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #27
Könnte mir das jemand erklären? Wie kommt es, dass große Rassen kürzer bei Züchtern bleiben als kleine?? :shock:
Das würde mich auch interessieren :shock:. Kenne nur (gute) Züchter, die dir Welpen so lange behalten wie gewünscht..
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #28
Dazu kommt dass große Rassen oft kürzer beim Züchter bleiben, also fressen sie kürzer und machen weniger Dreck. Ich kenn keinen Rottweiler-Züchter der die Brut 12 Wochen behält. Das ist beim Chihuahua aber sogar wünschenswert..
Könnte mir das jemand erklären? Wie kommt es, dass große Rassen kürzer bei Züchtern bleiben als kleine?? :shock:

Weil viele Leute der Meinung sind, dass große Hunde weniger Zeit für wichtige Entwicklungsschritte brauchen.
Ziemlicher Blödsinn eig.- gerade sehr große Hunde sind totale Spätzünder und bräuchten eig. noch länger.

Bei einem wirklich guten Züchter würde ich jede Rasse nicht vor der 12. Woche holen, bei einem, der nur so semi-gut ist macht es SInn die Hunde so früh wie möglich zu holen um Defizite abzufedern.
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #29
Weil viele Leute der Meinung sind, dass große Hunde weniger Zeit für wichtige Entwicklungsschritte brauchen.
Ziemlicher Blödsinn eig.- gerade sehr große Hunde sind totale Spätzünder und bräuchten eig. noch länger.

Bei einem wirklich guten Züchter würde ich jede Rasse nicht vor der 12. Woche holen, bei einem, der nur so semi-gut ist macht es SInn die Hunde so früh wie möglich zu holen um Defizite abzufedern.

Ich verstehe, vielen Dank. :mrgreen:
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #30
Das kann gut sein, aber einen deutschen Schäferhund für 500€..? Ein Deutscher stand bei uns auch auf der Überlegungsliste. Und kein Züchter, den ich annehmbar fand, hatte solche Preise.. Vielleicht aber auch abhängig vom Wohnort..

in dem Fall der Preisgestaltung hatte ich einfach mal bei den Kleinanzeigen durchgeschaut, was mit Sicherheit nicht repräsentativ ist, aber einen kurzen Preisüberblick gegeben hat....
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #31
in dem Fall der Preisgestaltung hatte ich einfach mal bei den Kleinanzeigen durchgeschaut, was mit Sicherheit nicht repräsentativ ist, aber einen kurzen Preisüberblick gegeben hat....
Ja stimmt, da kann es manchmal schon starke Unterschiede geben. Der generellen Aussage kann ich auch nur zustimmen, fand nur 500€ etwas untertrieben. :)
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #32
Weil viele Leute der Meinung sind, dass große Hunde weniger Zeit für wichtige Entwicklungsschritte brauchen.
Ziemlicher Blödsinn eig.- gerade sehr große Hunde sind totale Spätzünder und bräuchten eig. noch länger.


Trotzdem gehen 90% aller Großen mit spätestens 10 Wochen raus. Oft sogar schon ab der 8ten Woche.


Off-Topic
wobei.. wenn ich so an die Herder-Welpen zurückdenke. Die hätt ich auch nicht gern mit 12 Wochen in der Bude gehabt :mrgreen: Danach hätte nur mehr Abrissbirne geholfen
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #33
Nun noch einmal zu meiner Frage - was ist eurer Meinung nach ein angemessener preis für einen verantwortungsvoll gezüchteten, gesunden, gut sozialisierten Welpen?
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #34
1000,-, abgesehen von 3 Züchtern bei denen ich persönlich absolut alles für einen ihrer Hunde zahlen würde:p
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #35
Kann man das so überhaupt sagen?
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #36
Hi,

also ich beschäftige mich ja momentan auch sehr eingehend mit der Anschaffung eines Welpen und bin schon sehr erstaunt darüber, wie sehr sich der Welpenpreis innerhalb eines Vereins (VDH) unterscheidet. Die Preisspanne bei den Welpen (Pudel) liegt dort bei 800-1500€, wonach sich das richtet, habe ich allerdings bisher noch nicht recht durchschaut. Mir ist jedoch aufgefallen, dass je kleiner der Hund (Toypudel), desto höher der Preis ist - zumindest bei Pudeln. Manchmal gibt es auch Preisunterschiede zwischen Rüde und Hündin.
Ich glaube aber auch, dass sich der Preis nach der Beliebtheit einer Rasse richtet, sowie nach den Aufzuchtskosten. Ich gehe aber auch davon aus, dass ein Züchter durch den Verkauf seiner Welpen durchaus auch einen"Gewinn" macht, sprich Geld damit verdient. Manche Züchter investieren dann dieses Geld wieder in ihrer Zucht (z.B. import von Hund zur Vergrößerung des Genpools) andere eher nicht.
Tja die Gute Frage ist, wie viel Geld darf/sollte ein Welpe kosten? Ehrlich gesagt sehe ich es skeptisch, dass ein Hund über 1000€ kostet, aber ich glaube auch, dass man keinen gesunden, gut sozialisierten Hund für unter 1000€ kriegt, dementsprechend gehen wir davon aus, dass wir so 1000-1200€ an Anschaffungskosten für den Welpen einplanen müssen. Dieses Geld ist uns ein gesunder Hund aus einer guten Zucht aber auch Wert.

Wenn man jetzt allerdings nicht gezielt nach einem Rassehund sucht bzw genau diese Rasse haben möchte, glaube ich aber schon, dass man durchaus auch für weniger Geld einen "guten" Hund findet, die aus einem Unfallwurf entstanden sind.
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #37
Nun noch einmal zu meiner Frage - was ist eurer Meinung nach ein angemessener preis für einen verantwortungsvoll gezüchteten, gesunden, gut sozialisierten Welpen?

Mach es von der Rasse abhängig ;) das sind die Rassen bei denen ich die Preise im ÖKV und VDH kenne:

Ital. Windspiel: 1600-1800€
Sheltie: 800-1200€
Chihuahua: 1000-2500€

Aber im Schnitt würde ich sagen ca 1000€ für einen Welpen, besonders seltene Rassen ausgenommen (Der Chinese Crested kostet in Ö z.b nicht unter 1800€).
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #38
Ivy, wie kommen denn die unterschiede bei den chis zustande?
Je nach farbe??
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #39
Ivy, wie kommen denn die unterschiede bei den chis zustande?
Je nach farbe??

Farbe und Vorfahren. Und auch wie hoch der Züchter seine Nase trägt...

Off-Topic
Hab bei Wien eine ÖKV-Züchterin kennengelernt, wirklich ein sehr unsympatischer Mensch. Deren Hunde kosten ab 1600€ aufwärts, seltene Farben wie Dilute-Farben, besondere Scheckungen und Musterungen kosten bis zu 2800€. Aber die "Züchtet schon seit XX Jahren und ihre Hunde haben ja schon XY Preise gewonnen". Wie weiß ich- wenn man keine Konkurrenten im Ring hat gewinnt auch der hässlichste Hund *hust*

UND was auch noch dazukommt: Teacups und Merle werden von Vermehrern um nicht weniger verkauft.
 
  • Der Wert - Preis eines Welpen Beitrag #40
Nun noch einmal zu meiner Frage - was ist eurer Meinung nach ein angemessener preis für einen verantwortungsvoll gezüchteten, gesunden, gut sozialisierten Welpen?
Keine Ahnung, aber ich muss sagen, dass bei einem kleinen vierstelligen Bereich meine Grenze erreicht ist. Ich denke 1200 Euro wären absolute Obergrenze bei mir und das müsste wirklich mein Traumhund sein. Dass der Arbeitsaufwand den Betrag aber wert ist, glaube ich nicht. Und ich glaube auch nicht, dass Züchter an Welpen kaum etwas verdienen, wie es so schön heißt. Und ebenso wenig denke ich, dass das verdiente Geld in die Zucht gesteckt wird, das anzunehmen wäre mMn naiv. Vielleicht gibt es da einige wenige Kandidaten, aber ein Großteil wird das als "Lohn" sehen, was nicht direkt in die Zeugung und Aufzucht gesteckt wurde.

Max hat damals unter 1000 Euro gekostet - hätte er sowieso, durch einen kleinen Zahnfehler, hat er nochmal "nur" die Hälfte gekostet. Das wussten wir aber vorher nicht und haben den Preis erst erfahren, als wir uns bereits für ihn entschieden haben. Ich persönlich möchte zwar wissen, über welchen Betrag man redet, aber der Preis ist bei mir kein Kriterium, solange er die Obergrenze nicht großartig übersteigt (bei 50 Euro drüber würde ich kein Drama machen).

Wie viel der Welpe effektiv wert ist am Arbeitsaufwand gemessen, weiß ich nicht, da ich nur eine grobe Vorstellung davon habe, welche Untersuchungen usw. nötig sind. Da es aber um ein Lebewesen geht, interessiert mich das auch nicht allzu sehr. (Ist nur meine Meinung dazu, das soll den Thread nicht "abwerten" o.ä., ganz im Gegenteil! Ich finde die Frage sehr interessant!)
 
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