- 8-9 Jahre alter Rüde macht in Wohnung Beitrag #1
M
malter05
Guest
Hallo liebes Forum!
Ich hoffe, ich poste diesen Thread jetzt nicht zum 10000ten Mal. Infos zu Welpen habe ich viele gefunden, aber ich weiß nicht, ob ich das bei meinem erwachsenen Hund richtig mache, wenn ich einfach von Welpen auf ihn übertrage. Er ist 8-9 Jahre alt und macht andauernd in die Wohnung.
Laut Tierarzt ist er gesund und laut Tierheim, woher wir ihn haben, ist er absout stubenrein. Eingewöhungszeit wäre eigentlich schon vorbei, er ist schon eine längere Zeit bei uns, wobei er kaum allein sein musste. Er bekommt genug Auslauf, will heißen lange Spaziergänge, und wir gehen oft mit ihm Gassi (3-4 Mal täglich, manchmal mehr, obwohl er sich häufig gegen 4x täglich schon wehrt, trotz guten Wetters - er schläft lieber in seinem Kistchen).
Nachdem er klein ist, nehmen wir bei Spaziergänge auch Rücksicht und tragen ihn, wenn er nicht mehr gehen will (oder wenn es so scheint, 100%ig wissen können wir es nicht). Er wird soweit ich weiß gut behandelt. Trotzdem macht er in die Wohnung, obwohl er an und für sich stubenrein sein sollte. Er scheint uns zu mögen. Psychischer Stress? Wenn ja, wodurch? Er wäzlt sich oft in seinem Platz oder sonstwo in der Wohnung, er vertraut uns, wenn wir ihn tragen und/oder kämmen, er scheint sich mit einem Wort wirklich pudelwohl zu fühlen.
In flagranti erwischt haben wir ihn noch nicht. Er macht manchmal tagsüber und manchmal nachts in die Wohnung, er meldet davor nicht, kein Bellen, kein Winseln, kein Jaulen, kein Zu Uns Herrennen, kein nichts. Er wird unsichtbar, und danach finden wir ein Lackerl. Heute war ich in der Früh mit ihm Gassi, er hat kaum gepinkelt, ich habe mich gewundert - und kurze Zeit später hat er in die Wohnung ein Lackerl gemacht (das vorher sicher nicht da war).
Ich versuche ihn zu erziehen und gebe ihm jedes Mal ein Leckerli, wenn er beim Gassi gehen macht (also, wenn er brav ist), aber nach ein paar Stück mag er nicht mehr (er ist halt klein und frisst wenig). Manchmal frisst er sogar eines seiner Lieblings-Leckerlis und spuckt es dann wieder aus. Ich verstehe diesen Hund nicht mehr. Wir hatten schon Hunde, aber Schäfer, die waren verspielter und folgten leichter, und konnte über ihre Körpersprache mehr kommunizieren. Das macht der Malteser nicht, weil er durch die Züchtung nicht kann. Er tat uns einfach im Tierheim so Leid, also haben wir ihn genommen.
Wir möchten ihm gerne beibringen, stubenrein zu werden, aber im Moment scheint das alles hoffnungslos. Gester hat er zweimal hintereinander in die Wohnung gemacht. Was soll ich nur tun????
Vielen Dank an alle für Lesen sowohl als auch für Antworten!
Ma05
PS: Falls mir entgangen ist, dass es das Thema hier schon gibt, kann man das gerne kommentarlos löschen. Danke!
Ich hoffe, ich poste diesen Thread jetzt nicht zum 10000ten Mal. Infos zu Welpen habe ich viele gefunden, aber ich weiß nicht, ob ich das bei meinem erwachsenen Hund richtig mache, wenn ich einfach von Welpen auf ihn übertrage. Er ist 8-9 Jahre alt und macht andauernd in die Wohnung.
Laut Tierarzt ist er gesund und laut Tierheim, woher wir ihn haben, ist er absout stubenrein. Eingewöhungszeit wäre eigentlich schon vorbei, er ist schon eine längere Zeit bei uns, wobei er kaum allein sein musste. Er bekommt genug Auslauf, will heißen lange Spaziergänge, und wir gehen oft mit ihm Gassi (3-4 Mal täglich, manchmal mehr, obwohl er sich häufig gegen 4x täglich schon wehrt, trotz guten Wetters - er schläft lieber in seinem Kistchen).
Nachdem er klein ist, nehmen wir bei Spaziergänge auch Rücksicht und tragen ihn, wenn er nicht mehr gehen will (oder wenn es so scheint, 100%ig wissen können wir es nicht). Er wird soweit ich weiß gut behandelt. Trotzdem macht er in die Wohnung, obwohl er an und für sich stubenrein sein sollte. Er scheint uns zu mögen. Psychischer Stress? Wenn ja, wodurch? Er wäzlt sich oft in seinem Platz oder sonstwo in der Wohnung, er vertraut uns, wenn wir ihn tragen und/oder kämmen, er scheint sich mit einem Wort wirklich pudelwohl zu fühlen.
In flagranti erwischt haben wir ihn noch nicht. Er macht manchmal tagsüber und manchmal nachts in die Wohnung, er meldet davor nicht, kein Bellen, kein Winseln, kein Jaulen, kein Zu Uns Herrennen, kein nichts. Er wird unsichtbar, und danach finden wir ein Lackerl. Heute war ich in der Früh mit ihm Gassi, er hat kaum gepinkelt, ich habe mich gewundert - und kurze Zeit später hat er in die Wohnung ein Lackerl gemacht (das vorher sicher nicht da war).
Ich versuche ihn zu erziehen und gebe ihm jedes Mal ein Leckerli, wenn er beim Gassi gehen macht (also, wenn er brav ist), aber nach ein paar Stück mag er nicht mehr (er ist halt klein und frisst wenig). Manchmal frisst er sogar eines seiner Lieblings-Leckerlis und spuckt es dann wieder aus. Ich verstehe diesen Hund nicht mehr. Wir hatten schon Hunde, aber Schäfer, die waren verspielter und folgten leichter, und konnte über ihre Körpersprache mehr kommunizieren. Das macht der Malteser nicht, weil er durch die Züchtung nicht kann. Er tat uns einfach im Tierheim so Leid, also haben wir ihn genommen.
Wir möchten ihm gerne beibringen, stubenrein zu werden, aber im Moment scheint das alles hoffnungslos. Gester hat er zweimal hintereinander in die Wohnung gemacht. Was soll ich nur tun????
Vielen Dank an alle für Lesen sowohl als auch für Antworten!
Ma05
PS: Falls mir entgangen ist, dass es das Thema hier schon gibt, kann man das gerne kommentarlos löschen. Danke!
