Plötzlich Hufrehe???

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Meike1987

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Hallo zusammen,

meine Verzweiflung treibt mich wieder in das Forum :|. Mein bald 18-jährige Ponystute hat am 27.12. Hufrehe diagnostiziert bekommen.
Um vielleicht von vornherein Fragen eurerseits zu klären, hole ich ein wenig aus.
Sie stand den ganzen Sommer über auf einer Wiese (24/7), tagsüber mit Fressbremse. Anfang November ging es in den Offenstall mit unterschiedlichen Böden (Pflaster, Matsch, und trockener Sand), Heu satt (zweiter/dritter Schnitt)vom Ballen mit Netz (Maschenweite 4x4cm). Ihre drei Kumpanen sind stoffwechselgestörte Ponys (EMS, Rehe), daher das später geerntete Heu. Mein Pony bekommt neben dem Heu alle zwei bis drei Tage ein getreidefreies Mash+ Brennessel, Mariendistel, Birke, Teufelskralle, Grünlippmuschelpulver und ca 20ml extra kaltgepresstes Leinsamenöl (wenn es bitter schmeckt, wird es entsorgt).
Vor zwei Jahren haben wir von einem Hufschmied mit Barhufbearbeitung auf einen Huforthopäden gewechselt, weil sie nach dem Ausschneiden, Horn weg kneifen und runter raspeln 2 Wochen lang nicht auf harten Böden gehen wollte. Nach dem Wechsel zum Huforthopäden ließ die Fühligkeit mehr und mehr nach.
Anfang Dezember diesen Jahres wurde sie zwecks Zähne raspeln sediert. Eine Woche später ca. Mitte Dezember, bekam sie eine Wurmkur (Wirkstoff und Dosierung: 0,4 mg Moxidectin und 2,5 mg Praziquantel pro kg/ Kgw). Kurz vor Weihnachten wollte sie nicht mehr über Schotter gehen. Ich habe mir alle 4 Hufe genauestens angeguckt, konnte nix feststellen und habe wegen einer leichten Lahmheit auf dem linken Vorderbein einen Tierarzt gerufen. Sie untersuchte die Vorderhufe mit der Zange => keine Reaktion. Sie fand eine leichte Strahlfäule am rechten Vorderhuf. Den Strahl hat sie großzügig freigeschnitten. Angenehm schien es nicht gewesen zu sein, weil mein Pony zuckte. Da sie zu diesem Zeitpunkt leicht lahmte, bekam ich Phenybutazon als Entzündungshemmer. Ein zwei Tage habe ich den Strahl mit Rivanol gespült, getrocknet und mit Babypuder eingestäubt, sowie einen trockenen Hufverband angelegt. Alles in Absprache mit der Tierärztin. Am nächsten Tag stellte ich fest, dass ihre Lahmheit stärker wurde, habe es aber dummerweise auf den tiefen Schnitt im Strahl geschoben. Am 27. morgens leichte Gewichtsverlagerung nach hinten, Schmerzgesicht, deutliche Trachtenfußung, wenn sie sich bewegt hat. Sofort den Tierarzt geholt. Pulsation beider Mittelfußarterien,Tasten mit der Hufzange ergab einen positiven Befund an der Zehe. Ihr wurden sofort die Trachten hochgestelllt. Sie bekam Schmerzmittel, Entzündungshemmer und eigentlich sollte sie noch einen Aderlass bekommen, was sie nicht duldete, weil die Tierärztin nicht die Vene im Hals gefunden hat (rumstochern sieht nicht schön aus).
So ist momentan unsere Situation:
Boxenhaft auf tief gestreutem Leinstroh
Heu wurde reduziert
zweimal täglich 1g ASS
Morgens Schmerzmittel und Entzündungshemmer
Mittags 40ml Paraffinöl für das bessere "Flutschen"
Zweimal täglich bekommt sie auf die Vorderhufe je eine Kühlkompresse
Vorgestern (29.12.)war Kontrolle. Sie zeigt nur noch auf dem linken Vorderhuf eine Reaktion beim Tasten. Die Schmerzmittel werden jetzt langsam reduziert. Wenn sie einen "schlechten" Tag hat, soll ich ihr eine Tablette ASS (500mg) mehr geben und nicht das Schmerzmittel wieder erhöhen. Ihre Trachten wurden wieder hochgestellt. Äußerlich am Huf erkennt man gar nix. Es ist weder der Kronrand geschwollen, noch bekommen ihre weißen Hufe einen roten Querstrich (oder kommt das noch???).
Nun ein paar Fragen nach diversen Recherchen im Internet, Fachbüchern und nach reichlichen Überlegungen:
- macht es nicht Sinn die Trachtenhochstellung zu vermeiden? Mir ist klar, dass die tiefe Beugesehne dadurch entspannt wird und weniger Zug auf dem Hufbein und den damit verbundenen Lederhäuten ist. Aber je länger sie hochgestellt steht, desto mehr verkürzt sich doch der Muskel, der mit der Sehne verbunden ist. Wenn der Huf dann wieder normal gestellt wird, habe ich doch wieder einen immensen Zug auf das Hufbein, weil der Muskel durch die Kürzung ja dran zieht. Wäre alternativ nicht ein Strahl- Sohlen-Polster besser? Das Gewicht lagert nur auf Strahl und Sohle und die Hornwände werden entlastet. Dadurch habe ich widerum eine Entlastung der Lederhäute. Das war meine Überlegung :lol:
- was haltet ihr von Blutegeln? Bisher habe ich nur gelesen, dass ein Einsatz nur in den ersten 48 Stunden Sinn macht. Da sind wir leider locker drüber. Die kleinen Tierchen beißen angeblich nicht unter Kälte und Medikamenten :?. Gegen Kälte stricke ich denen gerne eine Mütze und einen Schal ;),aber die Medis weglassen, um die Tierchen zum beißen zu motivieren, ist mir zu gewagt.
- Brennessel und Mariendistel darf ich weiterhin füttern. Kann ich noch Ginkgo zufüttern?
- wie kann ich mein Pony in der Box beschäftigen? Sie bekommt Heu im Netz, was sie vllt 3 maximal 4 Stunden am Tag beschäftigt. Nachts pennt sie ein paar Stündchen (wie lange ein Pferd pennt, weiß ich nicht :lol:). Tagsüber ruft sie die anderen mehrmals in einer Stunde. Dabei dreht sie sich munter im Kreis. Von Wendeschmerz keine Spur. Wenn ich da bin, parke ich sie in der Stallgasse. Sie bekommt dann eine Wärmflasche auf ihren verspannten Rücken und eine Massage, sowie die Kältekompressen auf ihre Puschen
- wann macht es Sinn zu röntgen? Gibt es da einen festgelegten Zeitraum oder wartet man bis die akute Phase vorüber ist?
- die alles entscheidende Frage: woher kommt diese besch... Rehe? Man macht und tut, um die Rehe zu vermeiden und letztendlich hat sie uns doch eingeholt :(

Für jeden Tipp oder weiterführende Fragen bin ich dankbar! Ich wünsche Euch und Euren Einhufern einen gesunden Start ins neue Jahr!

PS.: Mein Pony interessiert die Silvesterknallerei nicht im geringsten :cool:
 
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  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #2
Trachten hoch hat bei meinem Pferd sofortige Linderung gebracht, zumal dabei eine Polsterung des Hufs und der Sohle angelegt wurde. Deshalb finde ich das sehr positiv. Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass sich Muskeln und Sehnen so schnell verkürzen. Menschen und Pferde lassen sich natürlich nur bedingt vergleichen, aber in meiner Jugend habe ich viel Highheels getragen, trotzdem hatte ich damit keine Probleme in diese Richtung. Eine Arbeitskollegen allerdings schon. Die trug aber auch als Praxis- und Hausschuhe immer hohe Absätze und das seit Jahren.
Hast du denn ein Pferd kennengelernt mit solchen Problemen? Ich ehrlich noch nicht. Aber eben Pferde mit Hufbeinabsenkung und/oder Rotation. Das Horn ums Hufbein wird ja weich durch die Entzündung, deshalb die Vermeidung des Zugs der Sehne. Ich erinnere mich nur schwach, aber das Hochstellen wird doch nur in der akuten Phase gemacht und ist nur kurze Zeit drauf, oder?

Die Behandlung hört sich für mich sehr gut an.
Mit Blutegeln kenne ich mich nicht aus, sorry.

Die Zeit für eine Rehe ist wirklich untypisch. Allerdings kann ich mich auch nicht dran erinnern, in den letzten 2 Jahrzehnten jemals einen so milden Winter mit Pferd erlebt zu haben. Teilweise lese ich davon, dass bei einigen die Weidesaison gerade erst im Dezember beendet wurde. Was ist das denn bitte für ein Winter?
Wenn ich dich richtig verstanden habe, hattet ihr aber keine Weide mehr.

Kann es vielleicht eine Belastungsrehe gewesen sein? Ich könnte mir vorstellen, dass die Pflaster und der Sand ihre Hufsubstanz so angegriffen haben, falls ungewohnt fürs Pferd, dass sie nach der geschnittenen Fühligkeit noch nicht genug Substanz aufgebaut bekommen hat. Steht ihr dort denn schon länger? Also auch in dieser Herde?

Wir hatten einmal ein Pferd neu eingestellt in unserem bodenähnlichen Offenstall, das sich die Hinterhufe stark abgerieben hat. In der Herde musste es ja erst seinen Platz finden und wurde vom Chef noch viel gescheucht. Dabei drehte der Neue häufig auf der Hinterhand. Nun hat er keine Hufrehe bekommen, aber empfindlich war er schon und wurde einige Zeit wegen der Fühligkeit nicht draußen geritten.

Könnte es vielleicht bei deiner auch so gewesen sein? Durch Futter ist für mich unwahrscheinlich da sie ja in einem Stall für potentielle Rehepferde steht.


Rehe zu ungewöhnlicher Zeit könnte auch auf Cushing hinweisen.


Ich drücke euch die Daumen.
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #3
Ich weiß leider nicht wie lange sie noch hochgestellt stehen muss. Vielleicht kommt ab Montag der Verband ab. Mal gucken. So macht sie die 3 Meter aus der Box bis zum Anbindeplatz keinen schlechten Eindruck im Schritt. Genaueres wird das Abtasten zeigen und irgendwann das Röntgenbild.

Wir sind seit Anfang November im Stall. Seitdem bekommt sie nur das oben erwähnte Futter. Belastungsrehe wird vom Tierarzt ausgeschlossen, dafür hat sie die Strahlfäule noch nicht lang genug in dem Ausmaß mit Lahmheit. Und Belastungsrehe bezogen auf den Boden schließe ich aus. Sie geht im Sommer regelmäßig, eigentlich täglich, auf Asphalt, Schotter, Sand und unebene Böden. Sie steht jetzt den dritten Winter in dieser Herdenkontsellation. Bevor ich sie gekauft habe, stand sie auch auf Pflaster und Sand/ Matsch in einerr Herde von locker 20 Ponys unterschiedlichen Alters, Größen und Geschlechts. Gescheucht wird sie nicht. Eher weggeschickt.

Cushing habe ich auch im Verdacht. Die Tierärztin widerrum nicht, weil ihr Äußeres das nicht hergibt. Zwei Ausläufe weiter steht auch ein Pony mit Cushing, was erst durch eine unerklärliche Hufrehe entdeckt wurde. Testen geht bei meiner Stute noch nicht, weil die Werte angeblich jetzt nicht aussagekräftig sind, während der akuten Phase.
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #4
Cushing würde ich nicht ausschließlen.
Wir haben im Stall einen "überfetteten" Hafiwallach, der ein Bilderbuch EMS Pferd abgeben würde.
Rausgestellt hat sich jedoch, dass er Cushing hat.
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #5
Zu Rehe kann ich nichts sagen...zu Blutegeln schon.

Diese Tierchen sind kleine Diven, die selbst bestimmen, wann und wo sie beißen und ob ihnen das Blut nun schmeckt oder nicht schmeckt...mein Pony seinerzeit wollten sie partout nicht beißen. Vermutlich lag es beim ersten Versuch tatsächlich dran, dass wir vorher mit Tensolvet-Salbe rumgeschmiert hatten...als der Tensolvet-Geruch weg war bissen sie immer noch nicht. Diverse Versuche gingen fehl, die THP war schier am Verzweifeln. Irgendwann stellte sich raus, dass das extrem dicke Fell meines Dülmeners damit zu tun hatte...mit warmen Wasser angefeuchtetes Fell fanden sie dann besser:eusa_shhh:

Mein Pony hatte damals Ödeme in der Sattellage, Tierärzte, Sattler, Osteopathen waren am Ende. Weil alles passte, bei nur longieren/kutschieren alles tutti war und jedesmal wenn wir antrainierten mit Sattel die Ödeme wiederkamen - obwohl Satteldruckmessung ein "Sattel passt"-Ergebnis gebracht hatte. Nach 10monatiger Nichtreitbarkeit einmal die Blutegel endlich an die richtigen Stellen plaziert....seitdem wieder reitbar, ohne Einschränkungen:eusa_think:

Will sagen: Die Viecher sind einen Versuch wert...wenn du allerdings keiner persönlichen Erfahrungen damit hast, solltest du die von einem Therapeuten setzten lassen und nicht die selber in der Apotheke kaufen und in Eigenregie herumexperimentieren.

Ich hab nach den Erfahrungen mit meinem Pony mir durchaus schonmal in Eigenregie Blutegel besorgt und selbst gesetzt - aber da wusste ich auch schon, wie mit ihnen umzugehen ist;)
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #6
Aha, kleine Prinzessinnen also. Selber setzen möchte ich die nun wirklich nicht. Interessant finde ich sie schon, aber anfassen muss noch nicht sein. Vielleicht ist da auch ein bisschen Angst bei, das die ich dann beißen ;).
Beißen die nur nicht, wenn äußerlich etwas aufgetragen wurde oder wenn auch innerlich Medis angewendet wurden/werden?
Können die jetzt noch angesetzt werden oder hätte das nur in den ersten Stunden des Reheschubs Sinn gemacht?

Fett ist mein Pferd nicht wirklich. Im März wurde sie gewogen 442kg und wenig sichtbares Fett. Dennoch wurde sie jetzt auf Diät gesetzt. Und mittlerweile sieht man schon deutliche Konturveränderungen. Ich hoffe nur, sie nimmt nicht zu schnell ab. Sie bekommt gerade 1,5kg Heu auf 100kg/Kgw.
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #7
Ne, das wollte ich mit Fett auch nicht sagen;)
Einfach, dass cushing Pferde auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen sein müssen.

Das Pferd bei uns würde sonst auch eher auf EMS schliessen, es ist jedoch cushing.
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #8
Beißen die nur nicht, wenn äußerlich etwas aufgetragen wurde oder wenn auch innerlich Medis angewendet wurden/werden?

Ich glaube, da hilft nur ausprobieren....äußerliche Salben wie Tensolvet verändern ja schon den Geruch auf der Haut sehr deutlich, inwiefern das ASS möglicherweise auch tut, weiß ich nicht. Denke aber, dass du damit eher eine Chance hast. Blutegel stehen auf Schweißgeruch und auf Blutgeruch, weshalb einige Therapeuten mit einer Spritzennadel die Haut kurz anpieken.

Wie gesagt, ich kenne mich mit Rehe nicht aus. Blutegel probieren, auch nach der empfohlenen Zeit, dürfte aber wohl kaum schaden. Vorbereitet sein muss man eben darauf, dass sie das Blut einerseits verdünnen und die Gerinnung hemmen - es blutet dementsprechend lange nach und sieht nach "viel Blut" aus, auch wenn es gar nicht sooo viel ist, was da dann wegfließt....kommt man sich schon mal ein bisschen wie im Horrorfilm vor.

Weh tut es jedenfalls nicht. Da ich die Egel mir auch schon mal selbst gesetzt habe, kann ich das mit Bestimmtheit sagen. In dem Moment wo sie beißen ist das ähnlich, als wenn du eine Brennessel berührst - das lässt aber wirklich sofort nach (weil der Egel in seinem Speichel u.a. auch irgendwelche Stoffe freisetzt, die dafür sorgen, dass der "Wirt" ein bisschen betäubt wird und gar nicht merkt, dass er gebissen wird - damit der Blutegel ungestört bzw. unbemerkt trinken kann). Wenn sie vollgesogen sind, fallen sie von selbst ab und dann fängt es an nachzubluten.

Falls du sie anfasst - diese Einmalhandschuhe aus dem Autoverbandskasten reichen völlig - da können sie nicht durchbeißen
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #9
Einen Blutegel im Einsatz habe ich bei einem anderen Pony schon gesehen. Sieht lustig aus und es blutet wirklich ordentlich nach. Allerdings wurde der kleine Kerl auf ein Hämatom gesetzt. Blut kann ich am Pferd sehen. Mein Pony hat kann mich mit Körperflüssigkeiten aus "künstlichen" Körperöffnungen nicht mehr schocken:
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #10
Heute war röntgen. Hufbeinsenkung beidseitig, links Rotation von 3-4 Grad und rechts 5 Grad. Hufschmied setzt sich nun mit der behandelnden Tierärztin zusammen.
Kaum noch tastbare Pulsation und das Gangbild verbessert sich ohne Trachtenerhöhung auch sichtlich. Auch unter langsamer Reduzierung der Schmerzmittel:D
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #11
Schade, dass es doch schon eine Senkung und Rotation gab :(

Ich drücke euch die Daumen. Sollen Eisen drauf und kennt dein Hotti das schon? Bei einer Bekannten ist das Pferd wegen Rehebeschlags gerade etwas.... öhm .... anderer Meinung gewesen. Da haben sie wohl mit mehreren am Pferd gehangen :lol:
Aber die PB ist glücklich, weil ihr Pferd auf Messers Schneide stand mit ewigen Rückschlägen und nun wieder so fit ist, dass sie direkt renitend wurde beim Beschlag. Komisch, worüber man sich manchmal eben so freut :mrgreen:
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #12
Ja, wenn die akute Phase überstanden ist, kommen vorübergehend Eisen drauf. Mein Huforthopäde hat mir auch dazu geraten. Finde ich gut, dass er von sich aus zugibt, sich nicht dran versuchen zu wollen.
Beschlagen? Mein Pony? Öhm...sie kennt es nicht. Ich weiß nicht, was ihr spontaner Plan ist, wenn da jemand versucht Nägel reinzuschlagen. Da sie aber bei sämtlichen Manipulationen an ihrem Körper, egal an welchen Stellen, eher ruhig bleibt und nur diesen "was machst du da?"- Blick hat, bin ich recht zuversichtlich, dass sie artig bleibt.Wichtig ist bei ihr nur ihre Neugierde zu stillen und sie gucken zu lassen und evtl ein bisschen mit den Lippen grabbeln zu lassen. Und wenn es am Hintern vom Schmied ist :mrgreen:
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #13
Wie geht es dem Ponakel jetzt?
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #14
Sonntag waren Blutegel an den Vorderhufen. Lustige Viecher und meiner Meinung nach nicht eklig.
Seit Montag sind die Keile unter den Hufen weg und heute haben wir den zweiten Tag ohne Schmerzmittel. ASS wird jetzt auch langsam ausgeschlichen. Montag war TÄ da. Keine Reaktion beim Tasten, nur noch rechts leichte Pulsation, keine Stützbeinlahmheit erkennbar. Sie tickt zwar vorne rechts, aber das ist ein muskuläre Problem in der Schulter, was eigentlich von mir behandelt wird, aber wegen der Rehe nicht durchgeführt wird. Morgen bekommt sie Duplo unter ihre Hufe. Ich bin gespannt , was sie für eine Meinung zu der Prozedur hat :)
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #15
Die Duplo sind unter den Hufen :) Sie war super artig! Laufen, steigen, nach vorne ausschlagen und auf der Stelle galoppieren klappt auch wunderbar....Aber sie ist heute auch den 21. Tag in der Box.
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #16
Aber das klingt doch alles, als geht es langsam berg auf:clap:
 
  • Plötzlich Hufrehe??? Beitrag #17
Jaaaa, es geht bergauf. Wir beide müssen nur sehr viel Geduld mitbringen. Reiten vermisse ich nicht wirklich. Da fehlt mir mit dem vorübergehenden Invaliden die Zeit zu ;-) Sattel ist schon eingemottet. Der wird erst nächstes Jahr wieder hervorgeholt...Mittwoch ist ihr der A.... geplatzt. Ich bin mit ihr in die Reithalle gegangen, um leichte Handarbeit und Targettraining zu machen. Ich habe im Eingangsbereich etwas fallen lassen und blöd wie ich bin, habe ich mich gebückt. In dem Moment ist sie los geschossen und ich konnte sie zum allerersten Mal nicht mehr halten. Sie ist wild buckelnd losgeprescht. Ich habe zuerst das Tor geschlossen und bin langsam in die Halle gegangen. Nach 5-6 Runden kam sie lahmfrei auf mich zu getrabt...am nächsten Tag war auch noch alles gut. Ende Februar mache ich den IR- Test. Kann mir jemand etwas zum Ablauf sagen? Wird ihr irgendlos gespritzt oder wird nur ein Röhrchen auf heunüchternen Magen genommen?
 
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