- Darm verklebt Beitrag #1
M
maluli
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Hallo,
ich habe schon im Thema "Katze erbricht ständig,... (in Klinik)" über meine Katze Maly geschrieben. Sie ist nun seit bald 4 Monaten krank. Im andern Thema hab ich bis Ende November alles erzählt gehabt, dann ging es weiter, dass sie weiter ständig erbrochen hat, was bestialisch gestunken hat. Ich hab dann eine Kotprobe abgeben (da hat sie einen Einlauf bekommen weil sie nach 4 Tagen immer noch keinen Kot abgesetzt hatte) Ihr Darm hat kaum gearbeitet, sie hat dann spezielles Futter (natürlich nur Trockenfutter von Royal Canin:clap
bekommen, was die Darmtätigkeit anregen soll und eins, was schon vorverdaut ist. Als dann endlich das Ergebnis der Kotprobe da war, hat es geheißen sie hat eine Bauchspeicheldrüsenunterfunktion.
Dann hat sie Enzyme bekommen, das Futter mit den Enzymen hat sie natürlich nicht angerührt, obwohl die laut Tierarzt nach nichts schmecken. Also hab ich sie mit einer Spritze gefüttert. Das Erbrechen hat aber nicht aufgehört. Es wurde glaub ich nur weniger. Sie hat ohne Ende abgenommen, am 11.12. hatte sie nur noch 3 KG, also nur noch Haut und Knochen, (früher immer 5,5 KG) am 18.12. hat dann meine Tierärztin gemeint, dass es langsam lebensbedrohlich wird, und sie düfte nicht 2.5 KG erreichen. Und sie hat mir geraten das ich nochmal in eine Tierklinik sollte wenn ich noch was tun will.
Dann hab ich für Montag den 21.12. einen Termin in der Tierklinik Weilheim gemacht, von der TK Babenhausen und meinem Haustierarzt alles nach Weilheim schicken lassen. Für mich selber hab ich eigentlich vereinbart, dass ich sie aber nicht dalassen werde, das wollte ich ihr nicht mehr antun. Dann wurde sie wieder untersucht mit Ultraschall und allem drum und dran und dann hat man mir gesagt, dass sie unbedingt Infusionen braucht, das wäre ihre letzte Chance. Verzweifelt und hilflos hab ich sie dann dagelassen.
Dann wurde endlich mal der Bauchspeicheldrüsenwert (fpli wert) kontrolliert, der war aber ok, den genauen Wert weiß ich jetzt nicht. Sie hat Blutarmut (Hämatokritwert 18). Auf FIP wurde sie getestet, der Schnelltest war negativ, der Laborwert kam erst nach den Feiertagen, der war aber auch negativ. Am 23.12 hab ich sie dann besucht und sie hat sich riesig gefreut. Am 24. hab ich dann morgens einen Anruf bekommen, dass sie sie heute nochmal aufmachen wollen und Gewebeproben entnehmen wollen. Weil wenn sie bis nach den Feiertagen warten verlieren wir wieder 4 Tage wo sie in der Klinik ausharren muss. Nachdem mir der Anästhesist dann versichert hat, dass die Gefahr, dass sie die Narkose nicht überlebt nicht riesig ist, hab ich zugestimmt. Mittags hab ich dann erfahren dass sie schon wieder wacht ist und dass sie wohl eine Bauchfellentzündung gehabt hat, und ihr ganzer Darm war komplett verklebt. Dieses überschüssige Bindegewebe haben sie alles entfernt. Der verklebte Darm war dann Schuld, dass der Futterbrei nicht richtig durch konnte, ewig im Magen liegen geblieben ist und dann irgendwann stinkend vorne wieder raus kam.
Zwei Tage später hat sie dann wieder Kortison bekommen, weil das die erneute Verklebung etwas verhindern soll, aber leider auch die Wundheilung verzögert. Am 28.12. wollte ich sie dann endlich wieder abholen, dann war ihr Hämatokrit Wert aber so niedrig (11) dass sie eine Bluttransfusion brauchte. Also hat ihre Schwester Luna, die zum Glück die gleiche Blutgruppe hat, Blut gespendet. Maly hat das Blut bekommen und musste dann noch beobachtet werden. Am 29.12. durfte ich sie dann endlich mitnehmen.
Ihr Hämatokritwert war da bei 13. Am 31.12. musste das Blut wieder kontrolliert werden, das ging zum Glück auch beim Haustierarzt (1 Stunde Fahrtzeit einfach in die Tierklinik bleibt uns so erspart), und ihr Wert ist wieder auf 12,5 gesunken. Also am 1.1. die nächste Bluttransfusion. Diesmal von einer fremden Katze. Am 2.1. durfte sie dann wieder heim, ihr Hämatokritwert war bei 15. Sie hat jeden Tag morgens und abends vor dem Essen ein Magenschutzmittel bekommen, eine viertel Tablette Kortison und drei verschiedene Antibiotika.
Am Sonntag ging es ihr dann wieder nicht so gut, sie musste ein paar mal brechen, nachts um 12 kam so ein See aus ihr raus dass die danach unterm Bett lag, zitterte und schnurrte. :'( da war ich mir sicher, dass das ihre letzte Nacht wird :'( Montag früh (Gewicht 2,6 KG) dann wieder zum Tierarzt, ihre Blutwerte warn erstaunlich "gut", Hämatokritwert war bei 18,5. Wär er wieder gesunken hätten wir dem ganzen ein Ende bereiten müssen :'( Da es aber nicht so war haben wir es mit einem anderen Magenschutzmittel probiert. Montag abend war sie endlich wieder so verschmust und hat für ihre Verhältnisse viel gefressen. Wie als wär sie dankbar dass sie noch da sein darf
Mittwoch Früh hat sich wieder richtig oft gebrochen (nur ganz ganz wenig und nur flüssigkeit) und hat genauso oft versucht aufs Klo zu gehen. Nur einmal kam eine 2 cm Wurst. Die Tierärztin hat dann ihren Darm abgetastet und hat gemeint man spürt da schon wieder keine einzelnen Darmschlingen, das fühlt sich an wie ein Klumpen. Jetzt besteht natürlich der Verdacht, dass der Darm wieder verklebt ist. Es ist einfach zum verzweifeln :'( zwei Tierkliniken und eine Tierarztpraxis findet nicht raus, was der Auslöser für diesen ganzen Scheiß ist.
Aber sie sind auch alle ratlos, so einen Fall hat noch keiner gehabt. Seit gestern bekommt sie jetzt als allerletzte Möglichkeit ein heftiges Antibiotika, welches Katzen max. drei Tage lang bekommen, weil dann üble Nebenwirkungen eintreten. Und gestern hat man mir dann auch gesagt ich soll ihr schöne Tage machen, es werden jetzt ihre letzten sein :'( Seit gestern Nachmittag ist sie aber wieder relativ munter, also sie ist interessiert, will immer wieder kleine Minihäppchen fressen, will schmusen und in meiner Nähe sein (Gewicht 2,7 KG) So könnt ich jetzt nie sagen dass sie jetzt gehen muss :'( Ihr Körper ist am Ende, aber sie hat sich no net aufgegeben, sie will noch weiterkämpfen.
Aber wenn ihr Darm wirklich wieder verklebt, wird sie früher oder später wieder schmerzen haben und dann wird das starke Brechen wieder anfangen. Das tut so unendlich weh, ich kann sie einfach nicht loslassen. Die ärmste Maus musste jetzt so krass viel mitmachen, des hat sie überhaupt nicht verdient. Ich hab so unglaublich viel Geld ausgegeben, dafür spare ich Jahre! Und jetzt soll alles umsonst gewesen sein? Ich kann des alles nicht fassen dass mir sowas mit meiner Maus passiert. Ein Leben ohne sie (und natürlich ohne Luna) kann ich mir nicht mehr vorstellen. Aber es ist auch alles so belastend, ich kann schon seit Wochen eigentlich nicht mehr. Mein größter Wunsch ist dass sie einfach wieder gesund wird
ich habe schon im Thema "Katze erbricht ständig,... (in Klinik)" über meine Katze Maly geschrieben. Sie ist nun seit bald 4 Monaten krank. Im andern Thema hab ich bis Ende November alles erzählt gehabt, dann ging es weiter, dass sie weiter ständig erbrochen hat, was bestialisch gestunken hat. Ich hab dann eine Kotprobe abgeben (da hat sie einen Einlauf bekommen weil sie nach 4 Tagen immer noch keinen Kot abgesetzt hatte) Ihr Darm hat kaum gearbeitet, sie hat dann spezielles Futter (natürlich nur Trockenfutter von Royal Canin:clap
Dann hat sie Enzyme bekommen, das Futter mit den Enzymen hat sie natürlich nicht angerührt, obwohl die laut Tierarzt nach nichts schmecken. Also hab ich sie mit einer Spritze gefüttert. Das Erbrechen hat aber nicht aufgehört. Es wurde glaub ich nur weniger. Sie hat ohne Ende abgenommen, am 11.12. hatte sie nur noch 3 KG, also nur noch Haut und Knochen, (früher immer 5,5 KG) am 18.12. hat dann meine Tierärztin gemeint, dass es langsam lebensbedrohlich wird, und sie düfte nicht 2.5 KG erreichen. Und sie hat mir geraten das ich nochmal in eine Tierklinik sollte wenn ich noch was tun will.
Dann hab ich für Montag den 21.12. einen Termin in der Tierklinik Weilheim gemacht, von der TK Babenhausen und meinem Haustierarzt alles nach Weilheim schicken lassen. Für mich selber hab ich eigentlich vereinbart, dass ich sie aber nicht dalassen werde, das wollte ich ihr nicht mehr antun. Dann wurde sie wieder untersucht mit Ultraschall und allem drum und dran und dann hat man mir gesagt, dass sie unbedingt Infusionen braucht, das wäre ihre letzte Chance. Verzweifelt und hilflos hab ich sie dann dagelassen.
Dann wurde endlich mal der Bauchspeicheldrüsenwert (fpli wert) kontrolliert, der war aber ok, den genauen Wert weiß ich jetzt nicht. Sie hat Blutarmut (Hämatokritwert 18). Auf FIP wurde sie getestet, der Schnelltest war negativ, der Laborwert kam erst nach den Feiertagen, der war aber auch negativ. Am 23.12 hab ich sie dann besucht und sie hat sich riesig gefreut. Am 24. hab ich dann morgens einen Anruf bekommen, dass sie sie heute nochmal aufmachen wollen und Gewebeproben entnehmen wollen. Weil wenn sie bis nach den Feiertagen warten verlieren wir wieder 4 Tage wo sie in der Klinik ausharren muss. Nachdem mir der Anästhesist dann versichert hat, dass die Gefahr, dass sie die Narkose nicht überlebt nicht riesig ist, hab ich zugestimmt. Mittags hab ich dann erfahren dass sie schon wieder wacht ist und dass sie wohl eine Bauchfellentzündung gehabt hat, und ihr ganzer Darm war komplett verklebt. Dieses überschüssige Bindegewebe haben sie alles entfernt. Der verklebte Darm war dann Schuld, dass der Futterbrei nicht richtig durch konnte, ewig im Magen liegen geblieben ist und dann irgendwann stinkend vorne wieder raus kam.
Zwei Tage später hat sie dann wieder Kortison bekommen, weil das die erneute Verklebung etwas verhindern soll, aber leider auch die Wundheilung verzögert. Am 28.12. wollte ich sie dann endlich wieder abholen, dann war ihr Hämatokrit Wert aber so niedrig (11) dass sie eine Bluttransfusion brauchte. Also hat ihre Schwester Luna, die zum Glück die gleiche Blutgruppe hat, Blut gespendet. Maly hat das Blut bekommen und musste dann noch beobachtet werden. Am 29.12. durfte ich sie dann endlich mitnehmen.
Ihr Hämatokritwert war da bei 13. Am 31.12. musste das Blut wieder kontrolliert werden, das ging zum Glück auch beim Haustierarzt (1 Stunde Fahrtzeit einfach in die Tierklinik bleibt uns so erspart), und ihr Wert ist wieder auf 12,5 gesunken. Also am 1.1. die nächste Bluttransfusion. Diesmal von einer fremden Katze. Am 2.1. durfte sie dann wieder heim, ihr Hämatokritwert war bei 15. Sie hat jeden Tag morgens und abends vor dem Essen ein Magenschutzmittel bekommen, eine viertel Tablette Kortison und drei verschiedene Antibiotika.
Am Sonntag ging es ihr dann wieder nicht so gut, sie musste ein paar mal brechen, nachts um 12 kam so ein See aus ihr raus dass die danach unterm Bett lag, zitterte und schnurrte. :'( da war ich mir sicher, dass das ihre letzte Nacht wird :'( Montag früh (Gewicht 2,6 KG) dann wieder zum Tierarzt, ihre Blutwerte warn erstaunlich "gut", Hämatokritwert war bei 18,5. Wär er wieder gesunken hätten wir dem ganzen ein Ende bereiten müssen :'( Da es aber nicht so war haben wir es mit einem anderen Magenschutzmittel probiert. Montag abend war sie endlich wieder so verschmust und hat für ihre Verhältnisse viel gefressen. Wie als wär sie dankbar dass sie noch da sein darf
Mittwoch Früh hat sich wieder richtig oft gebrochen (nur ganz ganz wenig und nur flüssigkeit) und hat genauso oft versucht aufs Klo zu gehen. Nur einmal kam eine 2 cm Wurst. Die Tierärztin hat dann ihren Darm abgetastet und hat gemeint man spürt da schon wieder keine einzelnen Darmschlingen, das fühlt sich an wie ein Klumpen. Jetzt besteht natürlich der Verdacht, dass der Darm wieder verklebt ist. Es ist einfach zum verzweifeln :'( zwei Tierkliniken und eine Tierarztpraxis findet nicht raus, was der Auslöser für diesen ganzen Scheiß ist.
Aber sie sind auch alle ratlos, so einen Fall hat noch keiner gehabt. Seit gestern bekommt sie jetzt als allerletzte Möglichkeit ein heftiges Antibiotika, welches Katzen max. drei Tage lang bekommen, weil dann üble Nebenwirkungen eintreten. Und gestern hat man mir dann auch gesagt ich soll ihr schöne Tage machen, es werden jetzt ihre letzten sein :'( Seit gestern Nachmittag ist sie aber wieder relativ munter, also sie ist interessiert, will immer wieder kleine Minihäppchen fressen, will schmusen und in meiner Nähe sein (Gewicht 2,7 KG) So könnt ich jetzt nie sagen dass sie jetzt gehen muss :'( Ihr Körper ist am Ende, aber sie hat sich no net aufgegeben, sie will noch weiterkämpfen.
Aber wenn ihr Darm wirklich wieder verklebt, wird sie früher oder später wieder schmerzen haben und dann wird das starke Brechen wieder anfangen. Das tut so unendlich weh, ich kann sie einfach nicht loslassen. Die ärmste Maus musste jetzt so krass viel mitmachen, des hat sie überhaupt nicht verdient. Ich hab so unglaublich viel Geld ausgegeben, dafür spare ich Jahre! Und jetzt soll alles umsonst gewesen sein? Ich kann des alles nicht fassen dass mir sowas mit meiner Maus passiert. Ein Leben ohne sie (und natürlich ohne Luna) kann ich mir nicht mehr vorstellen. Aber es ist auch alles so belastend, ich kann schon seit Wochen eigentlich nicht mehr. Mein größter Wunsch ist dass sie einfach wieder gesund wird
