- Futter bei CNI - wo liegen die Unterschiede? Beitrag #1
Maravilla
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Hallo,
unser Kater - knapp 14 - leidet seit 3,5 Jahren an CNI. Es wurde im Tierheim zufällig festgestellt, rund 2 Monate später zog er dann bei uns ein.
Er war der einzige Kater im Tierheim, der unsere Kriterien (kein Freigang, älteres Semester, kein Einzelgänger) erfüllte. Für die blöde Nierengeschichte konnte er ja nix.
Anfangs fütterten wir normales Katzenfutter mit Ipakitine, wurden dann aber von unserem Tierarzt darauf aufmerksam gemacht, dass das nur bedingt sinnvoll ist. Also schwenkten wir auf Nierenfutter um. Großer Aufschrei: er bekommt Trocken- und Nassfutter von Royal Canin. Allerdings mäkelt er bei dem Nassfutter inzwischen immer mehr rum, eine Sorte frisst er gar nicht mehr, die beiden anderen nur noch bedingt. Hill's (egal welche Sorte und Art) findet er widerlich.
Ab und an füttern wir inzwischen schon mal eine Dose mit Nierenfutter aus dem Zooladen. Egal was davon, es wird mit Begeisterung gefressen (kann aber bei 2 Tagen hintereinander leider auch schon zu weichem Kot führen :evil
.
Unser Tierarzt ist davon nicht sonderlich begeistert. Ok, können wir nicht ändern, hat er eben so gelernt.
Nun aber unser Problem: wir wissen, dass bei CNI der Protein- und Phosphorwert im Futter möglichst niedrig sein müssen. Aber da unterscheiden sich die reinen Angaben auf den Packungen nicht wirklich. Insofern stellt sich uns natürlich die Frage, warum das Handelsfutter schlechter sein soll als das Tierarztfutter. Ist es das überhaupt oder ist das eine reine Marketingstrategie?
Wer hat Erfahrung mit CNI und kann uns ggf. noch taugliche Futtersorten empfehlen? Der Creatininwert ist bisher in Stadium 2 (hat sich in den 3 Jahren aber verschlechtert), der Phosphorwert liegt voll im Rahmen, der Calciumwert jedoch schon seit einiger Zeit ebenfalls leicht erhöht. Eine Urinprobe wurde bisher noch nicht untersucht, weil wir zu Hause keine Probe sammeln können und unser Tierarzt ihn nicht direkt aus der Blase ziehen möchte.
Wir würden natürlich gerne noch lange was von unserem Kater haben, sind deshalb verunsichert, was der "richtige" Weg ist.
Bevor noch jemand was in Richtung "Katzen, keine Einzelhaltung, etc." äußert: Keine Angst. Wir haben 2 Kater, der zweite ist noch mal 3 Jahre älter und leidet an einer Schilddrüsenüberfunktion...
unser Kater - knapp 14 - leidet seit 3,5 Jahren an CNI. Es wurde im Tierheim zufällig festgestellt, rund 2 Monate später zog er dann bei uns ein.
Er war der einzige Kater im Tierheim, der unsere Kriterien (kein Freigang, älteres Semester, kein Einzelgänger) erfüllte. Für die blöde Nierengeschichte konnte er ja nix.
Anfangs fütterten wir normales Katzenfutter mit Ipakitine, wurden dann aber von unserem Tierarzt darauf aufmerksam gemacht, dass das nur bedingt sinnvoll ist. Also schwenkten wir auf Nierenfutter um. Großer Aufschrei: er bekommt Trocken- und Nassfutter von Royal Canin. Allerdings mäkelt er bei dem Nassfutter inzwischen immer mehr rum, eine Sorte frisst er gar nicht mehr, die beiden anderen nur noch bedingt. Hill's (egal welche Sorte und Art) findet er widerlich.
Ab und an füttern wir inzwischen schon mal eine Dose mit Nierenfutter aus dem Zooladen. Egal was davon, es wird mit Begeisterung gefressen (kann aber bei 2 Tagen hintereinander leider auch schon zu weichem Kot führen :evil
Unser Tierarzt ist davon nicht sonderlich begeistert. Ok, können wir nicht ändern, hat er eben so gelernt.
Nun aber unser Problem: wir wissen, dass bei CNI der Protein- und Phosphorwert im Futter möglichst niedrig sein müssen. Aber da unterscheiden sich die reinen Angaben auf den Packungen nicht wirklich. Insofern stellt sich uns natürlich die Frage, warum das Handelsfutter schlechter sein soll als das Tierarztfutter. Ist es das überhaupt oder ist das eine reine Marketingstrategie?
Wer hat Erfahrung mit CNI und kann uns ggf. noch taugliche Futtersorten empfehlen? Der Creatininwert ist bisher in Stadium 2 (hat sich in den 3 Jahren aber verschlechtert), der Phosphorwert liegt voll im Rahmen, der Calciumwert jedoch schon seit einiger Zeit ebenfalls leicht erhöht. Eine Urinprobe wurde bisher noch nicht untersucht, weil wir zu Hause keine Probe sammeln können und unser Tierarzt ihn nicht direkt aus der Blase ziehen möchte.
Wir würden natürlich gerne noch lange was von unserem Kater haben, sind deshalb verunsichert, was der "richtige" Weg ist.
Bevor noch jemand was in Richtung "Katzen, keine Einzelhaltung, etc." äußert: Keine Angst. Wir haben 2 Kater, der zweite ist noch mal 3 Jahre älter und leidet an einer Schilddrüsenüberfunktion...
