Hallo Frank,
ja ich war nun gestern nachmittag beim Tierarzt. Sie hat ihn betastet und festgestellt, dass der Tumor schon ziemlich groß ist. Also in menschlichen Maßstäben so groß wie ein Fußball. Sie hat auch von der OP abgeraten. Daraufhin habe ich sie auf eine Behandlung mit Spinnengift angesprochen. Ich weiß gar nicht mehr was sie gesagt hatte, warum das hier nicht so empfehlenswert wäre. Ich war mit den Gedanken woanders. Es war, glaube ich, dass er schon zu groß ist dafür. Jedenfalls hat sie mir stattdessen ein homöopathisches Mittel mitgegeben, das ich jeden Tag ins Trinkwasser machen muss. Sie hat damit auch schon einige Tiere erfolgreich behandelt, in der Hinsicht, dass die Tumore nicht weiter gewachsen sind und die Tiere noch einige Jahre zufrieden und glücklich mit dem Gewächs lebten. Nun muss ich ihn eben regelmäßig abtasten und einschätzen ob es anschlägt oder ob er weiter wächst. Sie meinte, die Chance, dass es funktioniert, lag bisher bei etwa 60 %.
Die Sache in Bezug auf einen neuen Partner ist bei mir eher die, dass ich mittlerweile 14 Jahre lang Wellis hatte und mir viele weggestorben sind, obwohl ich immer mein Bestes für sie getan habe. Ich leide immer sehr darunter und hatte deshalb vor einigen Monaten beschlossen, sich den Bestand auf natürliche Weise verringern zu lassen. Nun sind es eben nur noch zwei und einer ist krank. Deshalb hatte ich die Überlegung, die beiden in liebevolle Hände zu geben, wo bereits andere Wellis sind, damit sie in einer Gruppe leben und den eventuellen Verlust des Partners besser verkraften können. Ich möchte die beste Entscheidung im Sinne der Tiere treffen.
Ich habe ja auch noch sechs Meerschweine, bei denen mir irgendwann, aber hoffentlich erst in vielen, vielen Jahren, auch der Abschied bevorsteht. Ich liebe Tiere über alles. Deswegen habe ich so viele. Aber, wie gesagt, der Abschied macht mich immer sehr fertig und ich möchte das nicht wieder und wieder erleben müssen.