Auch von mir Glückwunsch zu diesem neuen, genialen Hobby.
Ich würde mich an deiner Stelle erst einmal ganz in ruhe auf die Reitstunden freuen und schauen, was die so mit sich bringen.
Wirklich sicher im Sattel zu sein und die "Befehle" den Pferden so zu geben, dass sie diese auch verstehen, mit immer wieder auftretenden Meinungsverschiedenheiten zurecht zu kommen, das alles dauert seine Zeit.
An deiner Stelle würde ich mich mit dem Gedanken "Reitbeteiligung" erstmal noch gar nicht so sehr befassen und mir wirklich die Zeit nehmen um alles gründlich zu lernen. Da würde ich das Geld lieber für Zusatz-Reitstunden ausgeben, um noch sicherer im Sitz und feiner in der Hilfengebung zu werden.
Wenn du merkst, dass es wirklich DIE Freizeitbeschäftigung für dich ist könnte ich mir für den Anfang eine Pflegebeteiligung vorstellen, die ist in den meisten Fällen kostengünstiger. Da ist dann zwar kein Reiten dabei, aber man kann sich eben schon mal zum Thema Pflege und Ähnlichem einiges aneignen, während man sich im Sattel nach und nach sicherer wird. Oft werden für Ponys Pflegebeteiligungen gesucht und die haben es faustdick hinter den Ohren, eine schöne Herausforderung und jede Menge Möglichkeiten, um selbst weiter zu kommen. Meiner Meinung nach sind die Grundlagen am Boden das wichtigste überhaupt.
Eine Reitbeteiligung ist - auch wenn einem das Pferd nicht gehört - wenn man es vernünftig machen möchte eine große Verantwortung und eine große Aufgabe, wenn man sowohl dem Pferd als auch dem Besitzer gerecht werden will und das sollte immerhin eine Selbstverständlichkeit sein, meiner Meinung nach. Daher würde ich an deiner Stelle erst danach suchen, wenn du wirklich soweit bist, du sicher reitest und du schon viele Erfahrungen gesammelt hast.
Es wäre ja schließlich auch doof, wenn du eine Reitbeteiligung hast und du nach kurzer Zeit feststellen musst, dass der Besitzer überhaupt nicht zufrieden mit dir ist bzw. du mit dem Pferd einfach nicht klar kommst, weil dir die Erfahrung und das Wissen fehlt.

Damit ist niemandem geholfen.
Wenn du wirklich zwei Reitstunden pro Woche nehmen kannst ist das doch ein super Anfang. Genieße die Zeit, je nach Stall kannst du ja auch mal deine Hilfe beim Misten oder Pferde putzen anbieten und so Erfahrungen sammeln, ohne dich gleich komplett zu verpflichten. Wenn man das nach Absprache macht sehen viele das gerne und merken sich das auch vor

Zumindest war es bei mir immer so, dass ich relativ schnell empfohlen wurde als Reitbeteiligung. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich schon seit über 10 Jahren reite und weiß, was wo zu tun ist.
Ich wünsche dir viel Spaß bei deinen ersten Reitstunden und wie gesagt - mach dir über den Rest mal noch keine Gedanken, das kommt dann alles mit der Zeit und früh genug.
Lg Miri