- Katzen wollen kein NaFu mehr Beitrag #21
lucian
- Beiträge
- 7.834
- Punkte Reaktionen
- 15
Tröste dich Elke, in Deutschland erzählt der Großteil der Tierärzte ebenfalls den gleichen Unsinn. Selten erlebt man mal einen TA, der eine andere Meinung vertritt. Das Problem ist, sie beschäftigen sich mit dem Thema nicht großartig.
Während des Studiums spielt die Ernährung von Tieren maximal eine geringe Rolle. Gibt ja auch wichtigere Themen beim Studium. Für uns Menschen gibt es ja auch spezielle Ernährungsberater und so weiter. Ein Tierarzt ist aber für alle Tierarten zuständig. Nicht nur Hund und Katze, sondern auch Rinder, Pferde, Kleintiere, Echsen und so weiter. Dazu soll er sich mit allen Krankheiten auskennen, die jede Tierart betreffen und alle operieren können.
Allein bei dem medizinischen Wissen kann ein TA nicht alles beim Studium erfahren. Dafür ist der Bereich einfach zu umfangreich.
Wenn er sich dann noch ausgiebig mit artgerechter und gesunder Tierernährung beschäftigen soll, würde er ja nie mit dem Studium fertig werden.
Wir erwarten da einfach auch zu viel von unseren Tierärzten.
Ich geh ja auch nicht zum Augenarzt und frage nach, wie ich meine Allergie am Besten in den Griff bekomme
Deswegen ist der Tierhalter selbst gefragt, bei der Ernährung besonsters.
Erzähl mal einen Tierarzt das du barfen möchtest. Da werden vermutlich 80 % wenn nicht noch mehr dir irgendwas von Salmonellen (weil ja die Magensäure von fleischfressenden Tieren so wenig ausgeprägt ist XD), Mangelernährung und sonst noch was für Horrorgeschichten. Klar kann beim barfen mächtig was schief gehen, wenn man einfach nur ein bisschen Hühnchen hinwirft. Wenn man sich aber informiert und mit Verstand ran geht, läuft da eigentlich nichts schief.
Zu den Argumenten:
Hygienischer, naja vielleicht im Sommer wegen der Fliegeneier. Aber wenn man im Sommer nicht so viel Nassfutter auf einmal in den Napf macht passiert da auch nichts. Mal ganz davon abgesehen warum soll Katzenernährung denn so doll hygienisch sein? Streunerkatzen desinfizieren ihre Beute doch auch nicht, bevor sie sie fressen.
Als Fleischfresser haben Katzen auch eine deutlich stärkere Magensäure als zum Beispiel wir Menschen und kommen mit „unsauberen" Futter viel besser zu recht als wir mit nicht richtig zubereiteten Essen.
Gehaltvoller, bezweifel ich wie gesagt sehr, zumal es mächtig schwierig wird überhaupt die passende Zusammensetzung beim Trockenfutter zu finden. Oftmals ist es weit weg von der Zusammensetzung der natürlichen Nahrungsquelle von Katzen (siehe auch den Link weiter oben).
Besser für die Zähne, natürlich, denn wenn du deinen Zähne putzen möchtest, knackst du auch einmal auf einen Keks rum
Du siehst, die Argumente sind mit ein bissel überlegen kaum haltbar.
Und das große Thema der fehlenden Flüssigkeitsaufnahme bleibt darüber hinaus ja auch noch stehen. Und zu wenig Flüssigkeit führt über kurz oder lang zu Blasen- und Nierenkrankheiten. Und bist du erst mal bei einer versagenden Niere (was übrigens laut meinen TA erst relativ spät im Blut nachweisbar ist), dann war es das. Das ist nur behandelbar.
Während des Studiums spielt die Ernährung von Tieren maximal eine geringe Rolle. Gibt ja auch wichtigere Themen beim Studium. Für uns Menschen gibt es ja auch spezielle Ernährungsberater und so weiter. Ein Tierarzt ist aber für alle Tierarten zuständig. Nicht nur Hund und Katze, sondern auch Rinder, Pferde, Kleintiere, Echsen und so weiter. Dazu soll er sich mit allen Krankheiten auskennen, die jede Tierart betreffen und alle operieren können.
Allein bei dem medizinischen Wissen kann ein TA nicht alles beim Studium erfahren. Dafür ist der Bereich einfach zu umfangreich.
Wenn er sich dann noch ausgiebig mit artgerechter und gesunder Tierernährung beschäftigen soll, würde er ja nie mit dem Studium fertig werden.
Wir erwarten da einfach auch zu viel von unseren Tierärzten.
Ich geh ja auch nicht zum Augenarzt und frage nach, wie ich meine Allergie am Besten in den Griff bekomme
Deswegen ist der Tierhalter selbst gefragt, bei der Ernährung besonsters.
Erzähl mal einen Tierarzt das du barfen möchtest. Da werden vermutlich 80 % wenn nicht noch mehr dir irgendwas von Salmonellen (weil ja die Magensäure von fleischfressenden Tieren so wenig ausgeprägt ist XD), Mangelernährung und sonst noch was für Horrorgeschichten. Klar kann beim barfen mächtig was schief gehen, wenn man einfach nur ein bisschen Hühnchen hinwirft. Wenn man sich aber informiert und mit Verstand ran geht, läuft da eigentlich nichts schief.
Zu den Argumenten:
Hygienischer, naja vielleicht im Sommer wegen der Fliegeneier. Aber wenn man im Sommer nicht so viel Nassfutter auf einmal in den Napf macht passiert da auch nichts. Mal ganz davon abgesehen warum soll Katzenernährung denn so doll hygienisch sein? Streunerkatzen desinfizieren ihre Beute doch auch nicht, bevor sie sie fressen.
Als Fleischfresser haben Katzen auch eine deutlich stärkere Magensäure als zum Beispiel wir Menschen und kommen mit „unsauberen" Futter viel besser zu recht als wir mit nicht richtig zubereiteten Essen.
Gehaltvoller, bezweifel ich wie gesagt sehr, zumal es mächtig schwierig wird überhaupt die passende Zusammensetzung beim Trockenfutter zu finden. Oftmals ist es weit weg von der Zusammensetzung der natürlichen Nahrungsquelle von Katzen (siehe auch den Link weiter oben).
Besser für die Zähne, natürlich, denn wenn du deinen Zähne putzen möchtest, knackst du auch einmal auf einen Keks rum
Du siehst, die Argumente sind mit ein bissel überlegen kaum haltbar.
Und das große Thema der fehlenden Flüssigkeitsaufnahme bleibt darüber hinaus ja auch noch stehen. Und zu wenig Flüssigkeit führt über kurz oder lang zu Blasen- und Nierenkrankheiten. Und bist du erst mal bei einer versagenden Niere (was übrigens laut meinen TA erst relativ spät im Blut nachweisbar ist), dann war es das. Das ist nur behandelbar.
