Selbst ist die Katz´- oder?

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Midoriyuki

Midoriyuki

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Hallo ihr Lieben:)

Da mir diese Thema ja doch immer mal wieder auffällt, sei es hier im Forum als auch in diversen Facebook-Gruppen oder auch im direkten Bekanntenkreis:

Wie viel Zeit Katzen tatsächlich täglich beanspruchen reicht ja, je nachdem wen man so fragt, von 5 Minuten KaKlo sauber machen und füttern bis hin zu mehreren Stunden aktiver Beschäftigung.

Mich würde da einfach mal interessieren zu welcher Fraktion ihr da so gehört bzw. warum es oder so gehandhabt wird.
Also:


Spielt ihr mit euren Katzen?
Habt ihr Freigänger oder Wohnungskatzen?
Wie lange spielt ihr täglich direkt mit euren Katzen?
Mit welchem Spielzeug?

Welche alters- und/oder geschlechtsspezifischen Unterschiede fallen euch auf?

Für diejenigen mit "gestörten" (ich nenn´s jetzt einfach mal so;)) Katzen:
Was fällt besonders auf im Spielverhalten?

Und auch nicht uninteressant: Was passiert, wenn eure Katzen nicht beschäftigt werden?
Oder ist das komplett egal?




Und um mal direkt den Anfang zu machen...:p



Ja, hier wird täglich gespielt, in verschiedenen Ausführungen und im Normalfall mit jeder Katze einzeln oder aber gezielt mit meinen beiden Streithühnchen zusammen.

Federangeln, Papierkugeln, die geworfen werden, die "böse Hand" unter der Decke, Verstecken (das ist etwas nur für Bonnie- die hat einen Heidenspaß dran mich zu suchen), Fummelkartons, Leckerchenspuren legen...sowas ja ne Gusto.
Sind übrigens Wohnungskatzen;)

Zeitlich ist das recht flexibel.
Ronja spielt viel nachts, dann aber auch locker 2 Stunden und es ist unheimlich wichtig, dass ich ihr ihre Papierstangen zwischendurch festhalte- sonst muss man meckern. Madame fordert das auch ganz aktiv ein.

Clyde spielt sehr ruppig (Kater halt), alles was sich schnell bewegt ist toll, Rennspiele noch besser und ganz toll sind "Raufereien" mit meiner Hand (nur möglich, weil er ein Abbruchsignal kennt;) ).

Bonnie spielt mit allem was sich langsam, aber konstant bewegt und am Liebsten, wenn die anderen beiden nicht anwesend sind.
Dann mit einer absolut herzallerliebsten Inbrunst. Sie schmust Spielzeug quasi tot.

Meine 3 sind alterstechnisch relativ in einer Liga (2-3 Jahre), der Kater eben sehr ruppig, die Mädels viel vorsichtiger.

"Gestört" ist hier eig. nur so richtig Bonnie- es hat mich fast 1 1/2 Jahre gekostet bis sie angefangen hat richtig zu spielen.
Allerdings ist sie generell ein extremer Spätzünder was die Motorik betrifft und alles was zu schnell, zu viel auf einmal oder aber zu laut war hat bei ihr zum Rückzug geführt.

Inzwischen spielt sie wie gesagt sehr ausgelassen und ist die Erste, die hier buckelnd durch die Wohnung renne, wenn ich mit ihr rumalbere.


Insgesamt gehen für die Katzen täglich mindestens 1,5-2 Stunden reine Beschäftigungszeit drauf, ohne Reinigungsarbeiten oder aber Schmuseeinheiten.

Lasse ich dieses Pensum schleifen, habe ich hier prügelnde Katzen.
Es reichen 1-2 Tage in denen gerade Clyde zu kurz kommt (die Mädels nehmen das eher hin) und der dreht mir hier die Bude auf links und vermöbelt Bonnie nach allen Regeln der Kunst, weil er einfach so unter Strom steht.

So- dann mal ran ans Werk :)
 
  • Selbst ist die Katz´- oder?

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  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #2
Hi Mido,

schönes Thema. Ich bekenne mich definitiv zur "wenig beschäftigen"-Fraktion. Ich hab die beiden mit 1 1/2 -2 Jahren bekommen, und ich vermute früher hat niemand mit ihnen gespielt (obwohl sie auch schon damals traumhafte Katzen waren war ich ja schon ihr 3. zu Hause). Ich vermute sie haben es nie gelernt... Wie im anderen Thread erwähnt - ich war unsagbar kreativ und hab alles alles versucht, von Laub, Clickern bis selber basteln, auch Kinderspielzeug zweckentfremdet - es interessiert sie nicht. Eine Fliege hingegen ist total toll... bei Klickern wär Lilly damals vermutlich schon offen gewesen, aber dann war ja da der Ferdl, der sie abgelenkt hat. Und Ferdl aussperren wäre nie gegangen - wenn sie getrennt gewesen wären wären beide nur vor der trennenden Tür gesessen.

Momentan bin ich einfach nur unsagbar dankbar, daß die beiden so genügsam sind - meine Mama ist im November 2014 gestorben, seitdem muß ich mich mehr um meinen Papa kümmern - der vor 3 1/2 Wochen einen Schlaganfall hatte! Momentan ist er auf Reha, und Katzis und ich genießen quasi - so bös es klingt -die Zeit, die wir jetzt miteinander haben!
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #3
Mein Ziel ist es, meine Katzen vor dem Füttern immer mindestens 15min zu bespielen. Immer halte ich das nicht ein. Zusätzlich versuche ich zu klickern, da fehlt mir nur ab und zu die Geduld zu :mrgreen:

Wenn Sie ihr Pensum nicht bekommen, bemerke ich das daran, dass sie vermehrt "nerven". Also um mich herumschwänzeln und viel Maunzen. Vor Allem betteln sie mehr nach Futter. Außerdem fängt Sam irgendwann an, Sookie herumzumobben.
Was mir am meisten als positiver Effekt auffällt ist, dass sie, je besser sie beschäftigt sind, umso mehr miteinander schmusen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Audrey, von einem "klickerexperten" habe ich letzt den Tipp bekommen, dass man Katzen beim Klickern ihren eigenen Platz zuordnen kann, damit sie sich gegenseitig in Ruhe lassen.
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #4
Ich gehörte zu der Fraktion Viel spielen... nur habe ich leider seit September schwere Rückenschmerzen und brauche alleine Morgens zwei Stunden nach dem Aufstehen um Beweglich für die Arbeit zu werden. Diese Zeit gehörte vorher meinen Katern. Was ich mir darauf hin angeschafft habe ist eine Lasermaus...die kann ich auch im Stehen oder sitzen benutzen. Meine kleine Fraya aportiert sehr gerne das geht auch wenn ich mich nicht so gut bewegen kann.
Meine Katzen sind alle 4 Freigänger und ich bin sehr froh das die kleine Fraya so verrückt nach Fliegen ist usw. Die jagt sie mit einer inbrunst sehr süß anzusehen.

Anakin mein alter Herr spielt nur noch bedingt er schläft viel liebr oder sonnt sich.

Milo hat noch nie so wirklich spass am spielen ausser an einem Katzenfederstabn den liebt er und auch den kann ich gut einsetzten so unbeweglich ich auch bin.

Niles spielt viel mit Fraya und Fraya liebt es mit ihm durch die Wohnung zu rolzen. Sie lieben die Lasermaus.

Ich hoffe sehr das mein Rücken bald wieder fit ist und ich wieder viel mehr mit meinen süßen machen kann.
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #5

Audrey, von einem "klickerexperten" habe ich letzt den Tipp bekommen, dass man Katzen beim Klickern ihren eigenen Platz zuordnen kann, damit sie sich gegenseitig in Ruhe lassen.

Super Tipp - kennt der "Experte" meinen Ferdl? Danke ansonsten für Dein "einfühlsames Verständnis" für meine Situation......
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #6
Ich gehöre zur Fraktion "ich lass mal das Fenster auf und Licht an, damit die sich wenigstens mit den Mücken beschäftigen". Meine Kater kennen spielen wohl auch nur bedingt. Mit einer langen Angel spielen sie mehrere Minuten, mit der Lasermaus auch, ansonsten eher nicht so viel. Auf Fliegen, Mücken und Co. stehen sie aber total. Ich hab auch schonmal überlegt ne Maus in der Wohnung auszusetzen, aber davon bin ich abgekommen.:lol:

Wenn ich nicht mit ihnen spiele, passiert gar nix. Die beiden sind sehr angepasst. Wenn ich aber nicht mit ihnen schmuse, kommen sie angerannt und schmeißen sich auf der Couch auf mich oder überfallen mich auf dem Klo. (Liam hüpft auf das Fensterbrett neben mir und haut mir solange an den Kopf, bis ich ihn streichle.)

Wenn man zwei Katzen hat, die sich gegenseitig beschäftigen, finde ich es vertretbar nicht stundenlang mit ihnen zu spielen. Aber es ist definitiv eine nette Abwechslung, die stattfinden sollte.
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #7
Ich hab auch schonmal überlegt ne Maus in der Wohnung auszusetzen, aber davon bin ich abgekommen.:lol:
.

Off-Topic
Glück für die Maus :shock::D


Wir versuchen es immer wieder mal mit Spielen aktuell wieder vermehrt weil Sammy sich momentan evtl ein bisschen langweilt da r ständig versucht ins freie zu kommen :eusa_think:
Interessiert waren sie früher auch bei fummelbrettern und dann flaute das von heute auf morgen ab... aktuell spielen sie eher miteinander oder mit den Bällen / Mäusen die in der ganzen bude rumliegen.
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #8
Ich habe und hatte bisher nur Freigänger.

Mein erster Kater (draußen geboren) war fast ausschließlich zum Schlafen und Fressen zuhause. Man konnte ihn auch mal zum Spielen auffordern, aber von sich aus hat er niemals etwas gefordert.

Donot (ca. 13), die noch bei uns lebt, ist ähnlich. Sie fordert Aufmerksamkeit durch Schmusen, muss immer und überall auf'm Schoß liegen und dabei sein. Spielen fordert sie kaum - man kann sie mal zu einem Bindfadenjagen animieren, aber auch nur selten. Dafür ist sie immer ganz aktiv, wenn Jemand Leckerlies wirft oder ich ein Fummelbrett anbiete - eben alles, wo's was Leckeres gibt :D

Minkia (ca. 13-14) lebt nur draußen und ist ziemlich verspielt - aber nur allein. Sie kugelt über die Terasse, jagt Blätter, Grashalme und den eigenen Schwanz oder haut von außen gegen die Scheibe, wenn von innen Jemand putzt. Kaum setze ich mich mit Spielzeug raus, ist sie erstmal weg - das ist ihr alles zu gruselig.
Wenn überhaupt, dann kommt sie auch zum Kuscheln angekrochen, aber das auch erst seit Kurzem und vorwiegend bei mir.

Oskar (3 Jahre), der bis Herbst letzten Jahres hier lebte war das komplette Gegenteil. Trotz Freigang hat er immer einige gefordert. War ihm langweilig, hat er eben Stifte, Körbe, eigentlich alles durch die Gegen geschoben und gejagt.
Ich habe viel mit ihm gespielt: Draußen Frisbee und Ball, drinnen Ball, Mäuschen, Angel, Laserpointer, Fummelbrett...alles, was mir so einfiel. Wir haben auch geclickert, aber da und beim Fummelbrett hatte er weniger Geduld und nach max. 5 Minuten war seine Konzentration weg. Er rannte und purzelte lieber durch die Gegend.
Ich hätte ihm gern einen Kumpel geschenkt, aber da stieß ich beim Rest der Familie auf taube Ohren, weshalb ein Umzug ageplant war. Leider hat es nicht sollen sein :/

Wie dem auch sei - ich denke Freigängerkatzen können sich für den Menschen angenehmer selbst beschäftigen, doch viele fordern trotzdem ihre Menschen - sei's wie Oskar durch Spielen oder wie Donot durch Schmusen^^
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #9
Meine Kitty ist Freigängerin. Ich muss zugeben, spielen tu ich recht selten mit ihr. Sie hat es aber auch nie sehr eingefordert, selbst als sie noch jung war. Sie liebt es aber, einfach "dabei zu sein". Bin ich im Garten, ist sie immer an meiner Seite, legt sich im Abstand von einem Meter hin, beobachtet mich und ist zufrieden. Manchmal denk ich, sie will spielen oder gestreichelt werden, dann krieg ich aber oft eine verpasst. Sie will ihre Ruhe, will aber an meiner Seite sein. Dann wieder seh ich sie in Spiellaune, dann reicht ein biegsames Ästchen mit einem Blatt dran, um sie kreuz und quer über den Rasen zu jagen. Manchmal tut es auch meine Hand, die wird dann zwischen 4 Fängen eingefangen, ohne Krallen, und mit den Hinterbeinen traktiert (wie gesagt, ohne Krallen), vorne wird dann leicht gebissen, aber nicht arg. Trick: ich muss rechtzeitig reagieren, wenn sie aus lauter übermut anfängt Krallen auszuziehen. :mrgreen:

Ansonsten: Schmusen ohne Ende. Auf die Treppe setzen, Katze daneben, schmusen, schnurren, reiben .... und gestreichelt werden beim Fressen - das fordert sie aber täglich ein, und zwar ausdauernd (wenn ich nicht nachgebe, habe ich eine Katze als Schatten, egal wo ich steh und geh)
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #10
Ich oute mich mal: Wir spielen gar nicht mit unseren Katzen.
Sie wollen es einfach nicht.... Wir haben es auch immer und immer wieder versucht - mit diversem Spielzeug, mit Spielangeln, mit Laserpointer, mit Leckerchen... Nö.... nix zu machen.
Audrey und John-Boy haben wir ja als Kitten bekommen - die sind anfangs tatsächlich mal noch so 5-10 Minuten hinter dem Laserpointer oder der Spielangel her, bevor das auch schon wieder uninteressant war. Später haben sie da nur mal kurz geguckt und sind gegangen...
Die beiden Großen, die dann dazukamen, hatten auch keinen Bock auf Spielen. Und Netty kennt Spielen gar nicht, die guckt uns immer groß an, wenn wir ihr mal ein Bällchen zuwerfen oder sonstwie zum Spielen animieren wollen - so nach dem Motto: "Wiiiiiieeeee jetzt? Ich soll mich doch wohl nicht bewegen?!?" Jule kennt´s wohl auch nicht, die ist aber auch einfach zu schissig....
Also - ab und an werden hier mal ein paar Spielzeuge mit Catnip eingesprüht, die sind dann für 10 Minuten interessant und werden in Eigenregie bespielt - und das war´s...
Allerdings sind unsere Katzen ja immerhin zu sechst, und vor allem die 3 Kleinen spielen viel miteinander. Dinah und Netty haben lieber ihre Ruhe, und Poldi ist ein Schmusekater - der ist glücklich, wenn er neben einem liegt und durchgekrault wird.
Und ja, das machen wir viel (bzw. inzwischen ja eigentlich nur noch ich :roll::() Netty bekommt abends ausgiebige Streicheleinheiten, der Pold und die Dinah tagsüber und der Poldi zusätzlich nachts im Bett. Jule beim Leckerchen-Geben, John-Boy ab und an mal nachts, wenn er vorbeikommt und man "ungefährlich" im Bett liegt - tagsüber ist man ja zu bedrohlich.... Und die Audrey gewöhnt sich inzwischen um, die kommt jetzt öfter zu mir und will ihre Streicheleinheiten, früher ist sie immer zu meiner Frau gegangen - aber sie hat wohl gemerkt, dass da was anders ist in letzter Zeit... Heute Morgen hat sie sich auf mein Kopfkissen gesetzt und mich wachgeschnurrt ;)
Will heißen: "Bekümmerungszeit": Ja, auf jeden Fall, und das über den Tag verteilt immer wieder und auch in der Nacht. Aber Spielen: Fehlanzeige ;)

LG seven
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #11
Zum Thema Spielmuffel habe ich jetzt mal ein Spielvideo von meinen Katzen gemacht. Die sind nämlich auch gar nicht so einfach zu begeistern, wie man in dem Video auch schön sehen kann. Es sind Ausschnitte aus den letzten 10 Spielminuten von insgesamt 15 Minuten. Ich hab natürlich erst zu spät daran gedacht, die Kamera auszupacken... :roll::mrgreen:
Aaaaber! Was ich sagen will ist folgendes: So unspektakulär das auch aussieht, verhaltenstechnisch macht es doch einen großen Unterschied.
Zum Beispiel: Je mehr die Katzen von mir bespielt werden, umso weniger Zank gibt es und umso mehr Kuscheleinheiten miteinander. Außerdem ist eine bespielte Sookie viel gelassener und selbstbewusster als eine nicht bespielte. Ich merke es sofort, wenn ich über eine längere Zeit nicht regelmäßig dazu komme.

[YOUTUBE]a0tFp9PHs80[/YOUTUBE]

Ich versuche das jeden Tag mindestens 2-3 Mal zu machen. Gelingt mir nicht immer. Aber der Ansatz ist eben nicht die Flinte komplett ins Korn zu werfen, weil sich die Stubentiger etwas schwerfällig geben. Je länger ich das Pensum am Stück durchhalte, umso länger halten sie auch durch. Ist klar - Ausdauer und so.

Miteinander spielen gibt es bei uns übrigens auch. Das ist aber recht unausgeglichen, so dass es ganz schnell in eine Richtung geht, in der es mir nicht mehr gefällt. Das liegt sicherlich auch and er Kombination von Kater und Katze. Meistens läuft es darauf hinaus, dass Sookie Sam eigentlich nur noch aus dem Weg gehen will und er sich aber schön prügeln möchte.
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #12
Also ich sehe schon einen Unterschied, wenn ich eine zeitlang weniger Zeit für sie habe, da merkt man schon, ob ich mich viel oder wenig mit ihnen beschäftige, die sind viel ausgeglichener, folgen besser und stellen keinen Blödsinn an, wenn ich ausreichend Zeit habe. Auch das Miteinander ist deutlich entspannter. Mein Trio verträgt sich zwar sehr gut, aber wenn ich zuwenig Zeit für sie habe, muss Sue schon ab und zu mal Felix in seine Schranken weisen, dass muss sie nicht, wenn ich die Kater genügend auslaste, wobei dass seid die beiden Kater einander haben, schon ganz anders ist, schließlich ist Felix nicht ohne Grund bei uns eingezogen und ein wenig Zeit habe ich eigentlich immer für sie, nur vorher als Murphy allein mit Sue war, hat auch das Auslasten von Murphy nichts gebracht, weil es einfach nicht genug war, inzwischen spielen die drei miteinander und auch Murphy gerne mit Sue, aber seid er Felix hat, probiert er nicht mehr mit ihr zu raufen und balgen, nur Felix ist und bleibt ein Frechdachs und testet halt hin und wieder seine Grenzen aus, vor allem wenn er nicht ausreichend beschäftigt wird, aber in der Regel habe ich ja immer genügend Zeit für meine drei Bärchen und mir macht die tägliche Beschäftigung mit ihnen auch viel Spaß.

Ansonsten seid mir bitte nicht böse, zitiere ich mich selbst, dass alles was ich in einem anderen Thread zu einem ganz ähnlichen Thema geschrieben habe, möchte ich jetzt nicht noch einmal tippen:

Katzen sind zwar ganz klar Raubtiere und der Jagdtrieb ist bei allen mehr oder weniger stark ausgeprägt, aber hinzu kommt auch noch, das Katzen ganz klar Individualisten sind, jede Katze ist anders. Die meisten Katzen lassen sich für Jagdspiele bgegeistern vor allem die Sachen mit Federn kommen meist sehr gut an, leere Kartons sind auch bei fast allen Katzen ein Renner, dann machen auch viele gerne beim Clickern mit oder lieben Fummelbretter.......... aber eben nicht alle Katzen und bei manchen muss man wirklich lang probieren und austesten was bei ihnen ankommt und was nicht.

Ich habe hier z.B. drei BKHs denen man ja eigentlich nachsagt, dass die sehr ruhige Vertreter der Rassekatzen sind, meine sind es nicht die spielen und toben sehr gerne und sind auch mit 5-6 Jahren noch sehr verspielt. Was auch an der Rasse liegen könnte, alle drei sind von Wasser fasziniert und wenn ich mich morgens wasche und Zähne putze, sind da immer 2-3 Katzen mit im Bad und schauen zu oder spielen auch mal mit dem Wasser oder schmeißen auch schon mal den Zahnputzbecher um.......

Wenn ich ein Paket bekomme, wird der Karton nicht gleich vernichtet, sonder immer so 2-3 Tage den Katzen zur Verfügung gestellt, leere Kartons kommt bei allen dreien gut an. Dann bringe ich auch mal von Spaziergängen ein paar Kastanien mit, dass ist dann auch sehr interessant.

Bei den Spielangeln machen auch alle drei mit, aber die verschiedenen Spielangeln kommen bei den Katzen unterschiedlich gut an und auch insgesamt haben sie da mal mehr oder weniger Lust mitzuspielen.

Kommen wir also zu den Unterschieden, selbst beliebtes Spielzeug ist nicht immer gleich interessant und manchmal haben sie einfach keine oder nur kaum Lust mitzumachen, da ist es wichtig, auch rechtzeitig wieder aufzuhören, solange es noch Spaß nicht, nicht erst wenn schon alle Katzen desinteressiert weggelaufen sind.

Abwechslung ist ohnehin das A und O, alles wird auf Dauer langweilig, daher das Spielzeug nur reduziert anbieten, den Rest immer wegsperren, regelmässig austauschen, abwechseln, durch Neues ergänzen und auch mal mit Gerüchen arbeiten.

Obwohl meine durch Leckerlis gut zu begeistern sind und auch gerne beim Clickertraining mitmachen, mein Murphy steht nicht wirklich auf Fummelbretter (ich habe 3 verschiedene, er mag keines) und überlässt die meist ganz Sue und Felix, er macht da nur sehr selten und wenn dann auch nur sehr kurz mit.

Beim Clickertraining zeigen sich die Unterschiede meiner drei Bärchen am stärksten: Obwohl Felix der eifrigste, man könnte auch sagen der verfressenste ist :silence:, ist seine Ausdauer hier nicht sehr groß, weil seine Frustgrenze sehr niedrig ist, er ist zwar eher übereifrig, aber wenn es nicht gleich klappt, verliert er ganz schnell die Lust, bei ihm muss ich also immer in ganz kleinen Schritten arbeiten. Sue kann am besten den Target folgen und mit ihr kann ich die längsten Slaloms machen, die macht doppelt solange als die beiden Kater und Murphy ist Sprung-Versessen, er mag am liebsten irgendwo rauf und runter springen und wenn ich zwei Stühle hinstelle ist er gar nicht zu bremsen beim hin und her springen und die dürfen bei ihm auch weiter entfernt stehen, da muss ich mit Felix und Sue ganz lange hinarbeiten damit die springen und die Stühle anfangs auch fast nebeneinander stellen.

Ich gebe also euch beiden Recht, Audrey dass manche Katzen wirklich schwer, kaum oder so gut wie gar nicht zu animieren sind mit Spielzeug zu spielen, die finden dann halt anderes interessanter und es gibt in der Tat Katzen die einfach deutlich weniger verspielt sind als andere und auch der Jagdtrieb ist nicht bei allen Katzen gleich stark ausgeprägt. Aber natürlich hat auch Kiwi recht, dass wenn man es lang genug testet, eigentlich für jede Katze etwas findet, was ihr Spaß macht und mit was sie sich animieren lässt, nur wie sehr und wie lange und oft die Katze dann mitspielt ist dann auch wieder sehr individuell.

Bei den meisten Katzen sind es immer nur recht kurze Spieleinheiten und auch beim Clickern, muss man wirklich auf die Zeit achten und darf nicht zu lange machen. Als Kitten ist ihre Ausdauer am größten und da muss man sogar aufpassen, dass die sich nicht überanstrengen, weil die im Spieleifer, dass manchmal gar nicht einschätzen können und sich richtig verausgaben.

Es muss nicht immer die Spielangel oder anderes Katzenspielzeug sein, man kann Katzen auch sehr gut einfach durch ganz normale Dinge im Haushalt beschäftigen und unterhalten, meine Katzen schauen mir gerne zu und sind sehr interessiert an dem was ich mache und da kann schon das Betten beziehen zu einem richtigen Erlebnis werden oder das morgendliche Zähneputzen von großem Interesse sein.

Wenn man mehrere Katzen hat, kommt es auch vor, dass die miteinander sich wirklich viel beschäftigen und spielen und schon allein deswegen dann kaum zum Spielen zu animieren sind.
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #13
Hi,
ich antworte mal aus Spaß an der Freud, obwohl ich nicht mehr mit Miezen zusammenlebe...

Gespielt habe ich mit den Katzen. Für gewöhnlich war da aber relativ schnell Schicht im Schacht, weil es den Katzen irgendwann zu blöd wurde ;) von Stunden langem Spielen kann definitiv nicht die Rede sein. Wobei man sagen muss, dass alle Familienmitglieder über den Tag verteilt mal für ein paar Minuten Spiel zu haben waren.

Es waren Freigänger.

Vielleicht 15-30 Minuten Spiel am Tag insgesamt? Keine Ahnung... habe nie auf die Uhr geschaut. So lange wie man oder Katze eben Lust dazu hatte.
Ein bestimmtes Spielzeug kann ich jetzt nicht benennen. Für die Katze hab ich immer irgendwas "rasselndes" geworfen, die ging drauf ab wie ein Hund :D... und Kartons... Kartons waren DAS Highlight für die Katze. Die hat sie immer feinsäuberlich zerfetzt. Steigerbar war das ganze, wenn man was rasselndes mit in den Karton geworfen hat. Und ne Kordel hab ich manchmal unter nem Teppich oder um die Ecke eines Möbelstücks verschwinden lassen...
Der Kater war eher nicht so fürs Spielen zu begeistern, aber ab und zu konnte man ihn auch mit der Kordel beschäftigen...

Die Katze wurde mit dem Alter immer schmusiger und hat weniger gespielt. Der Kater war wie gesagt immer schon eher ein Schmuser, der hat nie viel gespielt.

Was sind denn eine gestörte Katze?
Also ich kenne wohl diese 5 Minuten, die Katzen manchmal haben in denen sie über Tische und Bänke gehen und das Fell fliegt... ab und zu fing die Katze beim Spielen auch mal an zu hecheln, wenn es zu wild wurde. Dann haben wir aufgehört.

Keine Ahnung was passiert wäre, wenn man mit den Tieren nicht gespielt hätte... meist finden die Tiere ja einen Weg um sich Abhilfe zu schaffen. Unsere Katzen konnten sich jedenfalls ganz gut selbstständig beschäftigen.
Vielleicht liegt es daran, dass sie Freigänger waren?
Ich habe mal von einer Wohnungskatze gehört, die die Wände hochgegangen ist - also jetzt echt, die Wände sahen schlimm aus - vor lauter Langeweile.

Ach so: Verspielte Kater sind mir wiederum aber auch nicht fremd. Unser erstes Katerchen hat sehr gerne gespielt. Er hatte da einen Stofftieraffen, der ihm regelmäßig zum Opfer viel.
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #14
Freigänger und Wohnungskatzen, da ist natürlich ein gewaltiger Unterschied. Bei Wohnungshaltung sehe ich schon den Halter in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Katzen trotzdem ein abwechslungsreiches, erfülltes Leben haben.
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #15
Nur kurz zum "gestört": ich meine sowas wie meine Bonnie z.B. :) Die hat einfach echt ihre Aussetzer, kann ihre Krallen nicht kontrolliert benutzen, kann keine Gefahren einschätzen und und und...sprich unsozialisierte und/oder neurologisch auffällige Katzen :)

Gesendet von meinem RAINBOW 4G mit Tapatalk
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #16
Hallo,

Spielt ihr mit euren Katzen?
Habt ihr Freigänger oder Wohnungskatzen?
Wie lange spielt ihr täglich direkt mit euren Katzen?
Mit welchem Spielzeug?

Ich gehöre wohl am ehesten zur "ich würde gerne mehr spielen und versuche mein Bestes"-Fraktion! :mrgreen:
Zuerst einmal, ich habe Wohnungskatzen und ich finde, der Unterschied ist gigantisch! Habe das anfangs auch etwas unterschätzt, mein Freigänger-Kater früher hatte nie Interesse an Spielzeug, draußen war einfach spannender, den konnte man maximal fünf Minuten mit einer Schnur beschäftigen und dann waren die Vögel interessanter - verständlich! Jetzt, ja, ich wusste zwar, dass man Wohnungskatzen mehr beschäftigen muss, aber teilweise habe ich das wohl noch unterschätzt und geb mir jetzt alle Mühe, den beiden gerecht zu werden!

Ich schätze, ich spiele täglich aktiv eine halbe Stunde mit den Katzen. Mal mehr, mal weniger. Wirklich auf die Uhr schauen tue ich nicht. Darüber hinaus sind sie im Grunde immer dabei und es fällt ständig was für sie ab, also Pakete auspacken, Bett neu überziehen (= Riesenspaß), Schokoriegelpapierchen fallen lassen, etc. Beim aktiven Spielen renn ich meist mit Federangel oder Federwedel durch die Gegend, wenn da ein neuer Anhänger dran kommt, wird geknurrt und gekämpft was das Zeug hält. Sollte vielleicht dazu sagen, dass ich noch sehr junge Miezen habe, mit knapp > 1 Jahr, die begeistern sich für alles, was sich bewegt! Abends gibts noch ne Runde Trofu jagen & erlegen, wobei ich sie auch nochmal die längsten Strecken in der Wohnung entlang hetzen lasse.

Welche alters- und/oder geschlechtsspezifischen Unterschiede fallen euch auf?
Und auch nicht uninteressant: Was passiert, wenn eure Katzen nicht beschäftigt werden?
Oder ist das komplett egal?

Ich hab die Kater-Katze-Kombi und mir fällt auf, dass die Katze viel genügsamer ist. Da fallen dann auch die klassischen Vorurteile, Kater Raufer, Katze Jäger auf. Sie rauft auch gerne, aber der Kater öfter; umgekehrt könnte sie jagen, bis sie tot umfällt, während Faramir irgendwann denkt: Pffft, soll das Bällchen doch wegrollen!
Sie spielen sehr viel zusammen, aber wenn einer mal keinen Bock hat, fällt am meisten auf, dass der Kater dann jammert ("Laaangweilig! Spielen! Beschäftigung! HALLO?"), während die Katze einfach davon dackelt und sich Beschäftigung sucht. Das geht dann eher so: "Hat jemand Zeit zum Spielen? Rennen? Nein? Okay - oooh, da liegt ja noch ein Bällchen!" - Zack und weg.

Womit ich auch schon beim Thema wäre: Was passiert, wenn sie nicht beschäftigt werden? Bei Finyia gar nichts! Wenn Faramir pennt und Dosi zu faul ist, rennt sie im Affentempo durch alle Räume, macht Gazellensprünge und freut sich drüber. Umgekehrt, wenn Finyia schläft und Dosi zu faul ist, hockt ein jammernder Faramir mitten im Raum und bettelt um Aufmerksamkeit.

Ich versuche auch, täglich zu clickern, schaffe es aber nicht immer. Da ist Faramir mein Champ! Der ist total interessiert, bei allem dabei und total gelehrig, während Finyia recht schnell die Lust zu verlieren scheint. Sie führt Sachen eher halbherzig aus, läuft dann auch mal davon, usw - da üben wir noch! :roll: Ich glaube, sie ist einfach etwas einfacher gestrickt - kann sich mit jeder Fussel stundenlang beschäftigen und ist zufrieden damit, während Faramir eben Animation braucht. Ich glaube, er ist echt zu clever für die "simplen" Dinge.

Wenn ich arbeiten gehe, gibts außerdem Beschäftigung in Form von Fummelarbeit.
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #17
Da ich Freigänger habe, fällt bei mir die Beschäftigung eigentlich komplett flach. Meine Katzen beschäftigen sich miteinander (naja, bei 10 Katzen findet sich halt doch immer eine/r, der grad Lust zum spielen hat) und sind draussen unterwegs, jagen Kaninchen, Vögel, Mäuse, Blätter, Hummeln/Fliegen/Motten, den Bruder, Nachbars Katze....
Wenn sie rein kommen, dann zum fressen und schlafen.
Ab und zu kramere ich mal den Laserpointer raus für Sprout, da er total auf das Ding abfährt und schon bereit steht mit grossen Augen, wenn er das Ding nur in meiner Hand sieht :lol:
Ich habe zwei von den Schienen, in denen blinkende Bälle rollen - damit wird sich ab und zu beschäftigt und Baldrian-Mäuse attackieren ist auch toll.
Amy fordert hin und wieder zum Maus-werfen auf, aber das ist auch nur noch sehr selten. Ist zu spannend draussen :D
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #18
Hallo,



Ich gehöre wohl am ehesten zur "ich würde gerne mehr spielen und versuche mein Bestes"-Fraktion! :mrgreen:
Zuerst einmal, ich habe Wohnungskatzen und ich finde, der Unterschied ist gigantisch! Habe das anfangs auch etwas unterschätzt, mein Freigänger-Kater früher hatte nie Interesse an Spielzeug, draußen war einfach spannender, den konnte man maximal fünf Minuten mit einer Schnur beschäftigen und dann waren die Vögel interessanter - verständlich! Jetzt, ja, ich wusste zwar, dass man Wohnungskatzen mehr beschäftigen muss, aber teilweise habe ich das wohl noch unterschätzt und geb mir jetzt alle Mühe, den beiden gerecht zu werden!

Ich schätze, ich spiele täglich aktiv eine halbe Stunde mit den Katzen. Mal mehr, mal weniger. Wirklich auf die Uhr schauen tue ich nicht. Darüber hinaus sind sie im Grunde immer dabei und es fällt ständig was für sie ab, also Pakete auspacken, Bett neu überziehen (= Riesenspaß), Schokoriegelpapierchen fallen lassen, etc. Beim aktiven Spielen renn ich meist mit Federangel oder Federwedel durch die Gegend, wenn da ein neuer Anhänger dran kommt, wird geknurrt und gekämpft was das Zeug hält. Sollte vielleicht dazu sagen, dass ich noch sehr junge Miezen habe, mit knapp > 1 Jahr, die begeistern sich für alles, was sich bewegt! Abends gibts noch ne Runde Trofu jagen & erlegen, wobei ich sie auch nochmal die längsten Strecken in der Wohnung entlang hetzen lasse.



Ich hab die Kater-Katze-Kombi und mir fällt auf, dass die Katze viel genügsamer ist. Da fallen dann auch die klassischen Vorurteile, Kater Raufer, Katze Jäger auf. Sie rauft auch gerne, aber der Kater öfter; umgekehrt könnte sie jagen, bis sie tot umfällt, während Faramir irgendwann denkt: Pffft, soll das Bällchen doch wegrollen!
Sie spielen sehr viel zusammen, aber wenn einer mal keinen Bock hat, fällt am meisten auf, dass der Kater dann jammert ("Laaangweilig! Spielen! Beschäftigung! HALLO?"), während die Katze einfach davon dackelt und sich Beschäftigung sucht. Das geht dann eher so: "Hat jemand Zeit zum Spielen? Rennen? Nein? Okay - oooh, da liegt ja noch ein Bällchen!" - Zack und weg.

Womit ich auch schon beim Thema wäre: Was passiert, wenn sie nicht beschäftigt werden? Bei Finyia gar nichts! Wenn Faramir pennt und Dosi zu faul ist, rennt sie im Affentempo durch alle Räume, macht Gazellensprünge und freut sich drüber. Umgekehrt, wenn Finyia schläft und Dosi zu faul ist, hockt ein jammernder Faramir mitten im Raum und bettelt um Aufmerksamkeit.

Ich versuche auch, täglich zu clickern, schaffe es aber nicht immer. Da ist Faramir mein Champ! Der ist total interessiert, bei allem dabei und total gelehrig, während Finyia recht schnell die Lust zu verlieren scheint. Sie führt Sachen eher halbherzig aus, läuft dann auch mal davon, usw - da üben wir noch! :roll: Ich glaube, sie ist einfach etwas einfacher gestrickt - kann sich mit jeder Fussel stundenlang beschäftigen und ist zufrieden damit, während Faramir eben Animation braucht. Ich glaube, er ist echt zu clever für die "simplen" Dinge.

Wenn ich arbeiten gehe, gibts außerdem Beschäftigung in Form von Fummelarbeit.

So ungefähr ist es bei mir auch. Habe zwei Kater und eine Kätzin. Sue kann sich von den dreien am besten selbstbeschäftigen und auch am ausgiebigsten, die beiden Kater toben und raufen zwar gerne miteinander, aber die kommen am meisten zu mir und fordern ihre Beschäftigungseinheiten und Aufmerksamkeit ein, während Sue meist nur abends auf der Couch ihre Streicheleinheiten einfordert. Sue ist die Jägerin, die beiden Kater die Raufbolde. Stundenlanges Spielen ist auch nicht gefragt, Katzen sind Lauer- und keine Hetzjäger. Ich mache auch immer recht kurze Spieleinheiten, solange wie es interessant ist und alle drei oder zumindestest zwei noch eifrig mitmachen, man soll aufhören wenn es am schönsten ist, nicht erst wenn die Katze sich gelangweilt abwendet und wie schon gesagt, das Spielzeug nicht zu viel und immer wieder wegräumen und austauschen, dann machen sie auch das nächste Mal wieder mit.
 
  • Selbst ist die Katz´- oder? Beitrag #19
Wir haben zwei wohnungskatzen die im verhalten ziemlich unterschiedlich sind.
Die gestörte xD ist von null auf hundert in ner Sekunde. Lässt sich sofort von allem animieren und spielt für ihr leben gerne. Wenn ich mich mit ihr weniger beschäftige, fällt mir auf das sie nachts bevor wir schlafen ihre spielis laut mauzend durch de Gegend schleppt.
Sie ist leider auch nicht gut sozialisiert da sie solo Kitty und handaufzucht war, sprich haut auch immer und uberall ihre Krallen rein, auch wenn sie es meistens sehr lieb meint.
Liebevolles zerstören xD
Die andere ist eher die entspannte, spielen... Joar wenn es sein muss macht sie mal ne runde mit.

Zur Zeit sitzen beide liebend gerne aufm Balkon und beobachten stundenlang die Umgebung oder meucheln abends Motten.

Bald wird es hoffentlich ein Freigehege geben und dann können sie auch endlich draußen rum lauern :)
 
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