Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen?

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rabb

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Hallo

Ich bin Patin im Tierheim und in der Regel bei den Katzen.
Dort haben wir seit längerer Zeit eine Katze sitzen, die mir besonders leid tut. Nala hat Epilepsie und lebt deswegen in einem kleinen Vorraum vor dem eigentlichen Katzenzimmer. Sie langweilt sich dort verständlicherweise schrecklich und ist sehr unausgelastet.
Sie wurde schon mehrmals vermittelt, allerdings jedes Mal wieder zurück gebracht, weil sie die Menschen angeblich ohne erkennbaren Grund angegriffen hat.

Ich habe jetzt die wahrscheinlich vollkommene Schnapsidee sie zu uns zu holen.

Abgesehen davon, dass mein Freund erstmal bearbeitet werden müsste, sehe ich da aber einige Schwierigkeiten. Die größte ist wohl, dass ich noch 3 Kaninchen habe. die leben zwar in ihrem eigenen Zimmer, d.h. solange die Tür zu bleibt, könnte sie nicht dahin, ich weiß aber nicht was die 3 davon halten werden. 2 sind sowieso sehr scheu (Wenn mein ältestes Kaninchen verstorben ist sollen die beiden jedoch vermittelt werden. Da Isi schon 11 ist, wird die Zeit wohl leider absehbar sein) und bei ihnen habe ich keine Ahnung wie sie darauf reagieren würden.

Zum anderen mache ich mir wegen der Epilepsie Gedanken. Was bedeutet das genau? Im Tierheim wurde gesagt, dass sie gut eingestellt wäre und 2x täglich Medikamente bekommen muss. Was mir auffällt ist, dass sie nicht wirklich spielen kann. D.h. wenn ich mit einer Reizangel oder ähnlichem wedel muss ich das sehr langsam tun, damit sie mit ihren Augen folgen kann. Wenn ich damit in normalem Tempo wedel bekommt sie das überhaupt nicht gelevelt und sucht dann immer wohin das Spielzeug verschwunden ist. Trotzdem ist sie sehr interessiert daran. Kommt das von der Epilepsie?

Und dann machen mir diese Attacken natürlich auch noch Bauchweh. In ein paar Tagen bekommt sie ein Kopf-CT bei einem Spezialisten, um abzuklären, ob das gesundheitliche Ursachen hat oder nicht. Ich weiß natürlich nicht, was da genau vorgefallen ist bei den Leuten. Sie ist sehr eigen. Anfassen lässt sie sich zum Beispiel nicht so gerne oder nur sehr selten. Es könnte natürlich sein, dass sie von den Leuten bedrängt wurde und sich deswegen gewehrt hat. Andererseits könnte ich mir auch vorstellen, dass ihr eine 2. Katze gefehlt hat bzw. fehlt. Sie ist grade mal 2 Jahre alt und sehr interessiert, was die anderen Katzen so treiben. vtl. wollte sie ja auch nur auf Katzenart mit den Menschen spielen?

Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits würde ich ihr so gerne helfen und wäre mir sicher, dass sie bei uns ein schönes Zuhause hätte, andererseits gibt es auch einiges was dagegen spricht und ich weiß einfach nicht, ob ich der Sache wirklich gewachsen bin.

Habt ihr einen Rat für mich?

Ich lasse euch mal den Link von der süßen Dame da:

Vielen Dank fürs Lesen!

liebe Grüße
 
  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen?

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  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #2
Ich verstehe nicht warum die arme Maus wegen der Medikamentengabe alleine sitzen muss :/
Ich weiß nicht genau wie Epilepsietabletten wirken, könnte mir aber vorstellen, dass sie alles dämpfen und sie deswegen nicht auf schnelle Reize reagieren kann. Wo ich mich dann auch Frage, ob sie richtig eingestellt ist. Aber ich habe halt auch keine persönliche Erfahrung mit dieser Krankheit bei Katzen.
 
  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #3
Epilepsie kann durchaus auch zu Aggressionen führen (nicht jeder Krampf ist klassisch mit Krampfen und Zucken) , sondern kann auch "still" im Hirn ablaufen und massive Verhaltensänderungen bewirken. Einzelhaltung hat den gleichen Effekt...leider.

Daher wären Artgenossen neben einer ausführlichen Diagnostik wohl die wichtigste Maßnahme.

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  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #4
Ich war eben wieder bei ihr. Sie macht den Eindruck, als ob sie völlig benebelt wäre. Sie konnte sich auf kaum etwas wirklich konzentrieren, wurde ständig abgelenkt und hat sehr oft irgendwelche Stellen im Raum fixiert, an denen aber nichts auffälliges war. Ich denke die Medikamente hauen sie ziemlich um. Was mir außerdem aufgefallen ist, ist dass ihre Pupillen sich sehr oft verändern. Mal werden sie ganz klein und dann auf einmal wieder sehr groß. Ihr Schwanz zuckt auch sehr oft, auch in Momenten, wo ich nicht mit ihr spiele sondern wir einfach ganz ruhig sitzen.

Ich werde mal das Gespräch mit den Pflegern suchen und vor allem in einem passenden Moment mit meinem Freund sprechen, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, die Maus zu uns zu holen. Wenn, dann müssten ja allerdings 2 Katzen einziehen. Das wird schwer werden ihn davon zu überzeugen.
Wäre es denn überhaupt zumutbar für die Katzen hier zu leben? Unsere Wohnung ist ca. 75 m² groß, ungefähr 10 m² davon nehmen meine Kaninchen ein. Vielleicht auch etwas mehr. Das wären dann gute 60 m² für 2 Katzen. Reicht das?!

Mein Gedanke war jetzt, eine selbstbewusste Katze oder vielleicht eher noch einen Kater dazuzusetzen, der/die vielleicht auch etwas älter ist als sie. Nala ist nämlich trotz der Epilepsie ganz schön selbstbewusst und macht durchaus deutlich, wenn sie etwas nicht möchte. Ich hätte Sorge, dass eine ruhigere Katze sich leicht unterbuttern lässt. Ist es für eine gesunde Katze in Ordnung mit einer Katze wie Nala zusammenzuleben oder wird er/sie dann nicht glücklich?


Fragen über Fragen. Wenn da jemand Licht ins Dunkle bringen könnte, wäre ich sehr dankbar!

Liebe Güße
 
  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #5
Wenn Sie derzeit keinen festen Artgenossen hat, würde ich (ich schreibe jetzt mal so als würde ich die Katze zu mir holen) erstmal zu mir holen und gucken, dass sie richtig eingestellt wird. Ich kenne Epilepsiekatzen, die sind eingestellt, da fällt (wie beim Menschen) gar nichts auf außer das sie in ganz bestimmten Situationen doch mal einen Anfall kriegen. Und dann würde ich nach einem Partner suchen, damit so wenig stressige Momente wie möglich aufeinander treffen. Weisst du ob sie richtig eingestellt wurde oder nur quasi eine Notfallmedikation um einen bestimmten Zeitraum (Tierheim) zu überbrücken gegeben wird? 60qm² für 2 Katzen finde ich absolut okay. Ich gehe einfach mal davon aus, dass es dann katzengerecht (Kratzbaum etc.) eingerichtet wird. Ich würde eher eine ruhige Katze, die aber weiß was sie will, dazu setzen. Als einen kleinen Wirbelwind. Vielleicht auch eher ein älteres Tier, dass seine wildesten Spielephasen um hat. Schau doch mal im Internet nach Handicap (gerne auch Handicats genannt ;-) ) vielleicht findest du da auch eine Epilepsie Katze oder zumindest eine Orga die Ahnung von solchen Katzen hat und dir helfen kann.
 
  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #6
Schade daß die Userin "Eifelbiene" nicht mehr aktiv ist, ich meine mich sehr sicher zu erinnern, daß sie auch eine Epilepsie-Katze zusammen mit anderen Katzen gehalten hat - aber vielleicht hilft es, da die Suche zu verwenden?

Auf jeden Fall finde ich Deine Idee ganz wunderschön, und wenn Du die Katze einem "normalen" TA vorstellst (so ein TH-TA ist ja doch unter Stress, bzw. kriegt dafür halt auch nicht viel), dann kann sie sicher auch vernünftig eingestellt werden. Weißt Du, wie alt sie ist? Die Idee mit einem Kater find ich eigentlich ganz gut - die spielen zwar gröber, sind dafür aber auch toleranter.
 
  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #7
Ich versuche das jetzt mal zu übertragen, vom Menschen auf Katze, was vielleicht nicht so einfach ist. Ich bin selbst
Epileptikerin und nehme zweimal täglich Medikamente. Was du beschreibst, dieses nicht konzentrieren können bzw. abwesend sein, kann durch falsche Medikation kommen oder auf eine zusätzliche Absence-Epilepsie hindeuten.

Wenn die Katze früher "große"Krampfanfälle hatte, kann es vielleicht (bei Menschen ist es öfters so) eine generalisierte Epilepsie sein. Selbst bei Menschen sin für Epilepsie mit primär-generalisierten Anfällen (die großen starke Anfälle) nicht viele Medikamente verfügbar. Zugelassen sind Deutschland nur eine Handvoll.

Bzgl. der angeblichen Aggressionen kann das vielleicht zutreffen, da Epilepsiemedikamente oft eine verhaltensändernde Wirkung haben; z.B. werden einige auch für die Therapie von Depressionen genommen (sind somit stimmungsaufhellend), bei anderen Medikamenten gibt es hohe Suizidraten. Ich möchte an diesen Beispielen nur zeigen, dass das Verhalten durch Antikonvulsiva stark beeinflusst sein kann.

Vielleicht hat man für die kleine noch nicht das richtige Medikament gefunden... Ich wünsche ihr und euch alles Gute. Hoffentlich kann man bei ihr was machen. Leider kann ich es nur aus menschlicher Sicht bewerten.
 
  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #8
Hey,

prinzipiell kann man mit einem Epi-Tier gut leben. Voraussetzung ist dass das Tier gut eingestellt ist und man sich etwaiger Gefahrenquellen bewusst ist. Hohe Catwalks sind da keine so gute idee- die Anfälle kommen nicht immer so dass das Tier es bemerkt und ein Absturz aus 2m Höhe muss nicht sein.

Wichtig ist ebenso: kannst du sicherstellen dass die Katze 100%ig ihre Tabletten bekommt? Auch wenn es mal stressig wird, mal was passiert,...?

Unter Umständen kann eine Vergesellschaftung komplizierter werden- es gibt "gesunde" Tiere die auf die Anfälle sehr unleidig reagieren.

Und das wichtigste: man braucht einen Tierarzt der nen Plan hat was er tut. Mal eben Anti-Epileptika verschreiben (nach Dosierung im Büchlein) muss nicht immer der richtige Weg sein.


Ach ja- wenn eine Reduzierung oder gar das Absetzen von Medikamenten nötig sein sollte lass dir das genau erklären und tierärztlich begleiten. Beim Ausschleichen/Absetzen von Anti-Epileptika kann es zu vermehrten Anfällen kommen.
 
  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #9
Hallo
Nala ist gute 2 Jahre alt. Ich habe heute kurz mit einer Pflegerin gesprochen. Die hat mir erzählt, dass sie 2 mal vermittelt War. Zuerst zu einer Familie mit Kind. Die haben sie zurück gebracht, weil sie angegriffen hat und danach war sie bei einer alleinstehenden Frau, die vollzeit berufstätig war. Die soll sie dann wohl so zugerichtet haben, dass sie operiert werden musste. Das macht mir schon Gedanken. Sie soll jedes mal aus dem nichts angegriffen haben.
Ich wollte morgen mal meinen Tierarzt anrufen und hören, was er zu der Sache sagt.
Die Chance dass mein freund zustimmt ist natürlich höher wenn wir erstmal nur sie aufnehmen. Wenn ich mit 2en ankomme, würde er wahrscheinlich direkt dicht machen. Ich sehe momentan aber auch mehr Vorteile sie erstmal ankommen zu lassen.

Ich bin mir meiner Verantwortung da natürlich schon bewusst und werde dann auch dafür sorgen, dass sie alles wichtige bekommt. Momentan tappe ich da ein wenig im Dunkeln, weil ich überhaupt nicht weiß, welche Medikamente sie bekommt. Die Pflegerin hat schon von Beruhigungsmittel gesprochen, deswegen könnte ich mir vorstellen, dass sie nicht korrekt eingestellt ist. Das würde ja auch ihr Verhalten erklären.

Ich habe allerdings echt angst, dass die epilepsie nicht die Ursache für ihre Aggressionen sind und ich dann eine unberechenbare Katze Zuhause sitzen habe. Ich möchte keine angst vor meiner eigenem Katze haben müssen. .


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  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #10
Ich habe allerdings echt angst, dass die epilepsie nicht die Ursache für ihre Aggressionen sind und ich dann eine unberechenbare Katze Zuhause sitzen habe. Ich möchte keine angst vor meiner eigenem Katze haben müssen.

Brauchst du auch nicht. Ich bin PS für solche Katzen und zu 100% hatte es immer einen Grund das diese Katzen so waren. Schmerzen, schlechte Behandlung/ Misshandlung etc. Ich hatte schon auch eine Katze wo die Leute meinten das wäre ein A****** das Menschen hasst. Viel kommt es auch darauf an wie man so einer Katze gegenübertritt. Klar hört es sich erstmal lustig an vor so einem kleinen Tier Respekt zu haben, aber auch eine Katze kann dich schwer verletzt und ganz ehrlich hab ich noch nicht mal Lust auf einen Kratzer... Komm ich schon mit einem Magengrummeln alá hoffentlich beißt mich das Vieh heute nicht oder greift mich an ins Zimmer ist es umso warscheinlicher das die Katze deine Angst spürt und genauso unsicher wird und erstmal auf Angriff geht. Viele Katzen handeln leider getreu dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung". Solange die Katze zu mir keinen Kontakt sucht ignoriere ich sie auch, wie will sie mich angehen wenn ich gar nicht auf sie eingehe bzw. ihr die kalte Schulter alá "knurr ruhig juckt mich herzlich wenig" zeige? Ich gebe der Katze ziemlich viele Versteckmöglichkeiten, so dass sie auch nicht das Gefühl hat ausgeliefert zu sein. Gab auch schon Spezis die dann meinten gut greif ich halt an, blöd nur das ich größer und stärker bin. Bitte nicht falsch verstehen, natürlich hab ich Katze dann nicht durchs Zimmer gehauen, sondern einfach aufgebaut und laute Stimme, keine Katze der Welt ist wirklich so angriffslustig und greift ein unberechenbares Ziel an. Ansonsten viel Ruhe und Verständnis...
Fakt ist, dass die Katze ganz dringend richtig eingestellt werden muss. Diese Bedarfsmedikation ist nur zum Überbrücken von kurzen Zeiten (beispielsweise Abwarten von Laborergebnissen) und nicht zur Überbrückung des Tierheimaufenthalts. Auf Dauer gesehen (mal angenommen du nimmst sie nicht und sie weilt noch eine ganze Weile in dem Tierheim) wird das dem Tierheim auch teuer zu stehen kommen, man kann im Notfall dann auch nicht beliebig von den Medikamenten wechseln bzw. ausprobieren. Deswegen ist es wichtig das sie jetzt schon richtig eingestellt wird und nicht erst im Notfall, da kann es dann auch irgendwann mal zu spät sein. Ich weiß ja nicht wie du so zum Tierheim stehst bzw wie intensiv dein Mitspracherecht dort ist, aber ich würde es verdeutlichen, dass die richtige Medikation das Leben der Katze deutlich verbessern wenn nicht gar retten kann. Falsche Medikamente können natürlich auch irgendwann heftigere und vermehrte Anfälle auslösen, als in dem Sinne gar keine...
 
  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #11
Mein Plan ist heute erstmal bei meinem Tierarzt anzurufen und dann mit meinem freund zu sprechen. Je nachdem wie der reagiert macht es ja keinen Sinn schon mit den Pflegern zu sprechen. Ich hab ein wenig bammel vor dem Gespräch. Für mich hängt da echt viel dran. Nala ist mir wichtig, obwohl sie ja noch nicht mal meine Katze ist. Wenn er Nein sagt könnte das für sie echt schlechte Konsequenzen haben. Denn mal ehrlich, bei der Beschreibung im link nimmt sie ja keiner. Dabei kann sie wirklich toll sein.
Drückt mir die Daumen!

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  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #12
Wichtig ist ebenso: kannst du sicherstellen dass die Katze 100%ig ihre Tabletten bekommt? Auch wenn es mal stressig wird, mal was passiert,...?
Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Wenn sich nicht allzu viel geändert hat in den letzten Jahren bei den Medikamenten, ist es wichtig, dass diese zweimalige Tablettengabe auch zeitlich immer recht pünktlich erfolgen muss, um den Phenobarbitalspiegel aufrecht zu erhalten. Also sollte sichergestellt sein, dass die Katze alle 12 Stunden ihr Medikament bekommt. Hättest du da jemanden, der verlässlich einspringen würde, wenn du verhindert bist?

Wenn sich irgendetwas ändert, können auch erst mal häufigere TA-Besuche anstehen: Wie schaut das aus, wenn du sagst, dass sie sich nicht gerne anfassen lässt? Hättest du da Bedenken, was das regelmäßige Einpacken für den Tierarzt angeht?

@Luna:
Bitte nicht falsch verstehen, natürlich hab ich Katze dann nicht durchs Zimmer gehauen, sondern einfach aufgebaut und laute Stimme, keine Katze der Welt ist wirklich so angriffslustig und greift ein unberechenbares Ziel an.
Sorry, aber das kann ich nicht so ganz unterschreiben. Ich habe eine verhaltensgestörte UND epilepsiekranke Katze gehabt und die hatte - egal wie man ihr gegenüber getreten ist - keinerlei Hemmungen, einem ins Gesicht zu springen, vom Kratzbaum aus anzugreifen und einen auch wirklich zu verletzen. Das war eine äußerst schwierige Angelegenheit mit ihr, obwohl ich ja nun wirklich nicht völlig unerfahren war. Natürlich muss so was nicht sein und ist sicherlich eine Ausnahme, aber bevor man diese Verantwortung übernimmt, sollte man sich klar darüber sein, was alles passieren KANN.
 
  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #13
Zur OP nach dem Angriff bei der Vorbesitzerin: ein eigentlich harmloser falsch oder gar nicht behandelter Katzenbiss führt schnell zu schweren Entzündungen.

Da muss nicht mal viel passiert sein. Es reicht wirklich ein minimaler Biss- deswegen ist es so wichtig Katzenbisse immer (!) ärztlich versorgen zu lassen.

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  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #14
Hey ... hab hier mitgelesen. Was hat der Tierarzt gesagt?
 
  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #15
Zur OP nach dem Angriff bei der Vorbesitzerin: ein eigentlich harmloser falsch oder gar nicht behandelter Katzenbiss führt schnell zu schweren Entzündungen.

Da muss nicht mal viel passiert sein. Es reicht wirklich ein minimaler Biss

Richtig, davon kann ich gerade ein Liedchen singen. Vor 5 Wochen hat mich eine Katze relativ fest in den Finger gebissen, hab geblutet wie ein Schwein. Bin danach gleich zum Hausarzt, Antibiotika, Tetanusspritze, insgesamt fast 4 Wochen krank geschrieben.
Danach war ich die nächsten Wochen abwechselnd beim Hausarzt und in der Chirurgie. Die ersten 1,5 Wochen Gipsschiene zur Ruhigstellung, danach 1,5 Fingerverband. Obwohl sich bei mir nichts entzündet hat und weder Sehne noch Knochen verletzt wurde, ist der Finger heute noch nicht verheilt, immer noch geschwollen und die Beweglichkeit ist auch noch nicht komplett wieder da. :?
Bisse sind echt schlimm. IMMER gleich damit ab zum Doc! (Am Besten aber gar nicht beißen lassen :lol:)
 
  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #16
Hallo

Ich habe gestern mit meinem Freund gesprochen. Wie erwartet war er nicht begeister, aber er hat nicht so schlecht reagiert, wie erwartet. Ich lasse ihm ein paar Tage Bedenkzeit, sodass wir in ein paar Tagen nochmal in Ruhe darüber sprechen können.

Der Tierarzt war leider nicht so aufschlussreich wie erhofft. Ich konnte nur mit der Helferin sprechen und sie meinte, dass Nala halt 2 mal täglich Medikamente bekommen müsste und wenn sie gut eingestellt ist einmal im Jahr eine Blutprobe untersucht werden müsste. Zur Aggression meinte sie, dass das von der Epilepsie kommen kann aber auch ihr Wesen sein kann. Sie hat mir allerdings angeboten, die Blutwerte mit einer Internistin aus der Praxis zu besprechen, wenn ich die Werte vom Tierheim bekommen sollte.
Also alles in allem leider keine wirklich neuen Infos für mich.


Um nochmal auf die Aggression zurück zu kommen. Mich wundert es, dass sie das im Tierheim überhaupt nicht zeigt. Wenn ihr was zuviel wird haut sie, wie jede andere Katze, mal mit einer Pfote zu. Aber das kann man lange nicht aggressiv nennen. Theoretisch müssten diese Attacken im Tierheim doch viel öfter auftreten, weil sie hier ja viel mehr Stress hat als zuhause?
 
  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #17
Ich hab hier bisher nur mitgelesen, aber zu den Attacken: Irgendwo weiter oben schreibst du, dass sie Beruhigungsmittel bekommt. Gab es die auch noch, während sie vermittelt war oder haben die Leute diese Medikamente eventuell abgesetzt oder gar nicht bekommen? Denn das könnte erklären, weshalb sie im TH keine Auffälligkeiten zeigt.
 
  • Epilepsie-Katze aus dem Tierheim nach Hause holen? Beitrag #18
Das sollten die Epilepsie Tabletten sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie die auch bei den Zwischenbesitzern bekommen hat, sonst hätte man ja immer Anfälle vermuten müssen. Ob die allerdings so gegeben wurden, wie sie gegeben werden müssen kann ich natürlich nicht sagen.
 
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