- Müde, Überfordert wegen Hund Beitrag #1
K
Kristiin
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Hallo liebe Community,
ich bin neu hier und bräuchte mal dringend einen objektiven Rat zu einem unschönen Thema..
Folgendes: Vor ca. einem Jahr erkrankte mein Bruder (15) an einer seltenen und (fast) unheilbaren Krankheit. Die ersten Monate verbrachte er nur im Krankenhaus und momentan findet die weitere Therapie zuhause statt. Er hat sich schon immer einen Hund gewünscht und wie ihr es euch denken könnt, konnten meine Eltern irgendwann nicht mehr nein sagen. Wir fuhren zu mehreren Züchtern und trafen uns mit Freunden die ebenfalls Hunde haben. Wir erstellten einen Zeitplan und auch wie wir die Kosten untereinander (wir sind zu fünft) aufteilen sollten. Letztendlich fiel die Entscheidung auf einen Labrador-Rüden.
Mir fiel gleich am Anfang auf, dass nach ein, zwei Tagen niemand mehr Lust auf den Hund hatte. Tja und seitdem hat sich nichts geändert. Ich ziehe ihn groß, stecke meine gesamte Zeit und auch mein Geld in ihn, obwohl ich Studentin bin und nur einen 450€-Job habe
Momentan merke ich einfach, dass ich am Ende meiner Kräfte bin, ich liebe den kleinen Racker zwar, aber ich weiß nicht wie ich das weiterhin durchziehen soll. Meinem Bruder, der einzige der jederzeit mitgeholfen hat, geht es momentan wieder schlechter weswegen er auch nicht mehr mit dem Kleinen raus kann, damit ich in Ruhe lernen kann.
Ich hab meine Familie mehrmals darum gebeten mir zu helfen und gesagt, dass ich das nicht alleine schaffe, aber es interessiert niemanden. Sie gehen dann ein oder zweimal mit ihm laufen und haben dann keine Lust mehr weil er so an der Leine zieht (was aber mittlerweile besser geworden ist) oder weil er ganz aufgeregt ist wenn er andere Hunde trifft.
Er ist jetzt fast 6 Monate alt, und fängt auch an alles zu vergessen was ich ihm beigebracht habe und und und. Der Hundetrainer meinte dass er früher als andere in die Pubertät kommt und dass das vorbeigehen wird.
Zurzeit schreibe ich Prüfungen in der Universität und könnte jeden Tag vor Frust zusammenbrechen.
Eine Freundin hat mir geraten, ihn abzugeben, aber das möchte ich irgendwie nicht. Er hat sich doch an mich gebunden und immerhin hat sich nicht der Hund die Familie ausgesucht sondern wir ihn und das müssen wir jetzt doch durchziehen.
Meine Frage ist jetzt, ob das besser werden wird sobald er aus dieser Pubertät raus ist? Und was ihr an meiner Stelle tun würdet?
Vielen Dank und liebe Grüße.
ich bin neu hier und bräuchte mal dringend einen objektiven Rat zu einem unschönen Thema..
Folgendes: Vor ca. einem Jahr erkrankte mein Bruder (15) an einer seltenen und (fast) unheilbaren Krankheit. Die ersten Monate verbrachte er nur im Krankenhaus und momentan findet die weitere Therapie zuhause statt. Er hat sich schon immer einen Hund gewünscht und wie ihr es euch denken könnt, konnten meine Eltern irgendwann nicht mehr nein sagen. Wir fuhren zu mehreren Züchtern und trafen uns mit Freunden die ebenfalls Hunde haben. Wir erstellten einen Zeitplan und auch wie wir die Kosten untereinander (wir sind zu fünft) aufteilen sollten. Letztendlich fiel die Entscheidung auf einen Labrador-Rüden.
Mir fiel gleich am Anfang auf, dass nach ein, zwei Tagen niemand mehr Lust auf den Hund hatte. Tja und seitdem hat sich nichts geändert. Ich ziehe ihn groß, stecke meine gesamte Zeit und auch mein Geld in ihn, obwohl ich Studentin bin und nur einen 450€-Job habe
Momentan merke ich einfach, dass ich am Ende meiner Kräfte bin, ich liebe den kleinen Racker zwar, aber ich weiß nicht wie ich das weiterhin durchziehen soll. Meinem Bruder, der einzige der jederzeit mitgeholfen hat, geht es momentan wieder schlechter weswegen er auch nicht mehr mit dem Kleinen raus kann, damit ich in Ruhe lernen kann.
Ich hab meine Familie mehrmals darum gebeten mir zu helfen und gesagt, dass ich das nicht alleine schaffe, aber es interessiert niemanden. Sie gehen dann ein oder zweimal mit ihm laufen und haben dann keine Lust mehr weil er so an der Leine zieht (was aber mittlerweile besser geworden ist) oder weil er ganz aufgeregt ist wenn er andere Hunde trifft.
Er ist jetzt fast 6 Monate alt, und fängt auch an alles zu vergessen was ich ihm beigebracht habe und und und. Der Hundetrainer meinte dass er früher als andere in die Pubertät kommt und dass das vorbeigehen wird.
Zurzeit schreibe ich Prüfungen in der Universität und könnte jeden Tag vor Frust zusammenbrechen.
Eine Freundin hat mir geraten, ihn abzugeben, aber das möchte ich irgendwie nicht. Er hat sich doch an mich gebunden und immerhin hat sich nicht der Hund die Familie ausgesucht sondern wir ihn und das müssen wir jetzt doch durchziehen.
Meine Frage ist jetzt, ob das besser werden wird sobald er aus dieser Pubertät raus ist? Und was ihr an meiner Stelle tun würdet?
Vielen Dank und liebe Grüße.