- In Memoriam: Pico Dezember 2014 – 20. August 2016 Beitrag #1
Nienor
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Ach Pico, ich kann es einfach nicht verstehen. Du warst doch erst 20 Monate alt. Und eigentlich immer gesund. Wieso musstest du schon sterben? Wieso?
Zusammen mit deinem «Bruder» Nano bist du im April 2015 hier eingezogen. Geboren wurdet ihr in einem Labor in Österreich. Aber ihr hattet Glück. Ihr wart nicht für eine Versuchsreihe bestimmt, sondern für einen Ausbildungskurs. Und noch mehr Glück hattet ihr, weil das Labor die Tiere des Kurses danach an MySecondLife abgibt. Ihr durftet also in die Freiheit und dann zu mir ziehen.
Die erste Zeit mit dir war schwierig, denn die Hormone stiegen dir zu Kopf. Nicht zu stark, sodass man direkt sagen musste: Kastration und fertig. Nein, du hast dich mit einigen aus meinem Rudel angefreundet, andere mochtest du dagegen gar nicht. Die Integration zog sich daher sehr lang hin, ein ewiges Auf und Ab. Als du aber dann auch den Nano gebissen hattest, war die Entscheidung gefallen. Und sie war richtig. du wurdest zu einem tollen Rudelchef, den ich jetzt schon sehr vermisse. Nur leider hatte dein aggressives Verhalten bleibende Schäden bei Murphy und Jamie hinterlassen. Du weisst, ich nehme dir das immer noch sehr übel. Leider hatten sie nicht die Zeit, dich als tollen Kerl kennen zu lernen
Endlich im Rudel angekommen konnte das Leben losgehen. Und du hast es in vollen Zügen genossen, das habe ich gemerkt. Vor der Kamera hast du meist sehr schön posiert, dass es tolle Erinnerungsbilder von dir gibt.
Fressen war ein grosses Hobby von dir. Aber nach deinem kleinen Fetttumor mussten wir definitiv etwas aufpassen, dass du wieder auf eine schlanke Linie kommst und auch bleibst – was sehr gut geklappt hatte. Dennoch durftest du natürlich dein Futter geniessen, einfach dosierter
Du warst für so vieles zu begeistern. Egal ob Federwedel oder Brain Train - okay, bei denen spielte deine Liebe zum Futter sicher mit
Vor allem die Schatztruhe der Poker Box hatte es dir angetan. Wie schnell du raus hattest, wie weit du sie öffnen musstest, damit sie auch offen blieb ..
[video=youtube_share;A7DifRZ589U]http://youtu.be/A7DifRZ589U[/video]
Manchmal durfte ich auch gar nicht häkeln, weil du beschäftigt werden wolltest
Die Integration vom Tesla war eine grosse Herausforderung für uns. Du warst sein bevorzugtes Opfer und hast dich ihm tapfer entgegen gestellt. Aber es dauerte seine Zeit, bis bei ihm die Hormone nachliessen und er sich friedlich in dein Rudel integrieren liess. Lang warst du skeptisch, aber am Ende wurdet ihr gute Freunde =)
Im Frühjahr warst du wohl der Meinung, dass du auch mal zum Tierarzt gehörst. Angefangen hat es mit einem kleinen Fetttumor, den wir wegoperieren liessen. Kurze Zeit später hattest du einen Penisvorfall. Du hast keine halben Sachen gemacht. Doch damit war es dann auch schnell vorbei, bis zum Juli. Da fingst du an, laut zu quietschen beim Atmen. Als das Canipulmin dir nicht half, bekamst du Antibiotika von der Tierärztin. Das half schnell und vor unserem Urlaub hörte man eigentlich nur noch leichte Atemgeräusche. Im Laufe der Ferienwoche wurden die Geräusche aber schlimmer, sodass die Tierärztin für dich ein neues Antibiotikum mitgab.
Am Sonntag holten wir euch wieder ab und bereits am Montag gefielst du mir gar nicht. Du hast stark gepumpt und wolltest nicht wirklich fressen. Also schickte ich meinen Freund mit dir zum Tierarzt, damit du geröntgt wurdest. Ein Teil deiner Lunge wurde nicht richtig belüftet, warum ist unklar. Wir hofften, dass eine Infektion auf dem verbliebenen Teil dir das Atmen erschwerte, sodass du weiter das AB und zusätzlich Karsivan bekamst. Das Karsivan half dir gut beim Atmen. Ging es dir vor der Gabe noch recht schlecht, hast du dir meist nach einer halben Stunden den Bauch vollgeschlagen und bist neugierig herumgestiefelt. Wie früher. Nur mit deutlicher Flankenatmung.
Wir wollten dem AB Zeit geben und dich noch nicht aufgeben. So ging es diese Woche auf und ab. Gestern Abend ging es dir durch das Karsivan noch recht gut, du bist sogar nochmal durch die Wohnung gewandert. Heute morgen ging es dann aber leider gar nicht mehr. Deine Füsschen waren schon bläulich, genauso das Mäulchen. Leider half dir das morgendliche Karsivan gar nicht. Als dich Mads dann auch noch auf den Rücken drehen musste, damit er sehen konnte, was da so verführerisch aus deinem Mäulchen roch, bekamst du Schnappatmung. Notfallmässig brachten wir dich also zur Tierärztin. Die Spritze lag schon parat, als wir dich auf den Tisch setzten. Kurz hast du dich noch gegen den Einstich gewehrt. Dann liefst du 2 Schritte und fielst um. Wir legten dich weich auf ein Tuch. Wenige Momente später dein letzter Atemzug. Keine 5 Minuten warst du auf dem Tisch, als kein Herzschlag mehr zu hören war. Du warst gegangen. Mit gerade einmal 20 Monaten. Davon nur 16 Monate in Freiheit
Machs gut, Whitey. Du wirst hier fehlen. Auch als guter Rudelchef. Mads hat die Führung ja schon an sich gerissen. Aber er ist kein guter Chef, nicht so einer, wie du es warst. Du hast mich nicht umsonst ab und an an den Jiminy erinnert. Ich hab dich lieb, Picolino!
Zusammen mit deinem «Bruder» Nano bist du im April 2015 hier eingezogen. Geboren wurdet ihr in einem Labor in Österreich. Aber ihr hattet Glück. Ihr wart nicht für eine Versuchsreihe bestimmt, sondern für einen Ausbildungskurs. Und noch mehr Glück hattet ihr, weil das Labor die Tiere des Kurses danach an MySecondLife abgibt. Ihr durftet also in die Freiheit und dann zu mir ziehen.
Die erste Zeit mit dir war schwierig, denn die Hormone stiegen dir zu Kopf. Nicht zu stark, sodass man direkt sagen musste: Kastration und fertig. Nein, du hast dich mit einigen aus meinem Rudel angefreundet, andere mochtest du dagegen gar nicht. Die Integration zog sich daher sehr lang hin, ein ewiges Auf und Ab. Als du aber dann auch den Nano gebissen hattest, war die Entscheidung gefallen. Und sie war richtig. du wurdest zu einem tollen Rudelchef, den ich jetzt schon sehr vermisse. Nur leider hatte dein aggressives Verhalten bleibende Schäden bei Murphy und Jamie hinterlassen. Du weisst, ich nehme dir das immer noch sehr übel. Leider hatten sie nicht die Zeit, dich als tollen Kerl kennen zu lernen
Endlich im Rudel angekommen konnte das Leben losgehen. Und du hast es in vollen Zügen genossen, das habe ich gemerkt. Vor der Kamera hast du meist sehr schön posiert, dass es tolle Erinnerungsbilder von dir gibt.
Fressen war ein grosses Hobby von dir. Aber nach deinem kleinen Fetttumor mussten wir definitiv etwas aufpassen, dass du wieder auf eine schlanke Linie kommst und auch bleibst – was sehr gut geklappt hatte. Dennoch durftest du natürlich dein Futter geniessen, einfach dosierter
Du warst für so vieles zu begeistern. Egal ob Federwedel oder Brain Train - okay, bei denen spielte deine Liebe zum Futter sicher mit
Vor allem die Schatztruhe der Poker Box hatte es dir angetan. Wie schnell du raus hattest, wie weit du sie öffnen musstest, damit sie auch offen blieb ..
[video=youtube_share;A7DifRZ589U]http://youtu.be/A7DifRZ589U[/video]
Manchmal durfte ich auch gar nicht häkeln, weil du beschäftigt werden wolltest
Die Integration vom Tesla war eine grosse Herausforderung für uns. Du warst sein bevorzugtes Opfer und hast dich ihm tapfer entgegen gestellt. Aber es dauerte seine Zeit, bis bei ihm die Hormone nachliessen und er sich friedlich in dein Rudel integrieren liess. Lang warst du skeptisch, aber am Ende wurdet ihr gute Freunde =)
Im Frühjahr warst du wohl der Meinung, dass du auch mal zum Tierarzt gehörst. Angefangen hat es mit einem kleinen Fetttumor, den wir wegoperieren liessen. Kurze Zeit später hattest du einen Penisvorfall. Du hast keine halben Sachen gemacht. Doch damit war es dann auch schnell vorbei, bis zum Juli. Da fingst du an, laut zu quietschen beim Atmen. Als das Canipulmin dir nicht half, bekamst du Antibiotika von der Tierärztin. Das half schnell und vor unserem Urlaub hörte man eigentlich nur noch leichte Atemgeräusche. Im Laufe der Ferienwoche wurden die Geräusche aber schlimmer, sodass die Tierärztin für dich ein neues Antibiotikum mitgab.
Am Sonntag holten wir euch wieder ab und bereits am Montag gefielst du mir gar nicht. Du hast stark gepumpt und wolltest nicht wirklich fressen. Also schickte ich meinen Freund mit dir zum Tierarzt, damit du geröntgt wurdest. Ein Teil deiner Lunge wurde nicht richtig belüftet, warum ist unklar. Wir hofften, dass eine Infektion auf dem verbliebenen Teil dir das Atmen erschwerte, sodass du weiter das AB und zusätzlich Karsivan bekamst. Das Karsivan half dir gut beim Atmen. Ging es dir vor der Gabe noch recht schlecht, hast du dir meist nach einer halben Stunden den Bauch vollgeschlagen und bist neugierig herumgestiefelt. Wie früher. Nur mit deutlicher Flankenatmung.
Wir wollten dem AB Zeit geben und dich noch nicht aufgeben. So ging es diese Woche auf und ab. Gestern Abend ging es dir durch das Karsivan noch recht gut, du bist sogar nochmal durch die Wohnung gewandert. Heute morgen ging es dann aber leider gar nicht mehr. Deine Füsschen waren schon bläulich, genauso das Mäulchen. Leider half dir das morgendliche Karsivan gar nicht. Als dich Mads dann auch noch auf den Rücken drehen musste, damit er sehen konnte, was da so verführerisch aus deinem Mäulchen roch, bekamst du Schnappatmung. Notfallmässig brachten wir dich also zur Tierärztin. Die Spritze lag schon parat, als wir dich auf den Tisch setzten. Kurz hast du dich noch gegen den Einstich gewehrt. Dann liefst du 2 Schritte und fielst um. Wir legten dich weich auf ein Tuch. Wenige Momente später dein letzter Atemzug. Keine 5 Minuten warst du auf dem Tisch, als kein Herzschlag mehr zu hören war. Du warst gegangen. Mit gerade einmal 20 Monaten. Davon nur 16 Monate in Freiheit
Machs gut, Whitey. Du wirst hier fehlen. Auch als guter Rudelchef. Mads hat die Führung ja schon an sich gerissen. Aber er ist kein guter Chef, nicht so einer, wie du es warst. Du hast mich nicht umsonst ab und an an den Jiminy erinnert. Ich hab dich lieb, Picolino!