- Schlaganfall, Tumor? Beitrag #1
Luna & Artemis
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Huhu ihr Lieben,
leider ist heute Nacht Kenny von uns gegangen. Mein Freund hat ihn ziemlich spät Nachts im Stall noch lebend gefunden. Zwar haben die anderen Ratten zu dem Zeitpunkt geschlafen, da er aber grade Futter rein machen wollte und dann Kenny u.a. im Weg gelegen hätte und er Angst hatte dass sie ihn beißen haben wir ihn auf ein Handtuch gepackt zu uns geholt. Anfangs dachte ich an einen Schlaganfall oder Gehirnhautentzündung. Er konnte nur noch auf der Seite liegen und der Kopf stand schief (wie eben ein "Schiefkopf"). Er war auch anfangs ziemlich agil und bewegte sich vollkommen normal, nur eben auf der Seite liegend und dazu eben noch zusätzlich den Schiefkopf. Alle 4 Pfötchen hatten auch Reaktion und keins war gelähmt oder co, auch schien die Bewegung noch halbwegs koordiniert. Mein Freund suchte dann den Weg zur nächsten TK bzw Notarzt und jemanden der fahren konnte (dauerte auch nicht lange, max 5-10 Minuten). In der Zeit gings Kenny dann schlechter, die Atmung wurde sehr schnell, teils pumpend (am Anfang war sie sehr ruhig, eben fast kaum sichtbar wie bei einer Ratte die auf der Seite liegt) und dann wieder so flach, dass man dachte noch 2 Atemzüge und der Herr ist über die Regenbogenbrücke getappst. Er fing dann auch viel an zu gähnen (wirklich gähnen, kein nach Luft schnappen) auch die Bewegung ging nur noch rückwärts, egal das da es nicht weiterging. Auch hat er sich die ganze Zeit über um die eigene Achse gedreht, am Anfang noch total wenig am Ende hin dann fast nur noch. Nach kurzer Zeit lag er dann erschöpft ganz auf der Seite. Er hatte zwar noch Reaktion, aber man sah es halt das er nicht mehr lange lebt und auch nicht mehr wirklich transportierfähig war. Sobald man ihn hochhob fing er das drehen wieder an. Was ich auch so seltsam fand, manchmal hat er die Augen aufgemacht, geguckt und dann traten die Augen ziemlich weit aus den Augenhöhlen raus und wieder rein und wieder raus bis er die Augen zugemacht hat... Wäre es ein Druck von innen gewesen, wäre die Position doch konstant oder nicht? Letztendlich ist er auch ein paar Minuten später eingeschlafen...
Obduzieren ist für uns leider nicht möglich, viele Tierärzte machen es hier nicht, weil wegen "ist ja nur eine Ratte" oder bieten es gar nicht an. Hatte das jemand schonmal von euch?
Die letzten Tage war er auch normal, keine Anzeichen nichts... Auch noch wenige Stunden vor dem Tod war er gut drauf. Das er tief gestürzt oder was auf ihn draufgefallen (Napf, Haus, etc.) ist definitiv nicht möglich. Kenny war ca. 1 1/2 Jahre alt.
leider ist heute Nacht Kenny von uns gegangen. Mein Freund hat ihn ziemlich spät Nachts im Stall noch lebend gefunden. Zwar haben die anderen Ratten zu dem Zeitpunkt geschlafen, da er aber grade Futter rein machen wollte und dann Kenny u.a. im Weg gelegen hätte und er Angst hatte dass sie ihn beißen haben wir ihn auf ein Handtuch gepackt zu uns geholt. Anfangs dachte ich an einen Schlaganfall oder Gehirnhautentzündung. Er konnte nur noch auf der Seite liegen und der Kopf stand schief (wie eben ein "Schiefkopf"). Er war auch anfangs ziemlich agil und bewegte sich vollkommen normal, nur eben auf der Seite liegend und dazu eben noch zusätzlich den Schiefkopf. Alle 4 Pfötchen hatten auch Reaktion und keins war gelähmt oder co, auch schien die Bewegung noch halbwegs koordiniert. Mein Freund suchte dann den Weg zur nächsten TK bzw Notarzt und jemanden der fahren konnte (dauerte auch nicht lange, max 5-10 Minuten). In der Zeit gings Kenny dann schlechter, die Atmung wurde sehr schnell, teils pumpend (am Anfang war sie sehr ruhig, eben fast kaum sichtbar wie bei einer Ratte die auf der Seite liegt) und dann wieder so flach, dass man dachte noch 2 Atemzüge und der Herr ist über die Regenbogenbrücke getappst. Er fing dann auch viel an zu gähnen (wirklich gähnen, kein nach Luft schnappen) auch die Bewegung ging nur noch rückwärts, egal das da es nicht weiterging. Auch hat er sich die ganze Zeit über um die eigene Achse gedreht, am Anfang noch total wenig am Ende hin dann fast nur noch. Nach kurzer Zeit lag er dann erschöpft ganz auf der Seite. Er hatte zwar noch Reaktion, aber man sah es halt das er nicht mehr lange lebt und auch nicht mehr wirklich transportierfähig war. Sobald man ihn hochhob fing er das drehen wieder an. Was ich auch so seltsam fand, manchmal hat er die Augen aufgemacht, geguckt und dann traten die Augen ziemlich weit aus den Augenhöhlen raus und wieder rein und wieder raus bis er die Augen zugemacht hat... Wäre es ein Druck von innen gewesen, wäre die Position doch konstant oder nicht? Letztendlich ist er auch ein paar Minuten später eingeschlafen...
Obduzieren ist für uns leider nicht möglich, viele Tierärzte machen es hier nicht, weil wegen "ist ja nur eine Ratte" oder bieten es gar nicht an. Hatte das jemand schonmal von euch?
Die letzten Tage war er auch normal, keine Anzeichen nichts... Auch noch wenige Stunden vor dem Tod war er gut drauf. Das er tief gestürzt oder was auf ihn draufgefallen (Napf, Haus, etc.) ist definitiv nicht möglich. Kenny war ca. 1 1/2 Jahre alt.