Katzensteuer – findet ihr das richtig?

Diskutiere Katzensteuer – findet ihr das richtig? im Politik, Medien & Zeitgeschehen Forum im Bereich Smalltalk; Das mit der möglichen 4. Katze ist jetzt echt ewig her und erledigt, also bitte... Mädels... und das hat auch mit dem Thema nix zu tun ...
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #41
Das mit der möglichen 4. Katze ist jetzt echt ewig her und erledigt, also bitte... Mädels... und das hat auch mit dem Thema nix zu tun ...
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #42
Das war letzten Monat, aber ich habe verstanden ;)

Ich überlasse euch jetzt wieder die Diskussion über Tiersteuern, wollte aber noch anmerken, daß nie konkret in Planung war, eine solche bei uns einzuführen. Da ist die TE wahrscheinlich auf einen Fake hereingefallen der letzte Woche in den Foren kursierte.
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #43
Off-Topic
Hier bekommst du deinen toten Hund tatsächlich nur mit Nachweis vom TA abgemeldet, meine Versicherung handhabt das ebenso.
Aber wie soll das gehen? Es wird ja nun wirklich nicht jeder Hund einschläfert und was macht man wenn der eigene Hund friedlich zuhause im eigenen Körbchen verstirbt? Lässt man den dann da liegen bis der Tierarzt wieder auf hat (am besten noch übers Wochenende, oder sollte man da dann Nachts in die Tierklinik fahren) und fährt dann mit dem toten Hund durch die Gegend und schleppt ihn in die Tierarztpraxis damit der Tierarzt einem nen Zettel schreibt :shock:
Oder bestellt man den Tierarzt nach Hause (je nach Gegend nicht günstig, macht nicht jeder Tierarzt und vor allem am Wochenende oder am späten Abend meistens auch nicht realisierbar) und lässt so lange den toten Hund im Körbchen liegen? Womöglich stunden- oder sogar tagelang?
Oder ein anderes Szenario, der Hund stirbt durch einen Unfall (z.B. im See ertrunken), da muss die Leiche dann um jeden Preis geborgen werden damit der Tierarzt den Tod bestätigen kann?
Oder was ist, wenn der Hund wegläuft, dann muss man für immer Hundesteuer zahlen?

Für mich ist das mit dem Totenschein für Hunde in der Realität kaum umsetzbar und ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass dies irgendwo tatsächlich so gehandhabt wird. Vielleicht fragen sie nach (so wie bei mir) nach dem Motto 'wenn es darüber ein Dokument gibt wollen wir es haben', aber verlangen können sie es wohl schlecht. Vor allem, hätte ich mit Sicherheit im nächsten Jahr keine Steuer mehr überwiesen nachdem mein Hund tot ist, hätten sie mich dann verklagt? Komme ich in Ordnungshaft? Für mich absolut unrealistisch.

Ich habe übrigens gerade gegooglet und es schwirrt auch das Gerücht herum man bräuchte so einen "Totenschein" für die Abmeldung bei der Versicherung, aber das ist natürlich Blödsinn, eine Versicherung kann man immer kündigen, wäre ja auch noch schöner, wenn private Dienstleister einen jetzt zwingen dürften ihre Leistungen in Anspruch zu nehmen.
Meiner Versicherung hat übrigens eine einfache E-Mail gereicht um den Vertrag nach dem Tod des Hundes zu kündigen.


Da ist die TE wahrscheinlich auf einen Fake hereingefallen der letzte Woche in den Foren kursierte.
Große Tagesseiten wie Focus oder Welt haben in den letzten Tagen auch darüber berichtet. Allerdings nur, dass sich einige Instanzen wie z.B. der Jagdverband eine Katzensteuer wünschen, nicht dass tatsächlich eine erhoben werden soll.
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #44
Ich überlasse euch jetzt wieder die Diskussion über Tiersteuern, wollte aber noch anmerken, daß nie konkret in Planung war, eine solche bei uns einzuführen. Da ist die TE wahrscheinlich auf einen Fake hereingefallen der letzte Woche in den Foren kursierte.

Guten morgen,
das ist falsch, es wurde von denn Grünen vorgeschlagen ;)

Warum Tiere besteuert werden? Ganz einfach,die meisten Menschen haben lieber Tiere, dadurch bekommt der Staat mehr einnahmen.
Ich zahle mehr Steuern für mein Hund,als mein Vater für sein Auto. Unlogisch oder?

Ich finde es einfach nur noch traurig das manche Leute für eine Pferde-Hunde-und Katzenstreuen sind.

Ich bin leider schwer Krank und brauche immer ein Hund/Katze an meiner Seite,wurde auch von der Klink angeraten,doch die Steuern sind einfach für mich zu hoch.Würde meine Mutter nicht hier mitwohnen,hätte ich meinem Hund nicht alleine Stemmen können. :( Und ich weiß das mein Hund,er ist 16 Jahre alt, bald der letzte sein wird.

So sieht es auch mit dem Pferden bzw.reiten aus. Da keiner das Therapeutische reiten( Rücken-Muskulatur Aufbautraining ) bezahlt,müsste ich es selber zahlen,was momentan leider nicht geht. Wenn dann hier noch Pferdesteuern,laut Gemeinde wird das nie geschehen,aber wenn doch?, dann geht das ebenso in die Brüche,da viele Höfe es selber dann nicht stemmen können.

Daher bin ich gegen eine Tiersteuer!

Wegen ein verstorbenen Hund zu Hause. Bei uns möchte die Stadt immer ein Nachweiß haben,das dass geliebte Tier verstorben ist. So muss man,mit dem verstorbenen Tier auch zum Tierarzt. Als unsere Hündin verstarb hatten wir unseren Tierarzt am Telefon und schrieb sich die Uhrzeit auf,wann sie verstarb und machte denn Totenschein fertig. Ja wir mussten auch Zahlen dafür.
Das Problem ist halt auch,viele Tierärzte nehmen das verstorbene Tier nicht an. Aber wohin dann? Vergraben darf man kein Tier,außér man bekommt eine Genehmigung das man ein Tier auf sein Grundstück vergraben darf. Aber die kein Grundstück haben? Sie müssen erstmal einen Tierarzt finden.

glg
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #45
Steuern sind doch immer mehr oder weniger willkürlich, vorallem weil sie eben nicht zweckgebunden sind. Und es gibt immer die, die weniger zahlen, und andere, die mehr zahlen und so quasi den Rest auch mitfinanzieren. Deshalb kann ich die Empörung nicht wirklich nachvollziehen.

Ich bin nicht für eine Tiersteuer, aber welcher Tierhalter ist das schon? Raucher sind ja auch nicht für eine Erhöhung der Tabaksteuer.
Ein grundsätzliches Problem oder eine gravierende Benachteiligung sehe ich aber nicht darin, solange die Beträge verhältnismäßig sind.

Denn ich sehe Tiere durchaus auch als Luxus. Sie mögen auch positive Auswirkungen auf ihre Besitzer und ihr Umfeld haben, aber das hat ein Urlaub auch und trotzdem sind sich wahrscheinlich alle einig, dass Urlaub eine Art Luxus ist.
(Mal ganz abgesehen davon, dass auch Grundnahrungsmittel besteuert werden. Nur weil etwas kein Luxus ist, ist das also noch lange kein Grund, keine Steuer darauf zu erheben)
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #46
Off-Topic
@Kompassqualle,

leider kenne ich keinen Hund der alleine daheim ging (das tun sie leider viel zu selten:(), alle wurden erlöst und so bekam jeder seinen Abmeldeschein gleich mit.
Aber ich habe damals, wo meine so schwer krank war, mehrere TA gefragt bei denen wir in Behandlung sind was wäre wenn sie daheim friedlich geht, alle sagten das ist kein Problem, einfach hinkommen, sie glauben mir das schon so. Also geh ich auch von aus das ein TA einem das glaubt, denn normal macht man mit so was keine Scherze.

Zur Versicherung, ich habe nicht vom kündigen geredet, das kann man logisch, wenn man die Fristen einreicht immer, sondern auch vom vorzeitigen Ausstieg wenn das Tier tot ist und ja dafür wollen sie einen Nachweis. Wohingegen wenn ich lese du ja keinen Totenschein hast, ich auch von ausgehe das das von der Einäscherung reicht, ich muss mal das nächste mal fragen wenn ich mit meinen Vertreter telefoniere was genau die wollen, er sagte immer nur: wir brauchen einen Nachweis, sonst würden sich so alle schnell aus jeder Versicherung rausdrücken wollen, damit sie keine Fristen einhalten (hat er nicht ganz unrecht)


Ansonsten bin ich persönlich gegen Katzensteuer/Pferdesteuer, da sie wie die Hundesteuer einfach nicht adäquat kontrolliert wird und ja ich zahle Hundesteuer und das freiwillig, aber hier sind das auch nur 32 Euro im Jahr, also ist Sookie sogar teurer in der Steuer als mein Auto :mrgreen:.
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #47
Wegen ein verstorbenen Hund zu Hause. Bei uns möchte die Stadt immer ein Nachweiß haben,das dass geliebte Tier verstorben ist. So muss man,mit dem verstorbenen Tier auch zum Tierarzt. Als unsere Hündin verstarb hatten wir unseren Tierarzt am Telefon und schrieb sich die Uhrzeit auf,wann sie verstarb und machte denn Totenschein fertig. Ja wir mussten auch Zahlen dafür.
Und wem der Hund z.B. wegläuft der muss für immer zahlen und wer sich weigert kommt ins Gefängnis? Ich glaube die Behörden fragen höchstens nach seinem Nachweis, aber wenn man keinen hat müssen sie es halt auch so hinnehmen ;)
Das Problem ist halt auch,viele Tierärzte nehmen das verstorbene Tier nicht an. Aber wohin dann? Vergraben darf man kein Tier,außér man bekommt eine Genehmigung das man ein Tier auf sein Grundstück vergraben darf. Aber die kein Grundstück haben? Sie müssen erstmal einen Tierarzt finden
.
Man darf Tiere bis zu einer gewissen Größe im Garten vergraben wenn man nicht gerade in einem Wasserschutzgebiet lebt. Dafür braucht man auch keine extra Genehmigung, überschreitet man die Größenbestimmungen droht höchstens ein Bußgeld (aber dafür muss man auch erstmal erwischt werden).

Ansonsten kann man ein totes Tier bei der Tierkörperbeseitigung abgeben, entweder direkt, oder indem man es notfalls bei einem Tierarzt abgibt (wahrscheinlich ist dann die Gebühr höher).
Für Menschen die keinen Garten haben, aber ihr Tier nicht in die Verwertung geben möchten gibt es inzwischen in vielen großen Städten Tierfriedhöfe. Ich habe meinen Hund auf so einem Friedhof begraben und finde das eine sehr schöne Lösung.

Ich bin leider schwer Krank und brauche immer ein Hund/Katze an meiner Seite,wurde auch von der Klink angeraten,doch die Steuern sind einfach für mich zu hoch.
Eine Katze kostet ja nichts ;)
In vielen Gemeinden kann man auch für Hunde Steuernachlass bekommen, wenn man nachweist dass die Steuerabgabe ansonsten die Existenz bedroht. Hier sollte aber bedacht werden, dass die Steuerabgabe mit rund 10€ im Monat in der Regel noch das günstigste an einem Hund ist.
Therapiehunde können unter Umständen auch von der Steuer befreit werden, da ist aber die Frage wie das eingestuft wird. Im Zweifelsfall würde ich da einfach mal nachfragen.
Ansonsten bleibt die Übernahme eines Pflegehundes aus dem Tierschutz, da werden in aller Regel alle laufenden Kosten vom Verein übernommen (auch Futter und Tierarztkosten). Dann gehört der Hund zwar weiterhin dem Verein, aber es gibt genügend "unvermittelbare" Hunde die man trotz dessen nie wieder hergeben müsste (eine Freundin von mir hat z.B. einen 10 Jahre alten Pitbull, eine wirkliche Seele von einem Hund, aber aufgrund von Alter, Rasse und Vorerkrankungen hat er praktisch null Chancen auf eine Vermittlung und wird höchstwahrscheinlich bis zu seinem Tod bei ihr bleiben).
Off-Topic

alle sagten das ist kein Problem, einfach hinkommen, sie glauben mir das schon so.
Das geht aber nicht, denn entweder ist es Urkundenfälschung wenn vorgeschrieben ist, dass der Tierarzt sich vom Tod des Hundes tatsächlich überzeugen muss, oder aber das Amt stellt die bloße Aussage des Tierarztes allein aufgrund seines Berufes über die Aussage eines anderen Bürgers, was eine Diskriminierung darstellen würde.
Das kann also keine offizielle Regelung sein und erklärt nicht, wie man als Bürger vorgehen sollte, wenn der Hund einfach an Altersschwäche stirbt, verunfallt und die Leiche nicht so leicht zugänglich ist, wegläuft oder verschenkt wird. Ich bleibe dabei, vielleicht fragen sie nach einem Dokument (immerhin sind es Behörden, die nehmen jeden Zettel den sie kriegen können :lol:) aber den Bürger bei Nichtvorlage zur weiteren Abgabe verpflichten können sie nicht.

Zur Versicherung, ich habe nicht vom kündigen geredet, das kann man logisch, wenn man die Fristen einreicht immer, sondern auch vom vorzeitigen Ausstieg wenn das Tier tot ist und ja dafür wollen sie einen Nachweis.
Meine ehemalige Versicherung (Agila) sieht das nicht vor, gekündigt werden kann nur zu den im Vertrag festgehalten Fristen (jeweils zum ersten des kommenden Monats) zu viel gezahlte Beiträge (z.B. wenn man jährlich zahlt) werden zurückerstattet. Eine einfache Mail darüber dass man kündigen möchte war völlig ausreichend.
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #48
alle sagten das ist kein Problem, einfach hinkommen, sie glauben mir das schon so.
Das geht aber nicht, denn entweder ist es Urkundenfälschung wenn vorgeschrieben ist, dass der Tierarzt sich vom Tod des Hundes tatsächlich überzeugen muss, oder aber das Amt stellt die bloße Aussage des Tierarztes allein aufgrund seines Berufes über die Aussage eines anderen Bürgers, was eine Diskriminierung darstellen würde.
Das kann also keine offizielle Regelung sein und erklärt nicht, wie man als Bürger vorgehen sollte, wenn der Hund einfach an Altersschwäche stirbt, verunfallt und die Leiche nicht so leicht zugänglich ist, wegläuft oder verschenkt wird. Ich bleibe dabei, vielleicht fragen sie nach einem Dokument (immerhin sind es Behörden, die nehmen jeden Zettel den sie kriegen können ) aber den Bürger bei Nichtvorlage zur weiteren Abgabe verpflichten können sie nicht.

Wenn der Tierarzt den Leichnam nicht sieht wird er so etwas in der Richtung wie "laut Angaben des Besitzers verstorben" schreiben.
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #49
@kompassqualle, du zerflückst auch alles.
Ich kann dir gerne die Kontaktdaten zu unserer Steuerbehörde geben und auch die der Leitung von der Ergo Versicherung dann kannst dich mit denen auseinander setzen. Manches ist halt so wie es ist und man sollte es hin nehmen. Ich sage dazu jetzt nicht mehr das was du so schreibst ist eher wie: ich mach mir die Welt so wie sie mir gefällt ala Pippi Langstrumpf:lol::lol:

Im übrigen bei Weglaufen macht man eine Verlustanzeige diese kann man dann vorlegen ; ), bei Abgabe einen.Schutzvertrag etc.
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #50
Wenn der Tierarzt den Leichnam nicht sieht wird er so etwas in der Richtung wie "laut Angaben des Besitzers verstorben" schreiben.
Macht halt keinen Sinn, denn wenn die Behörden dem Besitzer selbst nicht glauben, was bringt es dann wenn ein Tierarzt nochmal aufschreibt, was der Besitzer gesagt hat, das würde es ja dann nicht wahrer machen ;)

@kompassqualle, du zerflückst auch alles.
Ich sage dazu jetzt nicht mehr das was du so schreibst ist eher wie: ich mach mir die Welt so wie sie mir gefällt ala Pippi Langstrumpf:lol::lol:
Ja was denn nun, nehme ich alles akribisch auseinander weil ich es ganz genau wissen will, oder ignoriere ich bereits belegte Fakten damit ich es bequemer habe?

Ich löse das Rätsel kurz auf, ja mir ging es hier darum rauszufinden wie die tatsächliche Rechtslage ist, denn ich möchte ja wissen was meine Rechte und Pflichten sind wenn ich einen Hund bei der Steuer anmelde.

Die Fragestellung ist: Ist es einer Behörde in Deutschland erlaubt einem Bürger die Abmeldung von der Hundesteuer dauerhaft zu verweigern, wenn kein entsprechender Nachweis über den Verbleib des Hundes vorliegt. Ich behaupte: nein, da dies zu unverhältnismäßigen Benachteiligungen führen könnte.
Sollte ich unrecht haben müsste es darüber einen Gesetzestext geben (hier ginge es ja um eine Freiheitseinschränkung und die müsste dann irgendwo stehen). Ich habe bereits gegooglt, bin allerdings kein Jurist, dennoch gebe ich zu interessiert und verbissen genug zu sein, als dass ich Dinge möglichst genau wissen möchte, Aussagen hinterfrage und von mir aus auch zerpflücke.
Off-Topic

Manches ist halt so wie es ist und man sollte es hin nehmen.
Man sollte hinnehmen was mit genügend Fakten belegt ist, nicht was jemand irgendwo behauptet, denn es schwirren endlos viele populäre Irrtümer herum und es ist doch doof wenn man wegen sowas einen Nachteil hat (im Mietrecht kennen die meisten Mieter ja z.B. auch ihre Rechte und Pflichten nicht und ziehen dadurch nicht selten den Kürzeren).

Leitung von der Ergo Versicherung
In Bezug auf die Versicherungen habe ich dir gar nicht widersprochen, denn wenn man vorzeitig Kündigen möchte, weil der Hund verstorben ist, dann bewegt man sich ja außerhalb der unterzeichneten Vertragsbedingungen, in diesem Fall liegt natürlich die Nachweispflicht bei demjenigen der sich nicht an die vertragliche Vereinbarung (Kündigungsfrist) halten möchte. Hier darf der Versicherer selbst festlegen zu welchen Bedingungen er so eine 'außerordentliche Kündigung' akzeptiert.
Es schwirrt aber auch das Gerücht herum, dass man ohne "Totenschein" für den Hund die Versicherung überhaupt nicht kündigen könnte und das ist natürlich falsch.
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #51
Und wem der Hund z.B. wegläuft der muss für immer zahlen und wer sich weigert kommt ins Gefängnis? Ich glaube die Behörden fragen [/OT]

Guten morgen,
danke für deine Ratschläge,ich schreibe aber noch was dazu.:)

ich habe da leider keine Erfahrung,da meine Hunde noch nie weggelaufen sind. Würde das der Fall sein,würde ich alles in die Wege leiden,ihm wieder zu finden. Da er 16 Jahre alt ist und seit 3 Jahren Taub ist,kann ich ihn nicht mehr von der Leine lassen. Aber auf jedenfalls ist bei uns ein Totenschein pflicht,wie es aussieht wegen ein entlaufenden Hund,kann ich leider nicht sagen. Denke mal das ist unterschiedlich,je Region. Bei uns gibt es auch keine Listenhunde,bei anderen Bundesländern schon.;)


Man darf Tiere bis zu einer gewissen Größe im Garten vergraben wenn man nicht gerade in einem Wasserschutzgebiet lebt. Dafür braucht man auch keine extra Genehmigung, überschreitet man die Größenbestimmungen droht höchstens ein Bußgeld (aber dafür muss man auch erstmal erwischt werden).

Ansonsten kann man ein totes Tier bei der Tierkörperbeseitigung abgeben, entweder direkt, oder indem man es notfalls bei einem Tierarzt abgibt (wahrscheinlich ist dann die Gebühr höher).
Für Menschen die keinen Garten haben, aber ihr Tier nicht in die Verwertung geben möchten gibt es inzwischen in vielen großen Städten Tierfriedhöfe. Ich habe meinen Hund auf so einem Friedhof begraben und finde das eine sehr schöne Lösung.
[/OT]

Danke das wusste ich nicht. Hatte immer gedacht,dass man eine Genehmigung benötigt,wegen Seuche und so. Ein Tierfriedhof haben wir hier auch,aber ich würde jedesmal zusammenbrechen wenn mein Hund dort läge,da ich ja sehr an ihm hänge.Da ich viel höhen und tiefen mit ihm erlebt hatte,aber ich hatte nie aufgegeben,da ich die dritte Besitzerin wahr.




Eine Katze kostet ja nichts ;)
In vielen Gemeinden kann man auch für Hunde Steuernachlass bekommen, wenn man nachweist dass die Steuerabgabe ansonsten die Existenz bedroht. Hier sollte aber bedacht werden, dass die Steuerabgabe mit rund 10€ im Monat in der Regel noch das günstigste an einem Hund ist.
Therapiehunde können unter Umständen auch von der Steuer befreit werden, da ist aber die Frage wie das eingestuft wird. Im Zweifelsfall würde ich da einfach mal nachfragen.
Ansonsten bleibt die Übernahme eines Pflegehundes aus dem Tierschutz, da werden in aller Regel alle laufenden Kosten vom Verein übernommen (auch Futter und Tierarztkosten). Dann gehört der Hund zwar weiterhin dem Verein, aber es gibt genügend "unvermittelbare" Hunde die man trotz dessen nie wieder hergeben müsste (eine Freundin von mir hat z.B. einen 10 Jahre alten Pitbull, eine wirkliche Seele von einem Hund, aber aufgrund von Alter, Rasse und Vorerkrankungen hat er praktisch null Chancen auf eine Vermittlung und wird höchstwahrscheinlich bis zu seinem Tod bei ihr bleiben).
[/OT]

Meine Katze ist leider nicht billig,da sie FIV Positiv erkrankt ist und Chronische Augenentzündung hat. Daher sind die Steuern für mich eher eine Belastung,würden die zwei Gesundheitlich fit sein,wäre es auch ok. Mein Hund hat Atopische Dermatitis und Arthrose in der Schulter.
Wegen Therapiehunde;ja das habe ich schon gehört,aber da ich momentan ein Hund habe,habe ich mich da nicht so drum gekümmert,da wir sehr viel zusammen gearbeitet hatte. Hatte starke Verlustängste,was wir gut in denn griff bekommen hatten,aber seiner Hauptkrankheitsbild (Atopische Dermatitis), ist leider nicht heilbar,wo wir uns beide erst einmal einfuchsen mussten.
Ja darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht,ob ich mir später ein Pflegehund aus dem Tierheim/Tierschutz übernehme. Das Problem ist bei mir, der Hund soll auch für immer bei mir bleiben, und da verzichte ich auf alles, aber wenn der Hund doch vermittelt wird? Da würde ich kaputt gehen. Mein kleiner kommt aus dem Tierheim und viele haben mir angeraten ihn wieder abzugeben,was ich nicht getan habe.

 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #52
Ich stimme Seven in jeder Hinsicht zu. Und finde ausserdem, dass all diese komischen Steuern doch nur einen Hintergrund haben: erfinden, wie man dem armen Steuerzahler noch ein bisschen mehr Geld aus der Tasche ziehen kann. Reine Schikane. Denn erzieherischen Wert hätte eine Katzensteuer gewiss nicht. Im Notfall deklariert man seine Freigängerkatze als Streuner, wenn jemand kontrollieren will, und zieht sich fein aus der Sache.

Ich selbst kriege grade wieder die Krise, weil unsere Nachbarn ihre halbwilden Katzen nicht kastrieren. Gestern hörte ich schon wieder die erste läufige Katze schreien, das wird jetzt von Tag zu Tag mehr (meine Hunde drehen schon wieder am Rad wegen dem Geschreie, Tag und Nacht), dann kommen die Jungen, und die, die durchkommen, werden dann mit durchgefüttert, aber keiner kommt auf den Gedanken, irgendeins dieser Tiere mal zu kastrieren.

Würde eine Katzensteuer das ändern????? Definitiv: Nein. Die Katzen würden als Streuner deklariert werden und fertig. Und deswegen Leute bestrafen, die wie Seven Tiere aus dem Tierheim gerettet hat, sie pflegt, ihnen ein Heim gibt, kastriert, für ihr leibliches und gesundheitliches Wohl sorgt .......... Absoluter Stuss.

Und Vizi, wenn Du noch mitliest: Dein Ton und Deine Argumente sind leider unter aller ......... Sorry, aber wenn Du selber keine Tiere mehr hast, dann kannst Du gerne hier weiter mitlesen und mitmachen, aber nicht die andern Tierhalter hier anstänkern. Fette Katze zu schreiben zeigt nunmal Deinen Hass gegenüber diesen Tieren, es klingt nicht nur abfällig, es IST abfällig. Wenn Du Katzen nicht magst, ist es Deine Sache, aber das musst Du nicht an Katzenhaltern, die ihre Tiere lieben und pflegen, auslassen. Und Wellensittich- oder Hamsterkäfige, die man mal grad so "an die Luft" stellen kann, sind gewiss nicht im Sinne der Tiere. Vielleicht solltest Du Dich ein bisschen mehr in die entpsrechende Lektüre (Volieren für Sittiche, hamstergerechte Haltung) einlesen, bevor Du so etwas hier loslässt.

So, das war mein Wort zum Montag
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #53
Wer bitte nimmt denn 15jährige Katzen? Davon dann gleich 3 womöglich?
Ich war schon öfter im Tierheim, was sitzt denn da wohl?...

Ich muss mich mal kurz einmischen.
Arbeite ja auch im TH und auch bei uns kommen ab und an Leute, die gezielt nach solchen alten Katzen fragen!
Also stimmt das so nicht, dass sonst keiner die älteren Tiere nimmt.

Du siehst ja gar nicht, wieviele alte Tiere da sind.
Manche werden z.B. direkt von der Quarantäne aus vermittelst, deren Katzen du niemals siehst. Da könnte z.B. ja auch eine ältere dabei gewesen sein.

@Netty
Es gibt auch die Möglichkeit der Einäscherung.
Da wird das Tier entweder hingebracht oder viele Unternehmen holen das Tier persönlich ab und du bekommst es eingeäschert zurück und ksnnst es in einer zuvor ausgesuchten Urne für immer bei dir behalten.
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #54
Off-Topic
So, ich glaube ich habe das Rätsel um den Hunde-Totenschein und die Steuerabmeldung gelöst :D
In der Hundesteuerverordnung meiner Stadt ist zu lesen:
Bei einer rückwirkenden Abmeldung ist ein entsprechender Nachweis (z. B. tierärztliche
Bescheinigung) einzureichen. Wird die vorstehende Frist nicht beachtet und kein
entsprechender Nachweis geführt, endet die Steuerpflicht abweichend von § 4 Abs. 3 und 4 mit Ablauf
des Monats, in dem die Abmeldung beim Amt für Finanzwirtschaft eingeht.

oder einfacher ausgedrückt:
Sollte eine rückwirkende Abmeldung gewünscht werden, ist ein entsprechender Nachweis (z. B. tier*ärzt*liche Bescheinigung) vorzulegen.
Es geht darum, dass man beim Tod des Hundes mit einer Bescheinigung auch das bezahlte Geld für den laufenden Monat zurückbekommen kann, wenn man keinen Bescheinigung hat, dann endet der Zahlungszeitraum erst zum Folgemonat.
Ein Monat Hundesteuer sind hier etwa 10€, falls der Tierarzt die Bescheinigung umsonst ausstellt und der gleich um die Ecke wohnt kann man sich die also gerne holen, wenn man dafür etwas bezahlen muss, oder es mit größerem Aufwand verbunden ist wird es sich für den Gegenwert von einem Monat Hundesteuer wohl kaum lohnen (natürlich je nachdem wie viel man da monatlich bezahlen muss, in einigen Städten kann sowas bei einem Listenhund wahrscheinlich auch gut und gerne mal ein hunderter sein).

In den großen Städten wie Hamburg, Berlin und München konnte ich den Passus in der Hundesteuerverordnung zur rückwirkenden Abmeldung bei Einreichung eines Nachweis nicht finden, dort gibt es offenbar keine rückwirkende Abmeldung und die Steuerpflicht endet immer erst zu Beginn des Folgemonats nach Einreichung der Abmeldung.

Obwohl ich mich durch die Verordnungen von noch ein paar Städten geklickt habe konnte ich nirgendwo die Aussage finden, dass bei fehlendem Nachweis über den Tod des Hundes die Steuerpflicht weiterhin besteht. Schaut doch gerne mal in die Verordnungen eurer Gemeinden, ich gehe fest davon aus, dass man nirgendwo verpflichtet ist einen Nachweis zu bringen und andernfalls dauerhaft Hundesteuer bezahlen muss.


dass all diese komischen Steuern doch nur einen Hintergrund haben: erfinden, wie man dem armen Steuerzahler noch ein bisschen mehr Geld aus der Tasche ziehen kann. Reine Schikane.
Das finde ich zu hart ausgedrückt, klingt ja als wären Steuern grundsätzlich nicht sinnvoll.
Fette Katze zu schreiben zeigt nunmal Deinen Hass gegenüber diesen Tieren, es klingt nicht nur abfällig, es IST abfällig.
Jemandem gleich Hass zu unterstellen, klingt aber auch abfällig.
------
Ich denke übrigens, bei einer Katzensteuer ginge es darum, dass Freigänger-Katzen einen besonders großen ökologischen Fußabdruck haben, da sie in ihrer Umgebung die Natur durch ihr Jagdverhalten belasten. Wenn könnte man vielleicht nur Freigängerkatzen besteuern (nicht das ich das möchte, aber das wäre vielleicht eine gerechtere Lösung).
Zur Kontrolle könnte man jeden Katzenhalter verpflichten seine Katze mit einem Mikrochip zu versehen, wird eine Katze aufgelesen die keinen Chip hat (oder für deren Chipnummer keine Steuer entrichtet wurde) kann die Katze beschlagnahmt werden.
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #55
Hach ja, wir werden auch irgendwann zustände wie in Australien haben, wo die Streuner eingefangen werden und getötet werden, weil sie unsere Natur zerstören.
2 Millionen Tiere einfach sinnlos töten. Super plan.

Traurig.

Ich fände die Steuer für Tiere sollte auch für Tiere genutzt werden. Bei Katzen dann eben für Kastrationen der Tiere, egal ob es wilde Tiere sind oder ob sie einen Halter haben.
Aber dazu wird es ja leider niemals kommen.

Traurig das der Mensch immer meint, überalles die Macht zu haben.
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #56
Off-Topic
Ja, Kompass, vielleicht ist es ein "spanische" Manie, aber ich habe im Moment so dermassen die Schnauze voll von Schikanen von der Regierung aus, dass ich die Steuerflut für übertrieben, unangemessen empfinde und ich glaube, dass sich viele Politiker einfach nur die Taschen vollstopfen. Ein Beispiel ist die Besteuerung der eigenen Sonnenenergie, eine Erfindung, die nur in einem abstrusen Politikerkopf gewachsen sein kann. Denn. Energie, die ich selbst erzeuge, mithilfe von Sonnenkollektoren, die ich bereits besteuert und für teures Geld gekauft habe, ist nicht nur EIGENERZEUGNIS sondern dazu auch noch UMWELTFREUNDLICH. Und jetzt verlangen sie auf den SELBST ERZEUGTEN STROM auch noch Steuern, das ist so dermassen hirnverbrannt, als ob ich fúr die Tomaten in meinem Garten auch noch Steuern zahlen müsste.
Das nur als Beispiel. Und von solch hirnlosen Steuern wimmelt es. Sorry, aber das musste jetzt raus
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #57
Hach ja, wir werden auch irgendwann zustände wie in Australien haben, wo die Streuner eingefangen werden und getötet werden, weil sie unsere Natur zerstören.
2 Millionen Tiere einfach sinnlos töten. Super plan.

Traurig.
Mal ehrlich: In unserer Gesellschaft ist es Standard, dass Tiere herangezogen und qualvoll getötet werden.
Ich denke nicht, dass es so weit kommen wird, dass man Katzen einfängt und tötet. Das sind ja knuddelige "Heim"tiere, da wäre der Aufschrei aus der schnitzelkauenden Gesellschaft zu groß...


Traurig das der Mensch immer meint, überalles die Macht zu haben.
Das unterschreibe ich vollkommen.
Leider hält der Mensch vieles für sein "gutes" Recht, gerne auch auf Kosten anderer Lebewesen.
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #59
Hallo,
eigentlich ist dieses Thema ja ziemlich an den Haaren herbeigezogen und nicht relevant,
doch wenn schon eine Katzensteuer, dann natürlich auch für alle Katzen, egal, ob diese nun auch Freigänger sind.

Um dieses auch durchsetzen zu können, könnte man eine Meldepflicht für Katzen einführen
und auch jeder, der Katzen abgeben möchte, ob Tierheim , Züchter oder sonst wer,
muß nachweisen, wer diese Katze übernommen hat.

Fritz.:p
 
  • Katzensteuer – findet ihr das richtig? Beitrag #60
Hallo,
eigentlich ist dieses Thema ja ziemlich an den Haaren herbeigezogen und nicht relevant,
doch wenn schon eine Katzensteuer, dann natürlich auch für alle Katzen, egal, ob diese nun auch Freigänger sind.

Um dieses auch durchsetzen zu können, könnte man eine Meldepflicht für Katzen einführen
und auch jeder, der Katzen abgeben möchte, ob Tierheim , Züchter oder sonst wer,
muß nachweisen, wer diese Katze übernommen hat.

Fritz.:p

Genau, und weil meine Hauskatzen genau so oft draußen sind wie Nachbars Meerschweinchen, Kaninchen oder Ratten, (nämlich gar nicht, oder wartet, doch, auf dem Weg zum Tierarzt müssen wir öffentlichen Grund betreten :shock:) sind wir fair und führen eine Steuer auf alle Haustiere ein. Und damit dem Staat auch ja kein Geld durch die Lappen geht, wird ein neues GEsetz erlassen, das Kontrolleuren erlaubt jede Wohnung zu betreten um nachzusehen ob sich nicht irgendwo noch ein nicht angemeldetes Haustier befindet. *Ironie off*

Das mit dem Hund als Schaf ist genial. :lol:

Lg Demona
 
Thema:

Katzensteuer – findet ihr das richtig?

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