- Kann ich die Katzen behalten? Beitrag #1
C
CocoC
- Beiträge
- 3
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo zusammen
Zu unserer Vorgeschichte:
Ich wohne mit 2 Kinder in einer EG Wohnung. Wir hatten früher einen Kater. Einen absoluten unkomplizierten, verschmusten Super-Kater mit immer gewährleisteten Freigang.
Die Kinder und ich liebten ihn sehr!
Dann verstarb mein Vater, mit welchem ich ein sehr innig Beziehung pflegte. Der Schock saß tief. Zeitgleich kam der Kater mit Flöhen heim.
Da saß ich nun, alleinerziehend mit allen alltäglichen Bürden diese Statuses (Geldsorgen, alles alleine schultern ect.), samt heftiger Trauer, die Kinder in der Trauer auffangen.... Absolute Überforderung für mich in dieser Situation.
Mich irgendwie über Wasser halten, das wäre schon genug Arbeit.
Dann in dieser Phase noch die Wohnung von oben bis unten täglich bohnern und die Katze pflegen um den ekeligen Parasiten den Gar aus zu machen.
Es war zu viel. Trotzdem habe ich nie gehadert. Einfach weiter. Show must go on.
In dieser Phase kam Katerle einst in der Früh vom nächtliche Streifzug nach Hause. Legte sich auf meinen Schoß, und das war´s. Bis heute bewegt mich das zu tiefst. (Tierärztin vermutet Herz).
Den Seelenschmeichler für mich und meine Kinder entbehren müssen. Noch mehr Trauer.
Da war für mich immer klar: so viel Überlastung und Trauer schaffe ich nie wieder. Es kommt kein Tier mehr in s Haus.
1,5 Jahre vergingen und das Fellknäuel fehlte (vor allem) den Kindern sehr.
Ich fühlte mich stabil und reflektierte Monate ob wieder Katzen hier Platz finden könnten.
Als 2 Katzenkinder ins Tierheim sollten, weil der Besitzer beruflich ins Ausland musste, nahm ich diese 2 tollen Wesen bei uns auf.
Da sind sie nun. Ganz wundervolle Wesen. Ich liebe sie arg!
ABER: ich bin über alle Maße überfordert.
Die ganze emotionale Wuchte von damals - Tot von Vater, Tot der Katze, Überforderung mit allem wie oben beschrieben - kommt vielmals verstärkt zurück.
Ich weiß nicht genau warum. Ich dachte ich hätte die Tragödien bewältigt. Mir wird aber wohl klar, dass dies nicht so ist.
Ich rutsche in eine Art Depression und fühle mich mit den Katzen überfordert.
Hinzu kommt, das ich kein eigenes Schlafzimmer habe und mir Nachts das Wohn- & Schlafzimmer mit den Kitties teilen muss (noch sind sie in der Eingewöhnung und keine Freigänger).
Ich dachte immer, wenn sie Freigänger sind wird alles besser. Aber auch hier macht mir meine Psyche einen Strich durch die Rechnung.
Alles in mir wehrt sich dagegen, es keimt noch mehr Angst auf, dass nun 2 Katzen mit Parasiten Heim kehren und ich noch mehr Verantwortung schultern muss. Die ganze Emotionalität von damals zu heute überlagert. Alles in mir schreit, weg mit der Verantwortung. Du kannst gerade nicht mehr als auf dich selber Acht zu nehmen.
Evt liest sich hier schon das Dilemma heraus. Und ich weiß einfach nicht was ich tuen kann.
Die Kitties behalten und hoffen.... Ich bin mir meiner Verantwortung bewusst! Hätte mit nie leichtsinnig die zwei geholt, aber ich wußte einfach nicht was dies triggert.
Oder, bevor die Kinder und die Katzen sich hier eingewöhnen ein wirklich schönes! Heim zu suchen.
Eine tolle Familie mit Liebe für die 8 Pfoten und Freigang.
Meine Psyche ist leider noch nie so lädiert gewesen. Aber es ist passiert.
Es verletzt mich so sehr unschuldige Wesen zu involvieren.
Aber: was kann ich tun?
Zu unserer Vorgeschichte:
Ich wohne mit 2 Kinder in einer EG Wohnung. Wir hatten früher einen Kater. Einen absoluten unkomplizierten, verschmusten Super-Kater mit immer gewährleisteten Freigang.
Die Kinder und ich liebten ihn sehr!
Dann verstarb mein Vater, mit welchem ich ein sehr innig Beziehung pflegte. Der Schock saß tief. Zeitgleich kam der Kater mit Flöhen heim.
Da saß ich nun, alleinerziehend mit allen alltäglichen Bürden diese Statuses (Geldsorgen, alles alleine schultern ect.), samt heftiger Trauer, die Kinder in der Trauer auffangen.... Absolute Überforderung für mich in dieser Situation.
Mich irgendwie über Wasser halten, das wäre schon genug Arbeit.
Dann in dieser Phase noch die Wohnung von oben bis unten täglich bohnern und die Katze pflegen um den ekeligen Parasiten den Gar aus zu machen.
Es war zu viel. Trotzdem habe ich nie gehadert. Einfach weiter. Show must go on.
In dieser Phase kam Katerle einst in der Früh vom nächtliche Streifzug nach Hause. Legte sich auf meinen Schoß, und das war´s. Bis heute bewegt mich das zu tiefst. (Tierärztin vermutet Herz).
Den Seelenschmeichler für mich und meine Kinder entbehren müssen. Noch mehr Trauer.
Da war für mich immer klar: so viel Überlastung und Trauer schaffe ich nie wieder. Es kommt kein Tier mehr in s Haus.
1,5 Jahre vergingen und das Fellknäuel fehlte (vor allem) den Kindern sehr.
Ich fühlte mich stabil und reflektierte Monate ob wieder Katzen hier Platz finden könnten.
Als 2 Katzenkinder ins Tierheim sollten, weil der Besitzer beruflich ins Ausland musste, nahm ich diese 2 tollen Wesen bei uns auf.
Da sind sie nun. Ganz wundervolle Wesen. Ich liebe sie arg!
ABER: ich bin über alle Maße überfordert.
Die ganze emotionale Wuchte von damals - Tot von Vater, Tot der Katze, Überforderung mit allem wie oben beschrieben - kommt vielmals verstärkt zurück.
Ich weiß nicht genau warum. Ich dachte ich hätte die Tragödien bewältigt. Mir wird aber wohl klar, dass dies nicht so ist.
Ich rutsche in eine Art Depression und fühle mich mit den Katzen überfordert.
Hinzu kommt, das ich kein eigenes Schlafzimmer habe und mir Nachts das Wohn- & Schlafzimmer mit den Kitties teilen muss (noch sind sie in der Eingewöhnung und keine Freigänger).
Ich dachte immer, wenn sie Freigänger sind wird alles besser. Aber auch hier macht mir meine Psyche einen Strich durch die Rechnung.
Alles in mir wehrt sich dagegen, es keimt noch mehr Angst auf, dass nun 2 Katzen mit Parasiten Heim kehren und ich noch mehr Verantwortung schultern muss. Die ganze Emotionalität von damals zu heute überlagert. Alles in mir schreit, weg mit der Verantwortung. Du kannst gerade nicht mehr als auf dich selber Acht zu nehmen.
Evt liest sich hier schon das Dilemma heraus. Und ich weiß einfach nicht was ich tuen kann.
Die Kitties behalten und hoffen.... Ich bin mir meiner Verantwortung bewusst! Hätte mit nie leichtsinnig die zwei geholt, aber ich wußte einfach nicht was dies triggert.
Oder, bevor die Kinder und die Katzen sich hier eingewöhnen ein wirklich schönes! Heim zu suchen.
Eine tolle Familie mit Liebe für die 8 Pfoten und Freigang.
Meine Psyche ist leider noch nie so lädiert gewesen. Aber es ist passiert.
Es verletzt mich so sehr unschuldige Wesen zu involvieren.
Aber: was kann ich tun?
