- Probleme mit Nachbarshund Beitrag #1
lucian
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Hallo Leute,
ich bin am Ende meines Lateins.
Vor 2 Jahren ist die Oma von meiner Nachbarin mitsamt Hund bei uns eingezogen. Die Frau ist jetzt 77 und nicht gut zu Fuß, braucht einen Treppenlift um das Haus zu verlassen.
Den einzigen Auslauf bekommt der Hund auf unserem Hof, wenn die Oma hin zum pullern etc. raus lässt. Die Zeiten bestimmt der Hund. Wenn es zu nass ist, geht er nicht raus, sondern erst wenn die Blase platzt.
Grundsätzlich wäre mir das egal, gäbe es nicht das Problem mit unseren Postfrauen.
Die werden nämlich angebellt. Bisher ist noch nichts passiert (weil sich die Postfrauen zum Teil auch nicht rein trauen). Der Hund hat aber schon eine Besucherin meiner Nachbarin (der Ekelin) ins Hosenbein gebissen und es gab auch schon eine blutige Auseinandersetzung zwischen dem Hund der Omi und dem der Enkelin.
Die Postfrauen trauen sich nun teilweise nicht auf den Hof und liefern dementsprechend meine Pakete nicht ab.
Neulich sprach ich mit einer Postfrau die keine Probleme wegen dem Hund hat und mir erklärte, dass die Oma ihren Hund nicht zurück rufen kann. Wenn der Hund gerade draußen ist während das Postauto kommt wird gebellt wie verückt und die Oma kann ihn nicht zurückrufen (hat der Hund aber sowieso nie gelernt).
Lösungsansätze werden verworfen. Beispiele:
Die Post kommt normalerweise nicht vor 9 und ist in aller Regel bis halb 10 durch. Der Vorschlag den Hund um 8 und dann wieder um 10 raus zu lassen wurde bisher abgelehnt.
Um 8 schläft die Oma teilweise noch weil sie in der Nacht viel wach ist und dann ist um 10 zu lange und der Hund würde in die Wohnung machen. Außerdem bleibt der Hund ja auf der Treppe sitzen, wenn er nicht muss.
Auf den Vorschlag den Hund vormittags mit der Leine raus zu lassen wurde gar nicht erst reagiert. Logisch, Oma ist schlecht zu Fuß und hat mit dem linken Arm zu kämpfen, den sie sich vor 2 Jahren gebrochen hatte und der dank Osteoporose nicht mehr richtig verheilt. Leine fällt also auch Flach.
Der Vorschlag sie soll sich jemanden kommen lassen, der mit dem Hund Gassi geht, wurde auch abgelehnt, sie lässt niemand Fremdes mit ihrem Hund weg. Und die Ekelin hat selbst keine Lust mit dem Hund der Oma zu gehen, was ich auch nachvollziehen kann (hätte ich an ihrer Stelle auch nicht).
Jetzt erzählt mir aber mal wie die Lösung des Problemes aussieht?
Ich hab bereits angekündigt, dass ich demnächst zur Hausverwaltung gehe, wenn sich keine Lösung findet. Ich möchte nicht stets und ständig meinen Paketen hinterher telefonieren. Eigendlich möchte ich diesen Schritt nur ungern gehen. Denn Grundsätzlich ist das hier eine gute Hausgemeinschaft, die ich damit natürlich mächtig aufs Spiel setze. Aber ich weiß halt auch nicht mehr weiter und es frustriert auch ganz schön, wenn man immer nur "will ich nicht, kann ich nicht" zu hören bekommt.
Vielleicht habt ihr ja noch andere Lösungsansätze die ich vorschlagen kann (auch wenn es nicht meine Aufgabe ist).
ich bin am Ende meines Lateins.
Vor 2 Jahren ist die Oma von meiner Nachbarin mitsamt Hund bei uns eingezogen. Die Frau ist jetzt 77 und nicht gut zu Fuß, braucht einen Treppenlift um das Haus zu verlassen.
Den einzigen Auslauf bekommt der Hund auf unserem Hof, wenn die Oma hin zum pullern etc. raus lässt. Die Zeiten bestimmt der Hund. Wenn es zu nass ist, geht er nicht raus, sondern erst wenn die Blase platzt.
Grundsätzlich wäre mir das egal, gäbe es nicht das Problem mit unseren Postfrauen.
Die werden nämlich angebellt. Bisher ist noch nichts passiert (weil sich die Postfrauen zum Teil auch nicht rein trauen). Der Hund hat aber schon eine Besucherin meiner Nachbarin (der Ekelin) ins Hosenbein gebissen und es gab auch schon eine blutige Auseinandersetzung zwischen dem Hund der Omi und dem der Enkelin.
Die Postfrauen trauen sich nun teilweise nicht auf den Hof und liefern dementsprechend meine Pakete nicht ab.
Neulich sprach ich mit einer Postfrau die keine Probleme wegen dem Hund hat und mir erklärte, dass die Oma ihren Hund nicht zurück rufen kann. Wenn der Hund gerade draußen ist während das Postauto kommt wird gebellt wie verückt und die Oma kann ihn nicht zurückrufen (hat der Hund aber sowieso nie gelernt).
Lösungsansätze werden verworfen. Beispiele:
Die Post kommt normalerweise nicht vor 9 und ist in aller Regel bis halb 10 durch. Der Vorschlag den Hund um 8 und dann wieder um 10 raus zu lassen wurde bisher abgelehnt.
Um 8 schläft die Oma teilweise noch weil sie in der Nacht viel wach ist und dann ist um 10 zu lange und der Hund würde in die Wohnung machen. Außerdem bleibt der Hund ja auf der Treppe sitzen, wenn er nicht muss.
Auf den Vorschlag den Hund vormittags mit der Leine raus zu lassen wurde gar nicht erst reagiert. Logisch, Oma ist schlecht zu Fuß und hat mit dem linken Arm zu kämpfen, den sie sich vor 2 Jahren gebrochen hatte und der dank Osteoporose nicht mehr richtig verheilt. Leine fällt also auch Flach.
Der Vorschlag sie soll sich jemanden kommen lassen, der mit dem Hund Gassi geht, wurde auch abgelehnt, sie lässt niemand Fremdes mit ihrem Hund weg. Und die Ekelin hat selbst keine Lust mit dem Hund der Oma zu gehen, was ich auch nachvollziehen kann (hätte ich an ihrer Stelle auch nicht).
Jetzt erzählt mir aber mal wie die Lösung des Problemes aussieht?
Ich hab bereits angekündigt, dass ich demnächst zur Hausverwaltung gehe, wenn sich keine Lösung findet. Ich möchte nicht stets und ständig meinen Paketen hinterher telefonieren. Eigendlich möchte ich diesen Schritt nur ungern gehen. Denn Grundsätzlich ist das hier eine gute Hausgemeinschaft, die ich damit natürlich mächtig aufs Spiel setze. Aber ich weiß halt auch nicht mehr weiter und es frustriert auch ganz schön, wenn man immer nur "will ich nicht, kann ich nicht" zu hören bekommt.
Vielleicht habt ihr ja noch andere Lösungsansätze die ich vorschlagen kann (auch wenn es nicht meine Aufgabe ist).