Wie ist sie denn nach Deutschland gekommen? Hat sie vollständige Papiere? Welpen unter 4 Monaten dürfen nämlich nicht einreisen.
Allerdings ist der Zahnwechsel nur ein sehr uneindeutiges Indiz für das Alter, der kann je nach Rasse und Individuum durchaus auch später anfangen. Man sagt er beginnt etwa zwischen dem 3 und 5 Monaten.
Ja laut Tierschutz war sie bei der Einreise nach Österreich eh 4 Monate. Aber die Tierärztin meinte eben was anderes wegen dem Zahnwechsel. Aber ich glaub schon dass sie 4 Monate aufwärts ist, ist schon ziemlich groß für einen Welpen.
Was für welche? Meistens sind Giardien ein Problem bei Auslandshunden, diese können jedoch eigentlich gut und schnell behandelt werden wenn es nicht ein absolut massiver Befall ist.
Ja genau, sie hat eben Giardien. Waren gestern wieder beim TA, sie sind zwar schon besser, aber noch nicht ganz geheilt.
Wenn es Giardien sind wäre eine kohlenhydratarme Ernährung die beste Wahl, da sich Giardien von der aus Kohlenhydraten gebildeten Glucose ernähren. Ich weiß ja nicht, was es für ein Diätfutter ist, aber man sollte daher auf jeden Fall Trockenfutter meiden.
Durchfall kann bei Welpen viele Ursachen haben, vor allem nach einem Ortswechsel, während der Eingewöhnungszeit oder auch im Zahnwechsel kommen Verdauungsschwankungen häufig vor. Wenn der Durchfall nicht sehr stark oder anhaltend ist, sondern nur hin und wieder mal ein flüssiges Häufchen passiert muss man sich da auch meist nicht zu viele Sorgen machen (ich weiß, es ist nicht leicht sich um einen Welpen mal einen halben Tag keine Sorgen zu machen, habe gerade selbst einen

).
Das Futter heißt "Royal Canin, Gastro Intestinal Junior". Ist ein Trockenfutter, aber die Ärztin meinte, ich sollte nur das füttern und gekochtes Hühner- oder Putenfleisch als Leckerlie geben.
Zwei Ursachen sind wahrscheinlich, zum einen erkunden Welpen ihre Umgebung mit dem Maul und daher nehmen viele Welpen auch draußen einfach alles auf was sie finden können und zum anderen haben viele Straßenhunde bereits von der Mutter gelernt Hunger zu kompensieren indem man notfalls auch Dinge frisst die eigentlich unfressbar sind (meine eigene Hündin ist jetzt etwa 6 Monate alt und kommt aus Spanien, die ersten Tage hat sie ständig getrunken wenn sie Hunger hatte, seit sie verstanden hat, dass der Napf zuverlässig zwei Mal am Tag voll ist hat sie damit aufgehört).
Das hab ich mir gedacht. Oft weiß ich nicht, ob sie nur schnuppert oder schon was frisst, denn im hohen Gras ist das schwer zu sagen, da sieht man nicht immer viel. Aber da versuch ich sie gar nicht rangehen zu lassen, weiß aber nicht ob dass so klug ist.
Lösungen können sein, den Hund zu füttern bevor man das Haus verlässt, oder sobald der Hund draußen etwas aufnehmen will ihn davon abhalten und ihm statt dessen eine Alternative in Form eines geeigneten Leckerchens anbieten.
Ich würde wohl laut "nein" sagen und den Hund dann wegziehen, belohnen wenn seine Aufmerksamkeit wieder bei mir ist.
Wenn der Hund gegen ein lautes Wort taub ist kann man auch erfinderisch sein, und das "nein" unterstreichen indem man z.B. mit dem Fuß aufstampft, etwas nach ihm wirft (natürlich nichts was weh tut, aus kurzer Distanz geht z.B. ein zusammengeknüllter Ball aus Papier ganz gut), oder eine Wasserpistole benutzt.
Beachten sollte man dabei, dass es nur darum geht den Hund soweit aufzuschrecken, dass er von seinem aktuellen Tun ablässt und nicht darum den Hund zu verschrecken, ihm Angst zu machen oder ihm weh zu tun, damit schadet man der Bindung. Noch dazu müssen Strafreize bzw Abbruchsignale wohl dosiert sein, wenn man sie überbenutzt bekommt man im schlimmsten Fall einen Hund der auf ein lautes Wort irgendwann gar mehr reagiert. Ganz wichtig ist auch im Anschluss immer sofort ein Alternativverhalten anzubieten das man Loben kann.
Genau das mach ich die letzten Tage. Ich sag laut "nein" oder "pfui" und zieh sie weg und wenn sie schon was erwischt hat und es ausspuckt gibts gleich ein Leckerlie.
Loben tu ich sie immer sobald sie es sich eben "verdient" hat, also damit spar ich nicht. Und man merkts auch schon dass es dadurch besser wird.
Aber das mit der Wasserpistole ist eine gute Idee, danke

da ihre Aufmerksamkeit draußen sowieso nicht die beste ist, wirds damit vielleicht besser gehen
Grundsätzlich würde ich aber auch davon ausgehen, dass das Fressen am Wegrand mit der Zeit ohnehin weniger wird, aufpassen musst du jetzt halt nur, dass er keine gefährlichen oder ungeeignete Dinge frisst, am besten du scannst selbst immer den Weg ab damit du Sachen vor ihr siehst und ihr ausweichen könnt. Einen Maulkorb würde ich an einem Welpen wohl nur im äußersten Notfall benutzen. Die Dinger sind schwer und unbequem und ich kenne eigentlich keinen Hund der sich nicht daran stört (selbst wenn das Tragen positiv aufgebaut wurde).
Morgen kommt ein Hundetrainer vorbei, aber die meinte, ich soll unbedingt einen Maulkorb verwenden. Ich wollt das eigentlich vermeiden, aber als "Neuling" kenn ich mich noch nicht so aus und wenn es hilft, ists ja gut. Aber da sind die Meinungen halt immer ganz unterschiedlich.
Das kann schon auch normal sein, viele Welpen spielen extrem wild und müssen erst lernen ihre Zähne richtig zu dosieren (außerdem tun die spitzen Milchzähne besonders weh wenn man damit erwischt wird).
Meine Hündin beißt auch ständig zu, am Anfang hat sie ganz schön doll gezwickt und geschnappt, jetzt ist sie 6 Wochen bei mir und es wird schon viel besser. Welpen wollen ständig spielen und oft vergessen sie sich dabei, aber das wird auf jeden Fall mit der Zeit besser. Ich würde das Verhalten ignorieren, bzw das Spiel abbrechen. Ein lautes Quietschen oder anderes Geräusch hat bei uns geholfen, dann hält sie inne und guckt erstmal 'nanu, was war denn das?' den Moment kann ich nutzen um entweder ein Spielzeug zu holen mit dem wir spielen und in das sie reinbeißen darf, oder eben notfalls das Spiel ganz abzubrechen.
Insgesamt denke ich es hilft nur Geduld und Konsequenz, irgendwann wird das mit dem Schnappen besser.
Ja das versteh ich schon. Aber ist es normal, dass sie von einer Sekunde auf die andere total durch dreht (ohne gespielt zu haben!!) und dann hüpft sie herum und rennt wie wahnsinnig durch den Raum, versucht alles anzuknabber und zu zerstören und schnappt wie wild in der Luft herum. Da kann man sie dann auch fast nicht angreifen und ihr das Maul zb zuhalten oder irgendwas. Sie ist so schnell dass sie sofort extrem fest in den Unterarm beißt, oder ins Gesicht beißen versucht.
Dieses auf den Boden schmeißen ist aber auch typisches Welpenverhalten. Die wollen in der einen Sekunde spielen und in der anderen schlafen. Es kann sein, dass eure Runde dann zu lang war (denk daran, es geht nicht nur darum, dass sie noch so jung ist und nicht so lange laufen kann, sondern die vielen neuen Reize sind sicher auch sehr anstrengend für sie, als Auslandswelpe kennt sie wahrscheinlich nicht wirklich viel). Bevor ihr euch beide stresst, mach lieber nur 2-3 kurze Runden a 10 Minuten und geh ansonsten nur mit ihr vor die Tür, damit sie sich lösen kann.
Sie schmeißt sich nicht direkt auf den Boden. Wenn sie nicht mehr weitergehen will, dreht sie sich in die Richtung aus der wir gekommen sind. Und dann setzt sie sich hin und starrt in die Richtung. Ab und zu dreht sie sich zu mir um, so viel wie "he, ich will wieder zurück". Und oft springt sie dann aus dem Sitzen weg und will davon laufen.
Ich denke viele deiner Probleme sind typische Welpen- und Hundeanfänger-Probleme. Auch dieses Gefühl der Überforderung ist ein stückweit normal (schließlich ist auch für dich alles neu). Leute die behaupten mit einem Hund vom Züchter hätte man nie Probleme in der Erziehung reden entweder Quatsch, haben selbst vergessen wie anstrengend es mit ihrem eigenen Hund am Anfang war, oder hatten zufällig immer nur 100%-brav Welpen die sich quasi von allein erzogen haben (ja, die gibt's auch, aber ich denke die sind eher selten :lol

. Auf solches Gerede würde ich einfach gar nicht hören. Auch euer Hund wird groß werden und viele der anfänglichen Probleme werden sich mit der Zeit bessern, ihr schafft das schon
Ja ich glaub auch, jeder sagt mir, die ersten Wochen oder Monate sind am schwierigsten.
Also ich bin darauf eingestellt

Aber heute hab ich mir so Sorgen gemacht und gestern auch
Gestern hat sie sich im Auto übergeben, hat auf einmal zu würgen angefangen und dann wars schon zu spät um schnell rauszuhüpfen am Parkplatz

das hat sie vor einigen Tagen schon mal gehabt, im Auto gewürgt aber ich hab sie sofort aus dem Auto genommen und auf den Boden gesetzt und es war vorbei, kein würgen, kein erbrechen.
Und heute beim Gassi gehen ist sie auf einmal stehen geblieben, hat gewürgt und sich übergeben, das ganze noch nicht mal verdaute Essen wieder ausgebrochen
Kann das durch die Aufregung vom spazieren sein und durchs herumhüpfen? Oder weil sie immer so an der Leine zieht? Sie hat nur gezogen, ist wie wahnsinnig herumgehüpft und oft so weggerannt, dass sie durch das "Ende" der Leinenlänge einen Rückstoß erhielt und zurückgehalten worden ist.
Mach mir echt Sorgen dass sie vielleicht noch was anderes hat, das der TA nicht entdeckt hat noch
Zum Schluß noch, was ist sie denn überhaupt für eine Mischung und zeigst du uns mal ein Foto von der Kleinen?

:angel: