"einer erzieht"

Diskutiere "einer erzieht" im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Lustig, die ganzen Tipps hab ich ja aus Büchern, Internet, Hundeschule. Übrigens nur aus Büchern, die hier im Forum empfohlen werden. Wie...
  • "einer erzieht" Beitrag #21
Lustig, die ganzen Tipps hab ich ja aus Büchern, Internet, Hundeschule. Übrigens nur aus Büchern, die hier im Forum empfohlen werden.

Wie transportierst du deine Hunde im Auto? Hunde sind Ladung und müssen entsprechend gesichert werden. Ich hab kein Problem damit meinen Hund auf dem Schoß oder im Fußraum sitzen zu haben, die Polizei allerdings schon. Und wer sich mal angesehen hat, wie ein Unfall aussieht, der entscheidet sich früher oder später für eine halbwegs sichere Box statt nur einem Gurtsystem.
Spätestens, wenn man Kinder hat, die Kindersitze brauchen, muss der Hund sowieso in den Kofferraum - also warum nicht gleich dran gewöhnen?
 
  • "einer erzieht" Beitrag #22
Du merkst jetzt aber schon, dass du von der Kiste für Stubenreinheit auf die Kiste im Auto umsattelst? Es ging ja nicht ums Autofahren..Du wohnst in der Stadt, hast du geschrieben, wo befindet sich denn dein TA? Nicht in der Stadt? Ich verbinde einen TA-Besuch immer mit einem weiteren Gassi-Gang. Zudem kann man Hunde auf dem Rücksitz anschnallen, damit man den Vorschriften genügt. Geh von deiner Ansicht weg, dass nun ein Hund im Haus ist und man "jetzt dioch etwas mit ihm anfangen muss".Lass dir Zeit mit allem, übe dich in Geduld und lerne erst mal den Kleinen auch kennen. Arbeite an Vertrauen und Bindung (das ist schon die halbe Miete bei der eigentlichen Erziehung) zueinander (ich habe niemals daran gedacht, das meine Hunde größer und sie damit MIR evtl. gefährlich werden könnten! Dabei ist einer meiner Hunde ein Herdenschutzhund..) Und warum gehtst du nicht auf meine Fragen ein? So verliere ich die Freude und Lust dir zu schreiben
 
  • "einer erzieht" Beitrag #23
Knopfstern, kuscheln, raufen, spielen ist doch eben nicht nichts? Genau das tun wir doch, viel Zeit miteinander verbringen, Spiele gemeinsam entdecken, usw.
Ich bringe ihr nur Sitz und Platz bei, nur Sichtzeichen bisher, und auch nur, wenn vorher Ruhe war und sie Lust drauf hat. Mehr als vier, fünf Mal hintereinander aber auch nicht, und das meistens einmal vormittags und einmal nachmittags.

Das mit dem Isolieren war auch etwas überzogen gemeint, ich sehe halt Hunde, die strikt nach Lehrplan aus Büchern erzogen werden. Die dürfen dann in der ersten Woche gar nicht aus der Wohnung, nur zum Pipi machen. In der zweiten Woche geht man dann zum ersten Mal 50 Meter vom Haus weg. Erst in der dritten Woche wird dann zur Welpengruppe geraten.

Unsere HT raten dringend davon ab, erfahrungsgemäß sind das dann nämlich die Angsthunde in der Gruppe und brauchen zusätzlich Einzelstunden, um den normalen Stadtalltag bewältigen zu lernen. Vielleicht liegts auch an der Art und Weise, wie es in den Büchern steht? Denn zugegeben kommen mir genau die.Halter nämlich übervorsichtig vor und schieben selber Panik, wenn mal unerwarteterweise ein Feuerwehrauto mit Martinshorn vorbeifährt - und das, während der Hund in der zweiten Woche gerade sein Geschäft machen soll draußen und so ein Lärm noch gar nicht vorgesehen war,...

So in etwa kommen mir hier die Ratschläge halt vor, und es tut mir Leid, aber ich hinterfrage Sachen einfach grundsätzlich. Wenn mir jemand was rät, dann will ich wissen, warum. Ein “der ist noch klein“ ist halt für mich keine begründete Aussage.
Wenn mir jemand sagt, trag den Hund in die Straßenbahn hinein, dann will ich auch wissen, warum er nicht von Anfang an lernen sollte, selber reinzugehen. Wenn mir dann jemand sagt, weil die Stufen so hoch sind, dass er durchrutschen und auf die Gleise plumpsen könnte, ist das für mich Grund genug, es tatsächlich zu tun. Anders wäre es, wenn es hieße “Der muss das.nicht alles auf einmal.können, IN die Bahn einsteigen UND gleichzeitig fahren“.
Vielleicht übertrieben, aber verstehst du, was ich meine?
 
  • "einer erzieht" Beitrag #24
miwok: Der nächste TA ist dennoch 4km entfernt. Längere Gassigänge sind in dem Alter doch auch verpönt? Überall heißt es nicht mehr als 5 Minuten pro Lebensmonat am Stück. Frei laufen und mit Hunden spielen ja, das ist kein Problem, aber die ständig gleichförmige Bewegung ist doch nicht gut für den Knochenbau?

Warum stellt ihr euch so gegen die Box? Sie ist vom Prinzip her genau das gleiche wie eine Decke oder ein Korb.
Nur, dass man damit halt auch mal reisen kann.
Spätestens, wenn mehr als drei Personen im Auto sind, ist der Gurt doch eh hinfällig, also lieber gleich die Alternative anlernen.

Ich dachte übrigens, dass.ich soweit auf alle.deine Fragen geantwortet habe, oder für welche möchtest du denn gern ausführlichere Antworten?
 
  • "einer erzieht" Beitrag #25
4 km sind zu weit, da hast du recht. Wieso siehst du es als "gleichförmige Bewegung" an, wenn ein Welpe spielt? Die Box: Eigentlich sind sie nur zum Transport gedacht, denn sie heißen ja auch Transportbox. Ein Einsperren in die Box ist tierschutzrelevant. Jahrelang hat man sich für eine Vergrößerung der Mindestbedingungen eines Zwingers eingesetzt und nun werden die Hunde auf max. 2 qm eingesperrt. Wenn man schläft, bekommt man es evtl. gar nicht mit, wenn der Hund sich z.B. mal erbrechen muss. Viele wenden die Box auch an, wenn sie das Haus verlassen. Warum muss man einen Hund einsperren?? Eingesperrt ine eine Box, weil man einen Hund transportieren muss, ist eine beschränkte Zeit, aber wenn der Hund die ganze Nacht eingesperrt ist, oder wenn man außer Haus ist, ist das zu lange. Schau lieber, dass dein Hund nicht so sehr überdreht, dann brauchst du keine Box
 
  • "einer erzieht" Beitrag #26
Ich weiß nicht, wo ihr lest, dass sie eingesperrt wird. Die Box ist tagsüber an der Seite offen, sie kann rein und raus, wie sie will. Nachts ist sie oben offen (kann also auch rausschauen, ich hab gern meine Hand drin und streichel sie, bis sie schläft), damit sie nicht einfach rauswatscheln kann. Es ist auch eine Sicherheitssache, nicht nur das Geschäft. Wir haben Kabel, die können nicht versteckt werden. Wenn ich schlafe, bekomme ich es eventuell nicht mit, wie sie daran rumknabbert.

Was ist so schlimm daran, wenn sich ein Hund an eine Box gewöhnt und sie nicht nur als Transportmittel sieht, sondern auch als eigenes Reich? Sie schläft da drin, bekommt auch mal einen Kong, den sie leerschlabbern darf. Sie macht positive Erfahrungen damit, also wird sie später auch mal damit im Auto entspannter fahren können. Das Ding kann man übrigens zusammenklappen, daher nehmen wir die ein und die gleiche Box für zu Hause wie fürs Auto (wenns dann soweit ist).

Ich glaube, das mit dem Spielen hast du falsch verstanden. Ich meinte, dass Gassigänge für mehr als fünf Minuten pro Lebensmonat ungesund seien, frei Laufen und Toben jedoch nicht, also gerade das Gegenteil.
 
  • "einer erzieht" Beitrag #27
Das mit dem Isolieren war auch etwas überzogen gemeint, ich sehe halt Hunde, die strikt nach Lehrplan aus Büchern erzogen werden. Die dürfen dann in der ersten Woche gar nicht aus der Wohnung, nur zum Pipi machen. In der zweiten Woche geht man dann zum ersten Mal 50 Meter vom Haus weg. Erst in der dritten Woche wird dann zur Welpengruppe geraten.

In den ersten beiden Wochen wo Akuma zu uns gekommen ist kannte er nur die Wohnung und die Umgebung um der Wohnung herum.
Erst später fingen wir an an einer etwas stärker befahreren Straße zu spazieren und haben alles langsam gesteigert.
In der Welpengruppe war ich mit ihm das erste mal, da war er ca. 12 Wochen alt.
Und er ist einfach Top, hat vor nichts Angst außer der Staubsauger, den findet er doof und dieser war immer in der Wohnung.

Ich sehe das so:
In der ersten Zeit muss dein Welpe lernen und merken das du der "Sichere Hafen" bist und das braucht Zeit.
Wenn du später mit deinem Welpen auf Entdeckung gehst und er etwas sieht was ihn verunsichert oder er Angst davor hat,
wird er wissen das bei dir nichts passiert und er immer zu dir kann wen was ist.
Das mal so als Erklärung.

Also wenn ich sehe, dass andere, 16 Wochen alte Hunde, immer noch nicht stubenrein sind, eben weil sie nur ne Decke haben und sich von dort auch einfach nachts in ein anderes Eck des Zimmers schleichen können, um ihr Geschäft zu machen, und das trotz Weckerstellens der Halter passiert, da ist mir das kleine Übel Box wirklich lieber.
Eine Hundebox haben wir auch genutzt, nur hat sie bei uns nichts gebracht, da Akuma sich nie gemeldet hat:p
Wenn es bei euch was bringt würde ich das so weiter beibehalten, lasst euch aber Zeit mit der Stubenreinheit.
Mit 16 Wochen sollte man nicht erwarten, dass ein Welpe stubenrein wird, es ist schön keine Frage aber macht euch da keinen Stress.
 
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