Katzen zusammenführeng der schwierigen Art

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  • Katzen zusammenführeng der schwierigen Art Beitrag #1
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Trina2017

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Hallo zusammen
Wir haben einen 3 jahre alten Kater, der schon immer etwas anders war. Er lässt sich nicht auf den Arm nehmen oder auch nur selten streicheln.
Ich habe ihn von klein an und habe es nie geschafft ihn zum kuscheln oder so zu animieren. Ansonsten ist er lieb und Freigänger.
Jetzt haben wir einen kleinen Kater dazu geholt, in der Hoffnung das sich der große etwas anpasst.
Jetzt das Problem:
Der kleine ist putzmunter und fidel, geht dem großen aus dem Weg. Und der große ist nur am Knurren und fauchen, verkriecht sich unter unserem Bett und wird mir gegeüber richtig böse. Mein Mann schafft es ihm am Kopf zu streicheln. Wenn er mich sieht oder auch nur hört faucht und knurrt er und zieht sich noch mehr zurück.
Meine Frage. Soll ich ihn erstmal drin lassen oder soll er ruhig raus? Was kann ich tun das alles gut wird? Ich habe Angst das wenn ich ihn raus lasse, er nicht wieder kommt, weil er mit der Situation nicht klar kommt.
Bitte helft mir.

lg Katy
 
  • Katzen zusammenführeng der schwierigen Art Beitrag #2
Hallo Katy,
erstmal herzlich Willkommen im Forum!

Wie alt ist denn der "Kleine"? Und wie lange habt Ihr ihn jetzt schon?
Eine Katzenvergesellschaftung braucht öfter mal seine Zeit - und wenn Dein Großer jetzt 3 Jahre allein war, muss er sich natürlich erstmal umstellen. Da ist knurren, fauchen, verkriechen und auch mal ein Hieb mit der Pfote erstmal nicht ungewöhnlich.

Was Du zum Rauslassen sagst - puuuh.... ja, das kann natürlich sein, dass er dann das Nachhausekommen vermeidet, denn da sitzt ja jetzt der "Eindringling". Und wenn Du ihn einsperrst, versteht er das auch nicht wirklich - er darf nicht mehr raus und hat dann auch noch diesen "Wicht" (;) ) da sitzen... Trotzdem glaube ich, es wäre besser, ihn erstmal drin zu lassen, damit er eben nicht aus der Situation flüchtet, sondern sich der Herausforderung stellen muss...

Zurück zum Alter des "Kleinen" - ideal wäre ein Katzenkumpel in ungefähr gleichem Alter gewesen - in Deinem Fall also so 2-4 Jahre (je jünger die "Erstkatze", desto geringer sollte der Altersunterschied sein) - solltest Du ein Kitten geholt haben, könnte das die Sache erschweren. Aber bevor ich dazu weiter tippsle, warte ich erstmal auf Deine Infos ;)

LG seven
 
  • Katzen zusammenführeng der schwierigen Art Beitrag #3
Hallo Sven
der kleine ist ca. 9 wochen alt und jetzt seid 3 tagen bei uns
 
  • Katzen zusammenführeng der schwierigen Art Beitrag #4
seven, nicht Sven bitte ;)


Und dann: Uiuiuiuiui.... Wo habt Ihr die Katze denn her? Die ist viel zu jung und hätte noch mindestens Ende der 12. Lebenswoche bei Mama und Geschwistern bleiben müssen um das nötige Sozialverhalten zu lernen...

Da habt Ihr jetzt ein "hausgemachtes" Problem, fürchte ich... Denn der Große ist zwar mit seinen 3 Jahren noch ziemlich jung, aber dennoch erwachsen - und der Kleine ist ein Baby. Der ist tapsig, unbedarft, mit Glück schon verspielt und neugierig - und der Große wird schlichtweg nur genervt sein.
(Ist so ähnlich, als wenn Du einem 17jährigen Teenie einen Säugling vor die Nase setzt und sagst: "Jetzt spielt mal fein." ;) )

Daher nochmal die Frage: Wo hast Du den Kleinen her? Hättest Du evtl. die Möglichkeit, von dort noch ein Geschwisterchen zu holen - dann hätten die beiden Kleinen sich gegenseitig und der Große könnte mitmachen, wenn er wollte, er könnte sich aber auch einfach zurückziehen? (Noch besser, den Kleinen erstmal wieder zurückzubringen und dann mit 12 Wochen wiederzuholen samt einem Geschwisterchen?... Ihn gleich ganz dazulassen und ein älteres Tier zu holen - wäre wahrscheinlich die vernünftigste Lösung, hat für mich aber immer so einen faden Beigeschmack, als wenn man Tiere einfach "umtauschen" würde, deswegen tu ich mich mit solchen Vorschlägen sehr schwer....

LG seven
 
  • Katzen zusammenführeng der schwierigen Art Beitrag #5
Entschuldige seven,

ich habe kein problem mit dem kleinen, der munter und fidel. Es geht mir um den großen........
 
  • Katzen zusammenführeng der schwierigen Art Beitrag #6
You're missing the point....
seven fragte bewusst nach dem Kleinen und ich schliesse mich den Fragen an.
Der Kleine ist einsam, so seltsam das auch klingen mag. Mal davon abgesehen, dass er zu jung von seiner Mama getrennt wurde - Kitten wollen spielen, raufen, toben, jagen, mehr spielen, umfallen und einschlafen und nach dem Aufwachen weiter toben, spielen, jagen und raufen.
Das ist mit Deinem 3jährigen Kater nicht möglich, da er völlig genervt ist von dem Zwerg. Und je mehr der Kleine versucht mit dem Grossen zu spielen, umso schlimmer wird es werden.
Und da der Grosse 3 Jahre bei euch allein gelebt hat und somit jegliche Sozialisierung vergessen hat, könnt ihr euch auf eine längere Vergesellschaftung einstellen. In dem Fall reden wir von Wochen, evtl. sogar Monaten. Mit 3 Tagen ist es da nicht getan. Er wird weiter fauchen und knurren und nicht wissen was er mit dem Mini-Ding anfangen soll.
Zwei Möglichkeiten: hol ein weiteres (12 Wochen altes!) Kitten dazu. Gleiches Geschlecht bitte, damit zumindest der Kleine artgerecht aufwachsen kann oder gib den Kleinen zurück und finde einen gut sozialisierten (!!) 3-5 Jahre alten Kater und versuch es nochmal.

Und lass ihn seinen gewohnten Tagesablauf. Wenn er raus will, lass ihn raus. Ihn jetzt einzusperren macht es noch schlimmer.
Was übrigens auch für ein weiteres Kitten spricht. Wenn der Kater Freigänger ist, ist der Kleine die ganze Zeit alleine im Haus und langweilt sich und ist einsam. Und nein, ihr Zweibeiner seid kein adäquater Ersatz für ein zweites Kitten. Wenn es dumm läuft, wird der Kleine genauso wie der Grosse - unzugänglich, knurrig... das kommt davon wenn man Katzen alleine hält.
Ich habe 10 Katzen hier und keine einzige verhält sich wie Dein Kater.
 
  • Katzen zusammenführeng der schwierigen Art Beitrag #7
Ja - mir geht es eigentlich um beide ;)
Und wie ich schon sagte, ist das für den Kleinen alles andere als prickelnd - wäre schön gewesen, wenn Du meine Fragen nach der Herkunft etc. beantwortet hättest, das ist nämlich auch alles nicht ganz unwesentlich...

Und für den Großen ist es schlichtweg blöd. Ich hab´ ja schon den Vergleich angeführt: Setze zu einem 17jährigen einen Säugling und erwarte, dass die beiden sich prima miteinander beschäftigen und in gegenseitige Begeisterungsstürme ausbrechen. Das kannste knicken ;)

Der Große wäre mit Sicherheit auch erstmal zurückhaltend, wenn ein gleichaltriger Kumpel einziehen würde - aber zu dem könnte er über kurz oder lang einen Bezug aufbauen, und sei es eben auch durch Rangeleien und Raufereien, die bei VGs durchaus auch nicht unüblich sind.
Aber dieses Baby hat dem ja gar nix entgegenzusetzen. Das will völlig unbedarft spielen, und wenn es Deinem Großen mit seinem Rückzug irgendwann zu doof wird, kommt er womöglich raus und tunkt dem Kleinen eine - wie soll der sich da wehren?

Auch wenn der Kleine Dir munter und fidel erscheint - es ist für ihn trotzdem sehr suboptimal, um es mal vorsichtig auszudrücken...

LG seven

edit: Hexe war schneller und ich kann ihr nur zustimmen!
 
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