- Tierschutzvertrag / Schutzvertrag / rechtl. Bindung Beitrag #1
T
TabGru
- Beiträge
- 6
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo ihr Lieben,
Ich bin neu und habe mich aufgrund meines Anliegens extra angemeldet. Ich habe schon nach einigen Schlagwörtern gesucht, aber nichts zum Thema Schutzverträge und deren rechtliche Bindung gefunden. Vielleicht finde ich ja hier hilfreiche Tips/ Empfehlungen, etc.
Zur Thematik: im Sommerurlaub 2017 habe ich einen Katzenwurf aus Kroatien mitgenommen. Mit Hilfe der kleinen Orga., haben die Tiere noch in Kroatien ihre Impfungen, Entwurmungen und einen Chip bekommen, sowie einen EU-Pass. Sie wurden zunächst auf eine Kroatin (Mitglied der Organisation) registriert. Bei der Ausreise erhielt ich dann eine Vollmacht über die Tiere. Das ging wohl nicht anders, da die Tiere normaler Weise ja auch in Quarantäne verweilen müssen und ein gewisses Alter bei der Ausreise haben müssen. Keine Angst, die Kitten waren ca 10-12 Wochen alt und konnten von der Mama weg. Die hat übrigens ein schönes Zuhause in Schweden gefunden.
Jedenfalls habe ich die Tiere in D. aufgepäppelt und dann nach einem neuen Zuhause gesucht. Ein Katerchen ist bei mir geblieben, 2 Mädchen gingen an einen Freund meines Freundes und 2 weitere Mädchen gingen an einen Fremden, der sich über einen Aufruf auf den sozialen Medien gemeldet hatte. Soweit, so gut.
Die Tiere gingen zunächst zur Pflege in die neuen Familien und bei der endgültigen Übergabe haben wir (unter Zeugen) einen Tierschutzvertrag unterzeichnen lassen. Darin waren allgemeine Dinge festgehalten, also nachweisliche Kastration, medizinische Versorgung mit allen Impfungen, etc., Haltung nach Tierschutzgesetz, keine Weitergabe der Tiere, kein Züchten, die Schutzgebühr, Bußgeld bei Vertragsbruch, kontroll-/ Besuchsrecht. Nun gab es mit der Person vermehrt ... Probleme will ich es nicht nennen, aber wir hatten unsere Zweifel. Der neue Besitzer ist 80% der Zeit nicht da. Damit übertreibe ich nicht. Über dieses Ausmaß der Abwesenheit waren wir nicht informiert. Dann lässt die Person teilweise lange Zeit verstreichen, bis ein TA aufgesucht wird. Bsp: 1,5 Dauerrolligkeit wird toleriert, 2 Wochen kein TA Besuch bei Verdacht auf Hautpilz. Dass die Wohnung viel zu klein ist, ist ein Punkt, den man hätte übersehen können, wären etwaige Versprechen eingehalten worden (Großer Kratzbaum, Kletterwand, versch. Spielzeuge). Davon ist wenig bis nix passiert, was man aber rechtl. leider nicht bemängeln kann. Jedenfalls hat der neue Besitzer, nach einer Konfrontation, jeglichen Kontakt geblockt.
Er bat darum, mal ganz konkret zu sagen, wo der Schuh drückt (in 5 Punkten) und er möchte das bitte lieber direkt angesprochen haben, anstatt durch die Blume, diplomatisch mit Umschweifungen. Wir könnten dann gerne Feed-Back Gespräche führen und reden. Gesagt, getan. Ich habe ganz konkret 5 Punkte formuliert und mit Beispielen angeführt, wie ich darauf komme. Einen Tag später dann die Reaktion: er weise alle Punkte von sich und wird den Kontakt auf allen Kanälen blockieren.
Ich sehe mich daher gezwungen, irgendwie zu handeln.
Den Vertrag haben wir leider auch „Tierschutzvertrag“ genannt, was nach meinem neuen Wissensstand, nur dem Tierschutz zusteht. Ich bin allerdings eine Privatperson und in keinem Verein o.ä.
Habe ich irgendeine rechtliche Grundlage um Schritte gegen den Halter einzuleiten? Verpflichtet der Vertrag auf irgendeine Art?
Hat jemand Erfahrungen? Kennt entsprechende Anwälte in Berlin und Umgebung (südlich)? Oder ist vielleicht selber rechtlich so bewandert, dass er/ sie hier eine Aussage treffen könnte?
Ich freue mich auf Rückmeldungen jeder Art!
Liebe Grüße
TabGru
Ich bin neu und habe mich aufgrund meines Anliegens extra angemeldet. Ich habe schon nach einigen Schlagwörtern gesucht, aber nichts zum Thema Schutzverträge und deren rechtliche Bindung gefunden. Vielleicht finde ich ja hier hilfreiche Tips/ Empfehlungen, etc.
Zur Thematik: im Sommerurlaub 2017 habe ich einen Katzenwurf aus Kroatien mitgenommen. Mit Hilfe der kleinen Orga., haben die Tiere noch in Kroatien ihre Impfungen, Entwurmungen und einen Chip bekommen, sowie einen EU-Pass. Sie wurden zunächst auf eine Kroatin (Mitglied der Organisation) registriert. Bei der Ausreise erhielt ich dann eine Vollmacht über die Tiere. Das ging wohl nicht anders, da die Tiere normaler Weise ja auch in Quarantäne verweilen müssen und ein gewisses Alter bei der Ausreise haben müssen. Keine Angst, die Kitten waren ca 10-12 Wochen alt und konnten von der Mama weg. Die hat übrigens ein schönes Zuhause in Schweden gefunden.
Jedenfalls habe ich die Tiere in D. aufgepäppelt und dann nach einem neuen Zuhause gesucht. Ein Katerchen ist bei mir geblieben, 2 Mädchen gingen an einen Freund meines Freundes und 2 weitere Mädchen gingen an einen Fremden, der sich über einen Aufruf auf den sozialen Medien gemeldet hatte. Soweit, so gut.
Die Tiere gingen zunächst zur Pflege in die neuen Familien und bei der endgültigen Übergabe haben wir (unter Zeugen) einen Tierschutzvertrag unterzeichnen lassen. Darin waren allgemeine Dinge festgehalten, also nachweisliche Kastration, medizinische Versorgung mit allen Impfungen, etc., Haltung nach Tierschutzgesetz, keine Weitergabe der Tiere, kein Züchten, die Schutzgebühr, Bußgeld bei Vertragsbruch, kontroll-/ Besuchsrecht. Nun gab es mit der Person vermehrt ... Probleme will ich es nicht nennen, aber wir hatten unsere Zweifel. Der neue Besitzer ist 80% der Zeit nicht da. Damit übertreibe ich nicht. Über dieses Ausmaß der Abwesenheit waren wir nicht informiert. Dann lässt die Person teilweise lange Zeit verstreichen, bis ein TA aufgesucht wird. Bsp: 1,5 Dauerrolligkeit wird toleriert, 2 Wochen kein TA Besuch bei Verdacht auf Hautpilz. Dass die Wohnung viel zu klein ist, ist ein Punkt, den man hätte übersehen können, wären etwaige Versprechen eingehalten worden (Großer Kratzbaum, Kletterwand, versch. Spielzeuge). Davon ist wenig bis nix passiert, was man aber rechtl. leider nicht bemängeln kann. Jedenfalls hat der neue Besitzer, nach einer Konfrontation, jeglichen Kontakt geblockt.
Er bat darum, mal ganz konkret zu sagen, wo der Schuh drückt (in 5 Punkten) und er möchte das bitte lieber direkt angesprochen haben, anstatt durch die Blume, diplomatisch mit Umschweifungen. Wir könnten dann gerne Feed-Back Gespräche führen und reden. Gesagt, getan. Ich habe ganz konkret 5 Punkte formuliert und mit Beispielen angeführt, wie ich darauf komme. Einen Tag später dann die Reaktion: er weise alle Punkte von sich und wird den Kontakt auf allen Kanälen blockieren.
Ich sehe mich daher gezwungen, irgendwie zu handeln.
Den Vertrag haben wir leider auch „Tierschutzvertrag“ genannt, was nach meinem neuen Wissensstand, nur dem Tierschutz zusteht. Ich bin allerdings eine Privatperson und in keinem Verein o.ä.
Habe ich irgendeine rechtliche Grundlage um Schritte gegen den Halter einzuleiten? Verpflichtet der Vertrag auf irgendeine Art?
Hat jemand Erfahrungen? Kennt entsprechende Anwälte in Berlin und Umgebung (südlich)? Oder ist vielleicht selber rechtlich so bewandert, dass er/ sie hier eine Aussage treffen könnte?
Ich freue mich auf Rückmeldungen jeder Art!
Liebe Grüße
TabGru
