- Eitrige Vaginitis, Frühkastration? Beitrag #1
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Nala_Samtpfote
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Einen schönen guten Abend wünsche ich Euch,
aktuell habe ich ein "kleinen" Konflikt bezüglich meiner Hundedame.
Sie wird morgen 7 Monate alt und ist eine Border-Collie Mischlingsdame (vermutlich Langhaar-Collie, DNA Test wird gemacht, wenn das Konto nicht mehr weint
)
Bei ihr startet wohl alles etwas sehr früh. Mit ihrem 3ten Lebensmonat purzelten die ersten Zähnchen - war hier was los, sag ich Euch... ganz schlimm gejammert und geweint hat sie.. aber Bachblüten sei Dank, kam sie gut zur Ruhe!
Seit ca. 2 Monaten hat sie klaren Ausfluss, nichts bedenkliches.
Doch die letzte Zeit erschien sie mir schlapp und lustlos. Zuerst schob ich es aufs Wetter. Klar, bei 30 Grad + hat wohl niemand Lust etwas zu machen...
Jetzt ist es aktuell abgekühlt und sie erscheint mir nicht lustlos, aber platt. Wobei ich zum Gassi auch öfter mal animieren muss.
Zum Gassi wecke ich sie morgens - sie könnte echt bis Mittags durchschlafen!
Sie spielt gerne und viel mit anderen Hunden, derzeit werden Grenzen ausgetestet
Beim Gassigehen ist sie immer neugierig und verspielt. Auch schnüffelt sie alles ab und würde am liebsten alles fressen, was gut riecht.
Doch Zuhause schläft sie derzeit viel. Schlafen ist aktuell das Größte. Schmusen ist auch herrlich. Kraulen bitte!
Spielen ist sowieso immer toll. Raufen, Toben, alles klasse. Vor allem, mit der Leine spielen - unterbinde ich natürlich.
Da sie das schon länger hat, dachte ich, sie wird läufig, zumindest gehts so langsam Richtung Teenie. Eigentlich schläft sie lieber auf den Fliesen, anstatt im Bett. Seit ca 2 Wochen nutzt sie jedoch gerne wieder das Bett. Könnte auch mit der Abkühlung des Wetters zu tun haben.
Abrufbereit ist sie auch wunderbar - aber warum zum Frauchen kommen, wenn Fremde viel intressanter sind..
Rüpelphase, ganz klasse! Ich freu mich (haha).
Donnerstag jedoch bekam ich das Gefühl, sie wirkt depressiv. Sie erscheint mir ja schon länger schläfrig und platt. Das widerrum konnte ich ausschließen. Also ab zum Arzt.
Ihr Fressverhalten ist derzeit akzeptabel, aber der Napf wird nicht gierig verschlungen wie sonst (sie bekommt Wolfsblut). Trinken tut sie gut.
Die Tierärztin stellte eine Vaginitis fest.
Gut, kann pasieren bei einer Junghündin.
Freitag wollte sie kein Futter, trank kaum und der Pansen war ihr auch egal.
Also wieder hin.
Der Ausfluss hatte sich in den letzten 24 Stunden vom weißlichen zum eitrigen verändert.
Röntgen und Ultraschall unauffällig. Keine Gebärmutterbeteiligung, der Magen und Darm auch super.
Nun desinfiziere ich ihre Vagina morgens und abends mit Octenisept und wische sie mit warmen Wasser sauber.
Sie erschien mir heute etwas lebendiger, Fressen wurde angenommen, sogar Tricks ausgeübt. Aber dann auch wieder lieber schlafen und dösen.
Der Ausfluss ist immer noch eitrig, etwas bräunlich. Wie eine kleine Schmierblutung nur eben ohne offensitliches Blut.
Nun zu meinem Konflikt:
Die Tierärztin möchte sie in 2 Wochen Frühkastrieren, da sie jetzt schon Probleme hat und sich der Ausfluss so schnell verändert und wir eine kommende Gebärmutterbeteiligung nicht ausschließen können.
Sie hofft, das bis dahin die Läufigkeit einsetzt und/oder sich die Vaginitis beruhigt. Wir beide sind von der Frühkastration natürlich nicht begeistert, aber sie sorgt sich um den Zustand der Kleinen.Ich weiß, dass eine Vaginitis chronisch werden kann, wenn sie in dem Zustand operiert wird. Das möchte ich auch sehr ungern.
Antibiotisch darf man leider icht gegen vorgehen, da sie noch nicht läufig war.
Meine Gedanken dazu:
1. Wenn sie sowieso Frühkastriert werden soll, um das Schlimmste zu verhindern, kann man nicht zumindest die Vaginitis antibiotisch behandeln?
2. Ist eine Frühkastraion wirklich gerechtfertigt?
3. Sollte ich ihrem Körper nicht die Chance geben, es zu bekämpfen? Antibakterielle Sachen zufüttern? Kräuter, Obst, Gemüse? Evtl Homöpathisch unterstützen? Aber, wenn es plötzlich bergab geht, im schlimmsten Fall Nachts, während ich ich schlafe... ich denke jeder weiß, wie schnell sich der Zustand eines Hundes verschlechtern kann.
4. Oder bin ich ein völlig überbesorgtes Frauchen, welches gerade einfach "nur" mit einem Teenie zu tun hat?
Ich ersuche Euren Rat, bevor ich eine Entscheidung treffe, die sich auf das Leben meines Tieres auswirken wird.
Liebe Grüße!
aktuell habe ich ein "kleinen" Konflikt bezüglich meiner Hundedame.
Sie wird morgen 7 Monate alt und ist eine Border-Collie Mischlingsdame (vermutlich Langhaar-Collie, DNA Test wird gemacht, wenn das Konto nicht mehr weint
Bei ihr startet wohl alles etwas sehr früh. Mit ihrem 3ten Lebensmonat purzelten die ersten Zähnchen - war hier was los, sag ich Euch... ganz schlimm gejammert und geweint hat sie.. aber Bachblüten sei Dank, kam sie gut zur Ruhe!
Seit ca. 2 Monaten hat sie klaren Ausfluss, nichts bedenkliches.
Doch die letzte Zeit erschien sie mir schlapp und lustlos. Zuerst schob ich es aufs Wetter. Klar, bei 30 Grad + hat wohl niemand Lust etwas zu machen...
Jetzt ist es aktuell abgekühlt und sie erscheint mir nicht lustlos, aber platt. Wobei ich zum Gassi auch öfter mal animieren muss.
Zum Gassi wecke ich sie morgens - sie könnte echt bis Mittags durchschlafen!
Sie spielt gerne und viel mit anderen Hunden, derzeit werden Grenzen ausgetestet
Beim Gassigehen ist sie immer neugierig und verspielt. Auch schnüffelt sie alles ab und würde am liebsten alles fressen, was gut riecht.
Doch Zuhause schläft sie derzeit viel. Schlafen ist aktuell das Größte. Schmusen ist auch herrlich. Kraulen bitte!
Da sie das schon länger hat, dachte ich, sie wird läufig, zumindest gehts so langsam Richtung Teenie. Eigentlich schläft sie lieber auf den Fliesen, anstatt im Bett. Seit ca 2 Wochen nutzt sie jedoch gerne wieder das Bett. Könnte auch mit der Abkühlung des Wetters zu tun haben.
Abrufbereit ist sie auch wunderbar - aber warum zum Frauchen kommen, wenn Fremde viel intressanter sind..
Rüpelphase, ganz klasse! Ich freu mich (haha).
Donnerstag jedoch bekam ich das Gefühl, sie wirkt depressiv. Sie erscheint mir ja schon länger schläfrig und platt. Das widerrum konnte ich ausschließen. Also ab zum Arzt.
Ihr Fressverhalten ist derzeit akzeptabel, aber der Napf wird nicht gierig verschlungen wie sonst (sie bekommt Wolfsblut). Trinken tut sie gut.
Die Tierärztin stellte eine Vaginitis fest.
Gut, kann pasieren bei einer Junghündin.
Freitag wollte sie kein Futter, trank kaum und der Pansen war ihr auch egal.
Also wieder hin.
Der Ausfluss hatte sich in den letzten 24 Stunden vom weißlichen zum eitrigen verändert.
Röntgen und Ultraschall unauffällig. Keine Gebärmutterbeteiligung, der Magen und Darm auch super.
Nun desinfiziere ich ihre Vagina morgens und abends mit Octenisept und wische sie mit warmen Wasser sauber.
Sie erschien mir heute etwas lebendiger, Fressen wurde angenommen, sogar Tricks ausgeübt. Aber dann auch wieder lieber schlafen und dösen.
Der Ausfluss ist immer noch eitrig, etwas bräunlich. Wie eine kleine Schmierblutung nur eben ohne offensitliches Blut.
Nun zu meinem Konflikt:
Die Tierärztin möchte sie in 2 Wochen Frühkastrieren, da sie jetzt schon Probleme hat und sich der Ausfluss so schnell verändert und wir eine kommende Gebärmutterbeteiligung nicht ausschließen können.
Sie hofft, das bis dahin die Läufigkeit einsetzt und/oder sich die Vaginitis beruhigt. Wir beide sind von der Frühkastration natürlich nicht begeistert, aber sie sorgt sich um den Zustand der Kleinen.Ich weiß, dass eine Vaginitis chronisch werden kann, wenn sie in dem Zustand operiert wird. Das möchte ich auch sehr ungern.
Antibiotisch darf man leider icht gegen vorgehen, da sie noch nicht läufig war.
Meine Gedanken dazu:
1. Wenn sie sowieso Frühkastriert werden soll, um das Schlimmste zu verhindern, kann man nicht zumindest die Vaginitis antibiotisch behandeln?
2. Ist eine Frühkastraion wirklich gerechtfertigt?
3. Sollte ich ihrem Körper nicht die Chance geben, es zu bekämpfen? Antibakterielle Sachen zufüttern? Kräuter, Obst, Gemüse? Evtl Homöpathisch unterstützen? Aber, wenn es plötzlich bergab geht, im schlimmsten Fall Nachts, während ich ich schlafe... ich denke jeder weiß, wie schnell sich der Zustand eines Hundes verschlechtern kann.
4. Oder bin ich ein völlig überbesorgtes Frauchen, welches gerade einfach "nur" mit einem Teenie zu tun hat?
Ich ersuche Euren Rat, bevor ich eine Entscheidung treffe, die sich auf das Leben meines Tieres auswirken wird.
Liebe Grüße!