- Autophobie - Hund scheut vorm Autofahren Beitrag #1
T
Tuuli
Guest
Seit 9 Tagen bin ich stolze Besitzerin einer 18 Wochen alten Stabij-Hündin. Sie ist im Prinzip für ihr Alter ein wunderbarer Hund. Sie frisst gut, tobt gern, hat sich auch schon ans Schwimmen getraut. Im Training mit Leckerli und in entspanntem Zustand macht sie auch schon schön "Sitz" und "Platz". Am Abrufen und an der Leinenführigkeit arbeiten wir demnächst mit einem Hundetrainer. Sie ist stubenrein und mag andere Hunde und Kinder. Eigentlich fast perfekt - bis auf ein großes Problem:
Anui hat panische Angst vor Autos und vorm Autofahren. Heißt: Sie ist durch nichts dazu zu bewegen, ins Auto einzusteigen, sondern wehrt sich im Grunde schon massiv, sich dem Auto auf weniger als zwei Meter zu nähern. Mit viel Geduld und Leckerlis habe ich es versucht. Als ich sie neulich vom Züchter abholte, hat das schon nicht geklappt, obwohl ich mir fast eine halbe Stunde mit ihr Zeit genommen hatte. Auf dem Weg vom Zuchtort zum Treffpunkt hatte Anui nach Angaben der Züchterin im Auto in einer Hundebox im Kofferraum zugebracht - und sich dort während der 4-stündigen Autofahrt mehrfach erbrochen sowie eingenässt. Wie man sie in die Box bekommen hat, weiß ich nicht. Ich vermute mal, dass es nicht die sanfte Tour war. In meinen Käfig musste ich sei dann leider irgendwann auch etwas hineinschieben - mit viel gutem Zureden. Die Fahrt über die Autobahn gestaltete sich ruhig. Anui schlief die ganze Zeit. Das änderte sich schlagartig, als wir in Dresden ankamen: Der Stadtverkehr (Halten, Anfahren, bremsen, Kurven) sorgte dafür dass ihr so richtig übel wurde. Zum Glück war ihr Magen leer, aber sie sabberte stark und japste regelrecht. Als wir zu Hause waren, erholte sie sich ruckzuck. Doch seither ist sie einfach überhaupt nicht mehr ohne "Zupacken" ins Auto zu bekommen.
Als wir zwei Tage später erstmals zum Hundetrainer fahren wollten, war das ein harter Kampf. Unterwegs wurde ihre Übelkeit so schlimm, dass sie sich nach einer sehr kurvigen Straße mit Steigung und vielen Schlaglöchern übergeben musste. Das ganze Auto voll. Seither reisen wir nur noch mit Spuckbeuteln. Das klappt gut, erspart ihr und mir ja aber den Stress nicht.
Das ist wirklich ein Problem, weil wir am äußersten Stadtrand wohnen und zur Hundeschule 25 Minuten einmal quer durch die Stadt müssen. Auch zum Tierarzt sind es 10 Minuten mit dem Auto. Es geht nicht ohne.
Aktuell übe ich mit ihr fast jeden Morgen nach der Gassirunde und vor dem Frühstück (mit leerem Magen). Ich setze sie so sanft es geht auf den Vordersitz (die einzige Position, die sie überhaupt halbwegs über sich ergehen lässt). Airbag ist ausgeschaltet, ein Sicherheitsgurt bestellt. Dann sitzen wir erst mal nur so, circa eine 10 Minuten lang im Auto bei abgestelltem Motor. Sie beruhigt sich dann und legt sich hin, döst sogar etwas ein. Aber ich denke eher, weil das alles furchtbar stressig für sie ist. Dann wird der Motor angestellt. Nur kurz. Dann wieder aus und nur sitzen. Leckerlis nimmt sie zur Belohnung in dieser Situation leider nicht an. Ich bespaße sie dann ein bisschen. Aber man merkt ihr an, dass sie gar nicht in Stimmung ist. Dann wiederholen wir das Ganze und zum Abschluss, wenn sie ruhig ist, fahren wir eine Runde um den Block. Sie beginnt nach kurzer Zeit wieder stark zu sabbern, übergibt sich aber nicht. Das passiert immer erst nach längeren Fahrten (mindestens 10 Minuten) und in Abhängigkeit von der Straßenlage (Kurven, Holperstrecken usw.).
Jetzt meine Frage: Wie sind eure Erfahrungen mit dem Autofahren bei Welpen? Und wie habt ihr ähnliche Probleme ggfs. in den Griff bekommen? Es ist wirklich wichtig, ihr die Angst vor dem Autofahren zu nehmen. Im Moment habe ich noch bis Anfang August Urlaub. Aber danach soll sie eigentlich mit ins Büro kommen - mit dem Auto. Es tut mir immer wahnsinnig leid, sie erst mal mit Armkraft ins Auto zu bugsieren (trage und setze sie hinein). Man sollte das so nicht machen. Aber durch Leckerlis und zureden lässt sie sich leider überhaupt nicht animieren. Auch nicht nach einer halben Stunde. Ich bin da echt ein wenig rat- und hilflos gerade.
Anui hat panische Angst vor Autos und vorm Autofahren. Heißt: Sie ist durch nichts dazu zu bewegen, ins Auto einzusteigen, sondern wehrt sich im Grunde schon massiv, sich dem Auto auf weniger als zwei Meter zu nähern. Mit viel Geduld und Leckerlis habe ich es versucht. Als ich sie neulich vom Züchter abholte, hat das schon nicht geklappt, obwohl ich mir fast eine halbe Stunde mit ihr Zeit genommen hatte. Auf dem Weg vom Zuchtort zum Treffpunkt hatte Anui nach Angaben der Züchterin im Auto in einer Hundebox im Kofferraum zugebracht - und sich dort während der 4-stündigen Autofahrt mehrfach erbrochen sowie eingenässt. Wie man sie in die Box bekommen hat, weiß ich nicht. Ich vermute mal, dass es nicht die sanfte Tour war. In meinen Käfig musste ich sei dann leider irgendwann auch etwas hineinschieben - mit viel gutem Zureden. Die Fahrt über die Autobahn gestaltete sich ruhig. Anui schlief die ganze Zeit. Das änderte sich schlagartig, als wir in Dresden ankamen: Der Stadtverkehr (Halten, Anfahren, bremsen, Kurven) sorgte dafür dass ihr so richtig übel wurde. Zum Glück war ihr Magen leer, aber sie sabberte stark und japste regelrecht. Als wir zu Hause waren, erholte sie sich ruckzuck. Doch seither ist sie einfach überhaupt nicht mehr ohne "Zupacken" ins Auto zu bekommen.
Als wir zwei Tage später erstmals zum Hundetrainer fahren wollten, war das ein harter Kampf. Unterwegs wurde ihre Übelkeit so schlimm, dass sie sich nach einer sehr kurvigen Straße mit Steigung und vielen Schlaglöchern übergeben musste. Das ganze Auto voll. Seither reisen wir nur noch mit Spuckbeuteln. Das klappt gut, erspart ihr und mir ja aber den Stress nicht.
Das ist wirklich ein Problem, weil wir am äußersten Stadtrand wohnen und zur Hundeschule 25 Minuten einmal quer durch die Stadt müssen. Auch zum Tierarzt sind es 10 Minuten mit dem Auto. Es geht nicht ohne.
Aktuell übe ich mit ihr fast jeden Morgen nach der Gassirunde und vor dem Frühstück (mit leerem Magen). Ich setze sie so sanft es geht auf den Vordersitz (die einzige Position, die sie überhaupt halbwegs über sich ergehen lässt). Airbag ist ausgeschaltet, ein Sicherheitsgurt bestellt. Dann sitzen wir erst mal nur so, circa eine 10 Minuten lang im Auto bei abgestelltem Motor. Sie beruhigt sich dann und legt sich hin, döst sogar etwas ein. Aber ich denke eher, weil das alles furchtbar stressig für sie ist. Dann wird der Motor angestellt. Nur kurz. Dann wieder aus und nur sitzen. Leckerlis nimmt sie zur Belohnung in dieser Situation leider nicht an. Ich bespaße sie dann ein bisschen. Aber man merkt ihr an, dass sie gar nicht in Stimmung ist. Dann wiederholen wir das Ganze und zum Abschluss, wenn sie ruhig ist, fahren wir eine Runde um den Block. Sie beginnt nach kurzer Zeit wieder stark zu sabbern, übergibt sich aber nicht. Das passiert immer erst nach längeren Fahrten (mindestens 10 Minuten) und in Abhängigkeit von der Straßenlage (Kurven, Holperstrecken usw.).
Jetzt meine Frage: Wie sind eure Erfahrungen mit dem Autofahren bei Welpen? Und wie habt ihr ähnliche Probleme ggfs. in den Griff bekommen? Es ist wirklich wichtig, ihr die Angst vor dem Autofahren zu nehmen. Im Moment habe ich noch bis Anfang August Urlaub. Aber danach soll sie eigentlich mit ins Büro kommen - mit dem Auto. Es tut mir immer wahnsinnig leid, sie erst mal mit Armkraft ins Auto zu bugsieren (trage und setze sie hinein). Man sollte das so nicht machen. Aber durch Leckerlis und zureden lässt sie sich leider überhaupt nicht animieren. Auch nicht nach einer halben Stunde. Ich bin da echt ein wenig rat- und hilflos gerade.